Filmkritik: Looper

Joe arbeitet im Jahr 2030 als der beste und professionellste Looper und in diesem Job geht es darum, verbotene Zeitreisen aus dem Jahr 2070 zu unterbinden. Dabei ist es seine Aufgabe, diese Zeitreisenden abzufangen und zu eliminieren. In einem seiner Einsätze ist es jedoch sein eigenes zukünftiges Selbst, das eine verbotene Zeitreise unternimmt, um seine getötete Geliebte zu retten, die von einem Mafioso erschossen wurde. Die beiden geraten einander und jeder versucht den anderen von seiner Mission abzubringen, da sein zukünftiges Ich plant, den Kopf der zukünftigen Mafia im Alter eines Kindes zu liquidieren, welches wiederum mit verheerenden telekinetischen Kräften ausgestattet ist…

Wer sich noch an den seltsamen Zeitreisefilm “12 Monkeys” mit Bruce Willis in der Hauptrolle erinnert, hat es hier nahezu mit einem vergleichbaren labyrinthischen Plot zu tun. Diese auf dreierlei Zeitebenen spielende und im Aufgang verwirrende Story entpuppt sich als äußerst kreativer Film mit waghalsigen Experimenten. Leider ist die gewollte Ähnlichkeit zwischen den beiden zeitlich versetzten Hauptdarstellern überhaupt nicht gelungen und die darum stark geschminkte Maske für Gordon-Levitt entstellt die komplette Rolle. Manchmal schleppt sich der Film auch von Minute zu Minute und man muss geduldig darauf warten, dass die anfangs turbulente Story auch weiterverfolgt wird. Trotzdem ist es ein sehr unterhaltsamer Film und garantiert einen interessanten Abend mit potentiellem Gesprächsstoff.

Fazit: Unterhaltsam und gut. Kein Highlight, aber 7 Sterne.

Der Film ist HIER erhältlich!

(Regie: Rian Johnson. Mit Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt, Emily Blunt. USA/China 2012. Dauer 108 min. Vorschau hier.)

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Matrixblogger

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

2 Kommentare zu “Filmkritik: Looper

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