Fragen & Antworten: Der freie Wille

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‘Fragen und Antworten’ ist eine Unterrubrik, um Fragen zu stellen, die man gern beantwortet haben möchte. Diese können gern zu all den Themen gehören, die es in Form von Rubriken auf meinem Blog gibt. Wer eine Frage vorliegen hat, bitte an mich stellen und kurz angeben, ob man namentlich erwähnt werden möchte.

Frage:

“Diejenigen, die die Palmblatt-Bibliotheken in Indien führen und den Besuchern die Inschriften vorlesen, sagen angeblich, dass alles, was geschieht, so vorherbestimmt sei und gar nicht hätte anders geschehen können. Wenn das so ist, machen die vielen alternativen Realitäten ja auch Sinn, denn sonst gäbe es ja nur eine einzige Möglichkeit der Realität. Meine Frage also: Haben wir wirklich einen freien Willen und die Wahl? Die Hirnforschung hat ja auch schon gezeigt, dass der Eindruck der Wahl erst nach der Entscheidung aufkommt und nicht vorher. Und Du sagst ja auch, dass alles wieder zur Einheit hinstrebt. Auf mich jedenfalls wirkt der Gedanke, gar keine Wahl zu haben, sehr entspannend. Dann kann ich meinem Leben einfach als Beobachter zuschauen anstatt mich ständig in alles einmischen zu müssen. Mich würde also interessieren, wie Dein Eindruck ist nach all dem, was Du schon alles gesehen hast, und wie Du Deinen Eindruck begründest. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man die Frage nach dem freien Willen letztlich gar nicht beantworten kann, weil man dann ja quasi hinter sich selbst zurückschauen müsste.” (fragt Uwe)

Antwort:

Der Determinismus sagt aus, dass alles vorherbestimmt ist und wir unserer Bestimmung nicht entkommen können. Der Fatalismus sagt, dass alles vom Schicksal abhängt und man diesem nicht entkommen kann. Beide Philosophien müssen die Existenz alternativer Realitäten ablehnen, um stimmig zu bleiben. Vor vielen Jahrzehnten gab es einen niemals endenwollender Streit, ob Licht aus Teilchen oder Wellen bestünde. Irgendwann stellte sich heraus, dass Licht sowohl aus Teilchen als auch aus Wellen besteht. Nicht viel anders verhält es sich mit dem freien Willen. Wir besitzen einen freien Willen und können den Alltag beeinflussen, aber dieser freie Wille beschränkt sich in seinen erklärten Absichten auf die Regelungen innerhalb eines erweiterten Bewusstseinszustandes, d.h. in unseren Träumen planen wir unseren Alltag, legen die wichtigsten Ereignisse fest und dann erwachen wir in der physischen Realität am anderen Morgen und der zuvor geplante Tag kann beginnen. Während der Alltag vor sich hinläuft, treten dann die Ereignisse ein, die man zuvor im Träumen bestimmt hatte. Sicherlich ist noch Platz für Improvisationen und spontane Reaktionen, aber selbst bei diesen, muss dann kurz in den höheren Bewusstseinszustand gewechselt werden, um sich an die jeweilige Situation anzupassen. Dort wird Vieles genauestens abgesprochen, ähnlich wie nach einem Akt im Theater, wenn die Schauspieler hinter der Bühne verschwinden und die nächste Szene durchsprechen. Das Drehbuch wird im Träumen geschrieben und gelegentlich wird also improvisiert.

Die von Gehirnforschern bemerkte Verzögerung zwischen Gehirnimpuls und Antwort der Versuchsperson basiert genau auf diesen Vorgang. Das Experiment wird abgesprochen, bevor es passiert. Aus diesem Grund ist der Impuls zuerst da, weil das Gehirn diesen Impuls aus einem höheren Bewusstseinszustand empfängt und an das Alltagsselbst weitergibt.

