Gehirn auf LSD: Mikrodosierung LSD und der Thalamus (Teil 9)

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Forscher aus der Schweiz der Universität Zürich, sind sehr interessiert daran, was LSD überhaupt im Gehirn bewirkt und wie es dazu kommen kann, zu “trippen”. Hierzu wurde entdeckt, dass der Thalamus im Gehirn dafür zuständig ist, die meisten außersinnlichen Wahrnehmungen herauszufiltern und das getunte Gehirn in seine Schranken zu verweisen…

Es existiert ein Bereich inmitten des Gehirns, das einen Menschen daran hindert, unsere Umwelt bzw. Alltag vollumfassend zu erfahren. Es filtert die meisten Wahrnehmungen aus und weist das Gehirn stets in seine Schranken, damit es nur das Wichtigste wahrnehmen kann. LSD dämpft bzw. neutralisiert die Arbeit des Thalamus bis zu einem gewissen Grad, natürlich je nach Dosis dieser interessanten Substanz.

Eine in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie beruft sich auf diese Möglichkeit und führt die Theorie an, dass der Thalamus als Wahrnehmungsfilter dient. Die Wissenschaftlerin Katrin H. Preller von der Universität in Zürich hat eine Studie mit 25 Personen sowie mit Versuchstieren durchgeführt, um dem Rätsel der Wirkung von LSD auf die Spur zu kommen. Sie verabreichte ihren Versuchspersonen LSD und überwachte daraufhin deren Gehirnwellen. Dabei stellte sie fest, dass LSD die Verbindung zwischen dem Thalamus und den Gehirnregionen beeinflusste, die mit der Wahrnehmung über die Sinne zu tun haben. Der Thalamus konnte seine Arbeit nicht mehr so durchführen, wie es das für gewöhnlich macht.

Wir haben ein Modell getestet, das anhand von Tierversuchen zu erklären versucht, wie Psychedelika im Gehirn funktionieren und welche seit etwa 20 Jahren existiert. Es hat gezeigt, dass dieses Modell zumeistens beim Menschen vorkommt: Der Thalamus, der normalerweise Informationen filtert, sendet mehr Informationen an bestimmte Bereiche des Cortex. Dies kann erklären, warum Psychedelika die überwältigenden Gefühle hervorrufen, von denen die Teilnehmer berichten.”

Serotonin, ein Gewebshormon und Neurotransmitter, kommt zumeist im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Es beeinflusst die Stimmung des Menschen und wird seit langem mit LSD in Verbindung gesetzt. das Hormon Serotonin war ebenfalls Teil dieser Studie und um einen Gegenbeweis für ihre These zu erhalten, hat Preller die Serotoninrezeptoren im Gehirn der Versuchspersonen blockiert und siehe da, das LSD wirkte trotz hoher Dosierung nicht mehr. Dies stellt natürlich einen Beweis dar, wie die Auswirkungen und Reaktionen im Gehirn nach der Einnahme von LSD besitzt.

Ebenfalls ist deutlich geworden, dass Menschen, die LSD nehmen, mit ihrem Gehirn viel intensiver und aktivierter den Alltag erfahren können. Das Gehirn nimmt also normalerweise viel mehr wahr und absorbiert unendlich mehr Informationen, als es dem Menschen bewusst ist. Die meisten Informationen werden direkt ins Unterbewusstsein weitergeleitet, nur bestimmte und für den Alltag relevante Informationen verbleiben im Bewusstsein.

Preller ist nun sicher, dass LSD bahnbrechende Erfolge bei psychiatrischen Erkrankungen, wie Schizophrenie, Depressionen und OCD, erzielen kann. Denn hier bestehen komplexe Verbindungen zwischen dem Thalamus, dem Cortex und den Serotoninreaktionen. 

Bei Erkrankungen mit erhöhtem Selbstfokus, wie Depressionen oder Angststörungen, kann die Stimulierung von Serotonin-2A-Rezeptoren mit Psychedelika tatsächlich von Vorteil sein”, erklärt Preller .

In einer weiteren Studie mit Veteranen der Armee, die unter Angstzuständen, Sucht und Depressionen leiden, wurde Ecstasy eingesetzt. Psilocybin, der Wirkstoff in magischen Pilzen, wurde in ähnlicher Weise mit Menschen mit Suchtverhalten, Angstzuständen und Depressionen in Verbindung gebracht. Aufgrund solcher Studien und Forschungsergebnisse, wird über die Legalisierung von psychedelischen Substanzen nachgedacht, da sie allesamt viele psychische Erkrankungen heilen können. In Denver, Colorado und Oregon sollen daher in Kürze eine Legalisierung in Betracht gezogen werden.

Im Hinblick auf die Mikrodosierung von LSD, Psilocybin, Cannabis und Ibogain haben sich sehr ähnliche positive Ergebnisse gezeigt. Depressionen verschwanden spurlos und die Betroffenen konnten endlich wieder das Leben genießen, ohne ständig betrübt zu sein oder das Leben als sinnlos zu betrachten.

