Altes Archiv 2007

(Dies ist Teil des alten Archivs (2005 bis Mai 2007). Das neuere Archiv ab Juni 2007  ist auf der Hauptseite des Traumtagebuchs weiter unten zu finden.)

Verlorene Posten – 27.05.2007

In dieser Nacht war ich in einem Bereich, indem viele Verstorbene leben, aber nicht wissen, dass sie tot sind. Dort ist eine richtige Welt aufgebaut mit Schwimmbädern, Gebäuden, Wegen, sehr ähnlich der physischen Alltagswelt. Das Problem ist, dass die meisten Menschen, die hier leben, nicht wissen, dass sie bereits tot sind und von einer Art organisierten Gang mit Drohungen und Erpressungen gefügig gemacht werden. Als ich in diese Welt eintrat, war ich in einem Schwimmbad und sah, wie drei Männer eine hübsche Frau bedrängten und von ihr ein bestimmtes Verhalten erzwingen wollten, andernfalls würden sie ihr sehr weh tun. Sie weinte und nickte. Nun bemerkten sie mich und der Anführer von ihnen setzte sich mir gegenüber. Er schaute mich eindringlich an und meinte, was ich ihm denn zu bieten hätte…? Vielleicht ein Haus oder ein Auto? Ich grinste ihn an, da ich wusste, dass ich nicht physisch war und er bemerkte es langsam. Ihm war nun klar, dass er mich nicht erpressen konnte. Dann stand er auf und ging fort. Die Frau war zuerst traurig, dass ich mich indirekt eingemischt hatte, weil ich mich auffällig benommen hatte und sie beobachtet hatte, aber nun war sie recht erstaunt, wieso der Anführer mich nun in Ruhe ließ.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es in diesem Nachtodes-Bereich Tausende solcher Welten gibt, in denen Menschen glauben, sie seien noch lebendig und besäßen einen Körper, dem man Schaden zufügen könne. Eine Aufgabe für eine ganze Ewigkeit, diese Welten aufzulösen oder Menschen daraus zu befreien.

Besuch aus der Vergangenheit – 23.05.2007

In der heutigen Nacht hatte ich wieder einmal Besuch von Roland, einem verstorbenen, guten Freund, den ich in meiner Jugend verlor, bzw. derzeit spontan und überhitzt beschlossen hatte, die physische Realität zu verlassen. Wir haben uns begrüßt und einige Informationen ausgetauscht, was wir so in der letzten Zeit unternommen haben. Danach sind wir gemeinsam auf überschnellen Motorrädern durch die Gegend gerast. Irgendwann kamen wir in eine sehr einsame Gegend, in der es sehr nebelig war. Geradeaus führte die Landstraße weiter an Wäldern vorbei und links konnte man eine weitere Landstraße sehen, die etwas steil nach oben führte. Wir beschlossen links herum zu fahren. Bereits nach einige hundert Metern endete die Straße abrupt. Deutlich erkannten wir, dass hier die Straße “abgebrochen” war und in die Tiefe führte. Es bot sich uns trotz des Nebels ein wundervolles Bild eines mysthischen und riesigen Sees, der ziemlich unruhig wirkte. Nebelschwanden zogen über den See und das Wasser wirkte tiefgrau unter dem halbdunklen Himmel. Das Wetter war aber nicht unangenehm, kalt oder feucht, sondern einfach nur schön düster. Hie und da bekam man mal einen vereinzelten Tropfen Regen ab. Roland war ziemlich erstaunt, ebenso wie ich, dass hier die Straße einfach so endete ohne irgendeinen Hinweis oder ein Warnschild. Dann dachte ich darüber nach, dass dies hier vermutlich keine physische Realität sein dürfte, denn nur in einer solchen wären Warnschilder überflüssig.

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Alles nur gespielt – 19.05.2007

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich wieder spontane Verschiebungen meiner Wahrnehmungen erfahren habe, d.h. ich hatte sie nicht bewusst beabsichtigt. Es begann damit, dass ich eine Kundin besuchte, die immer wieder einmal anruft. Wenn ich an ihrer Haustür klingele, rennt zu allererst der Hund nach vorn und bellt wie verrückt. Es ist fast so, als würde der Hund mich jedes Mal nicht wiedererkennen. Wenn sich dann die Haustür automatisch öffnet, dann schaut mich der Hund an. Er erkennt mich, aber er bellt trotzdem weiter. Dann folgt das Frauchen und ruft den Hund zurück. Wir begrüßen uns. In diesem Moment fing es an. Ich hatte auf einmal den starken Eindruck, dass ich der Beobachter dieser gegenwärtigen Situation war und schon Millionen Male an diese Tür geklingelt hatte und es mich nie gewundert hat, warum sich manche Dinge im Alltag gern wiederholen. Diese ganze Situation kam mir vor wie in einem Theaterstück. Ich komme vorbei, klingele, die Tür öffnet sich usw. usf. Als ich wieder ihr Haus verließ und durch die Stadt bummelte, blieb dieses Gefühl aktiv. Die Menschen, die an den Ampeln standen, erschienen mir so, als würden sie nur so tun, als stünden sie an der Ampel. Es ist schwierig zu erklären, denn natürlich standen sie an der Ampel, man konnte sie ja deutlich sehen, aber es erschien mir wie in einem Film, als seien sie Statisten, denen gesagt wurde, sie sollten sich an die Ampel stellen. Dann kam eine Frau aus einer Einfahrt heraus mit Kinderwagen voran. Als ich meinen Fokus auf sie lenkte, kam das gleiche Gefühl wieder herauf. Sie war eine Statistin, die die Rolle einer Mutter mit ihrem Kind spielen sollte, die gerade meinen Weg kreuzte. Es war ein seltsames Gefühl, aber gewiss nicht fremd. Ich habe es über Jahre hinweg immer wieder mal erfahren und habe es manches Mal als Sprungbrett benutzt, um in andere Bewusstseinszustände zu kommen. Heute fühlte sich die Alltagswelt wie ein Traum an, in dem ich mich bewegte. Es war so, als wäre es mein Film, der gerade für mich gespielt wird. Irgendwie gruselig, aber auf jeden Fall faszinierend. Nach ca. einer Stunde verlor ich diesen Zustand und alle Menschen waren wieder Menschen, so wie immer, und keine Traumgestalten mehr, die das was sie sind, auch wirklich zu sein scheinen. Das Bewusstsein geht manchmal befremdliche Wege, aber was nun stimmt und was nicht, was man in solcherlei Zuständen registriert, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Einladung – 15.05.2007

