25 letzte Worte berühmter Schriftsteller

Letzte Worte SchriftstellerHier habe ich eine Liste mit den letzten Worte mehrerer berühmter Autoren, welche im Angesicht des Todes ihnen abschließend über die Lippen huschten…

Alfred Jarry verlangte noch humorvoll auf französisch: “Ich sterbe… man bringe mir bitte einen Zahnstocher”.

Voltaire sagte am Sterbebett zu seinem Priester, als dieser ihn bat, Satan abzuschwören: “Jetzt, mein guter Mann, ist es keine gute Zeit, sich Feinde zu machen.”

H. G. Wells (Die Zeitmaschine) schien in die Zukunft sehen zu können und sprach zum Schluss: “Hau ab! Mir geht es gut!” In diesem Moment wusste er noch nicht, dass er gleich sterben würde.

Oscar Wilde im Hotel mit den Worten und völlig entsetzt: “Entweder die Tapete geht oder ich!”

Louisa May Alcott sagte erstaunt: “Es ist doch keine Meningitis?”. Sie hatte tatsächlich keine Gehirnhautentzündung, aber das wurde erst nach ihrem Tod festgestellt. Sie starb an einer Schwermetallvergiftung. Es ist völlig unklar, woher sie diese sichere Information plötzlich erhalten hatte.

Thomas Hobbes ganz poetisch: “Ich unternehme nun meine letzte Reise, ein großer Sprung in die Dunkelheit.”

Jane Austen’s (Stolz und Vorurteil) letzten Worte, als ihre Schwester sie fragte, was sie denn noch möchte, waren: “Ich will nichts mehr als den Tod.”

J. M. Barrie (Peter Pan) sehnte sich vielleicht nach viel Schlaf und erklärte: “Ich kann nicht schlafen.”

L. Frank Baum (Zauberer von Oz) meinte noch erfreut: “Jetzt kann ich den rutschenden Sand überqueren.”

Edgar Allan Poe (Der Rabe) sagte mit seiner religiösen Seele zum Schluss: “Jesus, hilf meiner armen Seele.”

Hunter S. Thompson geriet in einen objektiveren Zustand mit den Worten zu sich selbst: “Entspanne dich, es wird nicht weh tun.”

Henrik Ibsen sprach einsichtig: “Auf der anderen Seite…”,  als seine Krankenschwester flunkerte und behauptet hatte, es ginge ihm doch schon viel besser.

Anton Chekhov ganz leger: “Ich werde nun für eine lange Zeit keinen Champagner mehr bekommen…”

Mark Twain sagte noch skeptisch zu seiner Tochter Clara: “Auf Wiedersehen – falls wir uns wiedertreffen sollten…”

Jean Cocteau wurde philosophisch mit den Worten: “Seit dem Tage meiner Geburt nahm mein Tod seinen Lauf. Er läuft geradewegs auf mich zu, ohne in Eile zu sein.”

Washington Irving schon fast genervt ob der langen Wartezeit: “Ich muss meine Kissen noch für eine weitere Nacht herrichten, wann hat dies ein Ende?”

Hans Christian Andersen irritiert von dem, was auf ihn zuzukommen schien, meinte plötzlich: “Frag mich nicht, wie es mir geht. Ich verstehe nichts mehr.”

Aus Emily Dickinson brach es plötzlich hervor: “Ich muss reingehen, denn der Nebel steigt auf.” Dabei lag sie wohl gebettet auf ihrem Sterbebett.

Johann Wolfgang von Goethe wunderte sich über die plötzliche Dunkelheit mit herrischem Ton: “Mehr Licht!”

W. C. Fields offenbarte der Schauspielerin und seiner Geliebten Carlotta Monti fassungslos oder vielleicht gar demütig: “Gottverdammt, die ganze Welt und jeder darin… Außer dir, Carlotta.”

Dylan Thomas verkündete kurz vorher stolz: “Ich trank achtzehn doppelte Whiskys… Ich denke, dies ist ein Rekord!”

George Bernard Shaw erklärte noch einmal weise: “Sterben ist einfach, die Komödie jedoch schwierig.”

James Joyce schien Dinge wahrzunehmen, die niemand in diesem Augenblick erkannte: “Sieht das denn niemand?”

Bob Hope antwortete seiner Frau als sie fragte, wo er denn begraben werden wolle: “Überrasch’ mich!”

Und abschließend äußerte Ernest Hemingway liebevoll seinen Haustieren gegenüber, bevor er sich für den selbst gewählten Freitod entschied: “Gute Nacht, meine Kätzchen…”

Ob Goethe sich bei dem folgenden Zitat in seiner Lebenszeit darüber bewusst war, was er da von sich gab, als er einst verkündete: “Des Todes rührendes Bild steht nicht als Schrecken dem Weisen und nicht als Ende dem Frommen. Jenen bedrängt es ins Leben zurück, und lehrt ihn handeln, diesen stärkt es zu künftigem Heil in Trübsal und Hoffnung. Beiden wird zum Leben der Tod.”
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Quellen:
Powerhousearena, Tumblr
Foto: GuteZitate.com

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2 Antworten für “25 letzte Worte berühmter Schriftsteller”

  1. Albert sagt:

    Hallo Jonathan!

    Ja, das letzte Abschiednehmen ist halt so eine tragisch-komische Sache…

    Von einem längst abgeschiedenen, dem sonderbaren John Lennon, hier eine Zusammenfassung seiner Weisheiten:

    http://www.erhoehtesbewusstsein.de/11-lebenslektionen-zu-lernen-von-john-lenno/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+erhoehtesbewusstsein+%28Erh%C3%B6htes+Bewusstsein%29

    Als “Generations-Kollege”hat er meine Jugend stark geprägt…

    LG Albert

  2. Albert sagt:

    Hallo miteinander!

    Also der beste Spruch geht an VOLTAIRE zu seinem Priester: „Jetzt, mein guter Mann, ist es keine gute Zeit, sich Feinde zu machen.“

    Des weiteren ein neues Buch dass eher unkonformistisch erscheint über die Ansicht von Diesseits und Jenseits:

    http://www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2015/11/leseprobe2.pdf

    der Bericht ist dann hier zu finden:

    http://www.pravda-tv.com/2015/11/seelenreise-indizienbeweis-der-unsterblichkeit/

    LG Albert

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