Traumnacht: High-Level-Klartraum “Preshock”

Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einen interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Heute Nacht habe ich darüber nachgedacht, wie man die folgende Art eines luziden Traumes benennen könnte, den ich erlebt habe und im Weiteren wiedergeben werde. In erster Linie handelte es sich um einen “High-Level-Klartraum”, d.h. um ein luzides Traumerlebnis, das in seiner Wahrnehmungsqualität mindestens mit der des Alltag identisch ist oder sogar darüber hinaus. Gleiche Stabilität und kristallklare Wahrnehmung sind hierbei, völlig unabhängig von der Handlung an sich, zwei der notwendigen Kriterien. Eine ganz neue und zusätzliche Variante eines solchen High-Level-Klartraumes möchte ich nun “Preshock” nennen, das soviel wie “Prä-Schock” bzw. “Vorbereitung auf den Schock” bedeutet. Im weiteren Verlauf des folgenden Berichtes wird sicherlich klar, was ich meine.

In meiner Reihe “Ein Haus im Osten“, im neunten Teil, berichtete ich von dem Gefühl des Gruselns, das mich in letzter Zeit, insbesondere in der Küche, häufiger “überfällt”, begleitet von mehreren Schaudern, die über meinen Rücken kriechen und mich auf irgendeine Erkenntnis vorbereiten möchten, die es vermutlich in sich hat. Doch dazu später, denn erst einmal ist es wichtig, dass man den Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis versteht. Denn was man gelesen oder gehört hat, ist keine Erkenntnis, sondern es handelt sich dabei um theoretisches Wissen über ein bestimmten Thema. Die Erkenntnis hingegen stellt das direkte Wissen dar, das die Realität auf diese Weise auch prägt und mit den dazugehörigen Emotionen in Erscheinung tritt, sodass keinerlei Zweifel mehr bestehen können und fortan zum direkten Begleiter des Alltags wird. Es ist vergleichbar mit einem Traum. Man kann jemandem von einem Traum erzählen, der eine bestimmte Erkenntnis mit sich brachte, aber die Person, der man davon erzählt, kann dieses Traumerlebnis nicht nachvollziehen, weil sie ihn nicht selbst erlebte. Somit besitzt diese Person nur ein theoretisches Wissen über die Traumerkenntnis, aber kein direktes. Um direktes Wissen zu erlangen, müsste die Person diese einfach selbst erleben und direkt am eigenem Leibe erfahren, andererseits verbliebe es weiterhin theoretisches Wissen. Diese Differenzierung muss deutlich sein, um den Sinn dieses Artikels und eines High-Level-Preshock-Klartraumes (HILP) nachvollziehen zu können.

In der heutigen Nacht träumte ich eine gewöhnliche Alltagsszene in der Küche. Ich betrat den Raum und ging zum Kühlschrank, um mir etwas zum Essen herauszuholen. Diese ganze Szene wirkte völlig alltäglich, aber nicht nur in seinem Ablauf, sondern in der Wahrnehmungsqualität und mit identischer Stabilität – wie man sie eben im Alltag besitzt. Kurzum: Die Traumszene stellte meine Küche dar, aber da gegenwärtig in meinem Alltag noch einiges renoviert werden muss, aber in dem Traum bereits ein neuer Kühlschrank stand, gehe ich davon aus, dass ich meine Zukunft träumte. Diese Küche war nämlich renoviert und fertig eingerichtet. Der Kühlschrank war exakt jener, den ich zu kaufen geplant habe (spätestens ab hier wird die Grammatik spannend). Folglich hatte ich es erst einmal mit einem präkognitiven Traum zu tun, d.h. einen hellseherischen Traum, der mir die Zukunft zeigte.

In diesem Moment war mir dies jedoch nicht deutlich, denn ich war absolut davon überzeugt, mich in meinem gewohnten Alltag zu befinden. Das ist für einen Trübtraum bzw. gewöhnlicher Durchschnittstraum auch nicht ungewöhnlich, doch der einzige Unterschied war die absolute Klarheit und Stabilität, die ich darin erfuhr. Es war mein Alltag, wie ich ihn gewohnt war. Eine Realitätsüberlagerung oder Realitätskreuzung, die ausschließlich durch einen gewissen Zeitraum voneinander getrennt schien.

