Manipulierte Erinnerungen, Erinnerungs-Implantate und Erinnerungsmodule

zellgedächtnis

Gedächtnis oder Zellen?

Hat man einmal seine Erinnerungen und das Gedächtnis hinterfragt? Existieren Gedächtnisengramme, die man austauschen kann und wie erinnert man sich überhaupt? Diese Fragen liegen im Zentrum des folgenden Artikels…

Die Fähigkeit, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, ist eine der selbstverständlichsten Eigenschaften des Menschen. Man erinnert sich an seine Kindheit, Schulzeit, an seinen ersten Partner und Beruf. Doch wie vertrauenswürdig sind diese Erinnerungen und wie kann es dazu kommen, dass man sich in seiner Erinnerung irren kann? Und wie hängen die eigenen Erinnerungen mit paranormalen oder grenzwissenschaftlichen Elementen zusammen?

Bisher ist die Naturwissenschaft der Erinnerungsfähigkeit noch nicht völlig auf die Spur gekommen. Auf der einen Seite wird vermutet, dass die Erinnerungen mit einem bestimmten Gehirnbereich zusammenhängen, andere glauben, dass sie in den Zellen gespeichert werden. Mit absoluter Sicherheit kann dies bisher nicht gesagt werden.

Die Erinnerung an die eigene Vergangenheit scheint auch Faktoren zu unterliegen, wie beispielsweise das Addieren von Szenen, die nicht wirklich stattgefunden haben oder vermutlich der Fantasie entsprungen sind bzw. Teil der subjektiven Hoffnung gewesen sind. Ebenso auffällig sind Wahrnehmungen von Elementen, die einem völlig neu erscheinen, aber schon längere Zeit existierten. Zum Beispiel die Wahrnehmung einer Pflanze in einem Zimmer, die anscheinend seit Neuestem vorhanden ist, aber bei einer Naxchfrage stellt sich heraus, dass diese dort bereits seit Monaten oder gar Jahren steht. Das lässt sich auf unzählige Gegenstände aus dem alltäglichen Leben übertragen.

Suggestive Erinnerungen

Erst einmal existieren suggestive Erinnerung, die, die bereits vonseiten der Eltern vermittelt werden. Entweder erinnert man sich selbst nicht und muss sich auf die Aussagen der Eltern verlassen oder man erinnert einige Geschehnisse ganz anders. Teil dieser Form der Erinnerung sind auch die Freiheit der Interpretation. Der eine mag eine Erinnerung auch anders interpretiert und das Erlebnis in einem anderen Licht interpretiert haben. Auch neigt man dazu, sich mehr auf, z.B. die Eltern, zu verlassen, da sie sich insbesondere an Geschehnisse der frühen Kindheit besser erinnern könnten als man selbst. Viele Menschen erinnern sich kaum an ihre frühe Kindheit und diese beginnen vielleicht erst im 4. oder 5. Lebensjahr für gewöhnlich.

Vor allem ist es auch möglich, Menschen mit bestimmten Fragen zur Erinnerung aufzurufen, solange, bis man tatsächlich meint, sich ebenfalls an eine bestimmte Situation zu erinnern und vielleicht gar nicht eingetreten war. Auch in Therapien wurde festgestellt, dass Missbrauchsopfer dazu neigten, ihre Erinnerungen in gewisser Form umzugestalten und sie zu ergänzen. Dies bedeutet nicht, dass es stets so gewesen ist, aber in einigen Föllen traf dies tatsächlich zu, wie sich dann im späteren Verlauf feststellen ließ. Aus dem Grund gibt es bestimmte Fragenkataloge für Therapeuten, um mit gewissen Fragen den Klienten nicht dazu zu verleiten, Erinnerungen zu improvisieren oder zu suggerieren. Der Klient könnte sich dann tatsächlich an Begebenheiten erinnern, die nicht stattgefunden hatten, wenn man an diesem Punkt nicht vorsichtig ist.

