Aktivierung der Zirbeldrüse: Terence McKenna (Teil 7)

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In der gestrigen Nacht konnte ich einige seltsame Wahrnehmungen erfahren, die ich in Verbindung mit der Stimulation der Zirbeldrüse sehe. Zuerst wendete ich wieder meine Übungen an und konzentrierte mich im Anschluss auf meinen inneren Bildschirm. Wenn man die vielen Lichtfunken in absoluter Dunkelheit beobachtet, fällt einem auf, dass sie sich nicht daran stören, ob man sie mit offenen oder geschlossenen Augen beobachtet. Das liegt daran, dass die physischen Augen die gleichen Zonen zur Übertragung im Gehirn nutzen wie die Zirbeldrüse. Dies bedeutet, dass sich die optische Wahrnehmung durchaus mit der der Zirbeldrüse kreuzen bzw. überlagern kann.

Plötzlich sah ich einen Spanier oder Piraten, der in mein Sichtfeld trat. Er trug ein weißes Rüschenhemd, besaß diesen klassischen spanischen Spitzvollbart, dunkles, leicht lockiges Haar. Er trat grinsend vor mich hin und schaute mich nur an, als wartete er auf etwas. Vielleicht existiert hier eine Verbindung zu einem anderen Leben von mir. Irgendwann verschwand er wieder und ich hörte plötzlich Stimmen. Ich verstand nicht, was sie sagten, nur einzelne Wortfetzen wie: “Du bist immer da.” oder “Wertung” oder auch “Stille ist hier.” Wie es zu diesen Effekten gekommen ist, kann ich nur mit der Konzentration auf die Zirbeldrüse verbinden.

Während tagelanger Gehirnscans und Techniken zur Kartografierung der aktiven und inaktiven Gehirnbereiche beim Aufsuchen erweiterter Bewusstseinszustände und Reisen in interdimensionalen Realitäten – beispielsweise durch Meditation, Hypnose, audieller Hemisphärensynchronisation, Rhythmusstimulation sowie bei Anwendung von Psychedelika – stellt sich heraus, dass das Gehirn durchaus in der Lage ist, Bilder zu kreieren, die auf der Erde nicht existieren.

Terence McKenna empfiehlt die harte Keule, um seine Zirbeldrüse mit einem Schlag zu aktivieren und rät die Einnahme von Psychedelika wie beispielsweise DMT (Dimethyltryptamin): “Tryptamine sind die letzte zu erforschende Psychedelika der Wissenschaften, denn sie sind die am häufigsten vorkommenden Halluzinogene innerhalb organischer Natur. Intelligente, nachdenkliche Menschen sollten nur Psychedelika zu sich nehmen und verstehen, was hier überhaupt los ist! Keine Gefängnisinsassen oder ausgezeichnete Studenten, sondern ausgereifte, intelligente Menschen, die dann ihre Erfahrungen austauschen sollten.”

DMT wird ebenso von der Zirbeldrüse produziert wie Melatonin. Sie scheint stets eine bestimmte Menge zu liefern, so wie vergleichsweise auch Spermien immer wieder neu produziert werden, und diese Menge als Vorrat gebrauchen, damit im Falle eines tödlichen Unfalls oder den Tod durch Alter oder Krankheit, die angesammelte Menge komplett auszuschütten. Diese Ausschüttung wirkt wie eine biologische Verabreichung von DMT, die durch das  Gehirn stattfindet. Dies bedeutet, dass der Körper über biologische Mechanismen und Prozesse verfügt, die nicht nur seinen Tod einkalkulieren, sondern auch, um die ihm innewohnende Persönlichkeit auf eine andere Dimensionsebene zu geleiten. Dieser biologische Prozess ist somit seit Entstehung des menschlichen Gehirns aktiv und wird noch immer vom physischen Körper auf natürliche Weise praktiziert.

DMT als Droge ist gesetzlich verboten und befindet sich nicht nur in den USA an erster Stelle für die Drogenfahndung, noch vor Heroin und Kokain, und wird mit absoluten Höchststrafen geahndet. Aus dem Grund ist das Interesse verständlich – zumindest für diese intelligenten, beherzten und reiferen Persönlichkeiten, die McKenna erwähnte, die Zirbeldrüse auf natürliche Weise dazu zu bewegen, gelegentlich eine gewisse Menge DMT auf rein biologischem Weg auszuschütten. Immerhin wird sie den Vorrat sofort wieder auffüllen, so, wie es nach einer sexuellen Ejakulation auch der Fall ist.

