Suche nach Erleuchtung: Des Tarners Regeln II (Teil 12)

suche nach erleuchtung

Dann löste ich mich aus der Szene mit dem alten Mann und schoss hoch hinauf, zurück in die Fraktale. Dort sah ich zum ersten Mal noch viel fremdere Alternativen. Es war nicht so, dass sie tatsächlich fremdartig waren, sondern sie lagen außerhalb der gewohnten Routinen und Wiederholungen, die man im Alltag zur Verfügung hat. Ich verstand es so, dass sie ebenso anwählbar waren wie all die normalen Alternativen. Die fremdartigen Alternativen waren wie die Nutzung der verrücktesten, psychischen Fähigkeiten. So extrem wie in den Comicverfilmungen die Superhelden fliegen, teleportieren oder durch Wände zu laufen und noch ganz andere Möglichkeiten wie direkte Beeinflussung der DNA, beliebige Formung des Körpers und die verrücktesten Dinge. Es waren wirklich unfassbare Alternativen, die ich gar nicht allesamt wiedergeben kann. Dann erblickte ich abermals meine Realität, in der ich mich aufhielt. Sie wirkte im direkten Vergleich dazu so langweilig, unfassbar begrenzt und für alle Menschen so eingefahren. Jeder Mensch wurde darin unterrichtet, Bewährtes zu imitieren und fest eingefahrene Wege zu verfolgen, die aufgrund Erzählungen anderer Erfolg versprachen. Kurz darauf sah ich, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens immer weiter seinen Weg automatisch geht. Aufgrund der Tarnung und der Spielregeln, die nur jenseits des Labyrinths bekannt waren, aber ansonsten systemweit absolute Gesetze waren, selbst dann, wenn man ihrer nicht bewusst war, blieb keine andere Möglichkeit, dem Spielverlauf zu folgen, wenn man ihm einmal zugestimmt hatte. Im Labyrinth sah ich einige Menschen, die ich kannte und auch welche, die ich nicht kannte. Manche sträubten sich, wie ich nun im Labyrinth erkennen konnte, und wehrten sich gegen die Regeln, doch es gab keine andere Möglichkeit, als sich ihnen zu fügen. Wer einmal das Spiel betreten hatte, musste es absolvieren, und wenn es Jahrtausende dauerte.
Ich fragte mich, ob es einst meine Ganzheit des Selbst gewesen war, die diesem Spiel zugestimmt hatte. Um sich dieser gewaltigen Herausforderung zu stellen, hat sie sich in ihre Bestandteile aufgelöst und Tausende ihrer Selbste in sämtliche Realitäten ausgesandt, um das Spiel zu lösen. Das Ende des Spiels wäre eine Wiedervereinigung mit der Ganzheit inklusive all der erlangen Lebenserfahrungen der unterschiedlichen Selbste. Diese Erfahrung würde den Weg in fremde Welten erleichtern und neue Wege ebnen, die zuvor nicht begehbar gewesen waren.
Ich erhielt Milliarden an Informationen. Sie kamen auf mich zugeschossen und verschwanden in ebenso schneller Geschwindigkeit wieder. Ich erkannte, dass Spielebene 1 (Level 1) sich im Laufe des eigenen Lebens immer mehr zusammenzog. Es war, als würde man in einer Schraubzwinge sitzen, die die Realität immer mehr verengte und zusammenpresste. Der Drang nach Freiheit verstärkte sich zunehmend, je älter man wurde. Diese Spannung wurde dann derart unerträglich, dass sie durch den Wechsel auf Spielebene 2 (Level 2) ihre absolute Entspannung erfuhr. Ich erhaschte einige Augenblicke aus dieser Zukunft und von Ebene 2, sodass ich eine wunderschöne, unendliche Realität erblickte. Sie war dermaßen gewaltig groß, dass Millionen Planeten in sie hineingepasst hätten. Fremdartige Bäume, Wiesen, Blumen, Himmel und diese Realität wirkte wie eine höher-dimensionale Version des vertrauten Alltags. Ebene 2 war die Katharsis von Ebene 1, so schien es mir. Und dort gab es weitere Spielebenen, doch sie waren so weit entfernt, sie lösen zu wollen, weil man erst einmal dort ankommt, um notfalls Jahrhunderte lang zu entspannen und Spaß zu haben. Erst wenn einem wieder langweilig werden würde, könnte man sich zu Spielebene 3 aufmachen.
Im Anschluss an all diese Dinge, die ich gesehen hatte, kehrte ich wieder zurück zu dem alten Mann, der noch immer dort saß als wäre ich niemals fort gewesen.
„Bist du zurück von deinem netten Ausflug?“, begrüßte er mich.
„Das bin ich!“, erwiderte ich und vibrierte innerlich, weil mich all diese Einsichten und Erkenntnisse dermaßen verblüfft und erstaunt hatten, dass ich noch immer nicht darüber hinweggekommen war. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Mein Alltagsselbst mit seinen eingeschränkten Fähigkeiten wirkte wie ein blasser Schatten meiner selbst.
„Das alles hat mich sehr ergriffen“, fuhr ich fort. „Es ist mir in diesem Moment sogar gleichgültig, ob ich jemals wieder in meinen Alltag zurückkehren werde oder nicht. Diese unendlichen Möglichkeiten, die mir offen stehen, sind so zahlreich, dass ich es nicht verstehen will, warum ein Mensch sich so lange in dieser stark begrenzten Alltagswelt aufhält. Was hat dies für einen Sinn? Warum engt er sich dermaßen ein, dass er nicht einmal erinnern kann, dass er seine vielen Möglichkeiten vergessen hat. Es ist ein aussichtsloses Spiel. Kein Wunder, dass sie alle daran zerbrechen.“
Der alte Mann lachte: „Niemand zerbricht. Das Einzige, was zerbrechen kann, ist dein Klon und er besitzt keine andere Funktion als genau das zu tun. Du hast ihn in mühevoller Arbeit geschaffen, sozusagen aus Lehm geformt, um eine Kopie zurückzulassen. Sie wird eines Tages einfrieren und für die anderen Menschen deutlich sichtbar zurückbleiben. Alle werden glauben, dass du tot bist, doch in Wirklichkeit wirst du in ungeahnte Höhen schwingen, wenn du Ebene 1 gelöst hast! Du wirst aufschwingen in unfassbare Welten und kein Mensch wird Verdacht schöpfen. Die Tarnung muss erhalten werden – zumindest bis zum kollektiven Erwachen.“
„Das kollektive Erwachen? Werden alle Menschen eines Tages die Tarnung durchschauen und erwachen?“, hakte ich nach.
„Ja, eines Tages…“
„Wird es noch lange dauern?“
“Es wird noch sehr lange dauern. Wenn du in deinem jetzigen Leben Spielebene 1 löst und Ebene 2 betrittst, dann kannst du davon ausgehen, dass es für dich keine Bedeutung mehr haben wird, was aus den anderen wird. Du gehst dann deine Wege. Vielleicht wirst du helfen, vielleicht aber auch für immer an die entferntesten Orte verschwinden, die sich ein Mensch vorstellen kann.“
„Wie kann das alles sein? Wie kann es kommen, dass all die Menschen so sehr mit dem Spiel beschäftigt sind, dass sie nicht einmal mehr wissen, dass sie spielen? Im Gegenteil, wenn man ihnen erzählte, wie es eigentlich aussieht, würden sie mich auslachen!“
„Das ist richtig, aber es sollte dir gleich sein. Wenn nur ein  Mensch deine Worte mit seinem angesammelten und in Intuition umgewandeltes Wissen aus anderen Leben, also Spielversuchen, versteht, dann hast du schon eine große Tat vollbracht“,  entgegnete er.
„Bringt es für mich überhaupt etwas, mit anderen drüber zu sprechen oder das Wissen, das ich hier erlangt habe, für andere zugänglich zu machen?“
„Du wirst mit Sicherheit mehr Spott ernten als Lob, aber wie gesagt, sei es nur einer, den du aus seinem Schlaf erweckst, dann war es nicht vergeblich.“
Seine Worte verklangen in meinem Geist und ich kehrte wieder zurück in meine vertraute Alltagswelt. Als ich in meinen Klon wechselte, versuchte ich so viele Informationen festzuhalten wie es ging. Viele Dinge entglitten mir wie feinster Sand zwischen den Händen, aber einiges konnte ich retten. Ich war also wieder zurückgekehrt in meinen Alltag. Das Bett, der Baldachin, der Schrank, die Lampe… mein Schlafzimmer. Irgendwie fühlte ich eine Spaltung in mir. Ich war glücklich, unbeschadet zurückgekehrt zu sein, aber gleichzeitig wollte ein Teil in mir nicht verstehen, welchen Sinn es eigentlich noch hatte, hierzubleiben. War der Klon denn nicht schon fertig? Konnte ich eigentlich nicht schon lange das Feld räumen und verschwinden? Doch der andere Teil hatte auch in meiner Alltagsrealität noch interessante Pläne und wollte diese erst einmal umsetzen. Ganz weit hinten spürte ich aber noch einen anderen, dritten Teil, für den es völlig gleichgültig war, ob er nun ginge oder bliebe.

