Fragen & Antworten: Astralreise und Selbstmord

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‘Fragen und Antworten’ ist eine Unterrubrik, um Fragen zu stellen, die man gern beantwortet haben möchte. Diese können zu all den Themen gehören, die es in Form von Rubriken auf meinem Blog gibt. Wer eine Frage vorliegen hat, bitte an mich stellen und kurz angeben, ob man namentlich erwähnt werden möchte. Es ist auch möglich, die Frage einfach als Kommentar unten hineinzuschreiben.

Frage:

Robert Monroe hat  in seinen Büchern das Thema erwähnt. es geht darum, dass man selber entscheiden kann, ob man bei einer Astralreise nicht mehr in seinen Körper zurückkommt. Bei dem Tod kehrt man ja so zu sagen „nach Hause“ ein. Warum dann nicht bei so einer Reise nicht gleich „zu Hause bleiben“? Ist sowas überhaupt möglich? Also, frage ich mich: Ist es deiner Meinung nach möglich auf diese Weise den Freitod zu wählen? Ist so etwas erlernbar, wenn auch man dafür Jahre braucht? Und bekommt man dann keine Probleme mit seinem geistigen Führer? Oder sonst jemand anders in der geistigen Welt?” (fragt Robert)

Antwort:

Es ist nicht so, dass man automatisch nach “Hause” kommt, wenn man seinen physischen Körper temporär oder für immer verlässt. Monroe, als der bekannteste Pionier des Astralreisens,  hatte nur eine vage Kennung von “Zuhause” und befand sich einmal an der Pforte dazu, aber er war noch nicht weit genug entwickelt, um durchgehen zu können. Aus dem Grund landet man nach dem Tod nicht an dieser Pforte, sondern erst mal in der Astralebene, in der sämtliche Verstorbene ihre Zelte aufgeschlagen haben. Nur die sehr weit Entwickelten gehen nach “Hause”. Selbst Monroe befindet sich gegenwärtig noch immer in der höheren Astralebene (Mentalebene) und hat das Portal nicht durchschritten.

Wenn man erlernt hat, den physischen Körper zu verlassen und dann in den astralen und dann später auch noch in den mentalen Körper wechseln kann, dann kann man jederzeit beschließen, nicht mehr zurückzukehren. Somit ist es in jedem Fall erlernbar. Natürlich gibt es dann eine Grundsatzdiskussion mit dem Mentor. Er berät einen exklusiv für dieses Leben (und ebenso die anderen Inkarnationen) und hat das Leben, in dem man sich momentan befindet, mit einem gemeinsam zusammengestellt – inklusive aller Bedingungen, Elternwahl, inhaltlicher Lebensverlauf, Schicksalsschläge usw. Dieses Leben, in dem man sich gerade befindet, wurde in fast allen Fällen genauestens geplant. Dieses Leben ist so konzipiert, dass man die Lernerfahrungen macht, die notwendig sind, um sich optimal zu entwickeln.

Es besteht gewiss die Möglichkeit, die Ratschläge des Mentors zu ignorieren, so viel freien Willen besitzt ein Jeder, selbst nach dem Ableben, doch ansonsten muss man sich nur vor sich selbst rechtfertigen, warum man dies so erschaffen hat.

Natürlich kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man sich bei solchen Möglichkeiten fragt, warum man nicht gleich dauerhaft außerkörperlich bleibt und versucht, nach “Hause” zu kommen. Doch um durch diese Pforte oder Portal nach Hause zu gelangen, benötigt man ganz bestimmte Lernprozesse, die, wenn nicht gegeben, einen auch ganz einfach nicht passieren lässt. Das hängt mit den Frequenzen zusammen, so, wie man beispielsweise mit dem physischen Körper generell nicht durch eine Wand gehen kann, da man selbst noch zu dicht ist, um diese Tat bewerkstelligen zu können. Gerade nicht das beste Beispiel, denn man kann dies auch mit seinem physischen Körper erreichen, aber das verlangt bereits ein sehr umfangreiches Wissen und wesentlich vertrauteren Umgang mit der Welt der Moleküle. Trotzdem erklärt das Beispiel ganz gut, wie das mit dem Portal “nach Hause” aufgebaut ist.

Der Akt, seine wahre Heimat wiederzufinden, wird auch das Erreichen der Ganzheit des Selbst genannt bzw. das Erreichen der absoluten Freiheit. Letzteres ist ein Term, der eben darauf hinweisen möchte, dass die Astral- und Mentalebenen, so unendlich sie sein mögen, einen in sich geschlossenen Bereich darstellt bzw. für niemanden einen Ausweg bietet, wenn nicht all die Reinkarnationen vernünftig abgeschlossen wurden.

 

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19 Kommentare zu “Fragen & Antworten: Astralreise und Selbstmord

  1. Ich lese gerade das Buch von Michael Newton. Er ist ein Hypnotherapeut und hat sich auf Zwischenleben spezialisiert. “Die Abenteuer der Seelen”. Dort wird das ziemlich gut beschrieben, was mit Selbstmördern geschieht. Wir haben ja unsere Inkarnation selbst ausgesucht und wenn wir vorzeitig aus dem Leben scheiden, ganz besonders wenn wir noch gesund und jung sind, dann ist das wie ein Vertragsbruch. Es gibt zwar keine Hölle oder so etwas, sondern man muß sich die Erde als Übungsplatz vorstellen. Im Zwischenleben trifft man die geistigen Lehrer und dort schaut man in der Lebensbibliothek die Lebenssituationen an und auch Alternativleben, wenn man sich nicht zum Selbstmord entschieden hätte, wie dann das Leben ausgeschaut hätte. Die Lehrer sind sehr geduldig und nachsichtig, aber man kommt umso schneller wieder auf den Übungsplatz Erde, wenn man vorzeitig das Leben beendet.
    Das Buch ist wirklich lesenswert.

  2. Hallo zusammen,
    ich kenne die Bücher von Michael Newton, sowie von Moody und anderen Nahtodforscher. Es geht auch nicht darum einfach so, aus Spass, sein Leben zu beenden! Es geht mehr darum, nicht von jemand eine Giftspritze zu bekommen, wenn es soweit ist, sondern so, wie es vielleicht Paul Tholey gemacht hat, einfach nicht aus so ner Astralreise zurückzukommen. Man sagt dann: “Er/Sie ist im Schlaf gestorben, so ein Glück!”
    Was mir noch einfällt, mehrere Leute in diesen Büchern haben auch berichtet, dass wenn sie in dieser Zwischenwelt waren, sich mehr “zu Hause” gefühlt, als im Leben auf der Erde…

    @Jonathan: Danke Dir für Deine Arbeit! Für deine Geduld, die gleichen Fragen und Themen immer und immer wieder erklären zu “dürfen”!

    Robert

  3. Hallo Jonathan, mich würde interessieren,warum du immer oder meistens über Lehrer und Mentoren schreibst, und nicht öfters auch über Mentorinnen und Lehrerinnen. Ich finde es ist ein grosses Unterschied, da dass männliche und das weibliche so anders ist. Und ich denke das gilt nicht nur auf der Erde aber auch in Bereichen die nicht materiel sind. Im grossen und ganzen finde ich die weibliche Psyche und das Weibliche überhaupt ist viel näher an alles was nicht materiel ist und bietet viele, auch intuitive Lösungen und Erfahrungen, die in der heutigen, männlich dominierten Welt nicht unbedeutend sind. Ich sehne mich nach mehr “Weiblichkeit”, auf der Erde und auch ausser-irdisch. Ich denke wenn es überall mehr von dem fraulichen-Element gäbe, vielleicht würde die Frage mit dem Selbstmord gar nicht so aktuell. Fällt mir übrigens auch ein, ob es genauso möglich wäre, nicht sich selbst, sondern jemand anderen soweit zu beinflüssen, das derjenige der den Körper grad für eine Weile verlassen hat, nicht mehr zurück auf die Erde kommt. Ich hatte früher, eher selten, jedoch schon nicht nur einmal, erlebt, dass ich vor dem aufwachen – auf eine Art angegriffen wurde, und wenn ich mich nicht heftig währen würde, würde ich nicht mehr aufwachen, d.h. nicht mehr in mein Körper zurückkommen können. Ganz seltsam. Ich kann es bis heute nicht richtig erklären. Eimal war es mit einem Konflikt mit jemand anderem verbunden, das hab ich deutlich wahrgenommen. Vielleicht war es dann eine Art negative Energie mit der ich kämpfen musste. Meistens hatte ich aber keine Ahnung was da passiert. Angenehm war es nicht, und erlebt habe ich es ziemlich existenziell, so dass es wirklich darum ging, dass mich jemand daran hindern will, zurück in mein Körper zu kommen. GLG Grace

  4. Hallo Grace,
    dann hast Du vermutlich gerade nur die Artikel gelesen, in denen ich die männliche Form verwendet habe. *g* Ich schreibe nämlich viel mehr über meine Mentorin Sonya als über Mentoren und benutze dazu auch stets die weibliche Form. Gib einfach mal ins Suchfeld “Mentorin” ein und Du wirst auch die Artikel finden. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Grüss dich Jonathan,
    da bin ich nun doch wieder :)
    Ich möchte kurz was erzählen und deine Meinung dazu wissen, ..oder auch die der Leser, da ich selber nicht begreife was das war.
    Vergangene Nacht bemerkte ich das ich träumte und nutzte dies sofort zum experimentieren. Im Traum legte ich mich ins Bett (es war ein fremder Raum) und versuchte eine Ake zu erzwingen. Es klappte auch. ich vergiwisserte mich sogar ob ich wirklich in diesem fremden zimmer eingeschlafen war, in dem ich mich ansah. nur als ich das das fremde Zimmer verlassen wollte, kam ich nicht weg. Ich wollte zum Fenster fliegen und hinaus…aber ich bin gegangen konnte nicht schweben und an das Fenster kam ich nicht heran..genauso war es auch mit der Tür . Nachdem ich mehrere Dinge versucht habe und ich nicht rauskam, legte ich mich in meinen Körper zurück und wachte in meinem “realen” Zimmer auf. Was war das? Nur ein Traum von einer AKE? Ich hab doch das ablösen gespürt? Einbildung?
    Lg solea

  6. Hallo Solea,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das kann durchaus mal vorkommen. Ist mir auch schon einige Male passiert. Ich löste mich vom Körper, schwebte hinauf und stieß mir dann meine Kopf an der Decke. Manchmal ist man eben etwas zu dicht. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Hallo Jonathan,

    man kann ja während einer AKE etwas mit den Gedanken manifestieren, z.B. einen Baseballschläger. Wenn ich ihn beibehalte und ihn irgendwo hinlege, z.B. auf mein Bett, kann ich ihn dann im physischen Körper auch benutzen, oder ist er dann weg? Also, kurz, kann ich dass, was ich während einer AKE erschaffe, auch mit meinem physischen Körper benutzen?

    LG

  8. Hallo Lisa,
    danke für Deinen Kommentar.
    Nein, da der Baseballschläger auf einer feinstofflichen Ebene erschaffen wurde, besteht er auch erst einmal aus dieser Feinstofflichkeit.
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Vielen Dank für deine Antwort:) Dann habe ich noch eine Frage, die ziemlich gruselig klinkt, finde ich. Ich habe es im Internet gelesen. Ist es möglich, dass ich mit meinem Astralkörper einen anderen physischen Körper besetzen und über diesen dann agieren kann?
    Liebe Grüße nochmal :)

  10. Hallo Lisa,
    nein, das ist nicht möglich, da das Ich, mit dem Du auf Astralreisen gehst, nicht das Ich ist, das Deinen Alltag lebt. Das Alltagsselbst bleibt immer im Körper.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Hallo Jonathan,
    so, hier bin ich mal wieder mit einer neuen Frage :). Und zwar bin ich ja sehr interessiert an deinen Astralreise Workshops, bei denen du die Teilnehmer aus ihren Körpern ziehst. (Das ist ja gerade das, was deine Workshops so interessant macht ;) ) . Aber, ist das denn eigentlich gar nicht gefährlich, dass zu tun? Ich meine, kann derjenige dann keinen Schaden nehmen? Ich habe auch den Beitrag über den einen Workshop gelesen, der sehr erfolgreich war. Bei dem du gebeten wurdest, einen Teilnehmer etwas “gewaltvoller” aus dem Körper gezogen hast, und dieser vor Schmerzen geschrien hat. Ist es denn schmerzvoll, aus dem Körper gezogen zu werden, bzw. spürt man dabei überhaupt etwas? Ich möchte es sehr gern selbst einmal erleben. Aber dennoch wäre ich etwas beruhigter, wenn ich vorher ein paar Infos dazu hätte :). Ich bin mir sicher, dass wir uns auch einmal auf einem deiner faszinierenden Workshops kennen lernen.

    Liebe Grüße, Lisa

  12. Hallo Lisa,
    danke für Deinen Kommentar.
    Nein, i.d.R. ist das nicht gefährlich. Wenn ich spüre, dass es jemand unbedingt möchte, dann kann es auch mal intensiver vor sich gehen. In jedem der Fälle muss ich aber primär die Erlaubnis des höheren Selbstes haben, damit ich dies überhaupt versuchen kann. Wenn es also ungünstig und nachteilhaft für den Teilnehmer wäre, dann kann ich nicht einmal in seine Nähe gelangen. Natürlich kann es aber auch ziemlich beängstigend sein, wenn der Teilnehmer allein in der Nacht plötzlich spürt, dass da wer im Zimmer vor dem Bett steht.
    Liebe Grüße, Jonathan

  13. Vielen Dank für die Antwort :) . Aber was meinst du genau mit der Erlaubnis des höheren Selbst? Wie bekommt man die Erlaubnis denn?

    Ganz liebe Grüße, Lisa

  14. Hallo Lisa,
    schriftlich gibt es die nicht, wenn Du das meinst, sondern ich komme dann einfach nicht zu der Person hin oder es wird mir mitgeteilt, dass ich nicht hin darf.
    Liebe Grüße, Jonathan

  15. Hallo :)
    ich wollte mal fragen, ob Schmuck wie z.B. Ketten oder Ohrringe hinderlich sind, um eine Astralreise zu machen? Ich habe es im Internet bei der Monroe-Technik gelesen. Stimmt es?
    Vielen Dank für eine Antwort!
    Liebe Grüße
    Lisa

  16. Hallo
    Ich habe eine frage, ich habe von einem bekannten etwas über astralreisen gehört und bin entschlossen es mal auszuprobieren nur stelle ich mir die frage : was ist wenn ich es von allein nicht mehr zurück in mein Körper schaffekann mir dann von ausen jemand helfen dabei zzurück zu finden wenn es zulange dauert?.
    Wenn ja würde ich gern Detailiert wiessen wie das funtioniert!.
    Ich bedanke mich schon mal vorab!.
    Lg channy :)

  17. Hallo Claudia,
    danke für Deinen Kommentar.
    Benutze einfach mal die Suchfunktion mit Worten wie “Astralreisen” oder “Technik:”. Ansonsten einfach warten, bis in Kürze mein neues Buch veröffentlicht wird, in dem alles genau erklärt wird. Ansonsten kannst Du gern auch zu einem meiner Workshops kommen. Samstag ist beispielsweise einer in Berlin.
    Liebe Grüße, Jonathan

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