Traumnacht: Die Wolke

Es war eine kleine Versammlung von vielleicht vier bis fünf Personen. Oxana, einer meiner Traumlehrerinnen, war ebenfalls anwesend. Das Treffen fand zugunsten einer Person statt, ein Mann, der geheilt werden sollte. Seinen physischen Körper hatte er meinem Empfinden nach bereits aufgegeben, aber es ging darum, nun seinen Energiekörper zu heilen.

Nach einigen Versuchen mussten wir feststellen, dass es gar nicht so einfach war. Unsere Heilversuche hatten bisher nicht angeschlagen. Es schien mir, als hätten wir schon mehrere Versuche mit mäßigem Erfolg durchgeführt. Oxana schaute mich an und meinte: “Er ist einfach zu dicht.”

“Was meinst du damit?”, entgegnete ich.

“Er ist so in sich abgeschlossen, dass eben nichts hinein und hinaus kann. Es ist jetzt nicht schlecht, wenn man dicht ist und nichts in sein Energiefeld eindringen kann, aber wir müssen ihn kurzzeitig öffnen, damit wir eine Energiewolke in ihm platzieren können.”

“Eine Energiewolke? Was ist das genau?”

“Diese Energiewolke verleiht ihm neue Energien, heilt und regeneriert ihn. Wir müssen ihn also nur kurz öffnen, damit die Wolke in ihn eindringen kann”, erklärte Oxana. “So gut geschlossen wie er ist, haben unsere anderen Heilungsprozesse keinen wirksamen Einfluss!”

So stellten wir uns also um ihn herum und streckten ihm unsere Handflächen entgegen. Dann konzentrierten wir uns auf ihn, damit er sich ein wenig öffnen würde. Ich besaß für einen Moment den vagen Eindruck, dass man in diesem Konzentrationsprozess sein Herzchakra öffnen würde. Sicher bin ich mir nicht mehr, da meine Erinnerung an die Details dieses Vorganges verloren gegangen sind. Jedenfalls war mein Eindruck, dass er ein frisch Verstorbener war, der sich an die Astralebene anpassen musste. Interessant hierbei fand ich, dass man auch nach dem Tode noch geheilt werden muss. Dies erinnerte mich an das Krankenhaus im Jenseits, in dem ich eine ehemalige Kundin (s. alte Dame) von mir besucht hatte, die gerade physisch verstorben war und welche ich auf ihrer Reise auf die andere Seite immer wieder mal besuchte, um zu sehen, wie es ihr erging und sie mit dem Tod zurecht kam. Sie hatte nie an ein Weiterleben nach dem Tode geglaubt, stand aber, nachdem sie gestorben war, als erstes in meiner Wohnung und spukte hier ein wenig herum. (Wer Interesse an diesen Berichten hat, kann gern Link 1, Link 2 und Link 3 besuchen.)

Ein weißliches Licht baute sich um den Mann herum auf und plötzlich konnte ich tatsächlich eine Art Wolke über seinem Kopf erkennen, die dort wie aus dem Nichts entstand. Sie wuchs und erreichte in einigen Minuten vielleicht einen Durchmesser von gut einem Meter. Die Wolke wirkte auf mich wie eine ovale Schliere, eine Art Feld, das energetisch geladen war. Nun begann diese Wolke durch unsere Konzentration zu strahlen, so hell, dass ich den Mann kaum noch erkennen konnte. Plötzlich verschwand die Wolke spurlos und das grelle Licht war verschwunden. Ich hatte das Gefühl, die Wolke befand sich nun in dem Mann.

Der Prozess war abgeschlossen und alle waren sichtlich erleichtert. Wir lachten und erklärten dem Mann, dass er in der nächsten Zeit genesen würde.

Kurz darauf erwachte ich in meinem Bett. Es war eine recht kurze Erfahrung gewesen, aber ich war wieder einmal mit Oxana unterwegs gewesen (meine erste bewusste Begegnung mit ihr kann man HIER nachlesen). Sie ist eine Traumlehrerin, mit der ich bereits des Öfteren durch die Astralebenen oder sogar in der physischen Ebene umher gereist bin, um Menschen zu heilen. Persönlich habe ich nicht in meinem Selbstbild, dass ich ein Heiler bin. Selbst mein Interesse für das Heilen hält sich in Grenzen, aber vermutlich helfe ich gern auf der Astralebene aus, um alles Mögliche zu erlernen.

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Matrixblogger

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

1 kommentiert zu “Traumnacht: Die Wolke

  1. lieber jonathan, danke für diesen sehr eindrucksvollen traum. es ist ein sehr starkes bild… der auf einer symbolischen ebene sehr gut zu der situation mit meinem wg mitbewohner passt, dem ich so gerne helfen würde, weiss aber nicht wie. dieses traumbild passt einfach so gut zu ihm und ich denke ich kann ihm durch dieses bild viel besser verstehen und mit ihm umzugehen, unabhängig davon, wer da jetzt in dem traum wirklich war. es ist so energiegeladen und hoffnungsvoll…danke! lg sarah

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