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33 Kommentare zu “Suche nach Erleuchtung: Des Tarners Regeln II (Teil 12)

  1. Hallo Jonathan;

    wow, echt der Hammer was Du beschreibst!!! Oh mann da will ich auch hin…

    Frage: heisst das, wenn ich die Realitäten erreichen will, in denen es nicht so begrenzt zugeht, dass ich zuerst sterben muss??

    Kann man nicht sanfter übergehen, ohne zu sterben? Wenn es eh so viele Versionen von uns gibt, dann könnte man doch die jetzige hier lassen und das Bewusstsein ins interessantere wechseln, oder? Das Ich, welches in der begrenzten Welt bleibt, lebt doch ohnehin dort weiter, oder?

    Vor Jahren dachte ich genau das, dass ich zu einer Version Erde gewechselt war, die der bis dahin erlebten identisch war, nur dass sich die Ereignise jetzt zu meinen Gunsten entwickeln würden. Ich konnte endlich MEIN Spiel spielen. Und da war so viel Liebe… ich war frei zu sein was/wer ich wollte, und in meiner Fülle konnte ich nun jeden und alles lieben. Keine Grenzen mehr!

    Ach, immer wieder Fragen…

    Ganz lieben Gruß von mir, danke für Deine tollen Berichte!

    Louis

  2. Hallo, Jonathan
    für uns macht es bestimmt Sinn, dass Du noch da bist. Einfach phantastisch Deine Erzählung. Ich fühle mich so erhoben, hab gar kein Wort dafür…
    Danke Dir,
    Uwe

  3. Lieber Jonathan,

    Traumhaft!
    Danke für den Nektar, den du zurückgebracht hast! Manche brauchen so etwas um sich Ziele zu stecken. Ich gehöre dazu. Die Idee eines in viele Teile zerstreuten „Überselbst“ habe ich auch bei Monroe gelesen und sie hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr interessant, daß du ähnliche Informationen erhalten hast. Monroe schreibt etwa so, dass wir unsere Erfahrungen beim Eintritt in Level 2 (wie du es bezeichnest) als Geschenke in unser gemeinsames Überselbst einbringen. Auch das „Lila“, das „Göttliche“ Spiel im Hinduismus ist ein angrenzender Gedanke. Wer einmal bewußt eine OOB erfahren hat, weiß, dass der Traum eigentlich hier stattfindet. Die strengen Regeln, die hier gelten, bieten aber auch eine ungleich höhere Chance zur Veränderung und zur Einsicht. Die entfernte Ahnung – „das kann ja nicht alles sein“ – erhalten durch deine Erlebnisse neue Nahrung. Danke Jonathan, du wirst noch hier gebraucht!

    Liebe Grüße,
    Peter

  4. Hallo Jonathan,
    eine sehr interessante Geschichte. Die Frage, ob denn nicht alle Menschen erwachen, ist eine gute Frage. Da ich mich sehr intensiv mit diesem thema beschäftige, denke ich das wir bald vor diesem kollektiven Erwachen stehen. Erwähnen möchte ich hier dazu die wissenschaftl. Arbeiten von Herrn Dieter Broers. Diese Erfahrungen die Du bereits erfährst, wird dann jeder Mensch erfahren bzw. wir erwachen dann in dieser neuen Realität. Mit all seinen neuen Erfahrungen und vorallem mit den neuen Technologien. Das Leben wird ein komplett anderes sein. Das was Du beschrieben hast, ist mir als Vision (inzwischen als absolute innere Überzeugung) bereits spontan bei meinem BWL-Studium in einer langweiligen Stunde gekommen. In dieser Welt gibt es kein Geld und keine Zwangsarbeit. Jeder lebt nach seinen Vorstellung zum Wohl aller.
    Leider stoße ich mit meiner Vision, wenn ich mich mal getraue darüber zu reden, auf Beton bzw. wird komplett abgelehnt und für nicht durch führbar gehalten. Der einzige Punkt den ich nicht sehen (fühlen) kann, wie es geschieht. Wahrscheinlich wird es schnell gehen, sozusagen von einer Sekunde auf die andere.
    Ich glaube nicht, das die Menschheit noch Jahrtausende dafür braucht, denn die Menschen erwachen bereits langsam. Das sehe ich ja an mir, den vor 5 Jahren hätte ich auch nur den Kopf geschüttelt und darüber gelacht.

    Liebe Grüße

  5. Liebe Dagmar,

    die Idee des kollektiven Erwachens wäre zu schön um wahr zu sein, aber es widerspricht meiner Erfahrung. Zu viele Ankündigungen habe ich schon im Sande verlaufen sehen. Vielleicht interpretieren wir dieses Erwachen auch nur falsch.

    Das meine ich so: wir alle haben einen Erfahrungsschatz, ein angesammeltes Wissen. Dieses Wissen ist für jeden Menschen unterschiedlich. Sowohl im Umfang, als auch in der Qualität. Dieses Wissen wird von einem Raum umgeben, wo wir zwar noch nicht wissen, aber uns verschiedene Möglichkeiten vorstellen können (von zwei Bekannten auf eine Unbekannte schließen..). Erfahren wir Neues, so können wir in diesem Möglichkeitsbereich die wahrscheinliche Richtigkeit einschätzen. Wird aber diese Grenze überschritten (außerhalb unseres Erfahrungsbereiches) so begreifen wir nicht. Du wirst sicher den Effekt kennen, dass ein gutes Buch dir immer wieder Neues zu sagen hat, obwohl es ja schon immer da geschrieben stand)
    Kollektives Erwachen kann demnach für jeden nur innerhalb seines eigenen „Erfahrungszaunes“ möglich sein. Step by Step sozusagen. Rilke hat einmal gesagt „Jeder Engel ist fürchterlich, Ihn wirklich sehen zu müssen, würde unseren sofortigen Tod bedeuten“.
    Vereinfacht gesagt, unsere Stromkreise halten je nach Individuum unterschiedlichen Belastungen stand. Kollektives Erwachen ist zwar Erkenntnis für jeden, aber für jeden auch nur innerhalb seiner eigenen „Begreifbarkeitsgrenzen“ möglich. Sonst gibt`s Kurzschluss.

