Gehirn auf LSD: Mikrodosierung auch bei Promis? (Teil 7)

LSD Microdosierung

Wer kennt nicht Jack Nicholson oder sogar Cary Grant, die berühmten Schauspieler Hollywoods? Sie waren große Anhänger der LSD-Mikrodosierung und noch viele andere Promis. Sie arbeiteten daraufhin wesentlich effektiver, der Verstand war geschärfter und alles fiel etwas leichter, selbst das Drehbuch auswendig zu lernen. Viele Prominente testeten die Mikrodosierung aus, um dem schädlichen Kokain zu entgehen, denn LSD besitzt keine Nebenwirkungen und wird nach einigen Tagen vollkommen vom Körper abgebaut und ausgeschieden…

Der bekannte Arzt Dr. Fadiman ist vermutlich der größte Kenner auf dem Gebiet der LSD-Mikrodosierung. Seine Empfehlung ist glasklar, denn er schlägt vor, nur wenig LSD alle 3-4 Tage zu sich zu nehmen, sodass man nur von der zusätzlichen körperlichen und geistigen Energie profitiert, ohne zu trippen oder sein Verhalten auffällig zu verändern. Seit den 60er Jahren, aus den Zeiten, in denen LSD noch legal erhältlich war, begann seine umfangreiche Forschung und er vertritt noch heute die Ansicht, dass LSD in kleinster Dosierung unglaubliche Vorteile für ein ganzes Gesellschaftssystem erbringen könnte. Zwischenzeitlich sammelte er in seiner Studie in der John Hopkins University, dem Harbor-UCLA Medical Center sowie im Imperial College London,  zweihundert stichhaltige und lupenreine Selbsttests von Personen, die die Mikrodosierung ausprobierten. Allesamt weisen sie dasselbe Ergebnis auf: Die Mikrodosierung verstärkt und verbessert die Eigenschaften in den alltäglichen Routinen, d.h. was immer man gerne tut, sei es Fahrradfahren, Arbeiten, Tanzen, Malen, Sport… all diese Tätigkeiten werden besser, gezielter, konzentrierter, leistungsstärker  und gelungener ausgeführt.

Was dem einen sein Starbucks Coffee Venti ist, das ist dem anderen seine LSD-Mikrodosierung. In einigen Unterhaltungen zu diesem Thema wurde dieses Argument immer wieder eingebracht, denn was die Mikrodosierung schafft, das dürfte auch ein starker Kaffee hinbekommen. Doch bei genauerer Betrachtung, und nach vielen persönlichen Selbsttests, kann ich sagen, dass die Anwendung der Mikrodosierung wesentlich vorteilhafter als eine Tasse Kaffee ist. Trotz alledem existieren hier gewisse Parallelen. Die Mikrodosierung puscht den Körper ein wenig, macht ihn unruhiger und energievoller. Man neigt dazu, etwas unternehmen zu wollen. Man möchte die zusätzliche Energie einsetzen und etwas bewirken. Sämtliche Arbeitsprozesse, seien sie im Beruf oder privat, werden viel leichter und freudiger unternommen. Negative Beurteilungen der Arbeiten sind wie ausgeschaltet, der triste Alltag dreht sich zu einem Tag voller Kreativität und Unternehmungslust. Depressionen und Sorgen verschwinden und man fühlt sich, als hätte man 30% mehr Energie zur Verfügung als normalerweise.

Der Erfinder des LSD, Albert Hofmann, schaffte es, mithilfe der Mikrodosierung, ein Alter von 102 Jahren zu erreichen. Alle paar Tage nahm er eine winzige Menge LSD zu sich und dies fortlaufend. Auf diese Weise wird das Gehirn mobilisiert und es ist tatsächlich so, als würde man einen zusätzlichen Energieschub erhalten.