Gestern hat mir ein sehr freundlicher Anwalt und Geschäftsmann eine E-Mail gesendet und war von meinem letzten Buch beeindruckt. Er hat mir seine Gastfreundschaft angeboten, sollte ich jemals in Estland landen. Da ich fast tagtäglich Mails von Lesern und Besuchern erhalte, freut es mich immer wieder zu sehen, dass das Buch, in seiner Eigenart als praktisches Handbuch und bei weitem nur die Spitze des Eisberges darstellt sowie überwiegend meine Anfänge auf meinem Weg beschreibt, so gut ankommt. So schrieben mir ebenso in der letzten Woche zwei Frauen unabhängig voneinander, dass ihnen das Buch ganz aus Versehen in die Hände gefallen sei, ohne es irgendwie beabsichtigt zu haben, es in die Hand zu nehmen oder dergleichen. Doch als sie es dann in den Händen hielten, haben sie es natürlich gleich mitgenommen und bereuten ihre Entscheidung nicht. In meinem Verlag ist das Buch mittlerweile in die 2. Auflage gegangen, was mich ebenfalls sehr gefreut hat.

Chinesenselbst – 14.05.2007

Gestern Nachmittag hatte ich mich hingelegt und mich ein wenig konzentriert. Dabei liefen plötzlich ständig Filme vor meinem inneren Auge ab, die spontan und fast unbemerkt an der Wahrnehmungsgrenze dahintrieben. Ich sah mich selbst als einen kleinen, vielleicht 7jährigen Chinesenjungen. Dabei sah ich mich von außen. Als dieser trug ich ein grelles, orangefarbenes T-Shirt und Bluejeans. Vorwiegend hielt meine Mutter mich an der Hand und wir gingen gerade einen Bürgersteig entlang. Ich konnte deutlich mein Gesicht sehen und musste als Beobachter ständig über meine unglaublichen Schlitzaugen lachen, die so schlitzig waren, dass ich mich fragte, ob man mit diesen eigentlich wirklich vernünftig sehen kann. Es war irgendwie lustig, mich selbst zu beobachten, fest an der Hand meiner Mama geklebt, die eine zierliche Chinesin in dunkler Kleidung war.

Kurzurlaub 2 – 08.05.2007

Bin heute wiedergekommen. Leider war das Wetter nicht so schön, als dass es an einem See wirklich schön gewesen wäre, aber durch die vielen Sturmböen gab es schöne und energetische Momente. Die Stadt Überlingen und Konstanz sind meiner Ansicht nach die Ansprechendsten. Seltsame Begegnungen gab es nur eine, mit einer alten Freundin, die ich seit fast 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wir trafen uns in Konstanz und da ich mich in einem Mailkontakt vorher für jemand anderen ausgegeben hatte, war die Überraschung natürlich groß. Solche kleinen, amüsanten Spiele sind auch nur über das Internet möglich. Wir haben uns dann für zwei Stunden unterhalten und einige Begebenheiten der letzten Jahre ausgetauscht. Sie erzählte mir, dass sie nun stolze Mutter ist und als Heilerin in Konstanz ihre Berufung entdeckt hat.

Kurzurlaub – 04.05.2007

Sonntag früh fahre ich mal für ein paar Tage an den Bodensee. Weiteres nach meiner Rückkehr.