Nun zu den alternativen Realitäten. Sie sind der Fundus, aus dem geschöpft wird. Selbst unser Alltag besteht nicht nur aus einer Realität. Wir wechseln immer wieder zwischen eng benachbarten Realitäten. Die Übergänge werden durch das Ego getarnt, sodass sie niemand registriert. Die alternativen Realitäten existieren bereits seit der Schöpfung und stehen dem Mensch seit jeher zur Verfügung. Eine Persönlichkeit kann also in die Realität Nr. 423 eintauchen, eine bestimmte Szene erleben und wechselt dann wieder zu Realität 422. Dort angekommen erlebt er wiederum eine Szene und wechselt zu Realität 431. Sagen wir nun einmal, es gäbe 1000 Realitäten. All diese sind seit der Schöpfung deaktiviert bzw. pausiert und der Persönlichkeit bereitgestellt worden. Nun reist die Persönlichkeit, sozusagen als Sohn bzw. Tochter des Schöpfers, durch die Realitäten 423, 422 und 431. Diese drei Realitäten werden dann reaktiviert und mit der vererbten Schöpferkraft animiert. Die anderen nicht besuchten Realitäten bleiben pausiert.

Natürlich gibt es noch viel mehr Realitäten und durch die vielen Besuche in diesen unterschiedlichen bzw. verwandten alternativen Realitäten bildet sich eine Persönlichkeit bzw. ein Persönlichkeitsbild.

Der freie Wille ist also jedem Menschen gegeben und durch die Interaktionen mit all diesen tausenden alternativen Realitäten läuft man anderen Menschen über den Weg, dessen Abbild, das vielleicht aus Realität Nr. 692 stammte. Auf diese Weise trifft man das ursprüngliche Selbst einer anderen Person äußerst selten, sondern stets nur auf seine Abbilder. Aus dem Grund kann man diese Abbilder auch manipulieren im Einvernehmen des eigenen Unterbewusstseins.

Dies ist nicht einfach zu erklären, wie ich diese ganzen Systeme und Abläufe mithilfe der Dissoziation in erweiterten Bewusstseinszuständen wahrgenommen habe, aber so bleibt es für jeden möglich, seinen freien Willen einzusetzen und kann somit auch verantwortlich für sein Leben und seine Wahrnehmungen bleiben. Jede Realität ist abgesprochen und wird angewählt. Der Determinismus und Fatalismus basieren nur auf den reinen Beobachtungen des Alltags abzüglich aller anderen möglichen Realitäten und höheren Bewusstseinszustände. Wenn der Alltag also geplant ist, dann läuft er ab wie ein Film. Für freien Willen ist nur innerhalb der Improvisation platz. Der Rest läuft also vor sich hin, wie ein Programm. Die Wahrnehmung dieses Vor-sich-Hinlaufens hat dann vermutlich den Determinismus bzw. den Fatalismus begründet.

 

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Matrixblogger

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

27 Kommentare zu “Fragen & Antworten: Der freie Wille

  1. Grüß dich Jonathan

    Vieles was du schreibst, deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.
    Der freie Wille ist bei jedem Menschen als Potenzial vorhanden, wird jedoch von den wenigsten Menschen genutzt.
    Ahnlich verhält es sich mit einem Apfel und einem Apfelbaum. Der Apfel trägt das Potenzial in sich ein Apfelbaum zu werden.
    Doch die wenigsten Äpfel entscheiden sich ein Apfelbaum zu werden und werden deswegen auch nicht die Erfahrung eines Apfelbaumes machen. Dafür dürfen sie die Erfahrung machen wie es ist von Jemandem verdaut zu werden.

    Dein Beispiel, dass eine Entscheidung im Gehirn 300 Milisekunden vorher getroffen wird trifft nur auf Menschen zu, die glauben sich entscheiden zu müssen.
    Beispiel: Nimmst du die Rote oder Blaue Pille.

    Die Meisten Menschen werden die Blaue Pille wählen, da sich die Auswahl noch im Kurzzeitgedächtnis befindet. Ein paar Revoluzer, die dieses Beispiel Kennen, werden die Rote wählen.
    Jedoch werden beide Fremdgesteuert, da beide nur RE-Agieren. Ein Mensch, der jedoch seinen schöperischen Geist verwendet und zum Beispiel Agiert und sagt ich Nehme lieber die “Goldene Pille” der hat seinen Freien Willen eingesetzt.
    Und bei solche einer Antwort gibt es nachweislich keine Zeitverzögerung im Gehirn.