In wissenschaftlichen Tests wurde festgestellt, dass die Produktion von Adrenalin und Noradrenalin auch die Produktion von Melatonin steigert. Und genau dieser Vorgang stimuliert die DMT-Produktion. Diese Produktionskette lässt annehmen, dass Stress, Ängste, extreme Sexpraktiken und gar eine Psychose sehr unterstützend dabei wirkt. Wünschenswert wären natürlich sanftere Wege, wie eben Meditation und die Anwendung von Tönen, um die Zirbeldrüse zu stimulieren. Nichts anderes habe ich bisher empfohlen, denn dies ist ein sauberer und legaler Weg, um auf entspannte und ruhige Weise Fortschritte zu machen. Die komplette Ausschüttung von DMT würde die Persönlichkeit von einer Sekunde zur anderen ins Kosmos schleudern und durch Wurmlöcher zu anderen Realitäten rasen lassen, wie es auf sinnbildliche Weise in dem Film “Contact” mit Jodie Foster so kreativ dargestellt wurde.

Der Zugang zur Zirbeldrüse über Meditation oder eben die Manipulation des Gehirns sind zwei sehr interessante Methoden.

Das Amygdala-Zentrum im Gehirn ist für Emotionen und emotionale Erinnerungen zuständig – oder wie ich es ausdrücken würde, repräsentiert die psychischen Fähigkeiten. Sobald dieses Zentrum aktiviert wird, entsteht Angst, das wiederum Adrenalin ausschüttet. Wird hingegen Amygdala- und der Hippocampusbereich gleichzeitig stimuliert, so entstehen bizarre und beängstigende Bilder, sexuelle Fantasien und die Wahrnehmung von Geistern oder die einer Gottespräsenz bis hin zur außerkörperlichen Erfahrung. Spannend finde ich die hier den Punkt, dass durch die Stimulation das Gefühl plötzlich aufgebaut wird, eine Präsenz von Gott höchst persönlich zu empfinden. Wer also in der Lage wäre, dieses Zentrum mit einem Gerät per Fernbedienung anzusprechen, müsste für einen Gott gehalten werden.

Wenn nun die Ausschüttung von Serotonin verhindert wird, dann steigt verständlicherweise die Melatonin- und somit die DMT-Produktion an. Dies erklärt, warum es diesen unglaublichen Effekt besitzt, wenn man sich mehrere Tage und Nächte in einem absolut dunklen Raum einsperrt.

Interessant ist für mich nun die Frage, ob es auch möglich ist, die DMT-Ausschüttung unabhängig von der Melatonin-Produktion zu bewirken. Der Vorteil wäre hier für jene Menschen gegeben, die keine Praxis in der Meditation besitzen oder bereits das 45. Lebensjahr überschritten haben – das als Schwelle für die meisten Menschen gelten soll, in der die Melatonin-Produktion eingestellt wird. Vermutlich durch die vielen Fluoride oder andere Gründe, die hier bestehen, tritt dieser Effekt auf. Laut Forschern war die Zirbeldrüse einst viel größer und nicht derartig geschrumpft wie heutzutage.

Zum Abschluss führe ich noch einmal eine komplette Liste der Stimulationen auf, die ich entdecken konnte, um sich anderen Realitäten und Zuständen zu öffnen:

  • Fasten
  • Glykoseverzicht.
  • Auswandern in die Berge und jeden Kontakt zu Menschen meiden
  • Wahrnehmungsentzug (Verstopfen der Ohren, Abdecken der Augen oder die Benutzung eines Isolationstanks usw.)
  • Schlafdeprivation bzw. veränderrter Schlafrhythmus
  • Hyperventilation
  • Schock
  • Krankheit
  • Gebet
  • Psychedelika
  • Nahrungsergänzungen
  • Binaurale Töne bzw. Hemisync
  • Regression
  • Hypnose
  • Rhythmische Monotonie (Trommeln usw.)
  • Geomagnetische Koordinationspunkte (Kraftorte)
  • Meditation
  • Diverse Stimulationstechniken

Zum Punkt der Stimulationstechniken konnte ich eine weitere entdecken. Hierbei verbindet man die rhythmische Stimulation der Zirbeldrüse gemeinsam mit der des Amygdalabereichs. Hierbei legt man seine Handteller auf die Ohren und die Finger auf den linken und rechten Amygdalabereich, d.h. linke und rechte Hinterkopfpartie. Jetzt schnippt man mit beiden Zeige- und Mittelfingern, sodass sie gegen den Hinterkopf schnellen; Mittelfinger voran.

Ich habe diese Technik erst einige Male ausprobiert, aber man soll sie 2 Wochen lang jeden Tag zwei Mal anwenden für ca. 2-3 Minuten. Dies soll die Zirbeldrüse stimulieren. Die Technik schlage ich nur vor, weil ich sie intuitiv für nutzvoll halt und schon nach einer Minute einen ganz leichten Effekt erzielte.