Weitere Erinnerungen an andere Leben – 03.05.2007

Am Nachmittag habe ich mich ein wenig hingelegt, so wie ich es sehr oft mache, um zu meditieren und auch um ein kleines Nickerchen im Anschluss zu unternehmen. Als ich mich konzentrierte, ging es schon nach 5 Minuten los. Plötzlich stehe ich neben einer attraktiven Chinesin mit einem auffälligen Kurzhaarschnitt, neben mir befand sich ein Motorroller. Ich saß auf der Sitzbank und sie stand vor mir. Wir waren ein Paar. Ich sah mich dann mal von Außen und sah, dass ich ebenfalls chinesisch war. Wir küssten uns und sprachen miteinander. Es waren noch einige Freunde anwesend, die einige Meter entfernt standen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es eine kleinen Gang o.ä. war. Gewiss war ich nicht älter als 20 Jahre und es waren vielleicht die 80er Jahre, ich bin mir nicht sicher.
Dann verschwand die Szenerie und ich lag wieder in meinem Bett. Ich erinnerte mich an andere Szenen, in denen ich ein Chinese gewesen bin, jedoch in meinen Träumen und nicht durch ein Switching. In diesen Traumerinnerungen hatte ich Probleme mit der chinesischen Mafia, ggf. war es auch eine andere Gang. Die Gang, mit der wir Probleme hatten, trafen sich oft in einem Restaurant, das ihnen gehört. Ich habe in dem Traum dort herumgelungert und wollte sie ausspionieren. Ich bin sicher, dass mein Leben dort, bzw. dieses chinesiche Selbst von meiner Existenz nichts weiß.
Als ich mich an die Szenen abschließend erinnert hatte, machte ich mit der Meditationsübung weiter. Kaum hatte ich mich wieder konzentriert und gesammelt, schaltete ich plötzlich in ein anderes Leben um. Dort war ich ein Japaner, in Rot gekleidet, mit schwarzem, langen Zopf, hoher Stirn und einem Samuraischwert an der Hüfte. Ich bin sicher, dass sich diese Szene einige Jahrhunderte in der Vergangenheit abspielten. Ich lebte in meinem eigenen Haus und besaß einen wunderschönen, bunten Garten. Überhaupt sind japanische Gärten bei weitem schöner als unsere deutschen (das muss ja an dieser Stelle auch mal erwähnt werden ;-)). Es war eine ganz normale Szene aus dem Alltag und ich trat gerade vor die Türe, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Überwiegend sah ich mich von Außen, sprang aber manchmal in den Japaner hinein.
Dann öffnete ich wieder die Augen. Mir fielen dann wieder einige Träume ein, in denen ich z.B. auf einem Kissen auf dem Boden saß und auf dem viel zu niedrigen Tisch vor mir ein Schwert lag. Auf der schwarzen Scheide waren im oberen Drittel einige kleine, goldfarbene Schriftzeichen deutlich zu erkennen. Ich konnte so deutlich fühlen, dass mir dieses Schwert in jenem Leben wichtiger war als alles andere auf der Welt. Wichtiger als jede Frau, wichtiger als mein eigenes Leben. Ich wäre für dieses Schwert sofort gestorben, nur aus reinem Ehrgefühl und Prinzip. Als Deutscher kann man sich das überhaupt nicht vorstellen. Es war wirklich so. Ich wäre für dieses Schwert in den Tod gegangen, nur um vor mir selbst sagen zu können, dass es mein ganzes Leben an meiner Seite gewesen ist. Die kleine Unlogik, dass ein Schwert nach dem Tod des Besitzers nunmal dennoch den Besitzer wechseln würde, ist dabei plötzlich irrelevant. Vermutlich trug ich diesen roten Kimono des Öfteren. Ich glaube es waren goldene Blumen darauf. Klingt kitschig, aber es schien ganz normal gewesen zu sein. Ich habe nun nicht das Wissen, um sagen zu können, ob die Kleidung einen Hinweis auf Dynastie oder gesellschaftlichen Rang geben könnte.

Die Heilerin – 27.4.2007

Heute Nacht träumte ich von einer Heilerin, die sagenhafte Heilkräfte besaß. Bei einem Test mit ihr wurde über zwei Leitungen eine Stromverbindung mit einem verstorbenen Tier hergestellt. Als der Strom eingeschaltet wurde, der zuerst durch die Heilerin floss, begann das Tier zu zucken und bewegte sich wieder. Ähnliche Experimente wurden auch mit Gegenständen und Menschen gemacht. Die Gegenstände reagierten kaum darauf, nur manche erweckten den Eindruck als sahen sie “neuer” aus. Die Menschen hingegen reagierten viel mehr und es gab einige Spontanheilungen.
Natürlich wurde sich gefragt, wieso es nur in Verbindung mit einem Stromkreislauf funktionierte, denn simples Handauflegen funktionierte nicht. Der Stromkreislauf war nicht sonderlich stark, gewiss nicht mehr als 10 oder 20 Volt möchte ich aufgrund der Reaktionen der Heilerin vermuten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es nun ein elektrischer oder gar ein elektromagnetischer Stromkreislauf war.

Fantasy-Geschichte – 24.4.2007

Habe nun heute endlich eine Fantasy-Geschichte zu Ende geschrieben und sie für einen Wettbewerb eingesendet. Fantasy ist ja gar nicht mein Genre, aber ich habe es einmal als Herausforderung betrachtet eine zu schreiben. Sobald klar ist, ob sie sich in dem Wettbewerb bewährt hat, werde ich sie vielleicht in die Prosa-Ecke setzen. Ganz im Stil von HDR geht es um die Rettung der Welt und einen unglaublich starken Bösewicht. Klischee, aber immer wieder spannend.

Präkognitionsfehler – 17.4.2007

Vor einigen Monaten träumte ich, dass ich auf dem Land eine Straße entlangfuhr. Es ware eine neue Straße und seltsamerweise fuhr die niemand entlang. Ich kam an einer Unterführung vorbei und sah einen Anhalter, der dort einsam und verlassen stand. Ich hielt an und fragte ihn gleich, wieso denn hier niemand herführe. Er wusste jedoch auch keine Antwort, wieso niemand die Straße nutzt.
Nun bin ich heute durch die Stadt gefahren und musste aufs Land hinaus jemanden besuchen. Man erklärte mir vorher am Telefon ich müsse einen anderen Weg fahren als sonst, weil die ganze Straße gesperrt worden ist, weil sie neu gebaut wird. Also fuhr ich über einen anderen Vorort an diese Stadt heran. Als ich durch einen Kreisverkehr auf dem Land fuhr und dann in die Straße einbog, die zum Zielort führte, fahre ich doch glatt auf eine Unterführung zu, dessen Aufbau und die komplette Umgebung mit ein deja vu vermittelten. An dem Punkt erinnerte ich mich wieder an meinen Traum vor einigen Monaten (s.o.) und erkannte jedes Detail wieder. Nur… der Anhalter fehlte! Plötzlich erinnerte ich mich, dass ich, bevor ich die Stadt verlassen hatte, an einer Ampel gehalten hatte exakt auf der Höhe eines Anhalters, der dort trampte. Wir waren vielleicht 2 Meter voneinander entfernt und schauten uns kurz an. Ich hatte überlegt ihn mitzunehmen, aber dann lief er schon zu einem Wagen hinter mir, der ihm die Tür geöfnet hatte.
Unter dem Strich habe ich in dem Traum vermutlich einige Elemente nicht korrekt interpretiert. Der Anhalter war an einem anderen Ort und die neue Straße, die niemand benutzte, war in Wirklichkeit eine Straße, die nur neu gebaut wurde und ich einen Umweg fahren durfte.

