Zeitreisen im Quantenschaum

cramer, doppelspalt-experiment, einstein, h.g. wells, jonathan dilas, mallett, quantenphysik, quantenschaum, quantenverschränkung, zeitmaschine, zeitreisenIch bin bereits mehrere Male gefragt worden, ob ich nicht einen Artikel über Zeitreisen verfassen möchte. Nun denn möchte ich doch meine Millionen Leser nicht enttäuschen… Okay, Millionen ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber ein paar sind es schon.

Die erste Frage, die sich hier stellt, ist, ob Zeitreisen per se möglich ist. Bevor ich das einmal näher analysiere, möchte ich vorerst definieren, was eine Zeitreise ist und im Anschluss die verschiedenen Möglichkeiten des Zeitreisens aufführen:

Wer sich an dem Begriff ZEITreisen stört, weil er mitunter weiß, dass ich doch mal erwähnte, alle Existenzen auf dem Zeitstrahl der Erde geschehen gleichzeitig, kann das Wort Zeitreisen auch gern durch multidimensionales Reisen ersetzen. Fakt ist doch, wenn man beispielsweise von der Gegenwart zu einer anderen Gegenwart reist, die, sagen wir mal in der Renaissance liegt, ist es doch nur Wortklauberei zu sagen, es gäbe keine Zeitreisen, dafür aber multidimensionales Reisen. Unter dem Strich bleibt die Handlung dieselbe: Man reist von einer Realität in die andere. Aus dem Grund behalte ich einfach mal den Begriff Zeitreisen bei, da er den meisten Menschen vertraut ist.

Von daher werden mehrere Formen des Zeitreisens postuliert, d.h. es gibt mehrere theoretische Möglichkeiten, diese zu unternehmen…

Das Zeitreisen wurde zuerst in den Science-Fiction-Büchern beispielsweise von Isaac Asimov und anderen Autoren dieses Genres bekannt. Hierbei wurden Maschinen beschrieben, welche, bei schlichter Betätigung, die Raumzeit verzerren und den Anwender durch die Zeit reisen lässt. Unvergesslich und der Klassiker überhaupt stellt das Buch “Die Zeitmaschine” von H.G. Wells dar. Die Hauptfigur entwickelt eine solche Maschine und reist stückchenweise in die Zukunft, um sich letzten Endes primitiven Einwohnern gegenüber zu sehen, die regelmäßig von noch primitiveren Einwohnern verspeist werden. Klingt auf Anhieb etwas trashig, aber es ist dennoch ein spannendes und interessantes Werk.

Sind die Science-Fiction-Geschichten schlichtweg erfunden und barer Unsinn oder Ideen, die in hellseherischer Intuition ihre Geburt fanden? Es gibt also verschiedene Formen des Zeitreisens:

1. Hypnotisches Zeitreisen

Es ist durchaus möglich, einen Menschen zu hypnotisieren und in die Vergangenheit zu entsenden. sicherlich nur auf geistiger Ebene und ohne Maschine, aber auf psychischer Ebene scheint dies durchaus möglich zu sein. Die hypnotisierten Personen waren tatsächlich in der Lage, sich an unglaubliche Kleinigkeiten aus ihrer Kindheit zu erinnern sowie jedes Geburtstaggeschenk aufzuzählen, das sie jemals in ihrem Leben erhalten hatten. Man kann dies ja einmal ohne Hypnose versuchen und schauen, wie weit man dabei kommt.

