Technik: Für luzides Träumen: Die 7er-Kombinationstechnik

Techniken Luzides TräumenDa meine Techniken so gut ankommen und so viel Nachfrage besteht, möchte ich neben dem Astralreisen das luzide Träumen nicht vernachlässigen. Es gibt viele Menschen, die sich auch für das luzide Träumen interessieren, sich im psychischen Cyberspace herumtreiben und dort ihre individuellen Abenteuer erleben möchten. Ist es doch gerade für Anfänger auch zu Beginn angenehmer, sich erst um das Träumen zu kümmern, da dies weniger gruselig ist, und es ist leichter zu erreichen als das Astralreisen. Außerdem kann der Träumer lernen, sich mit den Gesetzmäßigkeiten des Bewusstseins und des Träumens anzufreunden. Darum im Folgenden möchte ich meine persönliche Technik für das luzide Träumen vorstellen. Einige werden diese Techniken teilweise schon kennen, aber viele auch nicht.

Die Technik, die ich für das Erreichen des luziden Träumens zusammengestellt habe, nenne ich die “7er-Kombinationstechnik“, d.h. sie setzt sich aus sieben verschiedenen Techniken zusammen, die man über den Tag und die Nacht verteilt einsetzt. Wer diese Kombinationstechnik anwendet, wird innerhalb einiger Tage oder Wochen einen luziden Traum erfahren!

I. Portalübung

Von nun an wirst Du bei jeder Tür, die Du benutzt, sei sie offen oder geschlossen, einen Realitätstest machen. Du bleibst kurz auf der Schwelle stehen und checkst Deine Umgebung ab, ob Du Dich in einem Traum befindest. Frage Dich, ob dies ein Traum ist! Nach der Selbsthinterfragung wirst Du feststellen: “Stimmt, es ist ein Traum!” Es ist unwichtig, ob Du gerade träumst oder nicht bzw. ob das Ergebnis wissenschaftlich fundiert ist oder nicht. Wichtig ist hierbei, dass zum Schluss der Überprüfung immer festgestellt wird, dass es sich um einen Traum handelt. Somit wird genau dies auch innerhalb eines Traumes geschehen und Dir darin den grandiosen Tipp vermitteln, nämlich, dass Du träumst!

II. Traumsimulation

Du stellst Dir mehrmals am Tage vor, dass Du Dich in einem Traum befindest. Mache dabei Deine Augen weit auf und versuche, die komplette Umgebung auf einmal wahrzunehmen. Versuche dabei die periphere Sicht möglichst miteinzubeziehen. Schaue Dich mit größter Klarheit um. Es reichen 30 Sekunden. Mache es aber öfter am Tage.

III. Sprachverhalten

Streiche folgende Begriffe für immer aus Deinem Sprachinventar: Schlafen, Schlaf, verschlafen etc. und ersetze sie durch: Träumen, Traum, Traumnotwendigkeit, verträumt usw. Wenn Dir beispielsweise der Morgenschlaf fehlt, kannst Du dafür sagen, Du hättest noch Traumbedarf. Für den Nachtschlaf kannst Du sagen, dass Du nun träumen gehst, oder Nachttraumbedarf hast, etc. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

IV. Suggestionen

Jede Nacht, nachdem Du vielleicht das Buch weggelegt und das Licht ausgemacht hast, lege Dich in Deine gewünschte Traumposition und gebe Dir selbst Suggestionen, solange, bis Du darüber einschläfst. Diese sollten positiv formuliert werden, wie z.B. ”Ich habe heute Nacht einen Klartraum,” oder ”Sobald ich träume, erkenne ich, dass ich mich in einem Traum befinde.” usw. Suggestionen wie ”Ich träume jetzt nicht mehr unbewusst” oder andere Verneinungen wirken nicht so gut.

V. Schlafunterbrechung

1. Lege Dich um 21 Uhr ins Bett. Suggeriere Dir bis zum Einschlafen, dass Du heute Nacht einen luziden Traum haben wirst. Benutze dazu die Gegenwartsform, wie z.B.: “Heute Nacht träume ich luzide” oder “Ich habe heute Nacht einen Klartraum” etc.

2. Stehe dann um 2 Uhr wieder auf. Lies etwas im Internet oder in einem Buch über luzides Träumen. Gehe danach um 3 Uhr wieder ins Bett. Wende Deine Suggestionen an, bis Dein Körper einschläft. Bewährt hat es sich auch, wenn man so tut, als ob man schliefe. So, wie man es vielleicht als Kind gemacht hat, um die Eltern auszutricksen.