Leben im Paket – 16.4.2007

Heute Nachmittag habe ich meditiert und bin dann wieder in den Bewusstseinszustand gekommen, in dem ich visionenähnliche Wahrnehmungen erhalte. Ich sah mich plötzlich irgendwo stehen und hielt in meinen Händen ein Schreiben, das an mich gerichtet war. Dabei erkannte ich nur einen Satzteil, der in dem Schreiben verfasst worden war: “…anbei als Paket das Leben, das man wählt oder zugewiesen bekommt.”
Dann brach die Vision wieder ab und ich war wieder in meinem normalen Bewusstseinszustand, den ja nun mal jeder kennt. Interessant hierbei finde ich den Wortloaut und die beiden möglichen Interpretationen an sich, die mitunter möglich sind. Entweder wird hier auf eine erfüllte Bestellung hingewiesen, die ich hiermit erhalten habe und mein Leben entsprechend ändern wird oder es ist eine Erinnerung an einen Zustand, bevor ich dieses Leben hier betrat.

Gemeinsames Fliegen – 11.4.2007

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mit jemandem über Wiesen und einen Parkplatz geflogen bin. Zur Mittagszeit bekomme ich dann eine SMS, in der ich gefragt werde, was ich denn heute Nacht geträumt hätte. Die Person schilderte mir, dass sie mit mir zusammen über eine Stadt und über Wiesen geflogen wäre. Wir verglichen weitere Details. Nicht nur die Tageszeit stimmte überein, sondern wir konnten sogar feststellen, dass wir beide unabhängig voneinander um 4.45 Uhr wach geworden sind. Ich weiß es noch genau, weil ich ins Bad ging und die Uhrzeit sehen konnte. Die Übereinstimmungen sind wirklich zu passend, als dass es sich hier um einen Zufall handeln könnte.

Tomy – Planet der Lügen – 9.4.2007

Gerade eben habe ich das Buch “Tomy – Planet der Lügner” zu Ende gelesen. Es ist von dem sehr umstrittenen Autor Erich von Däniken, der ja bekannterweise eine Menge Bücher über Prä-Astronautik geschrieben hat, sprich, dass unser Planet in der Vergangenheit bereits einmal von Außerirdischen besucht wurde. Dieses Buch jedoch beschreibt seine Begegnung mit einem Wesen, das einen menschlichen Körper angenommen hat und ein Klon von Däniken ist, nur 30 Jahre jünger, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Man hat es hier mit einem hochesoterischen Werk zu tun, das u.a. außerkörperliche Erfahrungen und Bewusstseinserweiterungen behandelt. Trotz seines sehr umgangssprachlichen Stils kann man dann aber doch nicht aufhören zu lesen und ich habe das Buch sehr genossen. Eine sehr schöne Geschichte, mit der er 20 Jahre hinter dem Berg hielt, weil es der schweizer Geheimdienst nicht erlaubte es zu veröffentlichen. Der Verlag, der das Buch herausgebracht hat, weigerte sich das Buch als Sachbuch zu verkaufen und verlegte es unter dem Banner eines Romans. Jeder soll selbst urteilen, ob es eine erfundene Geschichte ist oder nicht. Jedenfalls empfehle ich das Buch sehr.

Im Kampf mit sich selbst – 8.4.2007

In letzter Zeit haben sich wieder einige Personen gemeldet, die Probleme mit seltsamen und bedrohlichen Erfahrungen in der Nacht und auch am Tage haben. Bei solch einem Austausch schreibt man sich ja manchmal schon die Finger wund und kommt dann gar nicht mehr dazu, etwas in mein Logbuch hier zu schreiben. Doch ich vergesse meine treuen Besucher nicht.

Seltsame Rechnungen – 28.3.2007

Habe heute eine Notiz entdeckt, die eine einfache, aber erstaunliche mathematische Rechnung beinhaltet, die die Cheops-Pyramide betrifft. Es wird vermutet, dass die Pyramide ca. 4000 Jahre alt ist. Zu dieser Zeit gab es keinen Kalender, so wie wir ihn heute haben, oder gar eine Uhr, die Sekunden hätte messen können. Trotzdem gibt es eine ganz seltsame Rechnung, die in ihrer Entstehung logischerweise ebenfalls 4000 Jahre alt sein müsste: Der Umfang der Erde am Äquator beträgt 12.756.326 Meter. Ein ganzer Tag besteht aus 86.400 Sekunden. Wenn man nun die größere Summe durch die kleinere teilt, erhält man als Ergebnis den Wert 147,64 Meter. Und genau dies ist die exakte Höhe der Cheops-Pyramide! Das lässt Raum für Spekulationen. Höhere Mathematik? Geheimnisvolle, verborgene Zahlenmystik oder ganz einfach Dinge, die wir über die (Astro-)Physik noch nicht wissen? Welche physikalischen Punkte sind hierbei wichtig gewesen beim Bau der Pyramiden? Weder gab es Sekunden- noch Meterzahlen zur damaligen Zeit. Wussten die alten Ägypter um unsere Messeinheiten in der Zukunft oder sind die Pyramiden konzipiert worden von Wesen, die wussten, dass wir dieses kleine Rätsel irgendwann lösen würden? Die Annahmen sind hier sehr weit gefächert und die Antworten muss sich wohl jeder selbst geben.

