Luzides Träumen – Probleme und Lösungen

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Die Erkundung der Möglichkeiten des Bewusstseins und dessen Erweiterung kann unterschiedliche Formen besitzen. Die bekannteste hierbei ist wohl die Erkundung der Träume. Nicht nur kann man seine Traumerinnerung am Morgen steigern, sondern auch das Bewusstsein darüber erlangen, sich als träumend in einem Traum zu erkennen. Diese Fähigkeit nennt sich das Klarträumen bzw. das luzide Träumen. Doch welche Probleme können bei Erreichung dieses erweiterten Bewusstseins auftauchen?

An erster Stelle ist der Schlüssel die Traumerinnerung, denn ohne sie ist es wesentlich schwieriger, das Bewusstsein zu erlangen, innerhalb eines Traumes zu erkennen, dass man träumt.

In den meisten Fällen begegnet man in den ersten luziden Träumen dem Problem, dass man so überwältigt und begeistert von dem Erlebnis ist, dass dieses nach Sekunden abbricht und man wieder in seinem Bett erwacht.

Das kann sehr demotivieren, wenn man es endlich geschafft hat, einen Klartraum zu erfahren und das Erlebnis nur wenige Sekunden andauert. Viel lieber möchte man stundenlang in einer neuen Welt grenzenloser Möglichkeiten umherwandeln und seinen Horizont erweitern, verschiedene Traumcharaktere antreffen, vom Boden abheben und wie ein Flugzeug am Himmel entlangfliegen oder philosophische Gespräche mit Sokrates oder Einstein führen, vielleicht aber auch einfach verstorbene Verwandte wiedertreffen oder den einen oder anderen attraktiven Sänger oder Schauspieler zu einem Candlelight-Dinner einladen.

Die Faszination des luziden Träumens ergibt sich definitiv aus der Wahrnehmungsqualität, die hierbei erreichbar ist. Der Traum wird dermaßen deutlich und klar wie jedes beliebige Ereignis aus dem bekannten Alltagsleben, ebenso dauerhaft und stabil. Manchmal derart deutlich, dass es die des Alltags noch übertrifft.

Doch was tun, wenn man endlich in den Genuss der Luzidität kommt und die Erfahrung endet innerhalb von Sekunden?

Zuerst einmal muss man sich vor Augen halten, dass man jede Nacht träumt, des Öfteren sogar luzide. Leider wacht man dann nachts kurz auf, denkt sich, wie schön der Klartraum gewesen ist, dreht sich dann auf die andere Seite und schläft weiter. Danach folgen noch zwei, drei normale Träume (Trübträume) und wenn man am Morgen erwacht, erinnert man sich an das nächtliche Erlebnis nicht mehr.

Die meisten luzide Träume dauern dann länger an, sobald man diese als selbstverständlich und normal erachtet. Man bleibt besser sprichwörtlich cool und tut so, als wäre es das normalste der Welt. Starke Emotionen können das Traumerlebnis schnell beenden. Aus dem Grund sollte man auch dafür sorgen, sich nicht mit Traumcharaktere auszutauschen, solange man noch nicht stabil in dem luziden Traum ist. Man bleibt vorerst nur ein teilnahmsloser Beobachter.

Desweiteren ist es von Vorteil, sich auch nicht in sexuelle Abenteuer zu stürzen, denn diese beeinflussen die Luzidität nachteilhaft. Natürlich ist das nicht so einfach, denn die sexuelle Energie eines Menschen wird in einem luziden Traum oft verstärkt, sogar so sehr, dass man förmlich an nichts anderes mehr denken kann.

Zu Beginn eines luziden Traumes ist es darum erst einmal wichtig, sich auf keinerlei Weise mit den Traumcharakteren zu verstricken, unabhängig davon, wie diese Verstrickung aussehen könnte.

Maßnahmen, um den luziden Traum zu stabilisieren können auch so aussehen, dass man seine Handflächen anschaut und versucht, diese scharf zu bekommen, d.h. dass man sie klar und deutlich erkennen kann. Dies sollte man aber niemals länger als fünf bis zehn Sekunden machen. Danach schaue man am besten auf die Traumumgebung, ohne irgendetwas wirklich zu fixieren. Nach zehn Sekunden schaut man abermals auf die Hände und stellt anhand der Handflächen den Blick scharf. Diese Methode findet sich beispielsweise bei Carlos Castaneda.

Eine weitere Möglichkeit, die ich herausfinden konnte, ist es, die passive Luzidität zu praktizieren. Dies bedeutet, dass man zwar weiß, dass man gerade träumt und voll bewusst dabei ist, aber man beeinflusst in keinster Weise den Verlauf des Traumes. Das kann man später immer noch ausprobieren. Die passive Luzidität bewirkt auf jeden Fall eine Verlängerung des Traumes.

Mit diesen kleinen Tricks stabilisiert sich der Traum zunehmend und ist dies erreicht, kann man stundenlang in dem Traum mit vollem Bewusstsein herumlaufen.

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

5 Kommentare zu “Luzides Träumen – Probleme und Lösungen

  1. Der Befehl Klarheit sofort!” wirkt auch extrem gut.
    Ich hatte letztens einen Klartraum, dieser ging nur um die 10 Sekunden, aber dieser Ausruf hat ihn maßgeblich verschärft.

  2. Wenn ich klar werde, sage ich zu mir selbst “hier lebe ich, dies ist meine Welt!” Dadurch identifizire ich mich stärker mit der Traumumgebung und das führt zu einer höheren Stabilität. Allerdings muss ich dass alle paar Minuten wiederholen. Auch das Anfassen von Gegenständen schafft bei mir hohe Stabilität. Riskio ist in der Tat Klartraumsex, aber auch Fliegen, beides destabilisiert meine Klarträume. Bei diesen Tätigkeiten könnte der Ausstoß von Adrenalin die Ursache fürs Wachwerden sein, da man bei beidem aufgeregt ist?

  3. Hmm, bei mir ist es genau umgekehrt. Denn wenn ich mir die ganze Zeit bewusst mache, dass ich träume, fördert das eher das Risiko, aufzuwachen, weil ich dann viel mehr Kontrolle über das Aufwachen erlange und mir denke: Ich träume, das heißt, ich kann jederzeit aufwachen, jetzt muss ich aber mein bestes geben um das nicht zu tun. Und genau dann wache ich natürlich auf. Mir hilft es, mich zwar zu vergewissern, dass ich träume, mich aber nicht zu sehr in diesen Gedanken hineinzusteigern, und mich auf den Traum zu konzentrieren.

  4. Hmm, bei mir ist es genau umgekehrt. Denn wenn ich mir die ganze Zeit bewusst mache, dass ich träume, fördert das eher das Risiko, aufzuwachen, weil ich dann viel mehr Kontrolle über das Aufwachen erlange und mir denke: Ich träume, das heißt, ich kann jederzeit aufwachen, jetzt muss ich aber mein bestes geben um das nicht zu tun. Und genau dann wache ich natürlich auf. Mir hilft es, mich zwar zu vergewissern, dass ich träume, mich aber nicht zu sehr in diesen Gedanken hineinzusteigern, und mich auf den Traum zu konzentrieren.

  5. Hallo Luisa,
    danke für Deinen Kommentar.
    Hierzu kann ich empfehlen, die passive Luzidität zu praktizieren, d.h. Man bleibt luzid, mischt sich aber nicht in den Verlauf des Traumes ein.
    Liebe Grüße, Jonathan

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