    Liebe Grüße
    Solaris RA

  2. Hallo Jonathan,

    schöner Artikel :-))
    Das mit den Parallelrealitäten hämmert ständig auf mein Hirn ein.
    Diese alternativen Realitäten (die zum grössten Teil nicht physisch realisiert sind wenn ich das recht verstanden habe??) welche “Bandbreite” haben die? Ich nehme an dass man auserhalb der Bandbreite nichts wählen kann weils das “Programm” nicht vorsieht bzw eine wie auch immer geartete “Parametereinstellung” dieses Programmes da Möglichkeiten bietet? Das drängt sich mir irgendwie auf mit dem Programm, das zwar viele Parameter hat aber doch in Grenzen agiert.
    Wie kann man also diese Parameter erspüren??
    Ist es sogar möglich das Programm umzprogrammieren, das wäre eine Ebene höher?

    Und was ist mit den Viren in diesem Programm, den Reptos, die Herrscher von aussen auch das hämmert auf mich ein.. Und was verwenden die für eine Programmiersprache wenn man die kann gehts ging mir heute so durch mein Softwareentwicklerhirn..
    Auch hämmerts auf mich ein dass abstraktes Denkvermögen auf verschiedenen Ebenen notwendig ist um die Welt zu verstehen. “Mich denkt” (hört sich komisch an aber fühlte sich an wie ein Channeling *g*) das es da scharf abgegrenzte Wahrnehmungs-, Wahrheiten- und Erkenntnis ebenen sowie zu allem Überfluss noch unterschiedliche Projektionen auf den jeweiligen Ebenen gibt wasa sich sogar geometrisch darstellen lassen sollte. Wenn man denn klar sieht. Diese “Viren” verursachen aber eine unscharfe Sicht und saugen Energie auf. Was snd diese Viren ? Wohl alles worauf man extrem reagiert.. Das gilt es zu erkennen und aufzulösen. Und ich glaube auch nicht mehr dass alle Fehlschläge nur an einem selbst liegen wie manche Esoteriker behaupten. Da sind schon mächtigere am Werk im Hintergrund die uns beeinflusen oder wenigstens schwächen. Es gibt auch Manipulatoren auserhalb von uns selbst, wenigstens auf den unteren Astralebenen und die müssen weg..

    ach war das wieder verrückt *g*

    lg
    Ulrike

  3. achso:
    wer bestimmt denn unsere Träume? Meine Träume haben meist nix mit dem Alltag zu tun höchstens am Rande.

  4. Hallo!

    Super Fragen hier! Bevor ich meine vielen eigenen Fragen hier los lasse, nur kurz zu ulrikes letzten Beitrag:

    Träume: bei mir ist es unterschiedlich, haben aber oft direkt was mit dem Alltag zu tun. Wenn ich die Träume erinnere, dann weiß ich fast immer woher genau die Auslöser kommen. Selbst bei abstrakteren Träumen. Z.B. denke ich dann “aha, das Teil war die Filmszene mit Wolverine, das Thema kommt von meinen Wünschen oder Ängsten oder was mich grade beschäftigt, diese Handlung im Traum kommt vom Bild was ich im Internet sah, die andere Traumszene mit dem Beifahrer sein und der Chaosfahrt und Panik zeigt mir klar auf, dass ich mich nicht im Griff habe, etc etc.

    Es ist nicht so, dass ich Träume (und plane) und dann ein entsprechendes Alltag erlebe, sondern ich erlebe einen Alltag, dann schlafe ich und Träume ensprechend, mein Unterbewusstsein verarbeitet die Eindrücke.

    Bei Einiges erkenne ich meine Ängste, bei Anderes meine Wünsche, und manchmal frage ich mich, ob ich im Traum (wenn´s denn mal passiert, was sehr selten ist) bloß meine Sehnsüchte verwirkliche oder mein UNterbewusstsein den Wunsch angenommen hat und Möglichkeiten durchgeht um eine für den Alltag auszuwählen. ICh frage mich das aber auch nur seitdem ich hier gelesen habe, das Träume den Alltag vorbereiten. Kann also nur Wunschdenken sein.

    Bin nicht in der Lage es zu erspüren, da starke Wünsche eine feine neutrale Wahrnemung und Aufhorchen überlagern.

    Ich erlebe es also umgekehrt, ich erlebe den Alltag und dann träume ich, und nicht andersrum.