2. Die einsteinsche Raumkrümmung

Die Physiker Albert Einstein postulierte die Theorie der Raumkrümmung, die durch Gravitation entsteht. Die Quelle der Gravitation an sich ist bisher noch nicht entdeckt worden, obwohl sie ununterbrochen Teil unserer Gegenwart ist. Durch die Raumkrümmung ging dieser Physiker davon aus, dass das ganze Universum einer Krümmung unterliegt, dies bedeutet, sobald man ein Raumschiff entsenden würde, so würde es irgendwann in Trillionen von Jahren wieder an der selben Stelle herauskommen. Folglich wäre es im Kreis geflogen und wenn man einmal darüber nachdenkt, legt das unmissverständlich den Verdacht nahe, dass das komplette Universum mit seinen mehr als 150 und mehr Galaxien, die jeweils Milliarden von Sonnen und Abermilliarden von Planeten in sich birgt, eine Kugel ist. Doch die Raumkrümmung dehnt auch die Zeit – so laut Einstein. Eine Quelle, die eine unglaubliche Gravitationskraft besitzt, z.B. ein schwarzes Loch, würde die Zeit dermaßen dehnen, das ein Tag in der Nähe dieses seltsamen Gebildes locker ein komplettes Jahr auf der Erde vergangen sein würde. Somit wäre dies sicherlich bereits eine Zeitreise – zumindest in die Zukunft, denn würde der Raumfahrer einen Monat in der Nähe eines schwarzen Loches allzu viele DVDs gucken und danach entspannt und zu neune Taten bereit zur Erde zurückkehren, würde er sich gehörig wundern, was sich in seiner kurzen Abwesenheit verändert hat. Vielleicht sind zwischenzeitlich hundert oder noch mehr Jahre vergangen und er hätte eine Zeitreise in die Zukunft bewerkstelligt.

3. Der Quantenschaum

Die Quantenphysiker gehen davon aus, dass die Möglichkeit besteht, dass jede Entscheidung, die man in einem Leben getroffen hat, zwei Realitäten erschaffen hat – von denen man stets nur eine realisieren konnte. Für die Quantenphysiker wäre eine Zeitreise nicht unbedingt eine Zeitreise, wie eingangs erwähnt, sondern ein multidimensionales Reisen in die alternativen Realitäten jener Entscheidungen, welche einst verworfen worden sind. Natürlich wäre eine solche Reise unabhängig von Zeit und man könnte auch mal einen vergnüglichen Ausflug in den preußischen Krieg oder ins Mittelalter unternehmen, nur, um sich dort die verworfenen Entscheidungen anderer Menschen anzusehen. Die einzige Frage, die sich hierbei vielleicht stellen würde, wäre, ob man Reisen im Quantenschaum nur bezüglich seiner eigenen getroffenen und ungetroffenen Entscheidungen unternehmen kann oder ebenso in jene  anderer Menschen. Eine solche Zeitreise wäre sowohl psychisch als auch physisch möglich.

4. Photonenpartikel und -wellen

Der dänische Physiker Niels Bohr ging davon aus, dass, wenn man ein Objekt von einem Ort zum anderen befördert, so reist dieses Objekt bereits durch die Zeit – nur eben in einer ganz bestimmten Geschwindigkeit. Somit ist jeder Mensch, jedes Tier und Objekt ein kleiner Zeitreisender. Auf diesem Grundsatz basierend fragt sich Bohr, ob es möglich sei, solche Vorgänge zu beschleunigen, d.h. beispielsweise ein Objekt in Nullkommanichts zu befördern (siehe Teleportation) oder einen Menschen in einem Augenblick altern bzw. etwas, das bereits verschwunden ist, wieder auftauchen zu lassen.

