Traumnacht: Wiedersehen macht Freude!

Ich hatte eine Schlafunterbrechung gemacht und leider ein wenig verschlafen. In der Schlafpause surfte ich ein wenig herum und erblickte in einem Forum ein Bild von der Guy-Fawkes-Maske, die in dem Film “V wie Vendetta” eine Rolle spielte. In dem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Diese Maske sah exakt so aus wie das Gesicht des Spaniers, der mich letztens besucht hatte, als ich mich auf meine Zirbeldrüse konzentriert hatte! Ich erinnerte mich, daran gedacht zu haben, dass er mir auch irgendwie bekannt vorgekommen war. Es war nur nicht so einfach, ein reales Gesicht mit dem zu verknüpfen, das nur auf einer Maske aufgemalt war. Folglich muss dieser unbekannte Spanier Guy Fawkes höchstpersönlich gewesen sein! Was hatte er bei mir gewollt? Warum hatte er mich so breit angegrinst? Nun gut, die letzte Frage kann ich mir eigentlich selbst beantworten, denn er grinste, weil er gespannt war, ob ich ihn erkenne. Dummerweise habe ich ihn nicht erkannt und für irgendeinen Spanier aus der Zeit der Piraten gehalten. Guy Fawkes jedoch war ein Revolutionär und Rebell, der als Symbol in dem Film oben genannten Film benutzt wurde, um ein diktatorisches System zu zerstören. Sein erscheinen ist mir jedoch noch immer ein Rätsel.

Nach der Schlafpause von ca. 30 Minuten legte ich mich wieder ins Bett. Ich meditierte eine geschlagene Stunde, aber konnte mich nicht richtig entspannen. Ich dachte über Guy Fawkes nach und über andere Dinge und hatte ein wenig Probleme, zu dissoziieren. Während der Meditation meldete sich immer wieder die Zirbeldrüse mit einem heftigen Klopfen von innen gegen die Stirn bzw. Frontallappen. Als ich mich auf die Zirbeldrüse konzentrierte und versuchte, sie noch mehr zu stimulieren, nahm ich nur amorphe Muster vor meinen geschlossenen Augen wahr. Ab und zu einige Farbexplosionen und andere Leuchterscheinungen. Irgendwann schaffte ich es, dass mein Körper einschlief und ich konnte in den zweiten Körper wechseln. Dabei stellte ich mir wieder vor, dass mein Körper ein Uhrzeiger sei und von 12 Uhr auf 3 Uhr springe. Irgendwann schaltete ich dann um. Sofort ließ ich mich nach unten fallen, glitt zur Seite und flog nach draußen in den Himmel.

Ich flog eine Weile umher und schaute mir die Gegend an, dann beschloss ich, Vivian zu besuchen. In Windeseile teleportierte ich mich zu ihr. Mittlerweile durfte es schon 7 Uhr gewesen sein. Ich fand sie in der Küche sitzend vor. Sie rauchte eine Zigarette. Ich erkannte einen Tisch, der vor einem Fenster stand. Hinter ihr stand ein Ofen bzw. eine Spüle. Einige Male versuchte ich, auf mich aufmerksam zu machen, aber sie reagierte nicht. Vermutlich war sie in ihrem physischen Körper oder sie nahm mich aus anderen Gründen nicht wahr. Also schaute ich mich in ihrer Küche um. Ich fand dann ein weißes Holzregal und einen Zettel, auf dem etwas geschrieben stand. Ich versuchte, es zu lesen, aber das war sehr schwierig. Eigentlich versuchte ich einfach nur später einen Beweis zu haben, dass ich sie besucht hatte bzw. ich im Anschluss dieser Erfahrung hätte prüfen können, in welcher Realität ich hier gelandet war. Doch das Interesse für solche Spielchen hält sich bei mir ziemlich kurz.

Dann ging ich zum Fenster. Von dort aus konnte ich auf eine Art Parkplatz schauen, ich meine sogar, eine Bushaltestelle gesehen zu haben. Ich flog dann durch das Fenster und verlor sofort an Höhe und landete mehr oder weniger ungewollt auf dem Parkplatz. Dort versuchte ich noch einmal, vom Boden abzuheben und zu fliegen, aber es gab ein paar Probleme abzuheben. Also nahm ich Anlauf und machte einen Hechtsprung nach vorn, streckte meine Arme gleichzeitig aus und wollte losfliegen, doch alles, was geschah, war, dass ich nun waagerecht in der Luft hing und nur in Zeitlupe vorankam. Das war keine optimale Geschwindigkeit, jeder Fußgänger mit Gehwagen hätte mich überholt. Das wunderte mich.