Überschriebene Erinnerungen

Auch im Falle bei Entführungen von Außerirdischen (Begegnung der vierten Art) ist aufgefallen, dass die Betroffenen dazu neigen, sich an mehr zu erinnern, als sich im Nachhinein durch Hypnose feststellen ließ. Wiederum existieren auch Erinnerungseindrücke, die nur bruchstückhaft vorhanden sind bzw. geglaubt wird, man hätte keine außerirdische Begegnung erfahren und im Nachhinein stellte sich in der Hypnose heraus, dass die Person tatsächlich entführt wurde. Außerirdische wurden in der Alltagserinnerung einfach als Begegnung mit Kuscheltieren überschrieben oder eine Operation mit der, einer vielleicht, Blinddarmoperation “überlagert” oder dieser zugeordnet. In vielen Hypnosen stellte sich heraus, dass die Erinnerungen der Entführten im Nachhinein manipuliert wurden und der Klient schlichtweg improvisierte Erinnerungen heranzog, um sich die Geschehnisse vom Verstand her besser erklären zu können.

Das Gedächtnis ist also beeinflussbar und kann Erinnerungen nicht nur durch andere austauschen, sondern auch bestimmte Erlebnisse überschreiben, sodass die betroffene Person denkt, etwas anderes sei geschehen als tatsächlich geschah. Bei der Behnaldung von Traumata liegt ein ähnliches Verhalten vor, vielleicht bei einem Mord oder Missbrauch. Personen werden ausgetauscht oder der Mörder wird plötzlich zu einem Monster aus der Sagenwelt.

Gedächtnis-Engramme

Sollte das Gedächtnis aus Engrammen bestehen bzw. aus austauschbaren Modulen, dann bestünde die Möglichkeit, diese auszutauschen oder anders anzuordnen. Es fängt bei Kleinigkeiten an, in der ein Mensch ganz sicher ist, dass ein Schulkamerad in der gleichen Klasse gewesen ist, sich aber später herausstellt, er befand sich in der Parallelklasse. Aufgrund der vielen Interaktionen mit der Person, sah sich der Erinnernde des Öfteren mit ihm an der Schulbank sitzen, obwohl dies vielleicht nur einmal oder überhaupt nicht geschehen war. Konstruierte Erinnerungen können demnach tatsächlich auftreten. Doch, wenn sich Erinnerungen derart manipulieren oder verändern lassen, wie kann man dann sicher sein, dass sämtliche persönlichen Erinnerungen auch der Realität entsprechen?

Erinnerungs-Selbsttest

Man kann sich hierzu selbst einmal testen. Man erinnere sich an eine Szene aus der Schulzeit und fragt sich gewisse Details, wie z.B. das Wetter an diesem Tage war oder welche Kleidung man trug. Dabei lässt sich schon beobachten, falls man sich nicht genau erinnert, wie der Verstand die Erinnerungen mit konstruierten Elementen füllt. Man weiß nicht, wie das Wetter an diesem Tage war, aber plötzlich ist es sonnig oder es hat geregnet. Wenn man sich an eine bestimmte Situation nicht genau erinnern kann, aber die starke Absicht besitzt, dieses trotzdem zu tun, ist es durchaus möglich, dass der Verstand die Informationen ergänzt.

Oder wenn man in der Stadt von einer Person begrüßt wird, an die man sich nicht erinnert. Man fragt sich noch Stunden danach, wer diese Person nur gewesen ist, aber man findet keine Antwort. Dabei kann man den Verstand dabei beobachten, wie er zu konstruieren versucht, um endlich eine Erklärung zu finden. Überhaupt neigt der Verstand extrem dazu, für Verwunderungen oder Unklarheiten möglichst schnell Erklärungen zu finden.

Wenn der Verstand so sehr dazu neigt, im Zweifelsfall Erinnerungen zu konstruieren, inwiefern sind dann die bisher angesammelten Erinnerungen einer beliebigen Person authentisch?

Traumerinnerungen

Träume könnte man als zusammenhangslose Gedächtnisengramme betrachten. Sie können nicht in den Alltag integriert werden, aber scheinen dennoch in gewisser Weise eine Bedeutung zu besitzen. Zudem existiert ein Traum, für gewöhnlich, nur in der Erinnerung, d.h. er wird erinnert, sobald man am Morgen erwacht. Der Traum wird nur in luziden Träumen als Gegenwart erfahren. Wie kann es dann sein, dass man innerhalb eines luziden Traumes eine Erinnerung erfahren kann, als sei sie Gegenwart? Zusätzlich ist es möglich, dass man innerhalb eines luziden Traumes auch in der Lage ist, den Traum zu verändern. Dies wäre ein Hinweis darauf, dass Erinnerungen in der Tat manipuliert werden können.