    Das durch gewisse Umstände ( stellare Positionen, veränderte Einstrahlung auf die Erde etc.) eine geistige Expansion in Zukunft leichter möglich sein könnte, ist zwar vorstellbar, aber wenn wir den Weg nicht gehen wollen, geht gar nichts. Der freie Wille ist die Grundlage aller unserer Erkenntnisvarianten und macht das Leben so interessant. Das heißt, die die wollen kommen dann schneller weiter (im Rahmen ihrer Begreifbarkeitsgrenzen), aber gezwungen wird meines Erachtens sicher niemand.
    Dafür spricht auch, das viele der Jenseits-Erfahrungsberichte (Ballabene, Buhlmann. Svedenborg u.v.m.) immer davon sprechen, das es „Drüben“ verschiedene Himmel gibt – je nach Erkenntniszustand. Auch im Yoga oder im Buddhismus wird stets von sehr differenzierten Erleuchtungszuständen gesprochen.
    Sehr schön beschreibt Monroe wie er Seelen nach drüben begleitet und sie ihm immer wieder abhanden kommen, bis er begreift, dass sie sozusagen je nach ihrem spezifisch entwickeltem Seelengewicht in verschiedene Erkenntnissphären „abbiegen“.
    Auch Erfahrungen innerhalb eines „morphogenetischen Feldes“ wie es F. Capra beschreibt, sind nur innerhalb der eigenen Begreifbarkeits- Erkenntnisgrenzen möglich.
    Zusammenfassend bedeutet das für mich, das jeder, wenn er – in aller Demut – sich wissender wähnt, eine große Verantwortung für seine Brüder und Schwestern hat.
    Was ja auch eine schöne Aufgabe ist. So gesehen freue ich mich auf die „Schöne mit den wunderbaren Augen“ wie sie Jonathan beschrieben hat. Sie kann uns sicher helfen unsere Horizonte zu erweitern.

    Worauf ich mich freue,
    Peter

  6. hallo jonathan,

    du kommst deinem ziel immer näher,und deine erkenntnis geschwindigkeit scheint sich erhöt zu haben,so kommt es mir vor.
    alles gute für deine weiteren reisen.

    hallo peter,

    was meinst du mit OOB?
    wär nett wenn mir jemand sagen könnte was das bedeutet,danke.

    liebe grüße,
    marco

  7. Entschuldigt wenn ich vorgreife:

    OOB: Out Of Body experience,

    manche schreiben abgekürzt
    OBE, Out-of Body Experience

    Auf deutsch AKE: Ausser-Körperliche Erfahrung

  8. Hallo Uwe,
    da bin ich erleichtert, dass es Dich in Deinem Geiste erhebt, sind wir doch nur allzu schnell betrübt oder deprimiert, wenn sich keine neuen Wege zu eröffnen scheinen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Hallo Louis,
    vielen Dank für Deine Worte.
    Um dorthin zu kommen gilt nur eins: Niemals aufgeben, niemals kapitulieren. ;-) Wenn ich nur einen Menschen dazu bewegen kann, diese Welten aufzusuchen und zu sehen, was ich dort sehe, dann hat sich mein Traumtagebuch schon gelohnt. :-)
    Antwort: Nein, es bedeutet, dass der Tod eine Reinkarnation einfordert und dann geht es bei Level 1 wieder los.
    Sanfter hinüberzugehen ist nur möglich, wenn man während seiner Lebenszeit versucht, den Tarner herauszufordern.
    Deine Erfahrung mit Freiheit und Liebe klingt sehr schön. Man mag es nicht glauben, aber beides hängt miteinander zusammen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Liebe Dagmar,
    danke für Deinen Kommentar.
    Es stimmt, die Menschheit erwacht langsam, aber es wird noch sehr lange dauern. Wir sollten uns nur nicht darauf verlassen.
    Deine Zukunftsvision wünsche ich der Welt sehr und ich hoffe, dass sie eines Tages Teil unseres Alltages wird.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Hallo, Jonathan
    mich hat die enorme Vielfalt der Dimensionen fasziniert. Irgendwann werden wir sie wohl alle erreichen. Aber ich sehe das auch nicht so absolut, dass man entweder auf Level eins ist oder auf zwei. Jedenfalls mache ich die Erfahrung, dass mein Leben immer spannender und erfreulicher wird, je mehr ich mir meines wahren Selbstes bewusst werde. Es ist, als ob etwas von Level zwei hier schon herkäme. Es ist noch nicht ganz da, aber es realisiert sich schrittweise, und dieser Prozess schreitet fort. Daher bin ich auf jeden Fall optimistisch.
    Liebe Grüsse,
    Uwe

  12. Hallo Jonathan,
    Danke. Du hast eine unglaubliche Gedankenklarheit bei diesen Reisen und rettest davon so viel in den Wachzustand. Was für eine Willensstärke steckt dahinter?!
    Nun wiederhole ich mich penetrant, aber wieder sehr inspirierend, dein Bericht!
    Ich schlich gestern wie die Katze um den Brei der Erkenntnis herum :-) Mir gingen so viel Gadanken durch den Sinn, über Tod und Wiedergeburt, über ein gerade gelesene Buch und vieles, was ich so wahrnehme und natürlich deine Berichte. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ganz nah am richtigen Gedanken zu sein, aber konnte nicht weiter, fühlte mich blockiert und abgelenkt. Das war so extrem, dass es schon wieder lustig war. Na dann eben nicht.

    Ich sehe die nächste Zukunft so, dass sich die Zeit immer mehr beschleunigt, um sich im Jahr 2012 ganz aufzulösen. Ich glaube wirklich, dass es dann das Zeitempfinden von Vergangenheit und Zukunft nicht mehr gibt, sondern nur noch ein Jetzt und auch, dass wir dann einer höheren Dimensionsschicht ausgesetzt sind. (Man kann diese beginnende Überlappung auch schon erkennen.) Ich spüre, wie eigentlich fast jeder, die Beschleunigung der Zeit, aber daneben gibt es schon “Zeiten”, wo die Zeit still zu stehen scheint, wo man unglaublich viel machen kann, in einem Zeitraum, der normal eigentlich nicht ausreichen würde. Habt ihr das auch bemerkt?
    Wenn es keine Zeit gibt, gibt es weder Tod noch Reinkarnation in dem Sinne, wie sie in unserer Denkweise bestehen. Es geschieht alles gleichzeitig und parallel. Wir werden dies dann wahrnehmen können. Müssten uns dann nicht auch Dinge, die du jetzt in den Reisen wahrnimmst, zugänglich werden? Das Gefängnis hat ganz sicher mit dem Zeitmodell zu tun. Es lässt uns falsch denken und fühlen. Unsere Chance, wenn Zeitmatrix und Dimensionsbeschränkung sich auflösen?
    Wie viele Level es wohl gibt? Entsprechen sie den Dimensionen, sind sie unendlich? Und wo ist der alte Mann selbst einzuordnen? Steht er außerhalb dieser Level, geht das überhaupt?
    Ich denke auch, dass das kollektive Erwachen ein langwieriger Prozess ist, aber schön, dass es bereits begonnen hat.
    Warum muss die Tarnung bis zum kollektiven Erwachen aufrecht erhalten werden? Könnte das “Auffliegen” der Tarnung nicht das Erwachen beschleunigen? Oder gäbe das Chaos pur?
    Liebe Grüße
    Momo

  13. Hallo Momo,
    danke für Deinen detaillierten Kommentar.
    Persönlich vermute ich, dass ein plötzliches Erwachen nicht staffinden wird für die Menschheit im Allgemeinen, sondern es wird sehr langsam geschehen. Das Jahr 2012 wird oft in dem Zusammenhang genannt, aber ich habe bisher keine Bestätigung in meinen Träumen oder außerkörperlichen Reisen erhalten, dass an diesem Zeitpunkt Großartiges geschehen wird – auch wenn mir die Masse der Hinweise bekannt ist. Ich empfehle hierzu den Film “Revolution 2012” von Morpheus, er zeigt eine Alternative zu den bisherigen Theorien über das Jahr 2012. Ich kann mir persönlich schwer vorstellen, dass 2012 allesamt aufwachen, da unser Planet primär ein Ausbildungscamp ist und das Erwachen das Ende dieses Camps bedeuten würde.
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. hallo louis,

    danke für deine erklärung.
    dachte auch erst das peter ake meint,hab dann rum gerätselt was die anfangsbuchstaben heißen.
    aber wie gesagt ich schieb das ganze mit der ake vor mir her,hab das gefühl das jetzt noch nicht die richtige zeit ist für mich.

    freut mich übrigens sehr,das dir meine worte an dich gefallen haben,die ich dir vor etwas längere zeit geschrieben habe.ich mußte dir das einfach schreiben ich konnte nicht anders.

    du sagtest das du eher nicht so ein positiv denkender mensch bist.
    ich glaube das sich jeder mensch auf dem schnellsten weg zu gott befindet.auch wenn es aus menschlicher sicht lange dauern sollte.der eine ist schon was weiter und der andere nicht.aber am ende werden wir alle zu hause ankommen.
    ich finde das ist ein tröstlicher gedanke.
    vieleicht findest du das ja auch.

    liebe grüße an louis (finde das ist ein sehr schöner name)

  15. Hallo Jonathan,
    ich hoffe, mein Geschreibsel kam nicht so an, dass ich denke, es geschieht plötzlich und für alle gleichzeitig. Ich schrieb ja auch von einem langwierigen Prozess. Es gibt keinen Knall und wir sind im Paradies.
    Aber ich denke,- und das bezieht sich wirklich auf meine persönliche Wahrnehmung- dass derjenige, der das Bewusstsein unvoreingenommen offen hält, immer mehr von seinem Gefängnis versteht und so auch die Zeichen beachtet und zu nutzen weiß, die sich zeigen.
    Grundvoraussetzung ist wohl, dass man erkennt im “Gefängnis” zu sein und es gründlich satt hat.
    Ja, ich kenne den Revolution 2012 Film. Der Herr Boers ist ein sehr engagierter Aufklärer. Ich lese auch in seinem Blog gern.
    Liebe Grüße, Momo

  16. Hallo Momo,
    ich dachte nur, weil Du das Datum 2012 genannt hattest. ;-) Natürlich sind schon einige Anzeichen vorhanden, dass die Menschheit sich einer weiteren evolutionären Stufe nähert. Wenn ich daran denke, dass es vor 20 Jahren kaum einen Film gab, der auch nur für fünf Minuten esoterisches Gedankengut enthielt und dies mit jetzt vergleiche, wie viele Filme es mittlerweile gibt, die sich um dieses Thema drehen, dann sieht man schon deutlich einen Unterschied. Früher gab es maximal “Twilight Zone”, “Raumschiff Enterprise” “Dreamscape” oder “Out on a limb” mit Shirley McLaine. Das wars dann auch schon fast. Ich muss aber sagen, dass ich irgendwo schon das Gefühl habe, 2012 kommt und nichts passiert. Wie erwähnt, der Mayakalender ist nicht unser Kalender und letzterer geht halt kräftig nach.
    Liebe Grüße, Jonathan

  17. Hallo Marco;

    lieben dank für Deine Bemühungen. Ich glaube auch, das am “ende” wir alle nach hause kommen. Zum Ursprung. Habe aber nie wirklich verstanden, warum unser Leben hier eine Art Schule sein soll, ein Ausbildungscamp oder wie man es nennen will. Wir wären hier um uns zu entwickeln. Schön und gut, nur: entwickeln WOHIN?? An WAS sollen wir uns denn erinnern? Die einen spüren, wir sollen uns an unsere Grenzenlosigkeit erinnern, um zu Gottähnliche Zustände aufzuschwingen. Die anderen meinen, wir sollen erkennen, dass wir frei von jeglicher Eigenschaft sind, was uns nicht zu einem Gottesparadies führt, sondern ins Nirwana, ins ewige Nichts-Sein, wo es nur noch reines Bewusstsein gibt, ohne jegliche Form, ohne Zeit, ohne Erlebnisse.

    Was nun, wachsen wir in die Harmonischen grenzenlosen Bewusstseinzustände und Erfahrungen rein, wo wir selbst frei gestalten und uns auf dieser Spielwiese dann austoben, oder wäre das nicht eher ein Schritt zurück, weil wir uns vom Nirwana noch mehr entfernen würden, wenn wir Gott spielen dürften?? Denn wenn ich in einem Zustand gelange, wo es keine Schmerzen mehr gibt und ich nach Herzenslust gestalten und Erfahren kann, dann werde ich mich kaum für das reine Bewusstsein interessieren, da ich ja so viele schöne faszinierende Abenteuer-Welten besuche/erschaffe.

    Sind wir vielleicht hier, um durch Läuterung freiwillig das Fehlen aller Eigenschaften und Reize und Erfahrungen zu begrüßen, wo wir dann endlich ins reine Bewusstsein gelangen?

    Ich stelle mir das so vor: zuerst verbindet sich unser Bewusstsein mit ALLEM, und wir erkennen, dass wir alle Wesen und deren Erfahrungen sind, und das Gefühl der Verbundenheit wird sicher grenzenlose Liebe sein. Dann erkennen wir, dass wir das alles NICHT sind, sondern der Beobachter dahinter, das reine Bewusst-Sein. Dann transzendieren wir weiter und erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen Sein und Nicht-Sein gibt. Gleichmut und Frieden sind das Resultat, wir sind Zuhause. Dann sinken wir ins Unbewusste ab, in dem Moment, wo wir ALLES in uns vereinen, gibt es keine Projektionsfläche mehr, man bezieht sich auch nicht mehr auf sich selbst, denn man ist der eine Punkt ohne Ausdehnung, und ohne Beziehung, ohne Verhältnisse von Teilaspekten zueinander, wenn alles EINS ist, und wieder NICHTS, dann hört auch das Bewusstsein auf, das absolute NICHTS sozusagen. Selbst wenn das Bewusstsein sich auf sich selbst bezieht, da ensteht schon Dualität, die erst Erfahrungen möglich macht. Wenn aber alles in sich ruht, verschwindet auch alles.

    Bis wir wieder in einen Teilaspekt (Mensch zum Beispiel) aufwachen und uns wieder fragen stellen. Fragen, deren Antwort wir logischerweise längst kennen, denn wir “waren” ja längst Zuhause, und dort wollen wir wieder zurück.

    Also was nun? Nirwana (worauf ich echt noch keine Lust habe), oder Zustände, in denen wir selbst gestalten und uns frei austoben?

    Es sind zwei entgegengesetzte Richtungen!!! Welche ist die richtige?? Sind vielleicht beide legitim? Kann ich mich ZUERST austoben und dann, wenn ich genug habe, ins Nirwana einziehen?

    War ich vielleicht nicht längst ein Gott, und bin hier, weil ich mir hier Einsicht versprach, weil ich nur hier, umgeben von Grenzen, das Nirwana akzeptieren kann?

    Warum verspüre ich dann grenzenlose Freude, in den wenigen Momenten, wo ich annehme, das ich ALLES erreichen und erfahren kann, worauf ich Lust habe? Ist Freude = Wahrheit? Oder nur das innere Kind, das IMMER spielen will, und mich vom Nirwana weglenkt?

    Sollen wir jetzt in die Grenzenlosigkeit hineinwachsen und uns austoben, ist das unsere Mission, oder nicht?? Oder doch eher das Nirwana?

    Beides fühlt sich für mich richtig an. So bleibe ich zerrissen…

    Ich möchte so gerne in die Grenzenlosigkeit, SO gerne, denn ich bin überzeugt, das sich dort nichts ausschließt, dass man mit dem Nirwana verbunden sein kann UND sich austoben… doch ist es so? Ist es so??

    Parallele Welten, ja oder nein? Wie kann ich es WISSEN, wenn ich es vorher nicht erfahre???

    Ach noch was, was mich skeptisch macht, wenn es heist wir sind alle am erwachen: ja es stimmt, es werden immer mehr, die ein kosmisches Bewusstsein entwickeln. Doch im Vergleich zur Gesamtzahl der Menschen noch SO WENIGE. Wenn das hier bei uns ein Ausbildungscamp ist, wieso, WIESO scheitern dann so viele Menschen, und sterben AHNUNGSLOS??? Wieso soviel VERGEUDUNG?? Wieso so viel Schmerz, der in Bitterkeit bis in den Tod endet, und niemand erleuchtet? Das ist doch sinnlos!!

    Ich versuche mich gerade vom Negativen zu befreien, buw. es annehmen und lieben, es nicht verleugnen, um dann Raum für´s positive zu lassen. Diese alten Muster kehren aber SO schnell zurück. Leider empfinde ich meine Zweifel immer noch als berechtigt. Ufff….

    Ehrlich gesagt tröstet mich nur, wenn Gott himself zu mir käme und mir freie Hand liese… Nur dann gäbe es kein Drama mehr auf der Welt, nur Freude und Spaß und Liebe. Vielleicht will er das ja nicht…

    Wie kann ich mich trotzdem von den Grenzen befreien, um selbst zu gestalten? WIE???

    Ich hab euch alle so lieb, es ist herzerfrischend festzustellen, dass sich hier keine Intolerante oder Arrogante Besserwisser melden.

    Wann kommt das Essay zu den Parallel-Welteeeen?

    Ich trink jetzt erst mal ein Kaffee. Zum Wohl ihr lieben!

    Louis

  18. Hallo Louis,
    wir entwickeln uns zu Schöpfern – um es mal platt auzszudrücken.
    Es gibt ja keinen Endzustand des Bewusstsein, sondern wir reisen durch das Bewusstsein. Auf unseren Reisen treffen wir immer wieder auf Bewusstseinszentren, so wie das Alltags-Ich eines ist. Es kann nichts verschwinden, das ist unmöglich. Das Nirwana ist somit eine Definitionssache, denn es gibt das Nichts nicht.
    Ich erfreue mich ebenfalls daran, dass hier mit Respekt und Freundlichkeit miteinander umgegangen wird.
    Liebe Grüße, Jonathan

  19. Hallo Louis,
    habe gerade das Essay in die Seite unter “Essays” eingebunden. Dort kannst Du es auch als HTML-Version lesen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  20. Hallo Jonathan;

    vielen lieben Dank, die Lektüre war sehr spannend!!!

    Eine Sache: wenn Amerika nicht da ist, solange ich in Deutschland bin, wieso kommt dann wieder ein Amerikanischer Film in die Kinos, der nachweislich dort produziert wurde? Wieso erleben wir eine Kontinuität von Dingen, die wir lange nicht beobachtet hatten? Wie ist das zu erklären?

    Nun ja, die Annahme ist, es gibt unzählige Alternativ-Welten mit den passenden Ichs. Vielleicht sind die Varianten unendlich viele. Wenn dem so ist, müsste dann mein Lebenslauf nicht unvermeidlich sein, sprich, schon feststehen? Wenn es alle Varianten gibt, woher weiß ich, dass ich nicht in derjenigen bin, in der ich niemals spirituell erwache? Würde ich dann nicht unausweichlich feststecken? Am Ende unseres Lebens, haben wir ja doch nur EINEN Lebensstrang erfahren.

    Wenn ich jetzt die Fähigkeit erlange, sagen wir im Lotto zu gewinnen und meine Herzensdame zu erobern, muss dann nicht ein Alternativ-Ich zurückbleiben, der arm bleibt und verschmäht wird? Woher weiß ich, dass ich nicht dieser Alternativ-Ich BIN, den es ja auch geben MUSS?

    Sind die alternativen Selbste genau so real wie der Alltagsselbst?

    Oder ist nur das Ich real, welches ich gerade wahrnehme, und die anderen Ichs sind nur Potenziale?

    Oder ist es vielmehr so, dass sich alles ständig vermischt, und wir (mit der viell. nötigen Erkenntnis oder den dafür förderlichen Bewusstseinszustand) uns die Realitäten aussuchen können?

    Wenn dem so ist, und ich mir eine schöne Alternativ-Realität erschaffe, die ich dann als real erfahre, was ist mit den Ichs, die leiden? Das macht mir ein schlechtes gewissen, ich will einfach nicht das andere leiden! Vielleicht ist es aber einfach so, weil ALLE Möglichkeiten nun mal existieren…

    Wie gelange ich dann in den ICH, der zum Erschaffer seiner eigenen Realität wird, und alles so verändert, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als glücklich zu sein? So, dass ich auch mehr Freude und Fülle zu anderen bringen kann?

    Du beschreibst bei einen Deiner Traumpersonen, dass man sich energetisch so sehr aufladen kann, dass einem 3-5 Tage alles mühelos gelingt. Wie kann ich diesen Zustand beständig machen?

    Ach, schon wieder so viele Fragen… ich will ja nur dorthin, wo ich glaube schon einmal (ganz kurz) gewesen zu sein… wo alles überraschend gut und schnell gelang, sogar das Verhalten und Vorlieben anderer änderten sich plötzlich so, dass es zu meinen Vorlieben passte…

    Noch was: ich habe Probleme, mir einen Uni-oder Multiversum vorzustellen, der einen Schöpfer benötigt. Ich sehe es ähnlich wie die Buddhisten, die brauchen keinen Schöpfer für ihr Weltbild.

    Eine Welt der Relativität wie die unsere braucht für das existieren eines jeglichen immer eine Ursache. Auch die allererste ursache braucht wieder eine u.s.w. Somit ist eine solche Welt (unsere) unmöglich. Dennoch gibt es uns. Wenn ich mir das Nichts vorstelle, in dem ich als Beobachter (rein theoretisch) möglich bin, dann könnte ich immer noch sagen: “Möglich wäre dennoch einfach ALLES”. Und diese Möglichkeiten erfahren wir dann als realität, die nur ein Konstrukt des Geistes ist.

    Ich sehe nur zwei möglichkeiten: in einem “leeren” Raum, wo alles möglich wäre, es aber keine Vorlieben gibt, manifestiert sich entweder ALLES, weil ja alles möglich wäre, oder es wirkt das Prinzip der Evolution, welches ja kein konkretes Ziel hat, ausser dauernd Erfahrungen zu erschaffen. Evolution ist: Vielfalt, Vererbung, Mutation und Selektion. Dieses Prinzip findet man wirlklich ÜBERALL. Sogar eine Persönlichkeit scheint dem unterworfen, auch Gedanken. Vielfalt: meine vielen Gedanken, bewusste und unbewusste. Vererbung: meine Erinnerungen. Mutation: eine Entscheidung treffen, oder eine Idee bekommen. Selektion: die daraus sich ergebene verschiedene Erfahrung. Selbst auf die Reinkarnation und Karma kann man das Bild der Evolution projitieren. Evolution macht allerdings alternative Realitäten, die WIRKLICH real sind, überflüssig. Die Alternativen wären reine Potenziale.

    Diese logischen Gedankengänge sind es auch, die mein Glauben daran, dass es ALLES schon gibt, und ich sogar frei wählen und mein Bewusstsein dorthin navigieren kann, wo es mir besser gefällt, schlicht zerstören.

    Oh Manno dieser blöde Verstand…

    Ach herrje, langsam kriege ich auch ein schlechtes Gewissen, so sehr nachzubohren, wieder so viel zu schreiben und Deine Zeit dauernd in Anspruch zu nehmen…

    Na ja hab dank mein Lieber, Du schenkst mir auf jeden fall Hoffnung und Zuversicht, dass es vielleicht doch möglich ist und ich es irgendwann schaffe, mir meine Ideal-Realität auszusuchen und zu erfahren.