Der bekannte Unternehmer Paul Austin und Gründer von The Third Wave erklärte im März 2018:

“Der Konsum von LSD, Psilocybin oder Cannabis wird die künftige Arbeitswelt beherrschen. Denn der Konsum dieser Substanzen lässt den Menschen kreativer und schneller an jedwede Situation anpassen. Der Konsum von ca. 10%, zwei Mal die Woche, bewirkt kaum eine Veränderung in der visuellen Wahrnehmung, aber es steigert das Geschmacks- und Tastempfinden, man spürt mehr Energie, kann besser fokussieren, besitzt mehr Konzentration und die Kreativität steigert sich. In einem Selbstversuch bis zu sieben Monaten steigerte sich bereits zu Anfang meine Konzentrationsfähigkeit und es viel mir viel leichter, mit meinen Mitmenschen in Beziehung zu treten und die sozialen Ängste nahmen ab. Daher sehe ich mich heute als öffentlicher Sprecher und Verbreiter für die Erforschung der Mikrodosierung. Der gegenwärtige Stand der Forschung zeigt deutlich, dass Mikrodosierung tatsächlich eine antidepressive Wirkung aufweist und die Energie und die Kreativität fördert. Jim Fadiman hat für seine erste Studie 1600 Versuchsperonen getestet und ausgewertet. Leider weist LSD noch eine gesellschaftliche Stigmatisierung auf, überhaupt bei Psychedelika aller Art, und die Mikrodosierung wird bisher nur schwer akzeptiert. Doch Trenddiagramme zeigen, dass aufgrund seiner positiven Wirkung die Popularität explosionsartig zunimmt.”

Es ist korrekt, dass die Teillegalisierung von Cannabis Psychedelika wieder mehr in den Fokus gerückt haben. Man hat den Wert und die heilende Wirkung von Cannabis zunehmend begriffen, sei es bei Arthritis, Krebs oder anderen Krankheiten. Zudem stellte sich heraus, dass der Einsatz der Mikrodosierung auch im Beruf unglaubliche positive Ergebnisse erzielt haben. Die Arbeit ließ sich mit mehr Freude, Konzentration, Kreatitivät und Enthusiasmus durchführen. Somit besitzt die Mikrodosierung nun mehr in gesundheitlicher und beruflicher Hinsicht absolut starke Argumente, die eine Legalisierung vereinfachen könnten.
 
Der befürchtete Kontrollverlust bei der Einnahme von Psychedelika ist bei der Mikrodosierung überhaupt nicht zu befürchten. Man “trippt” nicht und besitzt noch die völlige Kontrolle über Körper und Geist. Die Wirkung übermannt die Person nicht und verbessert nur seine Fähigkeiten, die eh schon latent vorhanden waren, aber sich nicht vollends entfalten konnten. Bei den Studien stellte sich immer wieder heraus, dass die Mikrodosierung das Gehirn zu einer höheren Leistung bringt. Daher besitzt sie nun eine neue Attraktivität in den Bereichen der Gesundheit und Beruf. Doch auch auf partnerschaftlicher Basis hat sich die Mikrodosierung mit positiven Ergebnissen gezeigt. Die Paare konnten sich besser verstehen und in den anderen hineinversetzen. Fähigkeiten der Empathie nahmen zu und es entwickelte sich eine Verbesserung der Partnerschaft.
 
Drogen zur Selbstoptimierung? Eine wichtige Frage, denn zuerst einmal muss der Mensch lernen, dass ein großer Unterschied zwischen Betäubungsmitteln, wie Heroin, Opium, den Aufputschmitteln wie Kokain u.ä. und den Psychedelika besteht. Psychedelika machen nicht abhängig und erweitern ein wenig die Effektivität und Leistung des menschlichen Gehirns. Man kann jederzeit mit der Einnahme von Psychedelika aufhören und es verbleibt weder eine geistige noch eine körperliche Abhängigkeit, wie es bei Betäubung- und Aufputschmitteln der Fall sein kann. Diese Trennung zu ziehen, ist der erste Schritt zur Legalisierung. Der zweite Schritt ist es, zu begreifen, dass Mikrodosierung den Menschen nicht verändert oder einen Kontrollverlust in irgendeiner Hinsicht bewirkt. Man bleibt, wie und wer man ist, nur eben verbessert.
 
“Um in der industriellen Arbeitswelt zu funktionieren. hat der Mensch schon immer Drogen konsumiert. Man denke dabei an Koffein und Nikotin. Daher wird der Konsum von Substanzen, die Denken, Kreativität und Innovation fördern, irgendwann am Arbeitsplatz toleriert werden. Mikrodosierung ist der erste Schritt, psychedelische Substanzen zu legalisieren, damit der Übergang vom industriellen ins Informationszeitalter geschaffen werden kann.” (Paul Austin)

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Quellen:
Das Gehirn auf LSD
Esquire
PsyPost
Gizmodo
Independent.co.uk
Washington Post
GDI

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PRODUKTINFORMATION:
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Der Matrixblog dient lediglich der Aufklärung im Themenbereich bewusstseinserweiternder Substanzen und der verständlichen Darstellung diverser Fehlverhalte zu diesem Thema. In keinster Weise sollen solche Substanzen verherrlicht oder zum Konsum animiert werden. Das Ziel ist es, durch Aufklärung möglicher Risiken bei Konsumenten und Interessierten einzudämmen und eine allgemeine Wissensbasis zum differenzierten Meinungsaustausch zu schaffen. Für eine differenzierte Meinung genügt es nicht, sich bei nur einer Quelle zu informieren. Drogen jeder Art sind gefährlich, legal wie illegal.

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