Die wahre Bedeutung der Walpurgisnacht

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Jede Nacht vom 30. April zum 1. Mai gibt es nicht nur den Tanz in den Mai, sondern auch die Walpurgisnacht. Sie ist wie die verborgene Seite des Maifeiertages. Die Walpurgisnacht wird auch Hexennacht genannt und wird sehr gern in keltischen und gotischen Kreisen gefeiert. Dazu treffen sich an keltischen und magischen Orten, wie z.B. die Externsteine am Teutoburger Wald oder auf dem Brocken im Harz nahe Wernigerode, Hexen, Sympathisanten des Keltentums und der Magie. Doch nicht nur in Deutschland, sondern in nahezu ganz Europa wird dieses Fest gefeiert. Der Berg Brocken im Harz ist seit dem 16. Jahrhundert zur Walpurgisnacht der alljährliche Haupttreffplatz für Hexen.

Die Kelten feierten ihrerzeit dieses Fest als “Beltaine” zwischen der ersten Vollmondnacht des Äquinotikums (Tag- und Nachtgleiche), d.h. der exakte Zeitpunkt des Frühlingbeginns bzw. Durchgang zum Frühlingspunkt, und dem 1. Mai. Der exakte Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche findet um den 20. März herum statt und leutet kalendarisch den Frühlingsanfang ein.

Der gleiche Vorgang, nur zum Herbst hin, findet durch das Halloweenfest (bei den Kelten bekannt als das “Samhainfest”) zwischen dem astronomischen Zeitpunkt, der um den 23. September herum liegt, und dem 1. November statt.

Die Christen haben auch hier versucht, wie auch bei allen anderen Festen, diese zu übernehmen und mit ihren eigenen Vorstellungen zu übertünchen. So ersinnten sie den Tanz in den Mai, den man mit einem Maibaum feiert, um den Zeitpunkt zu markieren, der die Himmelfahrt Christis betrifft, der Rückkehr Jesu zu seinem Gottvater. Christi Himmelfahrt betrifft jedoch einen Zeitraum, der frühestens am 30. April beginnt und am 3. Juni endet. Historisch betrachtet konnte dieser Zeitpunkt nicht korrekt bestimmt werden und es hätte jeder Folgetag innerhalb dieses Zeitrahmens gewählt werden können, doch es wurde sich hier einfach für den 30. April entschieden.

Beide Feste, Walpurgisnacht und Halloween, sind also nicht nur astronomisch und keltisch miteinander verbunden und besitzen einen Bezug zueinander, sondern auch auf esoterischer Ebene. Im Umgang mit der Magie, den höheren Kräften und Wesen aus benachbarten Realitäten, sind diese Feste Zeitpunkte, an denen sich die wahrnehmungstechnische Trennung  zwischen der Äther- und Astralebene teilweise aufhebt. Der Kontakt zu Verstorbenen und vor allem zu Naturwesen wie Elfen, Kobolden und Trollen fällt zu diesen Zeitpunkten leichter.

Die wahre Bedeutung der Walpurgisnacht (und Halloween) ist hierbei durch die Tag- und Nachtgleiche ausgelöste (astronomische) Öffnung zwischen den erwähnten Welten. Eine Nacht auf dem Friedhof oder an einem heiligen, keltischen bzw. magischen Ort kann hierbei deutlich machen, was es mit diesen Zeitpunkten auf sich hat. Der astronomische Zeitpunkt leitet hierbei die Öffnung des Tores an, die ungefähr eine Woche andauert. Das gleiche Spiel findet zum Herbstanfang statt. Man kann hier auch noch deutlich eine Verbindung zu den Rauhnächten herstellen, die zwischen dem 28. Dezember und dem 5. Januar liegen. Hierbei öffnet sich ein Tor, das man über die Träume nutzen kann, und liegt ebenfalls in seiner Dauer bei ca. einer Woche.

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