    Liebgruß,
    Louis

  21. hallo louis,

    ich finde die indischen veden sehr interessant.
    darin wird gesagt das gott immanent ist (allem innewohnend) und transzendent (jenseits aller materie als persönlichkeit existent).
    brahman ist die ewige ausstrahlung gottes.
    vergleichbar einer sonne.aus diesem brahman wird die materie erschaffen.er befruchtet diese brahman dann,damit die geburten aller lebewesen (seelen) möglich werden.wenn in den veden von lebewesen die rede ist,meint man damit die seele.
    bei gott geht keine seele verloren,ist da auch zu lesen.wer in das spirituelle reich gottes kommt,
    wird nicht mehr wiedergeboren.soll heißen lebt ewig in diesem reich.

    ich hab mich mal mit jemanden unterhalten,
    der sich von einem geistigen wesen (kein menschliches)besetzt hat lassen und hab mich dann mit ihm unterhalten.
    ich hab ihn auch gefragt was den passiert wenn man seinen körper verlassen sollte.was bleibt denn dann noch von einem über?er hat das beispiel eines computerspiels gebracht,wenn wir vor dem computer sitzten und irgentein spiel spielen,
    projezieren wir uns ja auch in die spiel figur hinein.
    wir freuen und leiden mit der spielfigur mit,
    reden dann auch so,wir haben da und dort dieses und jenes erlebt,obwohl wir natürlich wissen das es nur einsen und nullen sind.wenn wir dann das spiel beenden sitzten wir ja immer noch vor dem computer.er sagte zu mir wenn ich meinen körper verlassen sollte,geht mir nichts verloren,du bist immer noch du.
    ich fragte ihn dann ob man das mit dem bildniss einer zwiebel vergleichen könnte,es ist kwasi eine weitere haut dazu gekommen.
    er stimmte mir zu,meinte aber das aus sicht gottes die zwiebel immer schon vorhanden war,wir uns aber an eine weitere haut erinnert haben.
    hört sich vieleicht jetzt irgentwie komisch an,wenn das hier einer ließt aber das war ein wunderbares gespräch das ich mit ihm geführt habe.
    ich hab ihm zwar keine testfragen gestellt aber alles was er über mich sagte stimmte.also wenn er sagte ich hätte für dies und jenes ein starkes interesse oder wenn er über meine persönlichkeit sprach,stimmte das alles.ich kannte übrigens beide vorher nicht.er kannte nur meinen vornamen.
    mir ist das auch nicht wirklich wichtig ob ich jetzt mit einem geistigen wesen oder seinen unterbewußtsein oder anderes unterhalten habe,aber wann hat man schon die möglichkeit sich mit jemanden zu unterhalten,mit dem man über alles sprechen kann.mein gefühl sagt mir aber das ich mich wirklich mit einem geistigen wesen unterhalten habe.natürlich sind das jetzt auch meine worte und das ist die gekürzte version,war aber eine sehr interssante erfahrung.

    liebe grüße,
    marco

  22. Hallo Louis,
    es dauert erst eine Weile, bis man das Prinzip mit der direkten Wahrnehmung versteht.
    So viele Fragen kann ich nicht allesamt beantworten, dafür müsste ein ganzes Buch her, um das zu erklären. ;-) Es ist aber gut, dass Du Dir all diese Fragen stellst, weil Du damit auch den Willen hast, das alles verstehen zu wollen. Ich empfehle dann schon einiges von der Lektüre, die in dem Essay auch angegeben wurde sowie mein letztes Buch über Träume, in dem das auch sehr thematisiert wird (auch wie man da hinkommt). Ansonsten kann ich sagen, dass das Leben, das man lebt, eine Mischung aus den alternativen Realitäten ist, die ebenso real sind wie das Alltagsleben – nur eben nicht aus unserer Perspektive physisch. Wir ordnen diese Sequenzen nur aufgrund unserer Erziehung zeitlich an. So wie Du frei deine Entscheidungen treffen kannst, können die anderen Selbste das auch.
    Liebe Grüße, Jonathan

  23. Hallo Jonathan;

    ja, den Willen hab ich sowas von, nur vermag ich noch nicht die Blockaden zu brechen. Werd mir mal Dein Buch bei Gelegenheit zu Gemüte führen.

    Reine Intuition scheint mir noch nicht zu reichen, ich muss immer alles verstehen und nachvollziehen können. Wenn weiße Meister sagen, man kann gar nicht alle Zusammenhänge erfassen, glaub ich ihm nicht. Ganz tief in mir WEIß ich, dass man alles verstehen kann!! Wie soll ich mich sonst auf meine Fähigkeiten, die ich haben mag, verlassen können, wenn ich es nicht vollständig verstanden habe?

    Bei diesen ganzen Fragen über Parallel-Welten interessiert mich eigentlich nur eins: kann ich die Welten wechseln, kann ich dorthin, wo alles für mich und andere besser läuft? Erst der Gedanke damals, dass es von allen verschiedene Versionen gibt, mit verschiedenen Vorlieben, ermöglichte es mir, die Ebene/Welt zu wechseln und tatsächlich überraschendes (schönes!) zu erfahren, entsprechend meiner Vorlieben. Zumindest dachte ich das, und jetzt dieser Zweifel, die ungewissheit… Alles Leid entsteht aus Unwissenheit…

    Hallo Marco;

    mit den Veden hatte ich auch Gelegenheit mich zu befassen, Quelle war das Internet-Buch von Rudi in der Seite “Auf zur Wahrheit”. Dort ist er allerdings nicht mehr vorzufinden. Das Buch heist “Auf ein Wort” und ist sehr interessant, wenn auch ein wenig zu verschwörerisch für mich, zumindest am Anfang. (Man kann sich das komplette Buch umsonst herunterladen)

    Was mir bei den Veden gegen den Strich geht ist, dass dieses Weltbild sämtliche Freiheit ausschliesst. Wir haben nicht mal einen freien Willen, heist es dort. Alles ist längst festgelegt und selbst die Götter die unsere Welt erschaffen und aufrecht halten sind in ihrem Willen nicht frei, sie glauben es nur zu sein. Dort heist es immer man solle sich in DEMUT üben, und den Plan Gottes dienen. Allerdings wird nirgens erwähnt, was denn nun sein Plan ist. Rudis Interpretation ist die, dass es Gott in seinem Reich des Absoluten an Liebe fehlt, und diese Illusion dazu dienen soll, um herauszufinden WIE er denn sein will, da er ja alles sein könnte. Diese Welt des Dramas hier soll dazu dienen, sich nach einer Welt der absoluten Harmonie zu sehnen, die er dann jenseits unserer Welten erschafft und genießt.

    Das alles macht durchaus Sinn, nur ist mir einiges schleierhaft. Wieso bedarf es SO VIELER Menschenschicksale, um sich eine Idealwelt zu erschaffen? Das müsste sich doch nach ein paar wenige Generationen längst erledigt haben. Und dann heisst es dort, wer ins Paradies kommt, zu seinem Reich, ist ewig gkücklich und allmächtig, und war NIE in Illusion. *???* Wie das??
    Wenn man sich dort nicht mehr an das ganze Drama erinnert, wozu sollte es dann gut sein??
    Zumal er meint, dass man dort als allmächtige Persönlichkeit VOLLKOMMEN ist. Wie kann ich vollkommen sein, wenn mir die gesamte erlebte Illusion fehlt?

    Und wenn sich hier eh alles nach seinem Plan abspielt, wozu sich die Mühe machen?

    Dort wird auch das Bild mit den Computerspiel erklärt, bzw. Kinofilm. Man fiebert mit den Figuren mit, die man aber gar nicht ist. Man solle den reinen Beobachter in sich kultivieren, dann tun einen die Dramen dieser Welt nicht mehr so weh, man guckt sich sozusagen den Film bewusst als Zuschauer an und koppelt sich geistig ab.

    Nur hilft mir das wenig, denn ich will schlicht keine Dramen mehr!!! Und wenn Gott uns tatsächlich zu willenlosen Marionetten gemacht hat, dann ist das kein Gott, sondern ein Monster!!!

    Sein Reich wird auch sehr menschlich beschreiben, dort gibt es ein Planetensystem, er ist männlich!, hat die perfekte Geliebte, die einzige die es schafft, Gott-Himself in ihren Bann zu ziehen.