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Während ich also noch am Kühlschrank stand, tauchten wieder diese Schauder auf, die ich bereits auch im gewohnten Alltag in der Küche registriert hatte. Ich blickte mich misstrauisch um, damit ich vielleicht den Grund für diese Sensation herausfinden könnte, aber konnte ihn nicht entdecken. Dann blieb ich weiterhin im Raum stehen und prüfte die Umgebung und gleichzeitig meine innere Gefühlswelt. In dem Augenblick kristallisierte sich heraus, dass ich mich in einer Realität mit glasklarer und völlig stabiler Wahrnehmung befand. Es gab einfach keinen Unterschied zum Alltag, mehr noch, auch ich war, der ich immer war.

Daraufhin überlegte ich: “Wenn dies hier ein Traum wäre, dann wäre es völlig anders als ein gewöhnlicher Traum und von größter Bedeutung, denn es ist ja der Alltag.” Und als ich dies dachte, stieg in mir immer mehr die Gewissheit auf, dass ich mich in einem Traum befand bzw. dass mein Alltag ebenso ein Traum ist – wie man es auch in luziden Träumen erleben kann.

Der Schock traf mich bzw. mein Ego hart – und das, obwohl ich mit diesem direkten Wissen bereits länger vertraut bin! Anstatt dass man, wie in einem luziden Traum üblich, “Yippieh, ich träume!” ausruft, aus dem Fenster springt und im Genuss der erlangten Freiheit erst einmal eine Runde um den Block fliegt oder man sich etwas herbeiwünscht, das man im Alltag nicht ohne Weiteres haben kann, wie beispielsweise Sex mit Angelina Jolie oder Johnny Depp oder noch unanständigere Sachen, war ich bzw. mein Ego hingegen durch diesen Schock schlichtweg gelähmt! Ich konnte deutlich fühlen, wie mein Ego dachte: Mein ganzes Leben, meine vielen Erinnerungen an den Alltag… All diese waren nur Traumsequenzen eines gewöhnlichen Traumes gewesen! Natürlich wusste ich dies schon durch vorherige Erlebnisse in der Begegnung mit der “anderen Seite”, aber dieses Mal war es dem Alltag, meinem gewohnten Alltag, so unmittelbar nahe, dass ich unvorbereitet und eiskalt erwischt wurde.

Nun stand ich dort in der Küche – irgendwann in naher Zukunft – und durfte zusehen, wie mein gewohnter Alltag, einer uralten unachtsam berührten Mumie gleich, zerbröselte und als feiner Staub zu Boden rieselte. Ich erinnerte mich an eine meiner wichtigsten und stärksten Erfahrungen meines Lebens, in der ich aus diesem Alltag hier erwachte und erkennen durfte, dass er nur ein Traum ist, und nun durfte ich es ein weiteres Mal erleben…

Ich fragte mich: Wenn dies nun ein präkognitiver Traum ist, in dem ich am eigenem Leib erfahre, dass mein Alltag nur ein Traum ist, so scheint dies eine Art Vorbereitung zu sein, um den plötzlichen und möglichen Schock präventiv abzufangen.

Sicherlich, die meisten, die dies lesen, werden denken: “Man, das ist doch geil, wenn man das erkennt!”, aber das Gefühl, aus seinem vertrauten Leben zu erwachen und festzustellen, dass es ein Traum ist, stellt immer erst einen Schock für das Ego dar, denn seine Existenz basiert auf der Annahme, der Alltag sei seine Realität, seine Welt. Es definiert sich ja über die Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Das Ego denkt: “Wie kann es sein, dass es das alles gar nicht gibt? Meine Existenz basiert und gründet sich doch auf meinen Alltagserfahrungen, darin enthalten sind mein Selbstbild und meine komplette Existenz.”

