Traumnacht: Wechselnde (T)Räume

Ich schaute mir vor dem Schlafengehen einige Kurzvideos von Reece Jones auf YouTube an. Er ist ein guter Träumer aus England und hat ebenfalls schon viele luzide Träume erfahren und andere außersinnliche Wahrnehmungen. Ich finde seine Arbeit in diesem Bereich sehr gut, glaubwürdig, hilfreich und sehr sympathisch. Er entwickelte die Darstellung der 5-Schichten-Luzidität und erläutert sie in seinen Videos umfangreich. Er setzt sich sehr für das Erwachen der Spiritualität ein und hat den “Dunklen Lords” auf unserem Planeten den Kampf angesagt, für die nur Egoismus, Wirtschaft und Eigennutz zählt, unabhängig davon, wie es den Menschen oder der Natur dabei ergeht. Reece steht im Kontakt mit einer Persönlichkeit, die ihm beim Fernsehschauen im Wohnzimmer erschienen ist und ihn auf seiner Reise nach Kanada unterstützen möchte. Danach legte ich mich ins Bett.

In der Nacht spürte ich plötzlich die Schwingungen. Für viele Menschen, die in der Nacht außerkörperlich reisen, ein unangenehmes Gefühl, doch ich mag dieses Gefühl. Ich kann es im Wachzustand sogar nachahmen, indem ich meine Ohren anspanne, nur mit dem Unterschied, dass es sich nicht auf den ganzen Körper ausbreitet. Während ich diese Schwingungen fühlte, löste ich wieder zuerst meine Arme und Beine. Sie wedelten in der Luft herum. Plötzlich spürte ich im Raum die Anwesenheit einer Person. Meiner Intuition nach handelte es sich um einen Mann. Er kam auf mein Bett zu und ergriff meinen rechten Arm und zog an ihm. Er zog mich aus meinem Körper. Als ich fast draußen war, rollte ich mich zur Seite ab und stand im Raum. Ich konnte zuerst nichts sehen. Dann konzentrierte ich mich. Im nächsten Moment machte es ‘Klick’ und ich lag plötzlich auf einem Bett auf dem Bauch. Ich war mit meinem Bewusstsein an das Bewusstsein eines anderen Selbstes von mir angeschlossen. Ich konnte nur beobachten, was es tat, aber nicht eingreifen. Ich lag also auf dem Bett und blätterte in einem Atlas herum. Dabei schaute ich mir Australien genauer an. Aufgrund des Bettes und des Schrankes, der in der Nähe stand, erkannte ich, dass es sich um eine Wohnung handelte, in der ich vor 15 Jahren gelebt hatte. Klick. Danach fand ich mich in einem mir fremden Raum wieder. Ich kannte diesen Raum nicht. Ich versuchte, meine Wahrnehmung klarer zu bekommen, aber im nächsten Moment machte es wieder Klick und ich befand mich im nächsten Raum. Auch diesen kannte ich nicht. Ich kam mir vor, als switchte ich von einem Raum in den anderen und nahm nur kurze Eindrücke wahr. Es war, als ob ich mich nicht richtig in einer Szene montieren konnte und immer wieder in die nächste rutschte. Wenige Sekunden später stand ich dann in einem Kaufhaus. Dort konnte ich mich montieren. Ich lief in dem Kaufhaus umher und begegnete einer Gruppe von Menschen. Sie unterhielten sich und ich erkannte unter ihnen Reece. Wir begrüßten uns, als würden wir uns schon einmal begegnet sein , woran ich mich aber nicht erinnern konnte. Danach gingen wir ein wenig spazieren und unterhielten uns über das luzide Träumen. Er schilderte mir noch einmal, wie wichtig es für ihn sei, den Menschen klar zu machen, dass die Menschheit den nächsten Schritt in der Evolution zu nehmen habe, in dem wir unsere Spiritualität zum Erwachen führen. Außerdem müssen wir Mutter Erde bei diesem evolutionären Sprung ebenfalls helfen und ihr unkonditionierte Liebe in unseren Meditationen senden. Dies ist ein Begriff der Liebesenergie in ihrer puren und ursprünglichen Form. Reece wirkte auf mich wieder mal wie ein Yedi-Ritter, was ich irgendwie immer wieder witzig finde. Seine Ausdrucksart und seine Bestimmtheit vermitteln irgendwie dieses Bild.

Danach sprachen wir über die alternativen Realitäten und erklärte ihm, dass ich denke, dass er ein wahrscheinliches bzw. alternatives Selbst von Reece ist, dem ich hier begegnet bin. Er war sich dessen etwas unsicher, zumal jedes Selbst von sich denkt, dass es das wirkliche Selbst ist. Trotzalledem konnte er meinen Gedankengängen folgen und wir unterhielten uns danach noch eine Weile über einige andere Dinge. Klick.

Im folgenden Moment war ich wieder in meinem Bett. Es folgten noch einige andere kurze Erfahrungssequenzen in meinem Traumkörper, aber sie waren nicht sonderlich lang. Irgendwann beschloss ich aufzustehen. Es war 8 Uhr und ein neuer Tag begrüßte mich in meiner Alltagswelt.

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3 Kommentare zu “Traumnacht: Wechselnde (T)Räume

  1. Huhu,

    ich schon wieder :)
    Es ist doch mein wirkliches Selbst, wenn ich im Alltag bewusst bin – oder?
    Oh man, der Verstand ist echt nicht mein Freund…

    LG

    Lee

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