    Ich für meinen Teil fühle mich nicht frei, kein bisschen. Scheitere immer wieder an denselben Dingen. Obwohl ichs versuche. Entweder bin ich höheren Mächten ausgeliefert (bloß ein Zahn in einem riesigen Uhrwerk) oder mein höheres Selbst hat sich dazu entschieden immer wieder den selben Mist zu erleben. Wieso scheitere ich sonst immer wieder? Oder beides. Oder ich bin unfähig, zu erkennen, was ich WIRKLICH will, was mich ebenso ohnmächtig sein lässt.

    Ich kann es drehen und wenden wie ich will, am Ende sehe ich immer, ich war (bin) immer bloß reiner Beobachter. Auch erlebe ich seit zwei Jahren fast einen Dauer-Dejá Vu, was das Gefühl der Unvermeidbarkeit erhöht.

    Ich kann mir nicht helfen, obwohl ich immer noch nach DEN Hintertürchen suche, was mir endlich die nötige Erkenntnis zur Freiheit bringt.

    Ich hoffe inständig, ich irre mich und werde hier eines Besseren belehrt…

    Soviel zum Thema “nur mal kurz zu…”

    ;-)

    Viel Erkenntnisse euch.

  5. Hallo Ulrike,
    danke für Deine Fragen. Die Bandbreite ist sehr weit. Ich wollte einmal bis an den Rand der menschlichen, alternativen Realitäten reisen und ich bin sehr lange gereist… Wir sprechen ja auch von all den alternativen Realitäten auf anderen Positionen der Zeitspur. Selbst ein Reinkarnationsleben weist wieder eigene alternative Realitäten auf.
    Man kann durchaus die Grenze der menschlichen Spur oder Bandes überschreiten, diese Reisen bringen viele Energien und ungeahnte Möglichkeiten.
    Die Viren, von denen Du sprichst, sind eben die Besucher in unserer Welt, die den ganzen Evolutionsprozess ausbremsen, damit das System laggt. Aus dem Grunde werden sie auch Laggards genannt.
    Unsere Träume werden von der kompletten Persönlichkeit (Ganzheit) konzipiert, ebenso der Alltag.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Hallo Louis,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wenn Du am “Ende” immer wieder zu dem Beobachter geführt wirst, dann ist dies auch die Absicht, die Dein höheres Selbst verfolgt. Also mache aus der Not eine Tugend und schaue, was der Beobachter zu bieten hat. Nichts anderes ist auch die Dissoziation. Sie lässt den reinen Beobachter in einem aufsteigen und ermöglicht es, die Realität so zu sehen, wie sie tatsächlich ist. Der Verstand zeigt uns nur die Illusion des Alltags mit fragwürdigen Interpretationen und Schlussfolgerungen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Danke Jonathan.

    Wenn das der Plan meines Selbstes ist, wieso habe ich dann eine solch extreme Abneigung, mich den gegebenheiten zu fügen? Müsste ich mich nicht längst bereitwillig gefügt haben? Oder gehört das Unglücklichsein darüber zum Plan? Wieso sage ich mir immer wieder, “jetzt reicht´s mir, ich kriege jetzt was ich will, bekomme mich im Griff und erreiche die Dinge die ich will, und habe auch noch Spaß dabei!” UNd hin und wieder erlebe ich auch Schübe von Besserung, und sei es, dass ich “bloß” meinem Selbst ein wenig mehr vertraue und etwas mehr Spaß im Alltag habe.

    UNd woher will ich wissen, dass das erneute Scheitern bloß an meiner negativen Konditionierung liegt? Wieso erfuhr ich, dass in einer Situation meine Intuition richtig war, die Angst aber meinte, “ne, das ist Wunschdenken”, um dann auf hämischste Weise zu erfahren, dass ich richtig lag und viel hätte haben können, die Chance verpasste und nun Andere davon profitieren?

    Gerade bin ich in einer ähnlichen Situation, wo die Intuition mir sagt, “ja, die Türen stehen offen, versuch sie mal anzustupsen”, aber meine Angst dann wieder die Gelegenheit nicht wahrnahm, erst später merkte, “Mensch, IDIOT, da hättest Du was machen sollen!” Dann denke ich aber, mein Selbst hat das so geplant, und ich frage mich WARUM, schöpfe anber immer wieder Mut, fürchte aber insgesamt, nach all den Erfahrungen, dass es am Ende doch nur wieder schief gehen kann.

    Aber wieso halte ich dann so fest an der Hoffnung, doch noch mein Leben selbst zu gestalten??

    Geht es vielleiht darum, meinem Selbst zu vertrauen? UNd was dann? Mein Selbst lässt mich ja immer wieder Pleiten erleben, aber ich raffe mich immer wieder auf, und kurzzeitig denke ich, ich kann doch noch alles erreichen, aber habe zu viel Angst…

    Was soll das Ganze? Das führt doch nirgendwo hin!!

    Anderes BEispiel, ich fange mit Sport an und auf die Ernährung zu achten, rauche weniger, bin fast zu weit aufzuhören, um dann nach ein paar Wochen wieder dem schlechten Gewohnheiten verfallen zu sein. Ich halte mich immer irgendwo zwischen Wasseroberfläche und absaufen. Wieso paddele ich so verzweifelt, wenn ich mich dem Meer hingeben soll??

    Eines kann ich sagen, vielleicht ist das wichtig: immer wenn ich glaube, dass ich bloß träume und meine Erfahrungen selbst wählen kann, die Realität ansteuern die mir beliebt, dann fühl ich mich pudelwohl, entspanne mich und das Dissoziieren fällt mir leicht und es ist immer angenehm. Ich denke weil ich darauf vertraue, ich bin am Ende doch der Meister meines eigenen Schicksals. DAS fühlt sich sau gut an, und wenn ich merke (oder zu merken glaube), dass es doch anders kommt, dann verfalle ich ins Unglücklichsein und die Hoffnungslosigkeit.

    Was bedeutet es, das ich dieses Ohnmachtgefühl so sehr verabscheue? Habe ich denn wirklich keine Wahl? Ich kann mich nicht resignieren, bekomme ich einfach nicht hin. Und es liebevoll umarmen, das kann ich ebensowenig…

  8. NAchtrag, vielleicht auch wichtig, wenn ich glaube, dass ich der Träumer bin, dann halte ich auch nicht an meinen Wünschen fest, denn das Erwünschte ist ja DA, ich muss es also nicht kontrollieren und Verlustangst haben. Vielleicht ist dieses “loslassen” ja wichtig. Ja und wenn ich scheitere, dann reklamiere ich innerlich mein Recht auf Wunscherfüllung und werde stinksauer wenn´s mal wieder richtig “auf die Zähne” gibt.

    Ich kriege es nicht hin, ich WILL das einfach nicht, mich allem einfach hinzugeben. Ich habe zwei mal kurzfristig erlebt, dass ich nur WISSEN muss, es kommt wie ich will, und es kam schneller als erhofft und es war magisch, auch dieses Wissen, dass mir nichts fehlt und alles Schöne zu mir unterwegs ist. Nur leider später ging alles schief und vielleciht war es meine Angst die da manifestiert hat, kann ich nicht leignen, aber vielleicht gehörte das auch nur zum höheren Plan. Ich werde einfach nicht schlau aus meinen Erfahrungen.

    WAS KANN ICH TUN?? (Ausser alles einfach hinzunehmen)

  9. Hallo Louis,
    Du kannst Dein Leben selbst gestalten, aber Deine Schöpferkraft wird von der immer wiederkehrenden Depression wieder instabil. Ich würde jedenfalls gar nicht so viel darüber nachdenken. Die Lösungen kommen nur in der Dissoziation. Man kann weder die Dissoziation theoretisch erfassen noch sie zum Gegenstand des Verstandes machen. Sie ist der Schlüssel zum Sammeln von Energie, Erschaffen der erwünschten Realität, Akzeptanz, Zielsetzung und Wechseln von einer Realität in die andere u.v.m. Wenn Du es schaffst, 5 Minuten zu dissoziieren, d.h. keine Silbe zu denken, dann kannst Du die Realitäten bereits sehen. Es ist sicherlich der härtere aber schnellste Weg. Wer instabil ist, sollte dann erst versuchen, über Träume und Astralreisen zu der erwünschten und benötigten Energie zu gelangen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Hallo Jonathan,
    man plant also seinen Alltag in der Nacht. Hattest Du schon mal die Gelgenheit bei dieser Planung mit zu mischen? Planst und beeinflusst Du Deinen Alltag bewusst, vielleicht sogar relgelmäßig? Oder geschieht das auf einer ganz anderen, höheren Ebene, die man nicht so “ohne Weiteres” erreicht?
    Liebe Grüße
    Petra

  11. Hi Jonathan! VIELEN DANK!!!

    Seltsamerweise bin ich nach dem letzten Schreiben heute richtig gut drauf, vielleicht auch nur eine seltsame Art von Ausdruck meiner Verwirrtheit, ;-) aber das “gut drauf sein” ist ne Art von “geschehen lassen” (so fühlt es sich an) und es tut gerade gut. UNd man kann neuen Mut schöpfen. ;-) Sicher wird die nächste Depression folgen, aber mit ein wenig Glück werden sie immer kürzer und sanfter, zumindest so der Trend.

    Und japp, ich denke allgemein VIEL ZU SEHR NACH! Das war wieder Thema des Gesprächs mit meinem besten Freund, der selber fest daran glaubt, dass wir alle Schöpfer sind. Zumindest hat er gerade das “herbei manifestiert” was er sich gewünscht hat, im Gegensatz zu mir. ;-)

    Da hies es auch wieder: “hör auf zu denken!”

    Mal wieder genau die Impulse, die ich brauche! Ich kann euch nicht genug danken. Wer weiß, ob ich´s am Ende doch noch schaffe, mich entspannen zu können (dauerhaft).

    Gerade bin ich zu aufgewühlt um zu dissoziieren, werde es aber später mal probieren. ansonsten hab ich in letzter Zeit Szenen geträumt, die so in etwa aussahen wie die Erfüllung meiner Wünsche. Keine ahnung, ob das “wunsch-denken-Geträume” war, ich weiß nur ich hab´s nach dem aufwachen genossen, so sehr hat es mir was bedeutet. Das ich´s überhaupt Träumen kann, ist doch schon mal super. Besser als gar nix. ;-)

    Ich hoffe jetzt nur auf mehr solcher “positiven Schübe”, zeigt es doch zumindest, dass ich dazu fähig bin!

    Kann sein dass ich in ein paar Tagen wieder düsterer klinge, und ich hoffe das liegt dann bloß an meiner negativen Kondizionierung und nicht am “Plan” des höheren Selbstes, aber ich nutze wenigstens die guten Impulse, wäre doch schade sie zu vergeuden!

    Ich bin echt froh, dass ich noch begeisterungsfähig bin. ;-) Ist doch ein gutes Zeichen, oder? Ich hoff´s!

    Deine Seite ist eine echte Bereicherung für mich. Ich hoffe irgendwann einmal einen solchen abenteurer-Geist zu entwickeln wie Du ihn hast! Und ja, oh ja, ich sehne mich regelrecht nach AKEs und Klarträume! Ooooh ja das würde mich freuen wenn´s mal klappt.

    Einen lieben Gruß und hab Dank!

  12. Liebe Gemeinde :-)
    wegen Arbeitsüberlastung kann ich Eure Beiträge nicht im Detail lesen aber eins möchte ich sagen:
    Das Energieproblem habe ich auch. Was definitiv hilft ist wie soll ichs nennen Energieeinleitung übrs Kronen- und Herzchakra. Da habe ich mir selbst beigegracht, die Initialzündung warevtl ne kleine Reiki-Einweihung. Das mit der Dissoziation schaffe ich nict so aber es scheint leichter zu werden mit der Energiezuführung weil Kanäle gereinigt werden und man ein Gfühl dafür kriegt was man so meint mit den Chakren etc.
    Mein höheres Selbst (oder meine reptiloiden Feinde) haben mir grad jetzt bei hoher Arbeitsbelastung heftige Zahnprobleme verschafft normal müsste ich einige Tage unters Messer..
    Ich habe Enerie und Heilunsbefehl eingeleitet und es wurde deutlch besser. Und das bei Zahnproblemen die normal beim Notarzt enden. Die Zähne sind mein einziger gesundheitlicher Schwachpunkt deutet evtl auf mangelndes Durchsetzungsvermögen hin, bei mir sicher dre Fall.
    Das hat jedenfalls meinen Willen gestärkt blir mir ja auch nichts andes übrig..

    Liebe Grüsse
    Ulrike

  13. Hallo Petra,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja, ich kam schon mehrere Male in den Genuss, sowohl im Träumen als auch bei der Improvisation im Alltag, mitzumischen und ich kann Dir versichern, das ist so selbstverständlich und gleichzeitig so verrückt, dass man es kaum begreifen kann. Beide Möglichkeiten, d.h. die inhaltliche Planung im Träumen und die Feinabstimmungen im Alltag (hinter den Kulissen) sind nicht so ohne Weiteres zu erreichen. Die Absprachen finden in jedem Fall statt, das Problem ist nur, dass es für das Alltags-Ich schwer ist, davon etwas mitzubekommen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. Hallo!