Spuk im Zug – 28.3.2007

Ich bin ja eher der Mensch, der den Zug vielen anderen Verkehrsmitteln vorzieht. Vermutlich ein Überbleibsel aus meinem Leben als ein Graf in England zur Jahrhundertwende. So auch in diesem Traum war ich mal wieder mit dem Zug unterwegs, jedoch im 21. Jahrhundert, also in unserer Gegenwart. Gerade noch erwischte ich im letzten Moment einen Anschlusszug, der mich nach Hause bringen sollte. Im Zug suchte ich nach einem ruhigen Abteil, aber mir kamen schon ein paar Leute mit angstverzerrten Gesichtern entgegen. “Ein Geist! Ein Geist!” rief jemand. Ich ging weiter, aber in die entgegengesetzte Richtung der fliehenden Leute. Im Großraumabteil traf ich dann auf jemanden, der mir kurz erklärte, dass dieser Geist hier schon öfter gesehen wurde. Ich suchte angestrengt das Abteil ab, bis ich tatsächlich eine schemenhafte Gestalt sah. Sie machte auf mich den Eindruck als wäre sie irgendwie getarnt oder als wäre sie völlig verspiegelt und reflektierte ihre Umgebung, doch es war etwas, das man für gewöhnlich als einen Geist bezeichnen würde. Ich erklärte dem Mann, dass ich versuchen würde mit dem Geist zu sprechen. Er konnte sich das überhaupt nicht vorstellen, das so etwas gehen könne und schüttelte ungläubig den Kopf. Ich hingegen ging zu dem Geist hin und sagte, dass ich gern in einem ruhigen Abteil mit ihm reden würde. Dann drehte ich mich um und ging in ein Abteil.
Kurze Zeit später kam der Geist herein. Er war nur sehr schwach zu erkennen. Manchmal verschwand er sogar ganz und man konnte nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob er denn noch anwesend oder bereits gegangen war. Ich konnte mich meistens nur auf meine Intuition verlassen. Nun befand er sich halb in der Luft schwebend über dem mittleren Sitz gegenüber von mir. Einige Leute standen in der Abteiltür und waren neugierig. Ich fragte ihn, ob er denn eigentlich wüsste, dass er bereits tot ist? Er schien zu vibrieren und für einen kurzen Augenblick sah ich ein schemenhaftes Gesicht und ein Lächeln auf seinen Lippen. Es schien eine Frau zu sein. Ich wiederholte meine Aussage und dann spürte ich eine unglaubliche Ausstrahlung an Emotionen von dieser verstorbenen Frau ausgehen und sie gingen auf mich über. Sie riss mich emotional völlig mit. Tränen liefen mir über die Wangen und ich empfand eine starke Trauer durch mich hindurchfließen. Ich erklärte ihr, dass ihr nun alle Wege offen stünden und sie sich nicht mehr in diesem Zug aufhalten müsse, dass sie ihre Freunde und Verwandten wiedersehen könnte, usw. Langsam verwandelte sich die Trauer in eine erlösende Freude und während wir im Einklang der Gefühle dahinheulten, erwachte ich langsam in meinem Bett und spürte plötzlich die Anwesenheit dieser Frau in meinem Schlafzimmer. Sie stand neben meinem Bett und als ich meine physischen Augen öffnete, sah ich sie noch kurz, bis sie dann verschwand.
Ich war mit einem schönen Gefühl erwacht, so, als gäbe es nichts, das einen wirklich belasten könnte.

Die Ehefrau geht um – 18.3.2007

Heute Nachmittag träumte ich, wie ich von einem Mann kontaktiert wurde, der unter Schlafstörungen litt. Dabei sollte ich doch überprüfen, woran es liegen mag. Also bin ich zu ihm gefahren. Er wohnte sehr herrschaftlich. Eine große Vorhalle mit einer Zwei-Flügeltreppe, die in die oberen Räume führt. Es war eine sehr ältere, aber sanierte Villa, wie mir schien. Ich schaute mich dort um. Kurz darauf entdeckte ich eine Frau. Sie hatte hochgestecktes rotes Haar und ein hübsches grünes Kleid an. Sie war definitiv nicht mehr physisch und ich versuchte sie anzusprechen, aber sie reagierte nur mit einem kurzen Blick, wandte sich aber gleich wieder dem Mann zu. Ich konnte dann herausfinden, dass sie die verstorbene Frau des Mannes war und sie aus Eifersucht heraus versuchte ihn nach dem Tode noch zu beeinflussen. Ich sagte dann zu ihr, als sie mich noch immer ignorierte, dass ihre Motive wohl nur auf Liebe und Eifersucht basieren würden. In dem Moment drehte sie sich zu mir um und machte irgendwas mit ihren Augen und das katapultierte mich aus meinem physischen Körper heraus, sodass mein Körper in sich zusammensackte und mein zweiter Körper einige Meter weiter flog. Ich war begeistert von ihrer Kraft. Interessanterweise reagierte ich sehr locker in Anbetracht der Situation und meinte “Man, die hat ja richtig was drauf!”. Kurz darauf sammelte ich mich wieder ein und erklärte dem Mann den Umstand der Situation. Dann erwachte ich.