Hypnose und Erinnerungen

Ebenso verhält es sich mit der Hypnose. Ganze Persönlichkeiten, Charaktere und sogar Verhaltensweisen von Tieren können beliebig implantiert werden. Es scheint also ein Zustand zu existieren, in dem es möglich ist, Erinnerungen zu beeinflussen. Menschen, die sich ewig hassten, konnten unter Hypnose die besten Freunde sein. Ein Mann kann plötzlich glauben, er sei ein Huhn und läuft gackernd herum. Es existieren jedoch Grenzen, denn sobald ein Mensch dahingehend hypnotisiert wird, jemanden z.B. Schaden zuzufügen oder eine Bank zu überfallen, wacht der Mensch kurz vor der Tat automatisch auf. Es scheinen Grenzen der Beeinflussbarkeit vorzuliegen, sobald sie dem Charakter vollkommen widersprechen. Dennoch kann man einen hypnotisierten Menschen zu vielen Dingen bringen, die er andernfalls vielleicht nie getan hätte.

Reinkarnation und Erinnerung

Insbesondere bei Kindern wurde beobachtet, dass sie glaubten, sich an ein vorheriges Leben zu erinnern, an ihren Mörder oder an die Eltern aus einer anderen Zeit. Sie neigten dazu, die gegenwärtigen Eltern nicht richtig zu akzeptieren und wollten wieder in ihre vorherige Heimat zurück (siehe hier oder hier).

Zellerinnerungen

Sollten sich die Erinnerung innerhalb der Zellen befinden, wären dort auch jene Erinnerungen gespeichert, die man in einem anderen Leben erfuhr. Hiermit würde sich erklären, dass gewisse Erinnerungen, wie in Träumen oder Szenen, die in das gegenwärtige Leben nicht integriert werden können, im Bewusstsein eines Menschen trotz alledem auftauchen können. Das Gehirn wäre dann einfach nur dafür zuständig, Erinnerungen aus den Zellen auszudrücken bzw. zu übersetzen. Wenn die Erinnerungen gar an mehrere vergangener Leben geknüpft sind, dürfte dies für umfangreiche Träume sorgen, aber auch für die Umwandlung der Erinnerungen mit mehr Alltagsnähe, d.h. eine Erinnerung aus einem anderen Leben könnte demnach in der Interpretation des Verstandes umgewandelt werden, damit sie einigermaßen verständlich für das gegenwärtige Leben und Alltagsbewusstsein wird.

Zu vergleichen wäre die Fähigkeit des Erinnerns und des Überschreibens mit den Eigenschaften eins Computers. Er kann programmiert werden, Programme können umgewandelt oder beliebig angepasst werden. Dies sorgt dafür, damit das Betriebssystem vernünftig funktioniert. Würden unverständliche Programmsequenzen innerhalb der Programmierung auftauchen, könnte das System abstürzen oder Fehler liefern. Die Aufgabe des Verstandes könnte es also sein, unpassende Daten zu löschen oder ggf. umzuinterpretieren. Die Erinnerung wird überschrieben oder verwandelt.

Zusammenhänge zum eigenen Leben

Wenn man dies aus philosophischer Perspektive betrachtet, fragt sich, inwiefern die Daten bzw. Erinnerungen aus dem gegenwärtigen Leben zutreffen und wie hier ein Zusammenhang zur eigenen Persönlichkeit bzw. Rolle gezogen werden kann, die man im Alltag spielt? Sind die Informationen korrekt, die sich im Ausweis befinden? Ist es der wirkliche Name, den man trägt? Laut den Erinnerungen mag man an vielen Orten gelebt haben, selbst wenn man sich nicht an sie erinnert. Man mag viele Freunde gehabt haben, auch wenn man sich an diese ebenso nicht erinnert. Die Fähigkeiten des Bewusstseins und die Zensurfunktion des Verstandes sind jedenfalls Anzeichen für die Möglichkeit, dass Erinnerungen beeinflusst, suggeriert und abgewandelt werden können.

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Quellen:
Spektrum
National Geographic
GEO
Web.de
Bild: Lizenzfrei via Pixabay

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