    Folgendes hab ich noch nicht ganz verstanden:

    -wenn alles während dem Schlaf abgesprochen wird, ist es dann möglich, am nächsten Tag (Alltag) die Realität zu wechseln? Müsste das dann nicht unmöglich sein?

    -wird immer nur für den Nächsten Tag geplant? Oder geschiet das auch längerfristig?

    -bleibt die Verwirklichung der nächtlichen Pläne auch wenn das Vorgesehene weit in der Zukunft liegt? Wenn das so ist, dann wäre doch unser Einfluss im Alltag doch gleich null, oder? Oder wird es immer ungenauer, je weiter in der Zukunft? Wenn das SO ist, wieso dann langfristig planen?

    Lieben Gruß

    Louis

  15. Hallo Louis,
    das ist nicht einfach zu verstehen… Man wechselt häufiger die Realität am Tage. Doch selbst das ist ziemlich gut geplant und getimed. Wenn es ums Improvisieren geht, dann wechselt man in eine höher gelegene Realität, nenne ich jetzt mal so, und es wird kurz korrigiert. In der Regel wird auf 3-4 Tage geplant.
    Es können durchaus manchmal Unerwartete Entwicklungen entstehen, die man im Träumen übersehen hatte. Aus dem Grund muss dann ab und zu improvisiert werden. Langfristig geplant ist da nicht viel. Es gibt aber eine Blaupause, die Deinen optimalen Weg aufzeigt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  16. Wow, das ist alles so super spannend und mir kommt das Gefühl, dass ich gar nicht aufhören will zu lesen.

    Gerne würde ich an dieser Stelle die Frage stellen, “Wenn ICH, als das, was ICH im Ganzen bin, meinen Alltag bestimme, des Nächtens, dann stellt sich mir die Frage, wieso treffen bestimmt Ereignisse, die ich in der Nacht bewusst träume und am nächsten Morgen noch weiß, ja sogar über einen längeren Zeitraum als nur kurz am Morgen, dass, was ich geträumt habe, so gar nicht ein?”

    Bei mir ist es auch oft so, dass alles, was ich träume oftmals im Gegenteil im Alltag erlebt wird.

    Ein Beispiel, wenn ich vor einer Klassenarbeit geträumt habe, ich schreibe eine 2, dann war es mit 1000%iger Sicherheit eine 5. Also genau das Gegenteil. Wenn ich träume, Ober mir mein Gefühl sagt, etwas wird gut, dann wird es garantiert schlecht.

    Irgendwie ist das bei mir alles total verkehrte Welt. Meine Freundin fragt mich oft was ich für ein Gefühlt zu der und der Sache habe. Wenn ich sage, ein gutes, dann ist sie total entsetzt, weil sie genau weiß, dass es dann genau das Gegenteil von dem ist, was sie möchte.

    Wie ist das möglich, bin ich falsch gepolt – hmm???

  17. Hallo Luise,
    ich glaube, ich habe eine neue Stammleserin gefunden. ;-)
    Manche Dinge treten deshalb nicht ein, weil eine andere Luise den Job übernommen hat. :-) Wenn Du beispielsweise häufig etwas träumst, das nicht eintritt, dann liegt Dein Interesse mehr in einer alternativen Realität als in Deiner eigenen. Du bist also nicht unbedingt falsch gepolt, sondern vermutlich nicht umfangreich an Deiner eigenen Realität interessiert. Ich schätze, Du tagträumst auch gern, oder? :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  18. Tagträumen …. hmm, wenn man “philosophieren” als Tagträumen bezeichne kann, dann magst Du recht haben. Wenn ich mit meinem Hund durch die Wald gehen, dann hänge ich immer meinen Gedanken nach, philosophieren über das Leben und – vor allen Dingen – ich führe Dialoge mit Menschen, die gerade Thema bei mir sind.

    Habe ich beispielsweise ein wichtiges Gespräch vor mir, dann führe ich mental genau dieses Gespräch und übernehme den Part meines Gegenüber. Manchmal jedoch hat es mir den Anschein, dass dieser andere Part aber einfach nur durch mich spricht.

    … so kommt es mir zumindest vor.

    Das mit der anderen Luise ist mir jetzt nicht ganz so klar. Gibt es mich denn in einer anderen physischen Welt noch einmal????

    Irritierten Gruß

    Luise

    PS: Ich mag Deinen Schreibstil und die Art wie Du deinen Aussagen Leben schenkst!

  19. Hallo Jonathan,

    vielen Dank für den Hinweis zu Deinem Text. hatte ihn schon gelesen. Gerade “wühle” ich mich durch das Buch von Jane Roberts, “The nature of personal reality” – ganz schön harter Tobak.

    Gestern Abend dann noch “Jonathan Livingston Seagull” – ich muss gestehen, so langsam schwirrt mir der Kopf. Denke, eine Pause ist von Nöten.

    Irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass das, was Du schreibst und auch was in dem Buch von Jane Roberts und dem Movie “Jonathan Livingston Seagull” vermittelt wird, stimmt, aber irgendwie …. honestly that’s all really strange.

    Erschöpften Gruß

    Luise

  20. Hallo Luise,
    das sind zwei sehr gute Bücher, vor allem das von Roberts.
    Ich weiß, das dieses Wissen nicht mit dem übereinstimmt, was uns im Alltag von Presse, TV und den Lehrern in den Schulen vorgegaukelt wird. Das Erwachen des Schläfers im Menschen kann nur geschehen, wenn man sich an das intuitive Wissen anschließt und sich erkennt, wo man sich befindet und warum.
    Liebe Grüße, Jonathan

  21. Hallo Jonathan,
    ich habe auch noch eine Frage zum freien Willen.
    Wenn man in einem Dilemma steckt und sich entscheiden soll, aber absolut im Moment nicht weiß, ob für Möglichkeit 1 oder für Möglichkeit 2, wie verhalte ich mich?
    Auf meine Intuition zu hören ist in dieser Situation auch nicht einfach, da zu viele Emotionen mit im Spiel sind.
    Sollte ich es gelassen nehmen und denken, es ist ja eh schon im Traum für mich entschieden worden, egal für welche Möglichkeit ich mich nun am Tag entscheide?
    0der ist es dann der freie Wille, wenn ich zwischen den 2 Wahlmöglichkeiten mir spontan eine 3. ausdenke? Wäre aber diese 3. Möglichkeit nicht dann auch schon im Traum entschieden worden?

    Liebe Grüße
    Heidi

  22. Hallo Heidi,
    jede Möglichkeit, die man wählen kann, besitzt ihre eigenen Vor- und Nachteile. Wenn du dich absolut nicht entscheiden kannst, dann sind die Vor- und Nachteile gleichwertig.
    Im Traum wird die Entscheidung inhaltlich getroffen, aber es bleibt immer noch Platz für Improvisation und Spontaneität.
    Liebe Grüße, Jonathan

  23. Lieber Jonathan,

    also dazu habe ich jetzt doch auch noch eine Frage ;-)

    Wenn alles in der Nacht entschieden wird, dann ist es ja eigentlich überflüssig – wie so oft beschrieben – seine Ziele und Wünsche zu visualisieren, zu tun und zu machen, versuchen die Zirbeldrüsen zu aktivieren ;-) usw. usw.
    Es kommt so oder so alles wie in der Nacht geplant – mit einem gewissen Spielraum. Kann ich mich also entspannt zurück lehenen und warten was mein anderes Selbst schon entschieden hat !? Und wer hat dann den freien willen “ich” oder ein anderes (vielleicht) höheres Selbst? Und weiter: wie groß ist der Spielraum? Kann ich mich auch gegen eine Heirat entscheiden, wenn in der Nacht entschieden wurde ich heirate, oder kann ich mich “nur” für einen anderen Mann entscheiden als eigentlich vorgesehen? Ist der Spielraum der freie Wille?
    Ich bin etwas irritiert….
    Liebe Grüße
    Petra

  24. Hallo Petra,
    danke für deinen Kommentar und deine Gedanken.
    Ich werde in Kürze auf deine Frage eingehen, da sie bestimmt auch noch andere interessiert, und als extra Eintrag hier behandeln – wenn es dir nichts ausmacht.
    Liebe Grüße, Jonathan

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