Viele Menschen trinken Kaffee, versuchen vielleicht mit Sport, Yoga, Krafttraining Meditation, Nahrungsergänzungen zu erreichen, ihren Alltag besser zu regeln und effektiver und effizienter zu werden. Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, sind mit Freuden bei ihrer Tätigkeit, jedoch fehlt auch ihnen oftmals Energie und Kreativität, um das Beste aus sich herauszuholen. Ebenso Menschen, die ihre Arbeit nur ungern ausführen oder sogar Depressionen bekommen, wenn sie morgens um 6 Uhr aufstehen und bei Regenwetter im Bus zum Dienstantritt fahren. Doch die Mikrodosierung verändert einfach alles! Sie vertreibt die Depressionen und die Kreativitätslöcher, denn der triste, verregnete Alltag wird plötzlich zu einem wunderschönen Morgen, an dem man die durstigen Pflanzen dabei beobachten kann, wie sie das Wasser gierig in sich aufnehmen und freut sich für sie. Dies beflügelt gleichzeitig zu der Idee, mehr Grün in die eigene Arbeit zu bringen und eröffnet plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Eine Reihe an Möglichkeiten eröffnen sich dem inneren Auge und man fühlt sich inspiriert, motiviert und energiegeladen, tatkräftig, seine Ideen gleich umzusetzen.

Einige der Wissenschaftler, die sich mit der Mikrodosierung auseinandergesetzt haben, verstehen noch nicht ganz, wie es sein kann, dass eine so geringe Menge LSD dafür sorgen kann, dass Menschen plötzlich klarer denken, konzentrierter, fröhlicher und energievoller sind.

Da gibt es May, eine 64jährige Psychotherapeutin. Sie hatte von der Mikrodosierung gehört und wollte sie einfach mal testen, nur um zu erfahren, was dran ist:

“Also, ich fühlte mich nicht anders als sonst. Es ging mir gut und vielleicht ein wenig zufriedener als sonst. Ich wollte es aber einmal testen und habe mich an mein iPad gesetzt. Dort war ich in einem Spiel steckengeblieben, in dem ich nicht mehr weiterkam. Ich muss sagen, dieses Mal löste ich es und kam endlich weiter! Mir geht es um die Klarheit. Es fühlt sich an, als hätte man gut und lang geschlafen, sich gut ausgeruht, wacht dann auf und ist in der Lage, sich sehr klar zu fokussieren. Natürlich bekommt man das auch mit Meditation hin, aber der Aufwand ist hierbei größer als einfach eine Mikrodosis LSD zu sich zu nehmen.”

May praktiziert nun seit vielen Jahren die Mikrodosierung und dies hat keineswegs ihre Alltagsroutinen verändert oder diese nachhaltig beeinflusst, alles ist wie gewohnt, nur eben viel besser als vorher.

Dr. Fadimans neueste Studie fand am 21. April 2017 in Oakland statt und dauerte sechs Tage an. Er hatte hundert klinische Forscher an seiner Seite sowie 2500 freiwillige Testpersonen aus neun verschiedenen Ländern. In dieser Testreihe benutzte er nicht nur LSD; sondern auch Psilocybin und Iboga und setzte hierbei ungefähr 10% der normalen Standarddosis ein. Fadiman berichtete z.B. von einem Mann, der seit Jahrzehnten an einer starken Depression gelitten hatte. Nachdem er die Mikrodosierung angewandt hatte, war sie verschwunden und er konnte sein normales Leben wieder aufnehmen. Ein anderer Mann erklärte, dass er nun eine bessere Version seiner selbst wäre.

Der Schwerpunkt der Anwendung der Mikrodosierung wird deutlich. Sie erhöht die Unterstützung zu mehr Produktivität und löst Depressionen auf, als hätte es sie niemals gegeben.