5. Die Zeitmaschine

Und dann gibt es noch eine richtige Maschine, zumindest theoretisch, die bei Betätigung einen Menschen in der Zeit beliebig umherreisen lässt – sei es in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Hierbei wird von Forschern davon ausgegangen, dass eine Reise in die Zukunft sogar weniger problematisch wäre als in die Vergangenheit, denn die Vergangenheit ist bereits geschehen und was würde geschehen, wenn man dort etwas ändern und danach zurückkehren würde? Wäre die Welt noch so, wie sie vor der Abreise war? Der Physiker Ronald Mallett schockierte seine Kollegen der Universität in Connecticut, dass er glaube, innerhalb der nächsten 100 Jahre definitiv würde der Bau einer solchen Zeitmaschine abgeschlossen sein. Er sagt, innerhalb der nächsten 20 Jahre würde man mit rotierenden Lasern schon einmal das Verhalten von Licht temporal manipulieren  können. Im Weiteren geht er davon aus, dass es praktisch möglich sein müsste, künstliche Gravitationsfelder zu erstellen, die so stark sind, dass sie in einem gewissen Umkreis die Raumzeit verzerren – ähnlich wie es bei einem schwarzen Loch der Fall sein kann. Licht müsste seiner Ansicht nach eigentlich in der Lage sein, ein künstliches Gravitationsfeld zu erzeugen – aus dem Grund die rotierenden Laser. Seine Assoziationen sind einfach zu verstehen: Licht, Lichtgeschwindigkeit, Gravitationsfeld, Zeitverzerrung… Laser. Seine Hoffnung ist es, kurze Zeitschleifen zu generieren, d.h. dass sich ein Ereignis von wenigen Sekunden plötzlich exakt so wiederholt, wie es kurz zuvor aufgetreten ist. Zumindest, so gab er in einem Interview an, sollte es möglich sein, Informationen oder Nachrichten in der Zeit zu verschieben. Seine Aussage hierzu:”Der Versand von Informationen ist nicht minder interessant als Menschen in der Zeit zurückzusenden, denn wir könnten uns zum Beispiel selbst Nachrichten aus der Zukunft schicken, um vor einer bevorstehenden Naturkatastrophe vorgewarnt zu werden.”

Dies würde nicht nur neue grammatische Probleme aufwerfen, sondern ich freue mich schon auf die SMS von morgen, die gleich angekommen sein wird. Außerdem würde dies die Pizzalieferdienste gehörig revolutionieren.

6. Der DCQE

Der DCQE ist der Delayed Choice Quantum Eraser, eine völlig wilde und verrückte Apparatur, mit der, laut dem Physik-Professor und – man höre und staune – Sci-Fi-Autor John Cramer von der Universität in Washington, Zeitreisen möglich sein könnten. Nun, sein dazu extra entwickeltes Experiment ist, um es in einem Wort zu sagen, kompliziert. Sollte jemand Interesse daran besitzen, seine Gehirnwindungen wieder auf Trab und die einen oder anderen Neuronen unter Dauerbeschuss zu bringen, kann sich gern einmal das Video 1 dazu anschauen und gleich danach das wesentlich detailliertere Video 2. Ich gehe dann so lange etwas essen…

Na ja, ich möchte mal nicht zu sein und einen ganz kleinen Einblick in dieses Gerät vorbringen: Hierbei handelt es sich um Ergebnisse aus dem quantenmechanischen Doppelspalt-Experiment und der Quantenverschränkung in Verbindung mit dem wheelerschen Wahlverzögerungsexperiment. Es dient jedenfalls ebenfalls dazu, ähnlich wie bei Mallett, Informationen in die Vergangenheit zu entsenden. Cramer verwendet seine Forschungen, Ergebnisse und Theorien sehr gern in seinen eigenen Science-Fiction-Büchern.

Jonathan und die Zeitmaschine

Doch was geschieht, wenn man nicht nur Informationen, sondern auch Menschen physisch in die Vergangenheit entsenden kann? Was wäre, wenn ich in die Vergangenheit reise und meine Eltern daran hindern würde, dass sie sich jemals kennenlernen? Somit würde ich niemals geboren werden… aber wer hat dann die Zeitmaschine benutzt? Hier spricht man dann von einem Zeit-Paradoxon. Dieses Paradoxon ist aber nur dann möglich, wenn davon ausgegangen wird, dass ausschließlich eine Zeitlinie existiert und alternative Realitäten nicht existieren. Würde man die Mehrwelt-Theorie, so wie in der Theorie über den Quantenschaum erwähnt, als gegeben betrachten, dann würde es tatsächlich möglich sein. Ich hätte dann die ursprüngliche Realität, in der meine Eltern keinen Jonathan zeugten, nicht verändert, sondern nur eine alternative Realität erzeugt, in der es mich überhaupt nicht gibt. Das entspräche ja wiederum jener Realität, die eine alternative Entscheidung meiner Eltern betraf, nämlich lieber doch keinen Jonathan in die Welt zu setzen.

Für mich persönlich ist das einzige Möglichkeit, das erwähnte Zeit-Paradoxon aufzulösen. Manche Forscher gehen davon aus, dass bereits die allererste Zeitreise, sobald sie irgendwann in ferner Zukunft einmal durchgeführt wurde, eine wahre Kettenreaktionen auslösen und unzählige Nebenrealitäten erzeugen würde. Da ich ein Verfechter der Mehrwelt-Theorie bin, ist es in diesem Zusammenhang doch interessant, sich einmal zu fragen, ob diese Zeitreise in der Zukunft nicht schon lange stattgefunden hat, denn die Existenz alternativer Realitäten scheint meines Erachtens seit je her Fakt zu sein. Somit würde ich mit meiner Zeitmaschine unzählige alternative, einst verworfene Entscheidungen mitsamt ihrer damit verbundenen Realitäten aufsuchen und darin Veränderungen vornehmen. Die ursprüngliche Realität, wie auch immer sie ausgesehen haben mag, würde ich niemals wieder betreten können, denn bereits die eine oder andere von mir getroffene Entscheidung, mit oder ohne Zeitmaschine, könnte mich doch bereits in alternative Realitäten haben abdriften lassen.

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Quellen:
Die allgemeine Relativitätsheorie, Albert Einstein

Foto: http://www.nysun.com/opinion/fasten-your-seatbelts/82614/

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5 Antworten für “Zeitreisen im Quantenschaum”

  1. Uwe sagt:

    Hallo, Jonathan
    Die Frage nach Zeitreisen hängt ja auch davon ab, wie wir uns überhaupt die Welt vorstellen. Dem Anschein nach scheint sie wie ein Bühnenbild unabhängig von uns so zu existieren, wie wir sie wahrnehmen, ob wir nun da sind oder nicht. Und wenn man im Raum reisen kann, warum nicht auch in der Zeit.
    Alles, was jetzt so erscheint wie es sich eben gerade zeigt, hätte dann seine Ursache in den vergangenen Geschehnissen, die sozusagen in der Gegenwart kulminieren.
    Die Sufis aber z.B. stellen sich soweit ich weiss die Welt wie ein Fernsehbild vor, dass jeden Augenblick neu entsteht. Es erscheint nur wie eine ursächlich aufeinander folgende Serie von Ereignissen. Es gibt ja auch tatsächlich keine feste Materie, sondern nur Energien in Bewegung. das ist alles. Seth z.B. sagt ja auch, dass wir “die Welt” durch den Vorgang der sinnlichen Wahrnehmung erst erschaffen (individuell als auch kollektiv). Also erschaffen wir sie auch jeden Augenblick neu-und zwar entsprechend unserer Erwartungen bzw. auch Erinnerungen. Wenn dies zutrifft, wie ich denke, stellt sich die Frage nach Vergangenheit und Zukunft ganz anders. Dann gibt es real zuerst nur den Betrachter bzw. sein Bewusstsein und seine Schöpferkraft. Das Bewusstsein quasi als das Sinnesorgan der ewigen Seele ist wie die Seele selbst ewig und unsterblich. 1000 Jahre sind für es wie ein Tag, wie es in der Bibel so schön heisst. In dem Beispiel mit der Hypnose hast Du ja wunderschön beschrieben, wie jemand sich an alle Geburtstage und Geschenke erinnern konnte. Wie eine Reise in die Vergangenheit.
    Bei Zeitreisen denkt man aber daran, nicht nur von aussen eine Szene wieder zu erinnern, sondern auch körperlich darin anwesend zu sein. Und die Szene sogar zu verändern. Wir sind aber gar nicht unser Körper, dieser ist ja auch nur einer von vielen Objekten innerhalb unserer Wahrnehmung, auch, wenn wir uns damit identifizieren. Wenn wir dabei bleiben, dass alles stets im Bewusstsein eines Wesens geschieht, dann müsste also ein Bewusstsein eine Situation als Vergangenheit erschaffen. Jedes menschliche Bewusstsein befindet sich aber jederzeit im Jetzt bzw. im ewigen Jetzt.Daher verleiht im Moment der Wahrnehmung jedes Bewusstsein jedem Ereignis gezwungenermassen die Qualität “Jetzt”. Aus der Perspektive des Bewusstseins gibt es einfach keine Vergangenheit, wie sollte es da eine wahrnehmen können. Zudem müsste ja die Situation als Vergangenheit erschaffen werden und gleichzeitig die Person aus der Zukunft als zukünftig.
    Ich habe mir nicht die Videos des Professors angeschaut, aber aus der Perspektive des ewigen Bewusstseins gibt es keine Vergangenheit oder Zukunft. Und nur das Bewusstsein könnte sich bewusst sein, in der Zeit zu reisen. Die Frage nach der Zeitreise scheint sich nur zu stellen, wenn man sich Raum und Zeit als feste unabhängige Grössen vorstellt, in denen man mit dem Körper wandern kann. Das sind sie aber nicht. Genauso wenig wie wir bloss Körper und Verstand sind. Aber für das Bewusstsein sind Zeitreisen sowieso kein Problem, weil es jede Zeit und jeden Augenblick schon längst in sich birgt. Nur das Bewusstsein, dass sich in Vergessenheit seiner wahren Natur mit dem Körper identifiziert, kann die Frage nach Zeitreisen stellen. Insofern kommt mir die Frage nach Zeitreisen selbst schon etwas schräg vor. Obwohl sie wirklich fasziniert und eigentlich schon positiv beantwortet ist.
    Lieben Gruss, Uwe

