Monsanto erhielt Rückschlag

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Das neue Jahr beginnt mehr schlecht als recht für die Gen-Technik-Firma Monsanto und dem Ag(g)rochemie-Konzern BASF. Man erinnere sich, die eine oder andere Firma dieser Art hat es sich zum Ziel gemacht, möglichst viel natürliches Saatgut in der Welt aus dem Verkehr zu ziehen und wiederum ihr genmanipuliertes an die Bauern zu verkaufen. Die Vorteile ihres Saatgutes soll höhere Widerständigkeit in Dürre-Perioden beinhalten sowie gift-absondernde Stoffe erzeugen, die Ungeziefer gleich im Vorfeld eliminieren. Dies trifft beispielsweise auf MON810  zu (s. Monsanto), sprich Mais, der emsig vor sich hinwächst und indes Ungeziefer gleich mitvergiftet…

Die polnische Regierung hat nun trotz drohender Strafe durch das Europaparlament den Anbau gen-manipulierten Mais- und Kartoffelsaatgutes gesetzlich verboten. Dummerweise unterschreiben die Länder immer wieder gern allzu schnell Verträge, ohne einmal genauestens zu recherchieren. Selbst Deutschland im Falle von ACTA, der Internetzensur, verhielt sich dahingehend nicht anders. Polens mutiger Schritt, so wird nun gehofft, ist ein Beginn für das Einschlagen der richtigen Richtung, doch das polnische Gesetz kann trotzdem noch von der Europäischen Kommission entkräftet werden – was bisher sogar mehrere Male versucht wurde. Die Kommission droht mit Gericht und empfindlichen Strafgeldern und fordert Polen inständig auf, dieses Verbot für den Anbau des manipulierten Saatgutes besser wieder aufzuheben.

Argentinien ging Polen bereits Ende Dezember 2012 mit einer vergleichbaren Einstellung voraus und hat die Giftigkeit des Pflanzenschutzmittels “Roundup” gerichtlich offiziell bestätigen lassen und dessen Anwendung nun verboten. Laut eines Dokumentarberichtes und ärztlichen Untersuchungen wurde bekräftigt, dass dieses Pflanzenschutzmittel Missbildungen und Krebs verursacht habe. Frankreich und Ungarn haben daraufhin auch den Einsatz dieses Mittels untersagt.

Immer wieder spannend zu beobachten, wie Katz und Maus gespielt wird. Es gab einmal eine Zeit, in der Pflanzenschutzmittel gerade frisch eingeführt und verwendet wurden und der Endverbraucher musste wesentlich mehr für Salate und Gemüse bezahlen als bei natürlichem und unbehandeltem Anbau. Nun dreht sich wieder einmal das Blatt und gegenwärtig zahlt man für Bio-Produkte oftmals das doppelte im Endverbrauchereinkauf; das eben nicht mit solchen Schutzmitteln besprüht wurde. Das Prinzip des Wirtschaftskreislaufes – oder “Geplante Obsoleszenz” wie man auch sagt – ist eben auch in diesem Fall nicht viel anders aufgebaut, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten. Überhaupt wird aus wirtschaftlicher Perspektive in sämtlichen Fällen nach Möglichkeiten gesucht, die Geplante Obsoleszenz unter allen Umständen für jedwedes verkaufbare Produkt zu verfolgen. Es ist korrekt, dass diese Vorgehensweise die Wirtschaft so stark in Gang hält, aber nur unter enger Einhaltung der Geldsystem-Perspektive und allgemein gelehrten Konsumgesellschaftsprinzipien.

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Quellen:
Kaufen für die Müllhalde, ARTE (Video-Tipp!)
Argentinien entzieht Zulassung
Polen verbietet Gentechnik

5 Kommentare zu “Monsanto erhielt Rückschlag

  1. monsanto…du hast in der überschrift mansanto geschrieben ^^ aber ist ja auch wurst…ist auf jedenfall nen drecksverein—hau rein

  2. hrhr…nimmm mal bitte …hmmm… !”eck” raus und mach ….hab das grad nochmal emotional durchgesehen…dank dir ^^

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