Aufgrund der zarten Zirbeldrüse sei eine weitere Empfehlungen, sie nicht mit optischen Bildern zu belasten, wie brutale Filme, z.B. Horror- oder Splatter-Movies. Man erinnere sich, dass die Augen die ausgenommenen Informationen über die gleichen Hirnbereiche weiterführt wie die der Zirbeldrüse. Dies ist mitunter ein Grund, warum man Geistererscheinungen, Orbs oder andere Phänomene manchmal ganz normal optisch wahrnehmen kann, während es andere nicht können. Die altbekannte Äußerung: “Du halluzinierst doch!” kommt ja meistens von der Person, dessen Zirbeldrüse inaktiv ist. Diesen Umstand sollte man sich einmal vor Augen halten.

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Quellen:
“Travelguide to other dimensions”, Ph.D. Jeanette Woldman

Alle Teile sind aufrufbar unter Teil 1

5 Kommentare zu “Aktivierung der Zirbeldrüse: Terence McKenna (Teil 7)

  1. Danke für die vielen Texte und Tips für das 3. Auge!Deine Arbeit ist unbezahlbar!Ich werd dich überall empfehlen.Lieben Gruss von Berni

  2. Hallo Jonathan, das finde ich auch und danke Dir ebenso! Weiter empfohlen habe ich diesen Blog auch schon!

    Ich kenne noch weitere Übungen diesbezüglich:

    Die Reinigung der Stirn- und Nebenhöhlen trägt maßgeblich zur optimalen Funktion des 3. Auges bei.

    Stirnhöhle: Finger an der Nasenwurzel ansetzen und mit gutem Druck entlang der Augenbrauen bis zum Ohr hin streichende Bewegungen. mind. 10 x

    Nasennebenhöhlen: Zeigefinger an den Nasenseitenwänden anlegen und wieder in gutem Druck im Bogen zu den Ohren hin streichen.

    Diese übungen habe ich mal wo gelesen.

    Intuitiv massiere ich mir auch das Gebiet hinter den Ohren. Wir haben ja ziemlich viele Nebenhöhlen.

    Alberto Villoldo beschreibt in einem Buch die sogenannten Vertiefungs- und Freisetzungspunkte am Hinterkopf. Diese Punkte werden in der Akupunktur als “Tor zum Himmel” bezeichnet. Sie sitzen am unteren Ende des Schädels, unterhalb des Hinterhauptbeins.

    Vertiefungspunkte: Etwa drei cm. jeweils rechts und links neben der Mittellinie des Hinterkopfs. Durch sanften, nachhaltigen Druck, mind. 10 min lang wird eine tiefe Entspannung (Trance) eingeleitet.

    Die Freisetzungspunkte befinden sich am Hinterkopf auf halbem Weg zwischen Ohren und Mittelscheitel, ca. 8 cm hinter den Ohren. Sie stehen wie kleine Huckel aus dem Hinterhauptbein hervor.

    Ich nehme mal an, das ist die gleiche Stelle, die durch das von Dir beschriebene Anschnipsen stimuliert wird. Das Stimulieren der Freisetzungspunkte unterstützt die Ausscheidung schwerer Energien und Ablagerungen im Chakra.
    Die Freisetzungspunkte sollen maximal (wichtig!) gedrückt werden. Die sanfte Stimulierung setzt eine tiefgreifende Reinigung in Gang.

    Viele Grüße Ariane

  3. Hallo Zusammen,

    Ich fände es schön wenn man anhand von Bilder erklärt wie die Zwirbeldrüse aktiviert wird. Da für mich die Beschreibung meist verwirrender ist als das sie verständlich erscheint.
    Zudem sprecht ihr viel über Außerirdische und Ängste das wäre für mich kein Anlass meine Zwirbeldrüse aktivieren zu wollen. Ich möchte mich mit dem Göttlichen (universellen) verbinden und die Dinge in mein Leben zu ziehen die mir gut tuen, wie Gesundheit, Glück und Harmonie.
    Ich segne das Leitungswasser einfach das ich Trinke und stelle mir vor, dass es alle Mineralien hat die mein Körper braucht und das die die er nicht braucht nicht enthalten sind.
    Meditation nach einer ausgeglichenen Yogastunde kann ich auch nur empfehlen, weil meine Gedanken nach einer Yogastunde sehr inspirierend sind und ich tolle Ideen habe.
    Also weg von der dualität und hin zur Spiritualität????
    Vielen Dank für die Tipps und das Wissen um die Zwirbeldrüse.

  4. Bei mir hat das Getrommel am Hinterkopf zu einer vorübergehenden Reaktivierung meines Tinnitus am rechten Ohr geführt, womit ich über Jahre Last hatte… nicht so toll!

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