Natürlich aus höherer Perspektive betrachtet, ist es durchaus hervorragend und erstrebenswert, diese Erkenntnis endlich zu erlangen und definitiv auch Sinn meiner Bemühungen. Doch in diesem Moment, mit dem Ego Huckepack, stellt es kein freudiges und feierliches Ereignis dar, sondern erst einmal einen Schock. Andernfalls wäre ein derartiger, vorbereitender Traum auch nicht notwendig gewesen. Das Ego wird also mit solch einem Traum (HILP) darauf vorbereitet, was mein anderes Selbst schon längst wusste.

Nun mögen sich einige fragen: “Welche Möglichkeiten bietet die unmittelbare Erkenntnis, in seinem Alltag die Luzidität erreicht zu haben? Inwiefern unterscheidet sie sich von einem herkömmlichen luziden Traum im Träumen?”

Es ist natürlich richtig: Bisher wurde in der Presse noch kein Fall aus einer psychiatrischen Anstalt geschildert, in dem es hieß: “Unser Patient hat gerufen, dass er träumt und alles nur ein Traum sei. Er lief daraufhin zum Fenster, riss es auf und flog davon… Seit da an ist er verschwunden und unauffindbar.” Auch die Yogis erreichen in ihrer Meditation maximal die Levitation, d.h. sie meditieren einen halben Tag lang und dann erheben sie sich einige Zentimeter vom Boden und schweben. Fliegende Menschen wurden bisher nur in Träumen, aber nicht im Alltag beobachtet. Somit stellt sich hier die berechtigte Frage: Welche Möglichkeiten stehen einem denn überhaupt offen, sobald man seinen Alltag als Traum direkt erkennt?

All diese Gedanken gingen mir in diesem Traum durch den Kopf, als ich erkannte, dass ich träumte und mein Alltag auch nur ein weiterer Traum war… Ich erinnerte mich an meine Kindheit, in der ich verzweifelt nach dem Ausgang aus meinem Alltag gesucht, aber wiederum gehofft hatte, dass er nicht wieder einen weiteren darstellt (s. Jonathans Traum). Diese ganzen Gedanken versuchten sich aneinanderzureihen, um nun die Zukunft bestimmen zu können, aber es gab keine Zukunft mehr! Ich war in diesem Augenblick ohne Zukunft und ohne Vergangenheit! Meine Vergangenheit war nur ein Traum gewesen und meine Zukunft somit absolut ungewiss. Denn wo würde ich gleich erwachen, denn der Traum ist zu Ende und die dazugehörige Zukunft beendet! Wo werde ich sein?

Solche Dinge gehen für gewöhnlich einem Ego durch den Kopf und dies klärt auch, warum es eines vorbereitenden Traumes bedarf, wenn man sich auf den Weg macht, den Alltag als Traum zu erkennen. Die Frucht aller bisher erlebten luziden Träume basieren auf dieser Absicht.

Natürlich habe ich Menschen kennengelernt, die erfuhren zwanzig luzide Träume in der Woche. Sie flogen darin herum und vögelten sich durch ganz Hollywood, um einfach ihren Spaß zu haben. Nicht einmal hinterfragten sie ihren Alltag, ob dieser nicht vielleicht auch ein Traum sein könnte… Warum denn auch, denn der Alltag ist Realität und das Träumen ist das Cyberspace, in dem man zum Navigator werden kann, der alles steuert und lenkt.

Da ich bisher noch niemanden getroffen habe, der diese Fragen hätte vernünftig beantworten können, höchstens jene, die behaupteten, dass sie derartiges erlebt und sich ausschließlich aufgrund ihres Selbstbildes so liebend gern in dieser Rolle gesehen hätten, aber nicht wirklich befanden, muss man sich diese Frage vorerst selbst beantworten.