    Es gibt sicher viele Arten sich zu erfahren, das menschliche ist nur eine von vielen Formen. Und wie soll Gott eine feste Persönlichkeit irgend einer anderen vorziehen? Persönlichkeiten sind wie alles nicht besser oder schlechter, sie sind nur anders als andere. Ich kann mir kaum vorstellen, das Gott irgendeine Art von Persönlichkeit oder Vorlieben besitzt. Wie soll er bewerten, vorziehen, wenn er doch ALLES ist?

    Na ja, es gibt leider immer noch vieles, was wir nicht wissen oder vergessen haben. Ach diese Ungewissheit…

    habt Dank ihr Lieben,

    herzlichst
    Louis

  24. Hallo Louis,
    Du kannst in jedem Fall in eine solche Welt wechseln, aber das Problem ist unser Ego. Es mag keine schnellen Veränderungen, braucht Sicherheit, langsame Übergänge, Suggestionen. Nur mit Training und äußerster Bereitschaft, kann man durch die Dissoziation die Realität schneller wechseln.
    Liebe Grüße, Jonathan

  25. Hallo Jonathan;

    danke danke danke, Du schenkst mir Zuversicht!!!

    Nun ja ich denke für die Welt die ich wähle bin ich mehr als bereit, ist ja gar nicht SO anders als diese hier. Dort gelingt nur alles besser. Und nach und nach, kann ich mich ja steigern. Und mir selbst und anderen mehr Freude bringen. Die Veränderungen die eintreten würden, die würde ich SOWAS VON mögen!! ;)

    Mir fehlt nur die Gewissheit, dass es diese Welt gibt und ich dort hin kann.

    Das Video “Die Kunst der Dissoziation” lässt sich bei mir nicht laden. Was meinst Du mit Dissoziation?

    Hab Dank mein Lieber!!!!

    Louis

  26. Lieber Louis hast du dir schon einmal Gedanken über das Yin und Yang gemacht?

    Ich lese deine Beiträge hier und mir fällt gleich auf wie sehr du auf die Realität des Schönen und des Glücklichseins fixiert bist.
    Die Leid-Realität ist aber kein bisschen weniger wichtig, wenn du die Leid-Realität nicht kennst oder zulässt, wie willst du dann Freude und Glück empfinden können?
    Nur die Gegensätze ermöglichen dir doch erst das Gefühl zu unterscheiden.
    Auch das Leid hat eine große Macht, das Leid ermöglicht dir, wenn du offen dafür bist, eine sehr große Kraft aus der du wachsen kannst.
    Ich finde du hast dich zur sehr fixiert in deinem Denken, versuche doch einmal nicht mehr so viel zu denken und dafür dann ein bisschen mehr zu fühlen.
    Ich glaube ich habe dir das schon einmal empfohlen, versuche dem Leid gegenüber durchlässig zu werden, biete einfach keinen Widerstand und lass die Dinge fließen, nimm es einfach hin wenn es kommt und reagiere nicht,du wirst bald feststellen, dass sich die negativen Energien nicht mehr an dir festhaften werden, sie fließen einfach weiter.
    Nur wenn du den Kampf mit dem Negativen aufnimmst bleibt es an dir kleben, laß es durch dich hindurch fließen und es verschwindet schnell wie es gekommen ist.

    Die verschiedenen Realitäten in denen wir leben, ist es vielleicht so, dass wir auch jetzt hier in dieser Realität trotzdem Zugriff auf die anderen Realitäten haben, was ich meine ist, könnte es sein, dass wir mehrere Realitäten hier gleichzeitig leben und es fällt uns nicht auf weil wir daran gewöhnt sind?
    Mir persönlich kommt das so vor, an einem bestimmten Ort lebe ich ein ganz anderes Leben als an einem weiteren Ort auch ich selbst bin dort ein ganz anderer Mensch, im Beruf zum Beispiel, da bin ich eine ganz andere Person als im Privatleben aber auch in verschiedenen Gegenden oder Bekanntenkreisen, könnten das verschieden Realitäten sein?

    Dissoziation, das ist glaube ich der Moment der Trennung deines Astralkörpers von deinem leiblichen Körper bei der AKE aber Joanthan kann dir das viel besser erklären.
    lg Amelie

  27. Hallo Amelie;

    hab dank für Deine Worte. Ja das mit den Gegensätzen, dass Kontraste den Dingen erst Kontur geben etc, das war sehr lange ein Thema bei mir. Prinzipiell ist es auch so, dass ich warm erst merke, wenn´s mir vorher kalt war u.s.w.

    Es ist nur so, dass ich die Nase gestrichen voll hab vom negativen, immer wieder in diese tiefen Löcher fallen, äußerlich wie innerlich, es reicht mir.

    Lange habe ich dagegen angekämpft, immer fruchtlos, was das Leid und die Wut noch größer machten. Einmal, das eine vor Jahren, da löste ich mich von allen Begrenzungen (geistig) und siehe da, alles kam prima. Danach wechselte es wieder in die Ohnmacht und ausgeliefert sein, und es kam auch so, dass es schwer zu ertragen war.

    Mir ist klar, dass man das negative akzeptieren muss, bleibt einen eh nix anderes übrig. Nur will ich mich den Gegebenheiten einfach nicht mehr ausliefern. Was nützt mir ein Buddha-Dasein, wenn ich hier immer noch Rechnungen bezahlen muss, die Steuererklärung machen, Miete zahlen, Arbeiten verrichten, die mich anwidern, etc??

    Was nützt es mir, wenn meine Liebe zu einigen Menschen ins Leere verläuft??

    Jetzt habe ich dem Kampf abgesagt. Es reicht, es bringt eh nix. Jetzt versuche ich es zu akzeptieren, alles negative, aber nicht, um mich in Gleichmut zu üben, sondern damit es sich auflöst. Immer wenn ich GANZ EHRLICH meine volle Liebe für unangenehmen Menschen, Situationen, inneren Gefühlen, Widerstände aller Art und sonst allem negativen zugelassen habe, sie ehrlich empfunden, dann hat es sich immer aufgelöst. Das Negative wurde akzeptiert und geliebt, so konnte sich der Raum für positives entfalten.

    So als wolle das Negative auch nur geliebt werden, es klopft an der Tür, und wir lassen es nicht rein, deshalb klopft es weiter und der Lärm wird unerträglich. Sobald ich aber die Tür aufmache und Willkommen sage bedankt es sich bei mir und lässt mir etwas schönes da.

    Verstehst Du, was ich meine? Es ist nur schwierig, diese Liebe aufrichtig zu empfinden, völlig ohne Angst und Widerstand. Aber wenn´s klappt, dann verschwindet der Peiniger meistens sofort!!!

    Ich hatte schon immer die tiefe Überzeugung in mir, dass es dauerhaften Glück geben kann. Es ist ein Zustand, den man herbeiführen und erhalten kann!!! Das WEIß ich einfach. Man muss nur eine Art Schalter in sich betätigen, und das Licht bleibt an und geht nie wieder aus. Ein Licht allerdings, welches viele Facetten hat, da ist genug Raum für Kontraste (ohne Leid) und Vielfalt und Entwicklung. Ich weis das es das gibt. Das WEIß ich einfach. Und da will ich hin!

    Kein Licht das blendet, und keine Kälte wenn das Licht mal ewicher ist. Wie in einem schönen Sonnenuntergang, ein Zustand, wo die Nacht nicht mehr kalt und trostlos ist, sondern wo die Nächte voller Sterne erleuchten und eine angenehme Temperatur aufweisen. Das ist der Zustand, den ich im Inneren und AUCH im Außen erleben will.

    Wo es keine Angst mehr gibt, keine Fragen und keine Wünsche, weil alles da ist, was einen erfüllt, ohne einen zu übersättigen. Freiheit von allem belastenden und Freiheit um nach Herzenslust zu LEBEN.