Auf dem Imperial College wurden hierzu zwölf Gehirne auf LSD untersucht. Das Ziel dieser Studie war es, herauszufinden, wie Substanzen dieser Art überhaupt wirken. Der Neurowissenschaftler Selen Atasoy erklärte hierzu:

“Wir wollten uns vielmehr die Dynamik anschauen als die statischen Bilder, um zu analysieren, wie sich die Gehirnaktivität mit der Zeit verändert. Es ist wie die Improvisation bei der Jazz-Musik, was das LSD mit einem Gehirn macht. Das Gehirn benutzt mehr dieser Gehirnzustände, wie man in der Musik auch mehr Noten einsetzt… und wie in der Musik auch, sind diese Noten nicht zufällig.”

Atasoy bringt hier auch einen neuen Begriff an: “Harmonische Gehirnzustände”. Dabei handelt es sich um ein harmonisches Zusammenspiel der Gehirnbereiche mit harmonischer und gezielter Improvisation zur Verbesserung des körperlichen und geistigen Zustands. Doch eine genaue Erklärung ist bislang noch nicht gefunden worden.

Der Vorteil der LSD-Mikrodosierung ist natürlich die synthetische Herstellung, d.h. man hat es nicht mit einer Pflanze zu tun, die man anbauen und dessen Existenz stets gegeben sein muss, sondern LSD ist jederzeit produzier- und in jeder beliebigen Menge herstellbar. Auch baut der Körper LSD im vollen Umfang ab und hinterlässt keinerlei Nachwirkungen. Selbst bei versehentlich hoher Dosierung, ist kein gesundheitlicher oder körperlicher Schaden zu befürchten, die Möglichkeit der Überdosierung ist nicht vorhanden. Eine Überdosierung mit Dosen von über 400 mcg sind sehr stark bewusstseinsverändernd. Höhere Dosierungen, über 1000 mcg, verändern das Bewusstsein so stark, dass man nicht mehr der gleiche Mensch wie vorher wäre und die Persönlichkeit völlig neu strukturieren würde. Dem voraus ginge wohl möglich eine Psychose, die jedoch durch den Abbau des LSD vonseiten des Körpers nach der Wirkung wieder abflachen würde.

Persönlich habe ich vor dem Selbstversuch mit der Mikrodosierung nur einmal in meinem Leben LSD zu mir genommen und dies, wohl eher in naiver Unwissenheit, in einer extrem hohen Dosis (1.600 mcg), die sich heutzutage selbst nicht die härtesten Drogenkonsumenten zutrauen würden. Dies ist mittlerweile über 20 Jahre her und ich erfreue mich bester Gesundheit. Vielleicht werde ich hierzu mal einen Veröffentlichungsbericht überdenken.

In Kürze werde ich meinen persönlichen Selbsttest mit einer Dauer von 10 Wochen veröffentlichen und ebenso einen Abschlussbericht zum Thema Mikrodosierung darstellen.

Weitere Teile: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

~.~

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Quellen:
– “The Psychedelic Explorer’s Guide: Safe, Therapeutic and Sacred Journeys”, Dr. James Fadiman, Kapitel 15
– “Aktive Gehirnscans auf LSD”, https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-teil-1
https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-mikrodosis-lsd-teil-2
https://www.matrixblogger.de/das-gehirn-auf-lsd-mikrodosis-psilocybin-teil-3
https://www.matrixblogger.de/gehirn-auf-lsd-vom-homo-sapiens-zum-homo-superior-teil-4
https://www.matrixblogger.de/gehirn-auf-lsd-die-zirbeldruese-und-lsd-teil-5
– “The Revolutionary Way of using Psychedelics”, www.HighExistence.com
– “How LSD Microdosing became the hot new Businsess Trip”, Rolling Stone
– “A Brief History of Microdosing”, Vice, www.Motherboard.Vice.com
– “Multidisciplinary Association of Psychedelic Studies” MAPS, www.Maps.org
– “Benefits of Microdosing with LSD and Psilocybin Mushroom”, www.Reset.me
– “Microdosing”, TheThirdWave.com
The Esquire
The Verge
Imperial College London

Diese Informationen dienen nur zu Informationszwecken! Die meisten Substanzen, die für die Mikrodosierung eingesetzt werden, sind LSD oder Psilocybin. Beide Substanzen verstoßen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Falls Sie sich dazu entscheiden, Mikrodosierung auszuprobieren, informieren Sie sich zu den gesetzlichen und gesundheitlichen Risiken.

WARNUNG: Der Matrixblog dient lediglich der Aufklärung im Themenbereich bewusstseinserweiternder Substanzen und der verständlichen Darstellung diverser Fehlverhalte zu diesem Thema. In keinster Weise sollen solche Substanzen verherrlicht oder zum Konsum animiert werden. Das Ziel ist es, durch Aufklärung möglicher Risiken bei Konsumenten und Interessierten einzudämmen und eine allgemeine Wissensbasis zum differenzierten Meinungsaustausch zu schaffen. Für eine differenzierte Meinung genügt es nicht, sich bei nur einer Quelle zu informieren. Drogen jeder Art sind gefährlich, legal wie illegal. Verwendung/Anwendung nach (EC) No 1924/2006 European Food Safety Authority (EFSA).
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5 Antworten für “Gehirn auf LSD: Mikrodosierung auch bei Promis? (Teil 7)”

  1. Buntauge sagt:

    HALLO JONATHAN,

    na das klingt doch spannend.! Na dann freuen wir uns auf Deine Erfahrungen,danke dass Du Sie mit uns teilst Bitte … immer her damit:-).-):-) 1600 mcg!…. Halleluja
    Beste Grüße

    PS OT bzw nee im grossen Thema.
    Der Schamane war hoffentlich nicht im Sommer Urlaub, hat die besonderen himmlichen Konstellationen Nutzen können.
    für monoatomes Aurum,(lila liquid)??

  2. MysteryMike sagt:

    Hi

    Es geht los. Virtual Reality(Center) sind auf dem Vor-marsch..Mal gespannt – Himalaya besteigen, Unterwasserwelten erkunden, Zu 10.(mit Freunden) die Enterprise durch die “Tiefen des Alls” steuern, oder als Spiderman sich von Hoch-häusern(Skys) in schwindelerregenden Höhen durch New York zu schwingen. Ich teste es mal an, da erwarte ich einiges. :)

    Lg,
    MysteryMike

  3. Atman sagt:

    Hallo Jo,
    wiederum ein Artikel von Dir, der mich außerordentlich angesprochen hat.
    An der Sache mit dem Microdosing scheint offenbar wirklich etwas dran zu sein, augenscheinlich
    sind wir Menschen im Allgemeinen noch nicht bereit dazu, den übergeordneten Zusammenhang erkennen zu können, jedoch stellt sich die Frage, ob es wirklich darum geht.
    Unser Gehirn besitzt augenscheinlich ein weitaus höheres Potenzial als man uns gelehrt hat. Indigene Völker und ethnische Gruppen mit Traditionen, welche Halluzinogene mit einbeziehen, berichten hierüber schon seit vielen Jahrhunderten.
    Auch ich werde meine Erfahrungen auf diesem Gebiet erweitern, das steht fest. Jedem sei überdies das Buch von Rick Strassman über DMT empfohlen, wobei das nichts wirklich Neues ist- ich greife hier lediglich eine frühere Empfehlung von Dir wieder auf.
    Weiter so! I love it!
    Atman.

  4. Scooby sagt:

    Guten Morgen,
    Können Sie in den ersten 6 stunden nach der Einnahme der Mikrodosierung auch vollkommen dissoziieren wo das Gehirn viel aktiver ist?
    Gruß
    Scooby

  5. Hallo Scooby,
    danke für Deinen Kommentar.
    Natürlich, das ist oftmals kein Problem.
    Liebe Grüße, Jonathan

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