Psychokinetische Spiele – 15.3.2007

In einem Traum war ich mit einer Freundin unterwegs. Wir liefen gemeinsam zu ihr und als wir bei ihr am Küchentisch saßen, wollte sie unbedingt Karten mit mir spielen. Ich nahm die Karten in die Hand und spielte mit ihnen herum, weil sie eben noch verschwinden wollte. Ich legte die Karten im Stapel auf meine linke, ausgestreckte Handinnenfläche und ging mit meiner rechten Handinnenfläche, nach unten weisend, über die Karten. Nach einigen Malen bewegte sich die obere Karte wie von Geisterhand bewegt und fiel zu Boden. Dies konnte ich mehrmals so machen, wie oft ich auch immer wollte. Als sie wieder zurückkam, zeigte ich ihr den psychokinetischen Effekt die obere Karte vom Stapel zu bewegen und auf den Boden fallen zu lassen, ohne sie irgendwie zu berühren. Sie war völlig begeistert und konnte es kaum glauben.
Langsam erwachte ich dann und konnte das Gefühl, das ich in diesem Traum besessen hatte, um die Karte jeweils bewegen zu können, sehr klar zurückrufen und war sicher, dass ich, wenn ich denn nun aufgestanden wäre, diesen psychokinetischen Effekt hätte wiederholen können. Ich bin aber aus Bequemlichkeit liegen geblieben, da es noch sehr früh morgens war.
Ich erinnere mich noch an ein anderes Phänomen dieser Art, als ich einmal von einer außerkörperlichen Erfahrung zurückkam. Dabei hatte ich sehr viel psychische Energie aufgenommen und konnte von meinem Bett aus meine Schlafzimmertür auf- und zubewegen.
Meiner Erfahrung nach müsste es möglich sein, Gefühle eines bestimmten Zustandes in den Alltag zu transferieren, um sich z.B. zu heilen oder mehr Selbstbewusstsein zu haben usw.

Heimliche Bettgenossin – 13.3.2007

Nach meiner Meditation schaltete ich irgendwann in meinen zweiten Körper um. Ich spürte, wie mein ganzer Körper kribbelte und ich vibrierte. Alles fühlte sich elektrisch an, konnte aber nichts sehen. Vor meinen Augen wirbelten zwar alle möglichen Schemen und amorphen Formen, aber es gab nichts Konkretes zu entdecken. Ich drehte mich nach links und nach rechts und nach kurzer Zeit war ich aus dem Körper heraus. Doch bei dem Austritt habe ich umgeschaltet und stand plötzlichauf einer riesigen Ebene. Es gab dort nur eine sehr flache riesige Fläche. Ich flog eine Weile über diese Fläche und traf auf ein Pärchen. Die Frau war sehr hochgewachsen und sagte, sie sei die Königin in dieser Welt. Ich fragte, ob er dann der König wäre. Sie nickte, gab aber zu verstehen, dass er nicht viel zu bestimmen hätte. Da wurde mir langsam klar, dass ich nicht mehr außerkörperlich war, sondern in einen Traum umgeschaltet haben musste, unmittelbar nachdem ich meinen Körper verlassen hatte. Also konzentrierte ich mich darauf, in meinem Bett zu erwachen, aber nicht im physischen Körper, sondern wieder direkt in meinen zweiten Körper.
Sekunden später war ich wieder in meinem Bett und in meinem zweiten Körper. Mein physischer Körper schlief noch. Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf ihn richtete, hörte ich ihn sogar ein wenig schnarchen. Schnell wieder die Aufmerksamkeit abgezogen, um nicht direkt zu erwachen.
Ich lag gerade auf der Seite mit dem Blick zur Fensterfront. Ganz ohne Ankündigung spürte ich, wie jemand seine Hand auf meine Schulter legte! Ich “fühlte” sofort in diese Richtung und bekam den Eindruck, dass es eine unbekannte Frau war. Sie lag frecherweise hinter mir in meinem Bett. Ich überlegte, ob es eine Verstorbene war und erhielt die Intuition, mich nicht direkt umzudrehen. Dann bat ich sie mein Bett zu verlassen, wachte aber langsam auf. Während ich nun wieder wach im physischen Körper war, fühlte ich sie immer noch hinter mir liegen. Nach einigen Sekunden verschwand der Eindruck jedoch.

Metall-Alien – 7.3.2007

Ich war heute Nacht mit einer Freundin unterwegs und ich entdeckte einen Alien, der in nicht allzu guter Verfassung war und benommen wirkte. Er war aus einem Material, das an Silber erinnerte und er war auch nur ungefähr 20 cm groß, sehr zierlich mit langen Extremitäten und einem langen Oberkörper, sehr dünn halt. Sein Kopf besaß eher dieses klassische Aussehen jener Greys, die man manchmal im TV in Sci-Fi-Filmen sehen kann. Ich habe ihn dann aufgenommen und in meine Hand gelegt. Er wirkte trotz seines metallischen Erscheinungsbildes recht lebendig und organisch, was mich sehr wunderte. Während ich ihn mit mir herumtrug und überlegte, was ihm wohl fehlt und mit der Freundin unterhielt, fällt uns plötzlich auf, dass er gerade irgendwann wohl seinen Koipf verloren haben musste, denn er war weg. Doch das belastete den Alien nicht, denn mit einem Mal erschuf er einen neuen Kopf innerhalb von 20-30 Sekunden. Zuerst sah man den Schädel und danach bildete sich silberne Haut um diesen, solange, bis er wieder einen komplett neuen Kopf besaß. Wir waren sehr überrascht, aber wir fragten uns trotzdem, was ihm denn fehle, wenn er solche erstaunlichen Heilfähigkeiten besaß.