Das buchstäbliche Erwachen innerhalb der physischen Realität  (und damit meine ich nicht das politische Erwachen, wie es von Bewegungen wie Anonymous oder Occupy definiert wird), um diese als Traum zu erkennen und auf der anderen Seite zu erwachen, dürfte eine unmittelbare und äußert deutlich fühlbare Kreuzverbindung zwischen dem Alltags- und dem Traumselbst herstellen. Zwar wird man nicht den Alltag beeinflussen können, wie es in einem luziden Traum der Fall wäre, dennoch kann man davon ausgehen, dass alles, was einen selbst betrifft, beliebig und frei beeinflusst werden könnte. Dazu gehören dann physisches Befinden, Emotionen, Aussehen usw. Die Kontrolle über die physische Realität dürfte bis zu einem gewissen Grad ebenfalls möglich sein. Hierbei stellt sich die Frage, ob sich dieser Einfluss nur auf einer parallelen Alltagsebene abspielt oder direkt. Erinnert man sich hierbei an den Grafen Saint Germaine, von dem behauptet wurde, er hatte sich in Luft auflösen und anderenorts wieder erscheinen können, sprich Teleportation angewendet, lässt es auf wesentlich mehr Einfluss hoffen als man annehmen mag. Doch wie eingangs erwähnt, wo sind die Menschen, die wirklich aufgewacht sind? Gibt es keine oder halten sie es einfach nur vor dem Rest der Menschheit geheim? Vermutlich beides… Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten.

 

21 Kommentare zu “Traumnacht: High-Level-Klartraum “Preshock”

  1. Sei gegrüsst Jonathan !
    Wow! Welch wertvolles Geschenk rechtzeitig zu Weihnachten :-)
    Glaube in diesem Bewusstsein zieht man diese Menschen der Resonanz entsprechend ins Feld und erkennt die Notwendigkeit dies nicht an die große Glocke zu hängen! Spüre auf Terra ein paar wirklich Wache :)

    Wünsche Tage zum feiern ! Gruß Andy

  2. Hallo, Jonathan
    dass sich die “Grusel-Frage” auf diese Weise für Dich geklärt hat, freut mich. Deinen Traum empfinde ich sehr spannend und tief. Sorry, dann habe ich ja ziemlich daneben gelegen ;-)
    Es stimmt, man kann den Grusel vielleicht nachvollziehen, aber ihn selber empfinden ist etwas ganz anderes.
    Zu den Fragen:
    Der berühmte Ramana Maharshi sagte mal sinngemäss:
    “Ihr kommt alle mit Euren Fragen und Problemen. Und diese fangen alle mit dem Wort “ich” an. Ich brauche, ich suche etc. Aber anstatt die Probleme zu lösen, die dieses Ich hat, untersucht doch mal das Ich selbst, das all diese Fragen und Probleme hat.”
    Das wirklich wahre Selbst kann es ja wohl nicht sein, es sei denn, wir wären zu einer ständigen Suche verdammt.

    Und wenn das Ich einen Traum erfährt, in dem es mit lauter Traum-Ichs und Traum-Objekten zu tun hat, egal in welcher Realität. Wie sollte es dann selbst kein Traum-Ich sein? Die Figur in einem Film ist ja auch nur eine Film-Figur und nicht der Wirkliche, ganz egal, welche tiefen Erkenntnisse er hat und welche Abenteuer er erfährt.
    Das wahre Selbst wäre demnach nicht in der dreidimensionalen Figur, sondern in dem nulldimensionalen Bewusstsein, welches ohne Anfang und Ende ist, und in dem die Figur mit ihren Erfahrungen erscheint.
    Insofern als das wir nicht Bewusstsein haben, sondern es sind.
    Das ist ja auch die Kernaussage der östlichen Spiritualität. Die Antworten gibt es schon, aber wer will sie schon hören? Und mit dem Denken ist es nicht erfassbar, weil der eindimensionale Verstand auch keinen Zugang hat zu dem nulldimensionalen Bewusstsein.

    LG, Uwe

  3. Hallo Jonathan!

    WOW!! Na das war ja was. Als Du nun erkannt hast, dass Dein (zukunfts)-Alltag auch ein Traum ist, hattest DU nichts ausprobiert?? Schweben, Menschen herbeimanifestieren und wieder verschwinden lassen oder derartiges?