    Dort ist auch alles negative integriert, nur verschmilzt es mit dem Positivem und es entsteht etwas neues, vollkommenes, frei von Unwissenheit, Leid und Angst. Dort ist alles gleichwertig, ohne Bewertung, und wie durch ein Wunder offenbart sich immer das, was unser Herz erfrischt. Also dann doch nichts negatives. Verstehst Du?

    Ich will einfach sowohl im Inneren wie auch im Außen Glück erfahren. Beginnen tut es aber wohl im Inneren, und da setze ich seit ein paar Wochen an, und die ersten Resultate waren schon echt gut, ich hatte sogar Momente, wo ich Glück empfand, völlig unabhängig von dem was im Außen war. Das war magisch! Die Außenwelt muss mir das irgendwann widerspiegeln, darauf lege ich alle Zuversicht die ich aufbringen kann. Es hat ja schon mal geklappt, Mensch, was zweifle ich noch!!!

    Liebe Amelie hab dank für Deine Worte, sie erinnern mich an wichtige Aspekte des Lebens. Ich glaube der Schlüssel ist, einfach alles zu akzeptieren, aber nicht unbedingt in Demut, sondern in LIEBE! Und dann verwandelt sich auch alles in Schönes.

    Danke an alle Spirituellen Führer, die es gut mit mir meinen und weiter daran arbeiten, mein Unterbewusstsein zu öffnen und zu erweitern. Es dringt manchmal in mein Bewusstsein, und das ist gut so!!

    Selbst in Momenten des Zweifels weiß ich, dass ich Euch alle liebe. Danke dafür!

  28. das ist einfach KLASSE! lieber Louis,

    das ist es was ich dir sagen will, du hast es genau erkannt und weil du es erkannt hast bist du schon den größten Schritt dahin gegangen.
    Das Magische allein ist die Liebe, die Liebe die in dir selbst ist, nicht an Dinge oder Menschen gebunden.

    Liebe muß nicht bitten und nicht fordern.
    Liebe muß die Kraft haben, in sich selbst zur Gewissheit zu kommen.
    Dann wird sie nicht mehr gezogen sondern zieht.
    (Hermann Hesse)

    Noch ein Tipp, regle die unangenehmen Dinge des Lebens möglichst sofort, dann stören sie deinen Alltag nicht weiter, so mache ich es immer.

    Aber ich weiß jetzt nicht ob unsere Unterhaltung hier hin paßt, es ist ja das Traumtagebuch von Jonathan, es ist ja kein Forum.
    Louis wenn du willst frage Jonathan nach meiner Email Adresse.
    lg Amelie

  29. Danke liebe Amelie;

    da hast Du recht, und auch damit, dass das hier langsam in eine Privatunterhaltung außartet. Ich werd den Jonathan mal fragen.

    Hab dank meine Liebe!!!

    Herzlichst
    Louis

  30. Hallo Louis,
    die Gewissheit zu erlangen ist genau das, worum jeder Suchende kämpft. Er hat viele Geschichten und Legenden gehört, aber keine Beweise für ihre Existenz. Aus dem Grund muss man sich selbst überzeugen, damit es möglich wird. Eine der größten Herausforderungen für einen Praktiker.
    Die Kunst der Dissoziation wird im Erklärbär erklärt. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  31. hallo louis,

    sorry das ich mich jetzt erst melde,
    war wohl früher nicht möglich.

    das mit den veden sehe ich leicht anders.
    kenne das buch auf ein wort auch,aber man muß bedenken das es ein mensch aus seiner sicht schreibt.das buch ist sehr gut,aber ich denke nicht perekt.kapitel eins und zwei finde ich auch gut.was er über alternativen zur energiegewinnung
    oder zum thema,giftstoffe im essen schreibt,
    stimmt soweit ich es beurteilen kann.

    aber jetzt zu den veden.
    soweit ich weiß steht nirgentwo eindeutig,das wir keinen freien willen haben.
    laut den veden gibt es drei kräfte die uns lenken.
    die unwissenheit,die leidenschaft und die tugend.
    wenn du mich fragst ob es einen freien willen gibt
    oder nicht dann ist meine antwort ja und nein.
    ich denke das der anfang und das ende in groben unausweichlich ist.es gibt im ganzen universum zyklen,im materiellen und im geistigen.
    ein zyklus,so sieht es aus im ersten blick,
    wiederspricht dem freien willen.
    ich denke das wir innerhalb vorgegebener rahmen,
    oder von mir aus zyklen,alles machen können.
    also innerhalb einer leinwand die begrenzt ist,bestimmen was wir darauf hinterlassen.
    auch die drei kräfte die uns lenken,können wir sie nicht beeinflußen?
    zum beispiel die macht der unwissenheit,
    kann man nicht dadurch das man sich wissen aneignet,diese kraft abschwächen?was ja dann ein bewußter eingriff in unserer reise wäre?
    die frage ob es einen freien willen gibt oder nicht kann ich nicht beantworten.zumindest haben wir die illusion eines freien willen.ich denke aber das es einen freien willen gibt,vieleicht verstehen wir ihn nur noch nicht.

    meine interpretation warum er das universum erschafft ist:erfahrung,um eine erfahrung zu machen braucht man die dualität.wenn alles eins ist,dann kann man alles wissen,aber dieses wissen nicht erfahren.

    warum er so vieler menschen schicksale benötigt?
    ich denke gottes ausstrahlung ist ewiglich.
    so wie ich das sehe werden immer universen entstehen und vernichtet.die er dann mit seelen befruchtet,die das leben möglich machen.

    das mit der rückkehr hab ich anders in erinnerung.
    wer in das spirituelle reich gottes betritt,
    wird nicht mehr wiedergeboren und lebt dort.in aller ewigkeit (gegenwart).

    das mit der vollkommenheit versteh ich so,
    in der materie gibt es keine vollkommenheit.
    in keiner der welten.
    im spirituellen reich gottes,gibt es keine unvollkommenheit.

    du sagst du willst keine dramen mehr.
    ich denke das alles dem seelenwachstum dient.
    und ich denke das wir bevor wir uns inkarnieren,
    uns gewisse sachen aufbürden.mag sein das wir uns manchmal zuviel vorgenommen haben.

    das die oberste verkörperung männlich ist in den veden,stimmt.aber unter männlich sollte man sich nicht vorstellen das er geschlechtsorgane hat.
    er erweitert sich in unzählige persönlichkeiten.

    ich glaube das gott auch eine persönlichkeit (en),jenseite der materie,in seinem spirituellen reich hat.
    wobei man sich gott,als mensch nicht vorstellen kann.
    wir menschen,die eine seele besitzen,wie alles was lebt,haben einen körper (ein gefäß).
    wir haben eine persönlichkeit.
    das ist so wie mit dem papagei,dir fliegt ein papagei auf dein fensterbrett,und er fängt an zu sprechen,was denkst du denn dann?
    ein mensch hat ihm das sprechen beigebracht.
    so ist es mit dem universum,und alles was darin ist und lebt.man kann daran gott wiedererkennen.

    das ist nur meine bescheidene sicht der dinge und meine vorübergehende sichtweise.
    ich fand es sehr interessant was du geschrieben hast,und wie gesagt so erklär ich mir die dinge.

    man könnte auf den gedanken kommen das gott garnicht weiß,wie unangenehm und furchtbar eine illusion sein kann.

    liebe grüße an louis und alle anderen,
    marco

  32. Hallo Jonathan,

    bezüglich:

    „Du wirst mit Sicherheit mehr Spott ernten als Lob, aber wie gesagt, sei es nur einer, den du aus seinem Schlaf erweckst, dann war es nicht vergeblich.“

    Ich kenne mehr als meine Finger zählen können und der Synergieeffekt ist nicht zu unterschätzen.

    Ich zolle Dir Respekt für deine Öffentlichkeitsarbeit.

    Mach weiter so.

    vg Ralf

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