Gesichter – 3.3.2007

In der heutigen Nacht konzentrierte ich mich ein wenig auf meine geschlossenen Augenlider und sah plötzlich eine Art menschliches Löwengesicht, also das Gesicht eines Löwen, aber mit menschlichen Zügen. Er schien auch ganz normal aufrecht zu stehen. Er stand links von mir und ich nahm sein Licht wahr. Weiter rechts stand ein Mann, der auf mich ein wenig altertümlich wirkte, aber auch sympathische Gesichtszüge besaß. Sein Licht nahm ich ebenfalls war, aber war nicht so intensiv. Der Mann ging manchmal von links nach rechts und wieder zur anderen Seite. Immer wieder ging sein Licht mit ihm. Vermutlich sind sie zu Zweit gekommen und wollten mir einen Besuch abstatten.

Seltsames Objekt – 28.2.2007

Ich habe letztens ein Flugzeug am Himmel beobachtet, das einen langen Kondensstreifen hinter sich herzog. Plötzlich fiel mir auf, dass dort ein silbernes Objekt am Himmel war. Das Seltsame daran war, dass es keinen geraden Kurs verfolgte, sondern mal nach links, dann nach rechts, dann wieder ein Stück nach oben oder unten flog. Es wirkte recht ziellos in seinen Bewegungen. Ich habe versucht es so nah wie möglich heranzuholen, da es sich in sehr großer Höhe befand.

Der geheimnisvolle Kitzler – 20.2.2007

Heute Nacht wurde ich ständig wach, weil dauernd jemand mein Bein kitzelte. Ich erwachte, aber es war niemand da. Dann schlief ich wieder ein und schon wieder kitzelte jemand mein Bein. Wieder wach. Um mich geschaut, aber keiner zu sehen. Da habe ich mir vorgenommen diesen Unhold nun zu entdecken, der da so frech ist. Ich ließ meinen Körper einschlafen und habe dann aufgepasst. Plötzlich bemerke ich, wie sich die linke Hand meines zweiten Körpers selbständig macht, hin- und herschlackert und dabei mein Bein berührt. Das war dann schon eine lustige Auflösung des geheimnisvollen Kitzlers…

Pans Labyrinth – 18.2.2007

Habe den Film heute gesehen und fand ihn sehr schön. Leider endet er irgendwie, wenn es grad spannend wird. Ophelia ist ja in der Lyrik schon ein Name für eine verrückte Träumerin, dessen Wahrnehmung nicht so geordnet ist wie die eines Durchschnittsmenschen im Alltag. In dem Film erhält die kleine Ophelia ein Stück Kreide von einem Faun, um sich Türen zu malen zum Betreten alternativer Realitäten. Sehr elegant gelöst. Sobald man mit der Kreide eine Tür gemalt hat, öffnet sie sich und man kann passieren. Am Ende des Films sieht man aus der Sicht der Erwachsenen, eine gemalte Tür an der Wand, die jedoch nicht geöffnet ist. Ebenso kann man sehen, dass der böse Hauptmann zwar sehen kann, wie sich Ophelia mit jemanden unterhält, sieht den Faun aber nicht. Das Interessante an den letzten Szenen ist, dass man nicht sagen kann, ob Ophelia sich diese Welt erschaffen hat, weil die normale Realität so grausam ist oder ob sie diese Abenteuer tatsächlich erlebt.
Doch wie immer ist alles eine Angelegenheit der Perspektive, die man einnehmen möchte. Auf jeden Fall ein schöner Film, wenn er einige brutale Szenen enthält, die für diese Art Film nicht hätten sein müssen.

Besuch in der Zukunft – 28.1.2007

In dieser Nacht war ich in der Zukunft. Ich besuchte eine alte Freundin dort, die ein anderes Leben führte. Zuerst fuhren wir mit einem “intelligenten” Fahrstuhl zu ihrer Wohnung. Der Fahrstuhl tastete jeden Mitfahrer ab und erkannte einige Dinge über ihn. Mich stufte er seltsamerweise als Pilot ein. Das war schon recht amüsant, denn wenn man bedenkt, dass ich dorthin “geflogen” bin, um in der Zukunft zu landen. Während dann die Freundin ihr Kind bei einer Bekannten abgegeben hat, wollte sie mir unbedingt etwas zeigen. Ich war sehr überrascht, denn sie ging mit mir zu einer Art Spielfeld. Mir fiel auf dem Weg dorthin schon auf, dass es Fahrzeuge gab, die die Antigravitation nutzten, d.h. sie besaßen keine Räder mehr, sondern sie schwebten. Als wir das Spielfeld betraten, war ich sofort schwerelos. In der Luft gab es einige Spielbälle, die man so a la Fallrückzieher in der Luft durch die Gegend schießen konnte. Das hat unglaublichen Spaß gemacht. Wir haben dort die ganze Zeit gespielt und alles Mögliche durch die Gegend geschossen, was uns in die Quere kam.

Kurze Visionen – Teil 2 – 20.1.2007

Dieses Mal gelang es mir direkt aus dem Wachzustand in diesen Zustand zu kommen. Dabei schoss ich plötzlich aus meinem Körper hinaus, wie in einen Tunnel hinein, und sah rasend schnell mehrere Bilder an meinen Augen vorbeiziehen. Sie waren so schnell, dass ich sie nicht festhalten konnte. Dann plötzlich war alles wieder normal. Ein kurzes Schauspiel, doch sehr imposant.