  2. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Uwe,
    danke für Deinen ausführlichen Kommentar. :-)
    Es ist in jedem Fall richtig, wie Du es beschreibst. Vergangenheit und Zukunft existieren nur als Gedankenkonstrukt, tatsächlich erlebt wird ja immer nur die Gegenwart. Aus dem Grund hatte ich ja das multidimensionale Reisen erwähnt, das uns von einer Gegenwart in die nächste befördert, denn alle Realitäten existieren zur gleichen Zeit – halt genau so wie die vielen Fernsehkanäle. Es mag sein, dass auf einem Kanal ein Science-Fiction läuft und auf dem anderen ein Mantel-und-Degen-Film, aber die Programme laufen gleichzeitig. Trotzalledem glauben wir sehr stark an unsere erlebte Vergangenheit. Wir definieren uns sogar über sie. Würde man sich an keine Vergangenheit erinnern, könnten wir jeder sein. Unsere Krankheiten wären verschwunden, wir trügen einen neuen Namen und lebten vielleicht in einer ganz anderen Realität als zuvor. Somit ist nicht festgestellt, dass uns die Vergangenheit beeinflusst, aber sehr wohl die Konstrukte. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Reisende sagt:

    … und wieviel Einfluss haben unsere Tagesgedanken in der von uns wahrgenommenen Realität?

    Unternehme ich, wenn ich beispielsweise gedanklich ins Mittelalter “reise”, schon eine Zeitreise, oder findet dieses ausschließlich in meinem Kopf (Verstand) statt?

    LG

    Luise

  4. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Reisende,
    die Tagesgedanken beeinflussen unsere Realität sehr stark, jedoch oft mit einer zeitlichen Verzögerung.
    Eine Reise in Gedanken ist eine Fantasiereise. Natürlich kann man nun philosophieren, inwiefern Fantasie realistisch ist. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Reisende sagt:

    Hallo Jonathan,

    wenn ich noch eine Frage stelle darf, die mich gerade beschäftigt. Wie kann es sein, dass, wenn der Astralkörper den physischen Körper verlässt, dieser, wenn er – beispielsweise – einen Alptraum hat, sich hin und her wirft, zuckt oder sogar schreit?

    Wo kommen die Impulse her, wenn der Astralkörper gar nicht im physischen Körper zum Zeitpunkt des Traumes ist, sondern eben außerhalb.

    LG

    Luise

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