    Ich vermute, Du hattest keine Zeit dazu und gleich aufgewacht bist? Aber war der Traum nicht stabil? Der hätte doch weiter gehen können. Was ist noch geschehen?

    Ansonsten, rein logisch gedacht, wenn der Alltag auch ein Traum ist, dann müsste man hier auch ALLES beeinflussen können, wie eben in einem luziden Traum. Sonst, wäre es ja kein Traum oder eben ein trüber. Warum scheint es so zu sein, dass der Alltag voller Grenzen bleibt, auch wenn wir es schaffen sollten, voll luzide darin zu werden??

    Jedenfalls noch frohe Restweihnachten wünsche ich Dir und einen fenomenalen Rutsch ins neue Bewusstsein!! ;-)

  4. P.S.
    Im Übrigen sagen ja auch die östlichen Meister, dass das Leben ein Traum ist. Aber Dein Zugang zu dieser Erkenntnis ist schon ein ganz besonderer.
    Passend zu Weihnachten, hab ich auch gedacht.

  5. Hallo Louis,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ich glaube, Du hast den Artikel nicht ganz verstanden. *g* Aber dafür müsste man auch regelmäßig vorbeischauen, um die ganzen Zusammenhänge zu verstehen.
    Warum ich nicht losgeflogen bin? Ganz einfach, das habe ich schon tausend Mal so gemacht und war in dem Moment nicht möglich. Nun rate mal, warum? ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Nulldimensionales Bewusstsein…ich denke, diese Bezeichnung trifft es ganz gut auf das formlose, unendliche und wahre Selbst. ^^

    Mich erinnert es an etwas, was ich mal in David Ickes Buch “Der Löwe erwacht” gelesen habe:

    “Unendliche Liebe ist die einzige Wahrheit, alles andere ist Illusion!” oder “Alles was schwingt ist Illusion!”

    Ich bin hier vor einiger Zeit ja auf diese Dissoziationstechnik gestossen und ich wusste innerlich von ihr bzw. habe sie zuvor bereits angewendet (ohne die besagten Erfahrungen, die ich bis jetzt noch nicht gemacht habe, aber egal).

    Es gibt in meinem Leben so vieles, woran ich früher schon mal gedacht habe, vor allem seit meiner Kindheit, welches sich nach und nach bestätigt hat. Innerlich wusste ich von all diesen Sachen, die ich heute weiss, jedoch konnte ich dies damals noch nicht in Worte fassen.

    Wie auch immer…ich wünsche allen noch weiterhin alles Gute zu Weihnachten und bei allem, was ihr sonst noch so in eurem Leben macht. ^^

  7. Hallo Jonathan;

    eigentlich lese ich regelmäßig hier rein und verpasse kaum einen Artikel. Hmm… jetzt bin ich erst recht auf dem Schlauch.

    Irgendwie ernüchternd, wenn man die volle Luzidität im Alltag erreicht und… nichts passiert. Vielleicht liegt ja darin der Schlüssel zur wahren Erkenntnis, und dann klappt es endlich mit einem FIngerschnippsen? ;-)

    Greetz!

  8. Hallo Louis,
    das macht nichts. Bisher habe ich noch kein Statement dazu gelesen, weder per Mail noch als Kommentar, indem annähernd der Sinn des ganzen Artikels erfasst wurde. Eben ein kleines Rätsel für die Leser… *g*
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Jonathan, Deinen Bericht hab ich 4 mal gelesen, da dessen Inhalt eigentlich einem halben Buch gleich voll ist mit Informationen. Die luziden Träume und AKE sind mir gut bekannt. Die Vermutung hier und jetzt in einem Traum zu sein habe ich schon länger. Deine Schilderung aber bringt mir, gefühlsmäßig so etwas wie einen Würgeknoten in Brust und Bauch. Ich vermute es ist Angst. Ich hatte mehrmals Traum im Traum im Traum und dass gleiche blöde Angstgefühl, beim erwachen im Traum: wo bin ich jetzt hier? Du bist scheinbar an den Punkt der Verschmelzung mit Deinem wahren SELBST angekommen. Der BUDA lässt grüssen! LG Albert