Kurze Visionen – 14.1.2007

In der heutigen Nacht bin aufgewacht und gelangte dann direkt in einen Zustand, in dem ich eine Vision sah. Ich sah direkt vor mir eine Wand aus Wasser! Es war kein Wasserfall, sondern recht ruhiges Wasser, blau. Wie eine Wand hatte es sich vor mir aufgebaut. Danach bin ich wieder eingenickt. Kurze Zeit später kam ich wieder haargenau in diesen Zustand und erhielt die nächste Vision. Ich sah drei Wissenschaftler vor mir stehen. Sie besaßen jedoch sehr große Flügel mit einer beachtlichen Spannweite. Ich hatte dann die intutitive Information, dass sie mich seit meiner Geburt beobachten und ich in Wirklichkeit in deren Labor bin und nicht in meiner Welt, in der ich zu leben meine.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass dies wirklich nur sehr kurze Eindrücke waren, viel zu kurz, um daraus etwas Zutreffendes abzuleiten. Trotzalledem eine interessante Vision, die mir zu denken gibt. Vielleicht ergibt sich noch mehr.

Mal wieder Besuch – 13.1.2007

Heute Nacht werde ich wach und spüre, dass jemand zu Besuch ist. Eine Person, scheinbar männlich, schleicht durch meine Schlafstätte. Zuerst bewegt er sich nur in der Nähe, doch dann kommt er zum Fußende meines Bettes und ergreift ganz vorsichtig meine Füße und zieht mich langsam quer durch meinen ganzen Körper nach unten. Ich denke, er wollte das elektromagnetische Feld auf diese Weise umgehen, damit ich nicht Ablösungsschwierigkeiten bekomme. Nachdem er mich aus meinen Körper gezogen hatte, versuchte ich mich aufzurichten, um nachzuschauen, wer mich dort besuchte, konnte aber niemanden erkennen.

Leuchtendes Objekt – 11.1.2007

Letztens stand ich nachts auf meinem Balkon und schaute ein wenig nach draußen. Plötzlich sehe ich ein helles, warmes Licht am Himmel, ein Objekt, definitiv. Es wirkte wie eine Martinslaterne, die jemand mit einer Kerze darin in die Luft geschickt hat. Das Objekt bewegte sich recht langsam von rechts nach links in einer recht geraden Flugbahn. Irgendwann verschwand es dann aus meinem Sichtfeld. Zuerst dachte ich an ein Ufo, denn das kann kein Flugzeug gewesen sein. Doch weil ich die Fähigkeit habe den Himmel einigermaßen dreidimensional wahrzunehmen, konnte ich die Entfernung zu dem Objekt gut einschätzen und habe sie auf ca. 250 Meter geschätzt. Die Größe des Objektes war schwer auszumachen, eher klein als groß, zwischen 50 cm und mehrerer Meter. Sehr schwer zu sagen.

Twin Peaks – 10.1.2007

Heute habe ich angefangen, mir die Serie von David Lynch’s “Twin Peaks” auf DVD ein weiteres Mal anzuschauen. Dies ist eine Serie mit zwei Staffeln (leider gibt es nur 18 Folgen auf DVD und die restlichen 6 sind nur über das Fernsehen erhältlich. Ich habe sie das letzte Mal vor ca. 8 Jahren komplett im TV gesehen und fand sie sehr interessant. Lynch ist ja ein Vertreter der “Transzendentalen Meditation” und macht auch immer wieder viel Werbung dafür. Das ist eine Art Zusatztechnik für die Meditationen, die man ansonsten durchführt und als Ergänzung für die eigene Ausrichtung oder das jeweilige Weltbild gedacht. Natürlich ist dies eine kostspielige Angelegenheit und man sollte sich überlegen, ob man das möchte, wenn es doch so viele Techniken gibt. Nichtsdestotrotz sind Lynch’s Filme immer ausgesprochen empfehlenswert. Sie sind mystisch, verrückt, grotesk, geheimnisvoll, abstrakt und künstlerisch. In der Serie geht es um einen FBI-Agenten, der durch einen Traum in Tibet Kontakt zu seiner Intuition fand und setzt diese für die Aufklärung eines Mordes an ein Schulmädchen in der Stadt Twin Peaks in Nordamerika ein. Immer mehr erkennt er, dass es bei diesem Fall nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Leider nagt der Zahn der Zeit an dieser schönen Serie, denn die Schauspieler sind aus den 80er Jahren und spielen teilweise sehr theatralisch die eine oder andere bewegende Szene. Im Gesamtbild macht dieses dann den grotesken Faktor aus, mindert aber nicht sonderlich die künstlerischen Aspekte der Serie und ihren allgemeinen Verlauf.

Tanja Teller – 3.1.2007

So eben noch termingerecht habe ich mein Manuskript “Tanja träumt” zum 6. Rotfuchs-Wettbewerb gesendet. Das Manuskript habe ich noch mal ein wenig umgeschrieben und zwei neue Kapitel hinzugefügt, mitunter eines, in dem Tanja sich an ein Leben aus Ägypten erinnert und die Pyramidentechnik benutzt, um zur Ausbildung zwischen Erde und Mars hin- und herreisen zu können. Das Manuskript umfasst nun über 300.000 Zeichen, wobei es vorher vielleicht 200.000 besaß und kommt nun auf stolze 195 Seiten. Bei der Einsendung letzten Jahres zum Hohlbein-Wettbewerb konnte ich in Erfahrung bringen, dass mein Manuskript in die engere Auswahl kam. Leider hat es den ersten Platz nicht geschafft. Ich bin gespannt, wie es sich dieses Mal entwickeln wird.

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