VI. Mantra

Es gibt ein Mantra, das sehr viele und deutliche Träume auslösen kann. Dieses Mantra wiederholt man in einem fort, mindestens ein paar hundert Mal oder solange, bis man darüber einschläft. Sage Dir immer wieder flüsternd oder laut vor: “Gaum, Raum, om. Bauer, buh, mama, papa.” Das ist das einzige Mantra, das es zum luziden Träumen gibt und es kann eine gute Wirkung erzielen!

VII. Aufwachverhalten

Bitte direkt nach dem Aufwachen noch nicht den Körper bewegen oder die Augen öffnen! Zuerst die Träume zurückrufen, danach ganz wenig bewegen, gerade soviel, dass Du sie notieren kannst. Dann erst kannst Du Dich wieder bewegen, umdrehen, aufstehen, Tee machen oder irgendwelche anderen Routinen ausführen.

Ich hoffe, dass meine 7er-Kombinationstechnik hilft und meinen Lesern die Möglichkeit gibt, in den Genuss eines luziden Traumes zu kommen. Innerhalb eines luziden Traumes ist alles möglich. Man kann den Raum beliebig verändern, beliebige Personen erschaffen, Kontakt zu seinem höheren Selbst suchen, sich mit Traumpersönlichkeiten unterhalten, fliegen, verrückte Sachen machen oder die ganze Nacht Sex haben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und alles ist erlaubt!

 

Spende an den Matrixblogger...
Schreibe einen Kommentar, oder Trackback.

9 Antworten für “Technik: Für luzides Träumen: Die 7er-Kombinationstechnik”

  1. mila sagt:

    Hi,

    das Mantra werd ick mal ausprobieren und fortan wohl immer grinsend einschlafen – äh weiterträumen :D

    woher das Mantra stammt, würd mich mal interessieren.

    Beste Grüße

  2. Fantasy sagt:

    Zu der Mantra hab ich eine Frage. Wann soll man die denn aufsagen? Denn Nachts bevor man einschläft soll man doch Suggerieren. (Heute Nacht werde ich einen Klartraum haben, heute Nacht werde ich im Traum Klar)

  3. Fantasy sagt:

    Außerdem. Was für Rc’s soll ich bei den Türen machen? Also wenn ich vor einer Tür stehe

  4. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Fantasy,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wenn man durch eine Tür geht, und das bei JEDER Tür, dann sage man sich: Ich bin in einem Traum. Ich träume!” oder man macht eine Realitätsprüfung, d.h. kurz stehenbleiben, sich umsehen und sagen: “Träume ich?”
    Zum Mantra: Da musst Du mal schauen, wie Du das koordiniert bekommst. Entweder erst Suggestionen und dann Mantra oder umgekehrt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. nina sagt:

    Hallo,
    besteht da nicht die Gefahr, daß die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmt, bzw. stellt sich die Frage: “Was ist überhaupt real?”
    Reicht es für einen Realitätstest aus, sich selbst einmal kräftig in den Arm zu kneifen?
    Grüße, Nina

  6. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Nina,
    danke für Deinen Kommentar.
    Nein, da muss man sich keine Sorgen machen. Der Wachzustand ist viel zu tief verwurzelt, als dass man da etwas durcheinanderbringen könnte. Wenn man unsicher ist, ob die wahrgenommene Realität Traum oder Alltag ist, dann kann man davon ausgehen, dass man gerade träumt. :-)
    Nein, das reicht nicht aus. Wenn man sich im Traum kneift, tut es auch öfter weh und wäre somit ein unverlässlicher Realitätstest.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Aurelia sagt:

    Hallöchen. Deine technik ist echt gut… Super, dass du das mit uns teilst. Mach weiter so… Aber eine Frage hab ich : darf ich beim einschlafen…. Ähm träumen gehn ;-) eigentlich Musik hören wie ich es immer mache oder lieber nicht…?

  8. Hallo Aurelia,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wenn Musik, dann besser Meditationsmusik oder Musik vom Gehirnkicker, aber keine handelsübliche Musik.
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Athene sagt:

    Hallo,
    wann kann man das denn ungefähr?
    Ich habe am Freitag das erste mal von luzidem Träumen gehört und wollte heute morgen mit meinem Trauntagebuch anfangen, aber ich konnte mich nicht mehr an den Traum erinnern.
    Wie klappt das besser?
    Kann man jede Nacht luzid träumen und kann das jeder erlernen?

    LG, Athene

Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress