Traumnacht: Die Gottheit

Heute gab es wieder eine Traumnacht. Dies bedeutet, um 23 Uhr ging es gestern Abend ins Bett und heute Morgen in der Früh um 3.30 Uhr wieder aufgestanden. Daraufhin bis 5 Uhr aufgeblieben und zurück ins Bett. Diese Technik bezeichnet man als WBTB-Technik, d.h. Wake-back-to-bed-Technik.

Nachdem ich vielleicht an die 30 Minuten nicht einschlafen konnte, spürte ich plötzlich ganz leichte Schwingungen. Hauptsächlich empfand ich die Quelle der Schwingungen hinter meinen Ohren. Exakt alle 2 Sekunden eine Schwingung. Manchmal kommt es mir dabei so vor, als existierten Muskeln hinter meinen Ohren, die ich irgendwie anspannen kann und mir das Gefühl vermitteln, es würde Wind in meinen Ohren eingefangen. Eine seltsame Empfindung, da ich gar nicht wirklich beschreiben kann, wie ich das hinbekomme bzw. was dort überhaupt angespannt wird. Es scheint irgendwie im Innenohr zu liegen. Die Schwingungen scheinen jedenfalls genau diesen Punkt anzusprechen und tauchen daher immer wieder entsprechend auf, sobald mein zweiter Körper sich bemerkbar macht.

Dann drehte ich mich ein wenig nach links und befand mich sofort in meinem zweiten Körper. Die Schwingungen ließen nach und ich konnte mich weiter aus meinem physischen Körper herausdrehen und dann stand ich plötzlich in meinem Schlafzimmer auf beiden Füßen. Leider konnte ich noch nichts sehen, aber ich wollte Distanz zu meinem physischen Körper aufbauen, um seiner Sogwirkung zu entgehen, und lief einfach los. Dabei spürte ich, wie ich durch ein Hindernis lief. Es musste wohl die Wand gewesen sein. Nachdem ich die Wand durchdrungen hatte, konnte ich plötzlich sehen. Ich befand mich in einem sehr großen Bad. Das Licht war sogar eingeschaltet. Ich überlegte, ob es nun das Bad aus dem Nebenhaus war oder ob ich mich bereits teleportiert hatte, vielleicht in irgendein entferntes Wohnhaus.

Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, dass ich mich in der Nähe eines Bahnhofs befand. Deutlich sah ich mehrere Gleise. Ich schaute mir den Bahnhof und die Umgebung an, um Orientierung zu gewinnen und während ich das versuchte, wurde ich in einen fahrenden Zug gebeamt. Langsam fuhr er aus dem Bahnhof heraus und ich fand diese Lösung eigentlich optimal, denn so konnte ich meinen gegenwärtigen Zustand stabilisieren und mir gleichzeitig die Umgebung anschauen. Somit mischte ich mich in diesen Prozess gar nicht weiter ein. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass Stabilisierungsprobleme auftauchten, sobald ich mich zu sehr einmischte. Aus diesem Grund hielt ich mich zurück und schaute einfach zu.

Nun bewegten sich die Gebäude an mir vorbei. Doch dann fiel mir der atemberaubende Sternenhimmel auf. Er war einfach fantastisch. Man sah mindestens zehn Mal so viel Sterne, wie man sie bei uns sehen konnte, selbst noch viele in Höhe des Horizonts. Noch überraschender war, dass ich nicht ein Sternbild wiedererkennen konnte. Der Sternenhimmel ist mir sehr vertraut und ich konnte deutlich erkennen, dass ich es hier mit einem ganz anderen Sternenhimmel zu tun hatte. Dieser Sternenhimmel konnte nicht der gleiche sein, den wir auf Erden haben. Umso mehr verwunderte mich, dass die Umgebung mit den Gleisen, Häusern und anderen vertrauten Objekten, wie man sie auf den Straßen finden kann, nicht viel anders aussahen als in unserer Welt. Mir schienen die Menschen hier nur wesentlich naturverbundener zu sein, denn einen solchen Sternenhimmel konnte man nur sehen, wenn man auch fürsorglich mit der Luft und der örtlichen Lichtverschmutzung umging. Auch hatten sie an manchen Stellen Border aufgestellt, also sicherlich 20 Meter große Blumenverzierungen, die in der Nacht den Sternenhimmel auf geschickte Weise verschönerten. Sie wirkten wie riesige, aufgestellte Pappkulissen. Anfangs war ich irritiert gewesen, denn ich glaubte, diese Border gehörten irgendwie mit zum Sternenhimmel, war aber physikalisch überhaupt nicht möglich. Erst als der Zug in einen Bereich fuhr, der wesentlich heller war, konnte ich die Pappwände erkennen. Ich empfand es als eine schöne Idee.

Plötzlich lag ich wieder in meinem Bett. Ein kleiner, netter Ausflug. Mich beschäftigte noch immer der Gedanke, wieso es in dieser Welt einen ganz anderen Sternenhimmel gab, aber unserer so sehr glich. Ein wirklich seltsamer Umstand. Vermutlich gibt es eine Realität, die an unserer angrenzt und einiges dennoch anders ist als in unserer. Ich musste dann an die Schilderungen von Robert A. Monroe denken (dem Pionier des außerkörperlichen Reisens), wenn er von einem gewissen Schauplatz II sprach, einer Realität, die er des Öfteren aufgesucht hatte und mit unserer sehr vergleichbar schien, aber dennoch anders war. Vermutlich war dies jener Schauplatz II, von dem er gesprochen hatte. Sicher sein konnte ich jedoch nicht.

Plötzlich fühlte ich eine sanfte Frauenhand, die meine Hand ergriff. Als wir uns an den Händen fassten, gerieten wir in eine Art Energiestrudel, der uns immer höher nach oben zog. Es war ein schönes Gefühl und gleichzeitig spürte ich, wie mich dieser Strudel gleichzeitig auch wieder aus meinem Körper beförderte. Es schien, als würde uns der Energiestrudel in höhere Ebenen befördern, dort, wo nicht viele hingelangen können. So schwebte ich immer höher und höher und mit einem Mal befand ich mich sehr weit oben in den Wolken. Es war blauer Himmel und einige vereinzelte weiße Wolken konnte ich erkennen. Es erinnerte mich gleich wieder an den “Himmel”, den ich in meiner letzten Traumnacht wahrgenommen hatte. In dieser Traumnacht hatte ich ja einen Weg nach “Hause” gefunden, zu dem Ort, wo ich anscheinend ursprünglich herkomme. Doch bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, wurde ich plötzlich abgelenkt. Eine wunderschöne Frau in einem hellblauen indischen Sari schwebte plötzlich zehn Meter vor mir in der Luft herum. Ihre Beine waren zum Lotussitz verschränkt und die Handflächen ruhten nach oben gewandt in ihrem Schoß. Auf ihren Handflächen schien eine leuchtende Kugel zu ruhen, die ein warmes Licht ausstrahlte. Sie blickte gerade vor sich hin, aber als ich ein wenig näher kam, blickte sie zu mir auf, da ich mich einige Meter höher als sie befand. Sie schaute mich mit ihren freundlichen Augen an und lächelte leicht, als würde sie mich begrüßen. In diesem Moment musste ich an eine Begegnung mit einem sehr alten Guru denken, der in seinem Alter noch kaum laufen konnte und von zwei seiner Jünger gestützt werden musste. Als er mich sah, grüßte er mich ganz enthusiastisch, als wären wir alte Freunde. Er hatte sich sogar noch einmal umgedreht und weiter mehrmals gewunken und gelacht. Mich hatte diese Begegnung damals sehr verwundert, da ich diesen Guru dort zum ersten Mal getroffen hatte. Ich hatte mich daraufhin gefragt, wie er dazu gekommen war, mich wie einen alten Freund zu begrüßen. Leider bin ich ihm nie wieder begegnet.

Diese Frau in ihrem hellblauen Sari hatte schwarzes Haar, mit goldblonden Strähnchen, die mit einem Lederband zu einem seitlichen Zopf zusammengebunden waren. Sie wirkte irgendwie wie eine Gottheit. Doch ich erinnerte mich daran, dass die meisten indischen bzw. vedischen Gottheiten aus dem Hinduismus auch stets irgendwelche Tiermerkmale besaßen. Die Gottheit Ganesha mit seinem Elefantenrüssel … Wenn ich sagen müsste, wem diese Frau am meisten glich, würde ich, nachdem ich mir die hinduistischen Gottheiten näher angeschaut habe, diese am ehesten mit Kartiyeka oder Parvati vergleichen. Hinduisten empfinden einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Reise oftmals als belanglos und sagen aus, dass es dem Schüler ausschließlich darauf ankommen sollte, zu den Göttern zu gelangen, denn dies wäre die höchste Errungenschaft der jahrelangen Meditation. Persönlich sehe ich das natürlich nicht so, denn das stelle für mich einen sehr eintönigen Weg dar. Mir ist es schon wichtig, auch das eine oder andere Abenteuer zu erleben.

Sie schaute zu mir hoch und grüßte mich also kurz. Daraufhin versuchte ich, etwas tiefer zu gelangen, um in Augenhöhe mit ihr zu kommen, aber dann spürte ich einen Schmerz in meinem rechten Arm. Mein physischer Körper meldete sich und wollte, dass ich zurückkomme und mich darum kümmere. Lange Rede, kurzer Sinn, wenn dem Körper etwas weh tut, holt er einen zurück, ob man nun will oder nicht. Als ich wieder in meinem Bett lag, veränderte ich meine Schlafposition nur so weit, wie es eben notwendig war, um mich nicht aus dem Flow zu bringen, d.h. wenn ich mich nun einfach auf die andere Seite gedreht hätte, dann wäre es durchaus möglich gewesen, dass ich in dieser Nacht nicht wieder in meinen zweiten Körper gelangt wäre. Ich hätte den “Fluss”, den Flow verlassen.

Nachdem mein physischer Köper Ruhe gegeben hatte, konzentrierte ich mich wieder. Nach einigen Minuten war ich wieder außerkörperlich. Ich saß wieder in diesem Zug und schaute mir abermals den hervorragenden Sternenhimmel an. Ich hätte ihn Stunden beobachten können, aber ich wollte diese Welt nun doch näher kennenlernen. Wieder beschäftigte mich der Gedanke, wie denn ein anderer Sternenhimmel mit einer Welt zusammenpasste, die unserer so sehr glich. Existiert vielleicht eine Art interdimensionales Evolutionsmuster, was die technologische und infratechnische Struktur betrifft? Wenn dies zutraf, würde dies doch bedeuten, dass die Entwicklungen in verschiedenen Welten stets an ähnliche Evolutionspunkte gelangen würde, wie wir sie durchlebten.

Kurzum verließ ich den Zug und schwebte nun auf die Stadt zu. Wenige Augenblicke später landete ich in einem Hinterhof. So schön wie der Sternenhimmel in dieser Welt war, so hässlich war der Hinterhof. Keine Wiese, nur platt getretene Erde, ein uralter Sessel und eine dazu passende vergammelte Couch standen um einen betagten Tisch herum. Einige Aschenbecher standen auf dem Tisch. Links von mir befand sich ein überdachter Bereich, in dem massig Holzbretter, einige alte Metall- und Kühlschränke und anderes Zeug aufbewahrt wurden, die man nichtmals mehr geschenkt haben wollte. Ich konzentrierte mich darauf, mich zu verdichten, in der Hoffnung, dass man mich dann wahrnehmen konnte. Mich interessierte, ob dies klappen würde.

Wenige Meter vor mir gab es einen Eingang zum Inneren des Hauses, aus dem gerade einige Jungs in Punk-Klamotten herauskamen und Couch und Sessel besetzten. Ich setzte mich frechweg einfach mit auf die Couch. Manch einen mag es schütteln, sich auf eine solche Couch zu setzen, aber das machte mir in meinem Zustand gar nichts aus. Immerhin war ich außerkörperlich hier. Interessanterweise rückten die beiden auf der Couch sogar näher zusammen, damit ich Platz zum Sitzen hatte. Sie schienen mich also wahrzunehmen. Kurz darauf kam eine Frau aus der Tür heraus und setzte sich auf die Couchlehne. Sie schaute uns an und lächelte freundlich. Sie erzählte etwas darüber, dass sie ich freuen würde, dass wir hier seien und wolle uns gleich etwas zu Trinken herausbringen. Ich freute mich derweil diebisch darüber, dass es mir gelungen war, für die Anwesenden als physisch zu gelten, obwohl ich es nicht war. Sie erzähle noch einige andere Dinge, aber es begann, mich zu langweilen und ich stand wieder auf. Ich lief dann unter diese Überdachung und fragte mich, wie es denn sei, wenn ich durch diese verschiedenen Gegenstände hindurchgehen würde. Ich lief einfach hindurch und ich konnte dabei feststellen, dass ich durch die meisten sehr leicht und problemlos hindurchgehen konnte, aber es gab einige Gegenstände, bei denen zog es ein wenig nach, als würde man durch eine Art Gel waten. Es war ein interessantes Gefühl, aber nicht interessant genug, um das freiwillig des Öfteren zu praktizieren.

Nun lief ich auf den Straßen herum und schaute mir die Umgebung an. Hier gab es Geschäfte, Straßen, Gassen und Haustüren. Diese Realität unterschied sich kaum von der unsrigen. Ich war noch immer sehr verblüfft von diesem Umstand. Plötzlich traf ich auf zwei weitere sehr alternativ gekleidete Jungs, die nicht älter als 18 Jahre waren. Sie konnten mich wahrnehmen und ich beschloss, schlichtweg mit ihnen mitzulaufen. Mein Plan war es, sie darüber auszufragen, was sie von Träumen und außerkörperlichen Reisen hielten. Während wir also ein wenig herumgelaufen waren und uns die Gegend angeschaut hatten, wagte ich meinen Versuch:

“Was haltet ihr denn so von außerkörperlichen Reisen und Nahtoderfahrungen? Glaubt ihr an so etwas?”

Eigentlich fragte ich nicht nur die beiden, die dies sicherlich so interpretierten, sondern ich fragte damit die ganze Welt, in der ich mich hier befand.

“Was soll damit sein? Das kennen wir. Bist du öfter außerkörperlich unterwegs?”, entgegnete einer der beiden Jungs.

“Ich? Ja, schon manchmal”, meinte ich.

“Möchtest du uns davon erzählen?”

Und so gab ein Wort das andere und ich erzählte ihnen einfach, dass ich schon die ganze Zeit außerkörperlich unterwegs sei. Sie fanden das sehr interessant, aber nahmen es ziemlich locker auf, als hätten sie derlei Dinge schon sehr häufig gehört. Ich erklärte ihnen, dass ich nur manchmal Probleme besäße, wirklich alles zu erinnern, nachdem ich wieder in meinem physischen Körper aufwachte. Die beiden schlugen dann vor, dass ich ihnen einige Stichwörter mitteilen sollte, um eine jede Erfahrungssequenz zu markieren und so später besser erinnen zu können. Sollte ich nach dem Aufwachen den Eindruck besitzen, dass ich etwas vergessen hätte, dann sollte ich doch das nächste Mal unbedingt wiederkommen und sie würden mich daran erinnern. Das empfand ich als ein sehr liebes Angebot und verabschiedete mich kurz darauf von ihnen. Ich spürte, dass mein physischer Körper langsam wieder erwachte…

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Matrixblogger

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

9 Kommentare zu “Traumnacht: Die Gottheit

  1. Eine sehr schöne Geschichte. Ach könnten wir das bloß alle, so als wäre es selbstverständlich…

    Interessant fand ich Deine Bemerkung über Induisten, die luzide Träume und AKEs als belanglos empfinden. Erst gestern Abend, schon sehr spät, es war also sicher schon 1 Uhr morgens, unterhielt ich mich mit einem sehr netten Buddhisten im Buddhistischen Zentrum in Braunschweig, nach dem Lama Oles Programm abgelaufen war, und beim Thema AKEs kam eine ältere scheinbar sehr abgeklärte und weiße Frau hinzu und meinte, “nein, es gibt keine Seele, alles ist Bewusstsein.”

    Ich meinte dann zu ihr, dass wenn wir träumen oder außerkörperlich reisen, wir doch Erfahrungen machen, und für diese wir unseren zweiten feinstofflicheren Körper nutzen würden. Sie blieb beharrlich und meinte “nein, da ist dann kein Körper, lediglich dein Bewusstsein ist es, formlos, substanzlos, der sich bewegt”. Hmm…ich hätte sie noch fragen sollen, ob sie denn meint, ob wir HIER im physischen auch keinen Körper besäßen. ;)

    Was mich auch irritierte war, ist, dass sie meinte, es gäbe keinen Höheren Aspekt des Ich, kein höheres Selbst, welches den Überblick bewahrt und mit welches wir uns verbinden können um z. B. Klarheit in verwirrten Zeiten zu bringen. Sie meinte, “Alles ist IN dir, in deinem Bewusstsein, du musst da keine höhere Instanz konsultieren etc”. Ich war mir nicht sicher, aber ich glaube, ich habe sie (und sie mich) nicht richtig verstanden. Ich glaube, dass Buddhisten dasselbe meinen, aber andere Konzepte davon haben.

    Also mich würde es jedenfalls sehr deprimieren, wenn es keine höhere Instanz des Selbstes gäbe, auf die ich mich in schlechten Zeiten verlassen kann, auf die ich zurückgreifen kann um meine spirituelle Entwicklung zu beschleunigen. So wie die Frau das erklärte klang das für mich so, als könnte ich mir die ganze Spiritualität sparen, da ich ja niemals (auch nach dem Tod nicht) die Gelegenheit haben werde, mal alles “von oben” zu betrachten und eventuell Einfluss auf mein nächstes irdisches Abenteuer nehmen kann. Wenn nach dem Tod bloß meine “Persönlichkeitstendenzen” darüber entscheiden wer ich im nächsten Leben bin, und ich überhaupt nicht eingreifen kann, selbst gestalten, dann ist das für mich ganz schön hart. Reine Ohnmacht. Pfui!!! ;)

    Lieber wäre es mir, wenn es dieses Hintertürchen gäbe, damit ich mich, wenn alles andere nicht klappt, und ich es wünsche, mit diesem höheren Aspekt meines Selbstes verbinden kann um etwas Überblick zu verschaffen, Klarheit zu bekommen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Ach ich bin kein Freund von eintönigen und langen Wegen, ich nehme lieber die Abkürzung!!! Und mag sie etwas turbulent sein. Letztendlich will ich selbst gestalten, selbst bestimmen.

    Im übrigen fand ich Lama Oles Rede sehr interessant und alles was er da sagte, ist durchweg positiv, vernünftig und es sind Konzepte, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Lama Ole selbst hat eine sehr starke Aura, die anziehend und vertrauenserweckend wirkt. Ich bin vielleicht nicht mit allem was er dort sagte einverstanden, aber er ist definitiv kein Schwätzer, Sekten-Guru oder ähnliches, die Arbeit dieses Mannes ist von höchster Güte.

    Ich bin halt sehr schwer zufrieden zu stellen und bei der Fragen-Runde war ich gleich der erste der sich meldete und schwierige Themen anstprach und meinte “Nix weniger Ego, MEHR Ego!!!”. ;) Anfangs wurde es natürlich falsch verstanden, aber was ich damit meinte ist, das Selbst, das Ich zu erweitern. Also MEHR Identifikation mit allem, was ist, anstatt weniger. Am Ende des weges verschwindet das ICh-gefühl sicherlich, aber es ist auch ein positiver Weg, der dorthin führen kann.

    Der Dienst am Nächsten ist ja prima, nur sollte man sich selbst nicht vergessen, sonst landet man ganz schnell im Altruismus. Aber was eigenen Überzeugungen angeht gehe ich schnell an die Barrikaden, was manchmal überflüßig ist. Oft meint man dasselbe, man benutzt nur unterschiedliche Begriffe und Formulierungen und so entstehen oft Missverständnisse, weil jeweils der andere dasselbe aus einer anderen Perspektive beleuchtet.

    Jedenfalls habe ich mir Lama Oles Segen geholt (kann ja nicht schaden) und hoffe, dass mir noch ein Weg offenbar wird, wie ich bewusst außerkörperlich reisen kann. Ich hoffe doch sehr, mal hilfsbereite Seelen zu treffen und vor allem, diese eine Seele, mein Selbst. Ich glaube nämlich, dass mein wahres Selbst ne echt coole Sau ist. Ich glaube das ist bei JEDEM so. Wäre doch schade, wenn es das nicht gibt!!

    In diesem Sinne

    liebe Grüße und die besten Wünsche

    Louis

  2. Hallo Jonathan,

    nimm mich doch bitte das nächste Mal mit, wenn du wieder außerkörperlich unterwegs bist. Vielleicht klappt es ja.

    Servus

  3. Hallo Kerstin,
    da hätte ich aber was zu tun, wenn ich jeden abholen müsste… *g* Wie wäre es denn, wenn Du mal astral vorbeischaust? Dann nehm ich Dich mit. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Hallo Louis,
    danke für Deinen interessanten Beitrag.
    Es stimmt schon, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung vollständig auf die Körperform verzichten werden, aber das ist für unsere gegenwärtige Entwicklung Zukunftsmelodie und erst einmal irrelevant. Der Verstand ist in seiner Natur so aufgebaut, dass er der tatsächlichen Entwicklung gern weit vorauseilt. Während er sich schon in den entferntesten Welten sieht, völlig unabhängig von Raum, Zeit und Körper, ist er nicht einmal in der Lage, seinen zweiten Körper unter Kontrolle zu bekommen. Es stimmt auch, dass eigentlich alles Bewusstsein ist, aber es geht um das bewusste Erreichen solcher höheren Zustände und nicht um die philosophische Diskussion über Zustände, die so weit von einem selbst entfernt sind wie der Habicht vom Mond. ;-) Der Verstand hat u.a. eine besondere Eigenschaft: Er lässt Überzeugungen zu sich selbst beweisenden Realitäten werden. Eine sehr wichtige Erkenntnis, die man machen muss. Wer dies versteht, hat einen großen Schritt in Richtung bewusster Realitätsgestaltung unternommen.
    Natürlich existieren diese unzähligen Selbste mit ihren unzählbaren Realitäten, doch sind sie alle Teile eines Überselbstes, das sie alle miteinander vereint. Diesen Zustand der Ganzheit zu erreichen, ist für das Individuum, das auf Erden lebt, das höchste Ziel. Aus der Perspektive der Ganzheit müssen auch keine absoluten Entscheidungen mehr getroffen werden, denn alle Entscheidungen, mit ihren daraus resultierenden Realitäten, sind für die Ganzheit wählbare Möglichkeiten. Wer erkennen will, dass er seine eigene Realität erschafft und im Anschluss daran beginnen will, sie positiv zu beeinflussen und beliebig zu steuern, muss verstehen, dass jede Realität frei wählbar ist, indem man nur fest an sie glaubt. Glaubt man an eine positive Realität, dann wird die Realität automatisch positiv, glaubt man hingegen an eine negative Realität, wird sie negativ. In BEIDEN Fällen wird die Realität automatisch Beweise anziehen, die tatsächlich belegen, dass die ausgewählte Realität die Wahrheit ist. Eine wichtige Erkenntnis auf diesem Weg. Die Kunst ist es nicht, die Wahrheit zu suchen bzw. zu finden, sondern zu erkennen, dass die Wahrheit eine persönliche Auswahl ist.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Ach Jonathan ich kann Dir gar nicht sagen, wie dankbar ich für Deine Worte bin!!!!

    Vielleicht schaffe ich´s ja mal endlich, meine innere Haltung so umzuschreiben, dass ich wieder offen für Wunder bin. Es ist nur so schwierig, wenn im Inneren so vieles kaputt ist. Es gibt einige karmische Themen bei mir (nennen wir es einfach Karma), die mich immer wieder aufsuchen und quälen, sie werfen mich immer wieder in dieses Gefühl der Ohnmacht zurück. Ich komme dagegen nicht an, nach einigen Bewustseinserweiterungen holten mich die Ereignise der Realität wieder ein und zwangen mich in die Knie.

    Ich weiß nicht, wie ich mein “krankes” Unterbewusstsein “reparieren” kann, ich weiß nicht, WAS ich denn machen muss, um diese Themen endlich aufzulösen, damit ich endlich selbst gestalten kann, bewusst und voller Freude. Nach allem herrscht große Bitterkeit in mir und ich bin allem Schönem misstrauisch gegenübergestellt, nach dem Motto, “lieber finde ich keinen allzu großen Gefallen daran, ich verliere es ja sowieso wieder”.

    Ich möchte so gerne wieder genießen können, ganz frei… Hoffe ich kann diese Offenheit, die ich nach Oles Segen seltsamerweiße wieder spüre, noch lange aufrechterhalten…

    Hab dank, Deine Worte ermuntern mich dazu!!! :)

    Lieben Gruß

    Louis

  6. Hallo Louis,
    zu glauben, dass im Inneren viel kaputt gemacht wurde oder dass man gequält wird und daraus Bitterkeit und Ohnmacht entsteht, basiert ausschließlich auf den Interpretationen des Egos. Es glaubt, eine bestimmte Erfahrung auf eine bestimmte Weise interpretieren zu können und läuft Gefahr, sich dabei jedoch für nachteilhafte Energien zu öffnen. Wie gesagt, das Ego und der Verstand sind da ein gutes Team und schaukeln sich schrittweise in eine Opferposition, die ein Energieloch erzeugt und ziehen gleichzeitig massig Beweise an, die die Realität noch bestätigen. Dies ist eine der Hauptthemen für jeden Menschen im Ausbildungscamp Erde. Doch wenn solche Gefühle akut sind, ist dies gleichzeitig eine Chance, dieses Thema zu lösen, indem man erkennt, dass man für alles was geschieht, selbst verantwortlich ist. Jemand, der lernen will, seine eigene Realität zu erschaffen, darf sich in nichts als Opfer sehen und niemand anderem die Verantwortung geben, für das, was die Bitterkeit oder andere negative Gefühle erzeugt hat. Denn Verantwortung ist synonym für Energie. Ein Opfer zu sein, in Beruf, Liebe, Alltag usw., auch in kleinen fast unbedeutenden Situationen, ist immer ein Zugeständnis und eine Auto-Suggestion, dass man nicht die Macht hat, seine eigene Realität beliebig zu erschaffen. Dieser Teufelskreislauf wird durch das Erreichen der Metaebene unterbrochen. Im Anschluss daran kann man erst erkennen, a) dass es nur eine Person gibt, die verantwortlich für die eigenen Gefühle und Gedanken ist, und zwar man selbst und b) dass man durch seine Gedanken, Gefühle und Erwartungen seine eigene Realität erschafft. Wer seine eigene Realität erschaffen will, kommt um diese Erkenntnisse definitiv nicht herum. Aus dem Grund muss man sich selbst fragen: Will ich mein Leben durch andere bestimmen lassen oder durch mich selbst? Fühlt man sich als Opfer, egal in welchem Ausmaß, bestimmen andere, denn sie erhalten die Energie, die man normalerweise benötigt, um sich selbst in die Schöpferposition zu bringen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das zu erlernen: Entweder durch Selbstanalyse oder im Konflikt mit jemand anderem. Die Lösung eines gegenwärtigen Konflikts allein löst hierbei leider nicht die Aufgabe an sich, da es bei der nächsten Auseinandersetzung erneut auftauchen wird. Konfliktlösung ist wie Symptombekämpfung. Es kann daher nur über die Metaebene gelöst werden. Wenn man das schafft, erhält man sehr viel Energie, mehr als je zuvor.
    Jedenfalls wünsche ich Dir, dass Dir Oles Segen hilft, einen neuen Start zu erhalten. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Hallo Jonathan!!

    Aha, das könnte wirklich so sein. Wenn Du Metaebene sagst, dann meinst Du die spirituellen Bereiche, also höheres Selbst u.s.w.?

    WIE mache ich das, wie verbinde ich mich mit meinem höheren Selbst?? Ich weiß ja, dass Entspannung da hilft. Entspannen kann man sich aber erst, wenn man zuversichtig ist und sich geschützt glaubt. Also muss ich einfach auf gute Führung vertrauen? Führung von meinem höheren Selbst? Oder von wem? Leider ist da immer mein Problem gewesen, dass ich BLIND vertrauen muss, was ja wieder Ängste heraufbeschwört.

    Meinst Du, ich sollte endlich mal einfach annehmen, dass ich ein höheres Selbst habe, ein Aspekt in mir mit dem “Überblick”, mit Persönlichkeit, der mit meinen Wünschen einverstanden ist? Puuh, also loslassen, sich sozusagen fallen lassen und vertrauen?

    Das Problem ist, dass ich (weil noch nicht erfahren) nicht weiß, ob ich ein höheres Selbst habe, auf das ich mich verlassen kann. Bei meinen sporadischen Bewusstseinserweiterungen war es ja schließlich nichts weiter als ein Gefühl, eine Ahnung. Die Verbundenheit, oder das Gefühl davon entstand dadurch, dass ich in solchen Momenten annahm, ich hätte ein umfassenderes Selbst, und ich IDENTIFIZIERTE mich mit es, es war also keine “andere” Instanz, sondern ein unbewusster Aspekt in mir, etwas, was mich immer begleitet und genau das will, was ich selber will, weil es ja ich IST.

    Davon bin ich abgekommen, weil mir es schien, dass dieses Selbst neutral war und sich nicht um “Verbesserungen” kümmerte, weil es alles, egal was, immer bedingungslos akzeptierte. Und mich leiden lies. Vielleicht sollte ich mich und mein Selbst wieder als ein “Team” betrachten, und darauf vertrauen, dass nichts im Universum etwas dagegen hat, dass mir die Dinge gelingen. Sicher ist meine Schuld-Konditionierung mit verantwortlich.

    Nur wenn ich das wieder so mache, dieses Vertrauen, und annehmen, dass mein höheres Selbst mir gerne dient, dann habe ich immer noch nicht diese Metaebene erreicht. Während meiner letzten und auch längsten Bewusstseinserweiterung, blieb ich ja immer noch in der physischen Ebene. Es war halt nur so, dass ich alles und jeden akzeptierte und liebte. Und Vertrauen hatte. Ich gelang also nicht in höheren Sphären. Und dann kam dummerweise der nächste Schlag in die Magengrube, der bloß die Vorstufe von dem war, was gerade jetzt abgeht, was sehr, SEHR heftig ist und mich dazu veranlasst, innerlich um mich zu schlagen und mich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren. Es wird immer schlimmer und nimmt kein Ende. Und es ist furchtbar ungerecht. Ich bin irgendwann vom Weg abgekommen, und alles, was passiert, ist schlicht FALSCH. Es ist nicht das, wo ich sein wollte.

    Es ist längst überfällig, jetzt muss mal was in die andere Richtung passieren. Ich rätsele aber immer noch, WIE ich das bewerkstellige. Wie erschaffe ich eine mystische Erfahrung, die mir auf längerer Dauer Energie gibt, so, dass ich nicht wieder zurückfalle???

    Entschuldige, wenn ich Dich wieder so zutexte. Ich bin aber gewillt, es zu schaffen, weiß nur nicht so recht wie. Oles Segen scheint bereits nachzulassen oder spielt sich unterbewusst ab. Ich bin im Inneren immer noch total aufgewühlt und schlafe sehr schlecht. Ich brauche jetzt einfach eine einschneidende Erfahrung, nach der ich wieder in der Lage bin zu staunen und an Wunder zu glauben. Weiß wie gesagt nicht, wie ich diese Erfahrung einleiten kann. Die Verwirrung ist nach allem noch zu groß…

    Was meinst Du, wie mein erster Schritt dahin aussehen könnte? (Ich brauche leider genaue Vorstellungen davon, ach herrje)

    Ich danke Dir für deine Geduld und Worte, Du hast alles bisher wunderbar erklärt, nur bin ich leider sehr schwer zu “knacken”. Bis es bei mir “Klick” (oder “Knack”) macht dauerts meistens, aber danach bin ich unschlagbar!!! ;-)

    Ich will so gerne wieder fröhlich und begeisterungsfähig sein, ich will dieses Misstrauen nicht mehr!!

    Wünsche Dir eine gute Nacht, schlaf gut und (AKE)”gute Reise”!! ;-)

    Louis

  8. Hallo Louis,
    nein, nein, mit Metaebene meine ich einfach nur eine andere Betrachtung der jeweiligen Situation, z.b. dass man einen Schritt zur Seite tritt und erkennt, dass man sich mit der Situation überidentifiziert und sie loslässt. Oder dass man in der unangenehmen Situation einen Witz über sich selber machen kann oder dass man sich selbst von außen betrachtet usw. Es gibt viele Möglichkeiten, dazu muss man keine höheren Bewusstseinszustände betreten. Durch das Betreten der Metaebene stoppt man den Energieverlust – verlässt man sie wieder, geht der Energiefluss weiter oder man hat das Problem losgelassen. Der Begriff Metaebene wird auch im Theater und Film benutzt und drückt es ziemlich gut aus, wie dieser kleine Schritt aussehen kann.
    Sich mit seinem inneren Selbst bewusst verbinden, das ist nicht so einfach, weil wir uns in die Hosen machen würden, wenn es das zuließe. Man kann aber das innere Selbst darum bitten, aufzusteigen und zu helfen. Es versucht dann, einen Kontakt aufzubauen, entweder über Gefühle oder die Imagination. Jedenfalls kann sich ein jeder auf sein inneres Selbst verlassen, ohne Ausnahme. Ich sage immer, kritisch gegenüber anderen sein und blindes Vertrauen seinem innerem Selbst gegenüber haben. In der Regel machen es die meisten genau anders herum. Aus dem Grund muss hier ein wenig Gleichgewicht hergestellt werden.
    Nichts und niemand plant einen Boykott für die Dinge, die Du erreichen möchtest, außer Dir selbst. Man boykottiert sich nur selbst. Hier ist wieder Verantwortungübernahme und Energieloch stopfen gefragt. In jedem Fall seid Ihr ein gutes Team.
    Was immer Dich gegenwärtig beschäftigt und wie ungerecht es Dir auch vorkommen mag, es hat einen Sinn, was geschieht. Nimm Abstand von den Standard-Interpretationen und überlege, was es für einen Sinn hat, was Dir widerfährt. Wenn Du Vertrauen zu Deinem inneren Selbst hast und Deine Energien zurückziehst, indem Du den beteiligten Personen keine negative Energie mehr sendest, dann kannst Du verstehen, dass das, was gerade passiert, genau das ist, was Du selbst erschaffen hast. Finde die Gründe für Dich selbst heraus, warum Du es gerade so geschaffen hast und wenn Du es verstehst, dann kannst Du es loslassen und das Problem beginnt zu verschwinden. Danach wird der Weg wieder in Erscheinung treten, den Du eigentlich gehen wolltest. Es kann aber sein, dass der Weg ein wenig anders aussieht als Du es Dir anfangs vorgestellt hattest.
    Wenn man jemandem misstraut, misstraut man nur sich selbst. Auch eine wichtige Erkenntnis. Leider kann man das nur herausfinden, wenn das Misstrauen akut ist. Ebenso, wie man nur mutig sein kann, wenn man sich akut fürchtet. Somit sind die Konflikte, die Du gerade erlebst, Deine Chance, in Dir eine Wende herbeizuführen. Denn Dich selbst zum Positiven verändern kannst Du meistens nur dann, wenn auch die Problemstellung gerade aktiviert ist. Dein gegenwärtiges Denken und Fühlen resultiert ausschließlich aufgrund Deiner Überzeugungen und Ansichten. Wenn Du Deine Überzeugungen änderst, änderst Du die Welt.
    Dieses ganze Thema, worüber wir hier gerade schreiben, gehört zum irdischen Lern-Programm namens “Dualität”. Gut und Böse, Liebe und Hass, gut und schlecht, krank und gesund, vertrauen und misstrauen, belohnen und bestrafen, gewinnen und verlieren usw. All dies sind Teil dieses Programms und muss innerhalb Deines gegenwärigen Lebens als Mensch gelöst werden. Die Metaebene, Selbstehrlichkeit, Selbstreflektion, Verständnis, Mitgefühl, Humor usw. sind da die ersten Schritte. Selbstehrlichkeit ist hierbei die härteste Nuss, aber wenn man das erreicht, erkennt man sein eigenes Ego und somit dann auch das aller anderen. Danach ist man gar nicht mehr in der Lage, jemanden zu hassen oder zu verurteilen, weil man erkannt hat, dass jeder das gleiche Programm auf diesem Planeten in die Wiege gelegt bekommen hat.
    Das macht nichts, dass Du schwer zu knacken bist. Davon bin ich schon einigen begegnet, ich war einer davon. ;-) Doch Du hast es richtig erkannt, wenn es dann mal Klick macht, sind solche schweren Knacknüsse auch unschlagbar. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Lieber Jonathan, ich denke damit kann ich wirklich was anfangen. Deine drei Kommentare dazu war genau das, was ich gebraucht habe! :-)

    Jetzt ist es an mir, was draus zu machen. Los geht´s, puuuhh… Ich geh dann mal IN mich! ;-)

    TAUSEND DANK!!!!!!!!

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