Traumnacht: Begegnung der vierten Art

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Ich war etwas weiter draußen auf dem Land und ging einen Weg entlang. Es war Tag, die Sonne schien und es war angenehm warm. Plötzlich fühlte ich mich beobachtet. Es musste sich etwas in der Nähe befinden, was ich nicht sehen konnte. So inspizierte ich die Umgebung in dem Versuch, etwas zu entdecken. Plötzlich nahm ich rechts von mir ein UFO wahr. Es kam immer näher und näher. Kurze Zeit später schwebte es über einem Waldstück. Es war keines dieser kleinen UFOs, die man aus Berichten und Beobachtungen kennt, sondern es war im Durchmesser sicherlich mehr als hundert Meter groß.

Ehe ich mich versah, hob ich plötzlich vom Boden ab. Es war wie ein Strahl, der mich von diesem UFO aus erfasst hatte und nun zu sich hinzog. So zog mich der unsichtbare Strahl hoch in die Luft, über das Feld in Richtung des Raumschiffs. In diesem Augenblick wurde der Traum sehr klar und deutlich. Nach einem gemütlichen Schwebeflug näherte ich mich dem UFO, bis sich vor meinen Augen eine Klappe öffnete. Langsam wurde ich dort hindurch buchsiert.

Innen traf ich auf zwei weitere Männer, die offensichtlich ebenfalls an Bord geholt worden waren. Es schien, als sei ich der letzte gewesen. Einer von ihnen besaß graues Haar und war sicherlich schon über 60 Jahre alt. Sein Haar war schulterlang, strohig und sah aus, als hätte er es ein wenig toupiert. Der andere Mann hingegen sah noch sehr jung aus, nicht älter als 20 Jahre, mit kurzen, stoppeligen Haaren und einem sehr länglichen Gesicht. Er war ziemlich groß, vielleicht 1,90 m, und schlank.

“Wie seid ihr denn hier hergekommen?”, fragte ich.

“Auf die gleiche Weise wie du,” meinte der Jüngere.

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“Habt ihr schon Bekanntschaft mit den Eigentümern dieses Raumschiffs hier gemacht?”

“Nein”, meinte der ältere Mann. “Bisher hat sich noch niemand vorgestellt.”

“Ich fühle mich gar nicht wohl hier…”, erklärte der jüngere. “Die holen einen einfach hier auf ihr Schiff… Gefragt haben sie mich jedenfalls nicht!”

“Vermutlich”, so erwiderte ich, “betrachten sie uns eben so, wie wir vielleicht Haustiere. Ein bisschen intelligent, aber wir fragen vorher auch nicht, wenn wir sie in einen Korb stecken und zum Tierarzt bringen.”

Der ältere lachte. Dann öffnete sich plötzlich eine Tür und es kamen zwei Personen herein, die offensichtlich außerirdisch waren. Ihr Körperbau war sehr feingliedrig und die Haut schien mir silbrig mit einem Stich Braun zu sein. Ich bemerkte, dass ich vorsichtig wurde und vermied einen direkten Augenkontakt. Auf der einen Seite war ich zwar neugierig genug, um dort bleiben zu wollen, aber auf der anderen Seite wollte ich auch Herr meiner Sinne bleiben und am anderen Tag nicht im Bett erwachen und alles wieder vergessen haben.

An ein Gespräch mit den Außerirdischen kann ich mich nicht erinnern. die Unterhaltung lief telepathisch bzw. auf einer emotionalen Ebene ab, aber ich wusste, was sie sich wünschten und warum sie uns zu sich geholt hatten. Trotzdem schien es mir so, als wollten sie etwas vor uns verbergen.

“Vielen Dank für eure Anwesenheit”, meinte der Außerirdische rechts gegenüber von mir. “Wir haben euch an Bord geholt, um euch zu bitten, mit uns zusammen auf die Erdoberfläche zu gehen und uns einiges von euch erklären zu lassen. Wir kennen den Planeten noch nicht so gut und uns fehlen noch einige Hinweise.”

Sie waren also sehr freundlich und es schien mir nicht so, als planten sie, unsere Körper mit ihren metallischen Instrumenten zu untersuchen, sondern besaßen einfach nur ein paar botanische Fragen.

Wir waren sichtlich erleichtert, dass sie so freundlich waren und stimmten gemeinsam ihrem Wunsch zu. Allzu oft hatte man davon gehört, dass sie die Menschen geradezu überrumpelten und dann natürlich Angst ausgelöst hatten.

Kurz darauf öffnete sich wieder diese Klappe im Bauch des Schiffes und wir schwebten nun gemeinsam mit den Aliens von Bord gen Erdboden. Auf dem Boden angekommen liefen wir ein wenig umher und sollten ihnen einiges über die Planzen erklären. Doch während wir dort umherliefen, beschlich mich das Gefühl, das hier irgendetwas nicht stimmte. Ich suchte in mir nach einer Antwort und irgendwann erkannte ich, was hier nicht passte:

“Wir sind noch immer an Bord eures Raumschiffes, oder?”, stellte ich fest.

In dem Moment fiel die Illusion in sich zusammen und wir waren wieder an Bord des UFOs. Die anderen beiden schauten mich verdutzt an.

“Waren wir jetzt unten auf dem Boden oder wie?”, fragte der jüngere.

“Nein, wir waren überhaupt nicht weg. Wir waren die ganze Zeit hier!”, erklärte ich ihm.

Die beiden Außerirdischen erklärten uns, dass das stimmen würde. Sie wollten testen, ob wir das bemerken würden.

Ich war erstaunt über ihre Fähigkeit, in unseren Köpfen eine solche perfekte Illusion erzeugen zu können. Am liebsten hätte ich mir zeigen lassen, wie das funktioniert, aber vermutlich benötigt man dazu entweder eine sehr fortschrittliche Technologie oder immense Gedankenkräfte.

Kurze Zeit später erwachte ich in meinem Bett.

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1 kommentiert zu “Traumnacht: Begegnung der vierten Art

  1. ich glaube die technologie erwächst aus der gedankenkraft.
    um solche illusionen (Ist nicht alles eine illusion?!) bei einer anderen person hervorzurufen, ist wirklich viel geistige stärke erforderlich – oder der andere ist so frei, so offen,. so empfänglich.
    dann sollte das auch einigen von uns “normal-sterblichen” ohne weiteres möglich sein.
    begrenzungen gibt es nicht.
    alles ist möglich.

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