Traumnacht: Im Dauerfeuer

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In der heutigen Nacht habe ich vielleicht 2 Stunden geschlafen, der Rest der Nacht bestand aus andauernden außerkörperlichen Erfahrungen. Nicht nur kehrte ich immer wieder ins Bett zurück, sondern hielt den Zustand gezielt aufrecht, um ihn wieder betreten und meinen Körper abermals verlassen zu können. Und wie fühle ich mich heute Nacht nach nur 2 Stunden Schlaf? Hervorragend! Ich fühle mich energiegeladen und sehr gut gelaunt. Es gibt aber einen kleinen Wermutstropfen… Schande über mich! Ich hatte vergessen meinen VR einzuschalten! Das hatte eine ziemlich dumme Situation zur Folge. Immer wenn ich nach einer außerkörperlichen Erfahrung (AKE) zurückkehre, bewege ich mich keinen Zentimeter, um den Zustand aufrechtzuerhalten und nicht gänzlich zum Abschluss zu bringen. Das hat den Vorteil, dass ich es oft schaffe, danach wieder zurück in meinen 2. Körper zu gelangen und eine weitere AKE zu erleben. Dummerweise konnte ich daher meinen VR nicht nachträglich einschalten und schwebte zwischen dem Wunsch, weitere Erfahrungen zu machen oder eben an einer Stelle abzubrechen, mich zu bewegen und das VR einzuschalten, um die Erlebnisse aufzuzeichnen. Es wird Zeit, dass man so etwas wie ein Gedankenaufzeichnungsgerät erfindet. Das macht vieles einfacher.

Es begann damit, dass ich vor dem Zubettgehen mein Balkonfenster öffnete und mich nach draußen stellte. Die Luft war so mild und schön, dass ich sofort die Energie spürte, die in der Luft lag. Sie war sehr deutlich zu fühlen und ich saugte sie in mir auf. Dann veränderte sich mein Bewusstseinszustand und ich fühlte mich mit der Welt liebevoll verbunden. Die Wälder, die Berge, der Sternenhimmel… alles war in mir und zur gleichen Zeit außerhalb von mir. Es kam einem Einheitsgefühl mit der Welt sehr nahe. Danach legte ich mich ins Bett. Nach vielleicht fünf Minuten, länger dürfte es nicht gedauert haben, wechselte ich in meinen 2. Körper. Ich schwebte oberhalb meines physischen Körpers und befahl mir, mich seitwärts zu bewegen. Ich schwebte daraufhin zur Seite und wollte unbedingt aus meinem elektromagnetischen Feld heraus. Als ich es verlassen hatte, jagte ich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit los. Ich raste durch die Schwärze. Ich konnte nichts sehen, aber das ist in dem Bereich ganz normal. Dort gelangt man auch hin, wenn man stirbt. Alles Schwarz. Niemand ist weit und breit. Man muss schon eine Weile fliegen, um auf ein anderes System zu entdecken. Es ist so ähnlich wie im Weltall. Man muss eine Weile fliegen, bis man auf eine Welt trifft, die man betreten kann. Irgendwann stehe ich plötzlich vor einer Fabrikhalle. Menschen laufen an mir vorbei und gehen in die Halle hinein. Ich sah mich um und überlegte, was die hier wohl alle wollten. Es waren hunderte von Menschen. Sie wollten hier nicht arbeiten, sondern übernachten. Der Strom der Menschen gab mir das Gefühl, ich müsse auch dort hinein. Ich überlegte, ob ich jetzt einfach weiterflog oder mich einfach darauf einlasse und die Rolle mitspiele. Ich entscheid mich, mir das noch weiter anzuschauen, weil ich neugierig war, was die hier alle wollten. Ich schaute mir die ganzen Leute an und lief mit ihnen mit. Dann traf ich auf einen Mann, der vermutlich hier was zu sagen hatte und das alles organisierte. Er gab mir direkt ein Baby in die Arme, das offensichtlich seine Mutter verloren hatte. Ich sollte mich solange darum kümmern. Das habe ich gemacht. Ich dachte darüber nach, ob es vielleicht eine Kriegssituation sein könnte, in der ich mich befand, aber es gab keine Panik oder Hektik. Jeder bewegte sich völlig normal. Wir erlebten einige seltsame Sachen und auch das Baby schien viel intelligenter zu sein als normalerweise. Es konnte nicht sprechen, aber aufgrund seiner Taten war es doch ziemlich klug. Es krabbelte in alle möglichen Richtungen und besaß auch ständig einen Plan, in dem was es tat. Es war für mich sehr auffällig. Ich glaube, wir haben uns auch telepathisch unterhalten.

Dann bin ich zurück. Ich lag dann wieder in meinem Bett. Etwas war aber anders mit mir! Ich überlegte, was es sein könnte, dann verstand ich es. Mein Grundgefühl und selbst im Genitalbereich fühlte ich mich definitiv als Frau! Das war schon ziemlich seltsam. Ich blieb sicherlich länger als 5 Minuten in diesem Zustand, bis es sich wieder normalisierte.

Dann wieder in eine AKE gelangt. Ich wechselte in meinen 2. Körper und löste mich langsam von meinem physischen Körper… Plötzlich hörte ich den Robotermann wieder! He was back! Es war unglaublich! Er spricht wirklich wie ein Roboter. Und dieses Mal verstand ich sogar einige Sätze. Ich hörte, wie er sagte: „…auf dem Schrank…“ Dann hörte ich nochmal hin und hörte dann „Ich … liege auf dem Schrank.“ Das war wirklich sehr komisch. Ich hatte den surrealen Eindruck als wäre er ein staubkorngroßes Wesen, das aus den Fernen des Alls in der Mission, den Jonathan zu besuchen, kurzerhand auf meinem Schrank gestrandet war! Ich wollte morgen unbedingt nachgucken! Immerhin wollte er schon so oft mit mir reden und ich hatte ihn nie verstanden.

Im Anschluss kehrte ich wieder in meinen physischen Körper zurück und spürte, wie der Alltag doch stärker wurde und sich wie ein Schleier über mich legte. Ich erwachte frisch und ausgeruht und notierte mir das, was ich noch behalten hatte. Vermutlich sind mir hierbei an die 80 % an Erfahrungen verloren gegangen, weil ich mir die Erfahrungen in den entfernteren Realitäten nicht merken konnte. Vielleicht beim nächsten Mal.

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Dann habe ich mir gleich mal meinen Schrank angesehen auf der Suche nach dem gestrandeten Robotermann aus der fernen Galaxie… aber natürlich nichts gefunden. Das einzige, was mich stutzig gemacht hat, war, dass sich mein altes Ouija-Board auf dem Schrank befindet. Vielleicht hatte ich seine Botschaft doch falsch übersetzt… eventuell war es ein Hinweis, dieses mal zu benutzen. Mal sehen.

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1 kommentiert zu “Traumnacht: Im Dauerfeuer

  1. Was für ein schöner Bericht :-) Vieles kommt mir bekannt vor… mir wurde auch mal ein Baby gegeben um darauf aufzupassen und ich war unterwegs in einem Strom von Menschen, die sich auf einem langen Weg befanden. Die vorübergehende “Geschlechtsumwandlung” ist mir auch schon passiert oder manchmal bin ich beides gleichzeitig – auch ein interessantes Gefühl.

    Wünsche dir viel Glück beim Suchen und Finden des Robotermanns! Vielleicht klappt es ja mit dem Ouija-Board… (die Erfahrungsberichte in deinem Buch fand ich total spannend und witzig geschrieben).

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