Kurz darauf erwachte ich überraschend in meinem Bett. Da ich spürte, dass ich noch genügend entspannt war, konzentrierte ich mich erneut. Ich stellte mir vor, dass ich nun in einer anderen Realität aufwachen würde. Nach einigen Minuten erwachte ich tatsächlich in einem mir unbekannten Raum. Dort richtete ich mich auf und blickte mich um, damit ich mich orientieren konnte. Es war eine mir unbekannte Wohnung. Ich hatte hier auf einem Matratzenlager gelegen. Es war nicht sonderlich aufgeräumt und überall lag etwas auf dem Boden. Weiter rechts erblickte ich eine kleine, schwarze Katze. Sie blickte mich mit großen Augen an. Sie konnte mich definitiv wahrnehmen. Spaßeshalber hielt ich ihr meine Hand hin. Sie kam sofort an und krallte sich in der Hand fest. Sie langte richtig kräftig zu, dachte ich. Gleichzeitig wunderte ich mich, ob ich denn nun außerkörperlich war oder ob ich mich in einem luziden Traum befand. Immerhin hatte ich den Schmerz ihrer Krallen gespürt. So hob ich meine Hände hoch und schaute sie mir an. Sie waren leicht durchscheinend. Das war ein Indiz dafür, dass ich mich in meinem zweiten Körper befand. Als ich mir die süße Katze näher betrachtete, meinte ich, dass sie auch leicht durchscheinend war. Sie schien demnach auch in ihrem zweiten Körper zu sein und offensichtlich in der Lage, mich wahrzunehmen. Dann erhob ich mich und ärgerte sie mit dem Fuß. Sie lief davon und ich ging hinterher. Sie führte mich zu ihrer Mutter, die im Wohnzimmer auf einem Boden lag. So legte sie sich einfach neben ihre Mama und kratzte auf dem Teppich herum.

Was war geschehen? Ich vermute, dass ich gerade eine außerkörperliche Erfahrung eines alternativen Selbstes erlebte! Mein Wunsch, in einer anderen Realität zu erwachen wurde erfüllt. Dort löste ich mich dann gemeinsam mit diesem Selbst von seinem physischen Körper und lief nun in seiner Wohnung herum. Verwunderlich war nur, dass ich kein Mensch bin, der gern etwas auf dem Boden herumliegen lässt. Mich stört Unordentlichkeit bei anderen nicht, aber in meiner eigenen Wohnung schon. Es könnte also auch möglich sein, dass ich mich hier an das Bewusstsein einer anderen Person angeschlossen hatte. Man sieht, es ist nicht immer einfach, zu bestimmen, wo und vor allem, wer man gerade ist.

Nun lief ich ein wenig durch die Wohnung. Es war eindeutig eine Wohngemeinschaft. Es gab mehrere Räume und eine große Küche. Als ich versuchte, die Küchentür zu durchdringen, spürte ich, dass ich Probleme hatte. Es gelang mir nicht, richtig und flüssig durch sie hindurchzugehen. Erst die Probleme auf dem Parkplatz und nun hier bei der Küchentür ließen mich nachdenklich werden. Das ist doch nicht etwa das, was ich gerade dachte? Sofort lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf meinen zweiten Körper und spürte, wie jemand netterweise meine linke Wade massierte. Mein Blick wurde skeptischer und eins war klar: Der Astraltramper war wieder da! Er versuchte sich gerade mit einer exklusiven Massage einzuschleimen. Danach krabbelte er zu meinem linken Arm und massierte ihn ebenfalls.

“Nun gut”, sagte ich zu ihm. “Du darfst für eine Weile bleiben!”

Dann spürte ich, wie sich mein Energiefeld öffnete und er hineinkam. Sofort krabbelte er auf meinen Rücken und war überglücklich.

“Als Gegenleistung möchte ich aber einiges aus deiner Welt erfahren und dass du mir ab und zu hilfst. Okay?”

Er grunzte hinter mir eifrig. Ich deutete das mal als ein Ja.

Interessant war hierbei meine Wahrnehmung. Obwohl ich ihn nicht sehen konnte, sah ich ihn trotzdem. Ich denke, dieses innere Sehen hat auch mit der Zirbeldrüse zu tun. Ich hoffe nur, dass die Anwesenheit des Astraltrampers keine Probleme bei meiner fortlaufenden Stimulation der Zirbeldrüse bereitet. Ansonsten müsste ich ihn wieder entlassen.

Wenige Augenblicke später hörte ich einen seltsamen Ton. Es kam eine SMS herein. Es musste also schon 8 Uhr sein. So beschloss ich, aufzustehen. es ist heute ein sehr schöner Tag, der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Das verführt doch zu einem ausgelassenen Gabelfrühstück.

 

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3 Antworten für “Traumnacht: Wiedersehen macht Freude!”

  1. Christine sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich hatte mal eine ausserkörperliche Erfahrung, wo ich dich in einem Raum angetroffen habe, auf einer Matratze liegend und um dich herum war es ziemlich unordentlich, viele Kleidungsstücke lagen auf dem Boden etc. Du warst in etwa mitte 20 und Student, es kann sein dass du sogar in einer WG gewohnt hast. Wir schienen uns gut zu kennen, ich kann mich erinnern dass ich gespannt war ob du mich wahrnehmen könntest, vielleicht als fremden Besucher empfinden oder ähnliches aber du hast mich ganz normal begrüsst und es schien normal zu sein, dass ich dort war. Interessant ist auch, dass ich dich damals persönlich noch gar nicht kannte, erst ein paar Monate später war ich auf deinem Workshop. Von der Energie her warst du es aber und du sahst auch nur leicht verändert aus, wie ich dann rückblickend feststellen konnte.
    Liebe Grüsse, Christine

  2. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Christine,
    sehr interessant. Dann warst Du vermutlich genau in der Realität, in der ich auch einmal in meinen Träumen war. Eine schöne Bestätigung. Eigentlich sehr untypisch für mich, wie ich in dieser Realität lebe. So mag man vielleicht in seiner Jugend mal gelebt haben. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Christine sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich bin auch immer wieder erstaunt, was ich in anderen Realitäten mache und wie ich dort so lebe. Es ist eben alles möglich. :-)
    Liebe Grüsse, Christine

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