  10. Hallo Jonathan !
    Dieses Thema lässt mir einfach keine Ruhe… und bei deinem Satz”eben ein kleines Rätsel für die Leser” hast du “es” herausgefordert und das”Ich” hat sich gefragt ob es das hier fragen oder sagen kann oder ob das nicht etwas zu abgefahren ist !? Es hat sich entschieden weil ja bekanntlich Hemmungen nur hemmen..(Bringt ja nix) Und jeder ja denken kann was er will..(ist ja jeder selber verantwortlich)
    Es stellt sich also die große Frage: wo oder als “wer” man aufwacht wenn man wirklich erwacht ! ? Sagen wir jetzt mal auf der andern Seite wenn das Ego-Programm gestorben ist und man halt einfach mal wissen will “wer” man denn wirklich ist… …könnte es denn vieleicht sein dass es dort a u c h keinen Körper gibt – da niemand ist- es nie(je)mand gibt? ( OOH wie gruselig :-)
    Weil “wir”… und jetzt kommts: auf der anderen Seite die Summe der ganzen unzähligen bewussten Teilchen sind !(Quantenphysiologisch gesehen)die die sogenannte Materie entstehen lassen;aus denen alles Materielle besteht also sozusagen Alles sind und in Allem sein können überall und allezeit (in diesem Universum); Das sogenannte Nichts und Alles was ist ! “… also zusammengefasst,ergibt die Summe der bewussten Teilchen das Bewusstsein ist das “wir” sind (Bewußtsein in Allem)”! …zusammengefasst, wir uns jetzt gerade in diesem Augenblick in den TEILCHEN erfahren”!Wenn das EGO nicht mehr projiziert und das alles erkannt wird gibt es keine Vergangenheit und Zukunft mehr, sondern nur noch den ewigen Augenblick, das ewige Jetzt (war das irgendwie verständlich oder hab ich da was nicht richtig verstanden:)
    So und spätestens jetzt schreit das EGO aus seiner Angst und versucht dies wieder und wieder zu tarnen weil es sich sonst auflöst in diese unpersonifizierte Ganzheit & Einheit und (wenn das erkannt wird) mit dem EGO sich auch noch der ganze schöne und bequeme Film,der hier abläuft und mit dem sich das Ego die ganze Zeit identifiziert einfach -auflöst- Punkt. und an diesem Punkt . Anfang-Ende-Alles wieder EINS.Sind wir wieder im SEIN. Ziel erreicht AUS AN AMEN
    Könnte das sein?
    Ist DAS des Rätsels Lösung?
    Wie siehst du das ?
    Liebe Grüße Andy

  11. Hallo Jonathan,
    super!!!!
    Ich denke, Du hast die Funktion dieses HILP-Traumes im 2. Absatz schon ganz genau beschrieben. Wir müssen erst lernen unser multidimensionales Selbst in der Tag-Wachphase (=Realität) völlig zu integrieren. Das ist ein langsamer Prozess, der wahrscheinlich dazu führt, dass man zu diesen sog. ‘gemeinen Siddhis’ fähig wird. Gurdjieff beschreibt diesen Vorgang so, dass man Erfahrung für Erfahrung gepaart mit Wissen und Emotionen etc.pp. “im Seins-Bestand kristallisiert”. Das ist schön ausgedrückt, finde ich. Dazu passt auch, dass sich solche Erfahrungen behutsam ankündigen und quasi langsam anschleichen. Jetzt bin ich mal gespannt, wann Du abhebst!!! Auguri (würde der Italiener sagen)!!
    Einen schönen Tag wünscht Ingeborg

  12. Hallo Ingeborg,
    danke für Deinen Kommentar.
    Richtig, da wird es eigentlich sehr gut beschrieben. Trotzdem ist es für viele nicht einfach zu verstehen, weil es eben bestimmtes Wissen impliziert bzw. ein umfangreiches Mentaltraining und Erfahrungswerte erfordert, um es nachvollziehen zu können. Als ich das erste Mal erwachte, habe ich mir tatsächlich in die Hosen gemacht vor Angst. ;-) Das kann man mit einem luziden Traum keineswegs vergleichen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  13. Hallo Andy,
    danke für Deinen Kommentar und Dein starkes Interesse.
    Du kommst dem schon näher. :-) Ein Nichts wird es jedoch niemals geben. Man wird dort in einem Bett erwachen, in einem Zimmer wohlmöglich. Für die meisten wird es zuerst ein falsches Erwachen sein, weil es ebenfalls nur wieder eine Realität unter vielen darstellen wird, aber wer “richtig” erwacht, wird in seinem Traumselbst erwachen. Das Selbst, das ALLE alternativen Realitäten erschaffen hat.
    Eines der großen Probleme hierbei ist oftmals, wenn man sich dem Erwachen nähert, dass das ganze angesammelte spirituelle Wissen dort keinen Cent mehr wert ist. Warum? Weil man sich in dem Moment nicht mehr daran erinnert. Und das ist Tarnung einfachster aber höchster Perfektion. Man sieht es ja hier an meiner Erfahrung. Auf mein Wissen besaß ich nur begrenzt wenn überhaupt erst im Nachhinein Zugriff. Aus dem Grund kann man nur das mitnehmen, was man als pure Erfahrung kennt. Theorie, Philosophie und indirektes Wissen haben dort keinen Bestand.
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. Hallo,
    ich frage mich auch immer wieder, wie sich Luzidität im Alltag auswirken könnte. Vielleicht sind die Fähigkeiten doch ähnlich wie in luziden Träumen. Dort bemerken die übrigen Anwesenden häufig nicht, was die luzide Person macht, bestenfalls schauen sie irritiert aber sie können es nicht wirklich wahrnehmen. Vielleicht wäre es im Alltag ganz genauso und nur die Luziden würden gegenseitig wahrnehmen können, was abläuft. Das würde auch erklären, wo sich die “Erwachten” befinden und warum sie aus der nicht-luziden Perspektive nicht wahrgenommen werden können.
    Viele Grüsse,
    Christine

  15. Lieber Jonathan,

    zunächst einmal herzlichen Dank.

    Ich bin mir nicht bewusst ob dein Alltags-Ich sich meiner bewusst ist. Aber das ist auch eigentlich völlig irrelevant.

    Ich musste deinen Eintrag zwei mal lesen bevor mein, so wie du es nennen würdest – Bewusstseinszustand im Alltag sich veränderte .

    Ich glaube, nur so wurde deine Erkenntnis zu meiner.Obwohl du vorher gesagt hast, dass es grundsätzlich aufgrund der Unterschiedlichkeit zwischen Wissen und Erkenntnis demjenigen durch bloße Wissensübertragung grundsätzlich nicht möglich ist Teil dieser Erkenntnis zu werden, sofern man sie nicht am eigenen Leibe widerfährt.

    So dient unter anderem das Luzide Träumen und vor allem das High-Levelklartraum allgemein bereits als Vorbereitung/Training um die “wahre” Luzidität im wahren Leben zu erkennen und anzuwenden.

    Der Schock geprägt von Angst sowie Zweifel des Egos in diesem Moment ist dermaßen groß, dass er die Gesetzmäßigkeiten die in seinem Alltag herrschen dann doch nicht überwinden kann.

    Als ich Anfangs den Zustand, die Luzidität in meiner Realität erkannt habe, war ich durchtränkt von einem Gefühl -gleich bin ich weg und ich weiss nicht wo- welches mir Angst gemacht hat, so dass ich anfing gegen dieses Gefühl anzukämpfen weil ich befürchtete den Verstand zu verlieren.
    Ich konnte zwar nicht Fliegen und nichts durch meine Willenskraft verändern aber was ich festgestellt habe ist, dass sich meine Gedanken in diesem Zustand viel extremer als sonst manifestiert haben.

    Weiterhin habe ich in diesem Zustand bestätigt bekommen dass die sogenannete Realität in der wir uns befinden tatsächlich eine perfekte Illusion darstellt.

    So habe ich allein in den Wolken eine versteckte Botschaft erkennen. Sowie in meinem Kaffesatz eine Nachricht in Form der verschlüsselten Symbolik wiederzuerkennen war.

    Sowie die Zahlen von denen wir umgeben sind ( sei es Autokennzeichen oder Hausnummern) ständige Zeichen dafür sind, dass es in Wirklichkeit eine pefekte Illusion darstellen. Und unsere Seele bzw unser höheres Selbst die Umgebung als Werkzeug benutzt um mit uns zu reden.

    Im Alter von 16 Jahren wo ich mit dieser Thematik nicht im geringsten eine Ahnung hatte beschrieb ich im bekifften Zustand als Plastik.

    Die Frage warum wir sobald wir eine gewisse Luzidität im Alltag erreichen nicht unsere Realität in dem Ausmaß ändern bzw gestalten können wie im Klartraum hat mich zu dem Entschluss gebracht, dass da noch weitere Aspekte sind die ich noch nicht erkannt habe.

    Da fehlen noch mehrere Puzzelteile..

    Herzlich,

    Jah Beroth

  16. Hallo Jah,
    danke für Deinen Kommentar.
    Richtig, selbst wenn man meine Artikel hundert Mal liest, wird man vielleicht eine gewisse Form der Erkenntnis darüber erlangen, aber sie nicht direkt verstehen. Dafür müsste man schon das Erlebnis selbst erleben. Da gibt es ja dieses amüsante Beispiel mit dem Orgasmus. Man kann Bücher darüber schreiben und versuchen zu erklären, wie es sich anfühlt, aber solange man es nicht erlebt hat… ;-) Aus dem Grund ist eben diese Differenzierung sehr wichtig.
    Das ist korrekt, das höhere Selbst spricht jeden Tag über versteckte Elemente im Alltag über uns. Ich habe dort auch schon die verrücktesten Symboliken und Hinweise entdecken dürfen. Wenn ich sagen würde, wie viele Zeichen man täglich erhält und welche man davon übersieht, so würde sich die Zahl für fast alle Menschen nicht unterscheiden.
    Die Illusion ist wirklich perfekt, aber nur solange das Ego “oben” ist. Wenn es zur Seite geschoben wird, dann sieht man die ganzen Fehler und Lücken… :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  17. Also ich begegne diesen Synchros auch ziemlich oft und ich freue mich immer, sie zu sehen. Sie kommen mir in klassischer Zahlenform wie z.B. als 1111/111 oder 777 vor. Mein Blick hat sich auch manchmal auf unauffällige Stellen verschoben, die wie Herzen aussahen.

    Hier ein paar Beispiele für Stellen mit “Herzen”: Gestern als ich kurz einkaufen war, sah ich an einem Baum mitten in der Stadt ein Herz.

    In der Badewanne sah ich im Licht viele feine Kratzer darin. Mein Blick fiel genau auf eine Stelle, die wie ein Herz aussah.

    Als ich einmal gerade aus dem Supermarkt kam, sah ich eine Pfütze auf dem Boden, die aus einem bestimmten Blickwinkel wie ein Herz aussah.

    Als ich mal eine Tasse Kaffee ausgetrunken habe, sah ich auf dem Grund ein braunes Herz. Jetzt, wo ich diesen Kommentar hier schreibe, habe ich wieder einen Kaffee ausgetrunken und es ist wieder ein Herz zu sehen, wenn auch ein wenig undeutlich zu erkennen, aber ich interpretiere es definitiv als Herz! :D

    Ich interpretiere diese Synchros mit den Herzen so, dass ich immer und immer wieder an die Liebe erinnert werde, da ja Liebe sehr wichtig ist, wenn nicht sogar das wichtigste im Leben.

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