Filmkritik: Jumper

Habe heute Mittag einen Trailer zu einem Film gesehen, der nun am 14.2.08 in Amerika seine Premiere findet, in dem es um einen jungen Mann geht, der eine Fähigkeit in sich entdeckt, sich zu teleportieren, sprich, er kann sich von einem Ort zum anderen wünschen, ohne ein Flugzeug, Auto, Fahrrad oder seine Füße dazu benutzen zu müssen. Dieser Film heißt “Jumper” und wer einen kleinen Vorgeschmack wünscht, kann ihn sich HIER ansehen.

Jedenfalls scheint mich dieser Film in meinen Träumen inspiriert zu haben, denn als ich Nachmittags etwas meditierte und dann einschlief, fand ich mich in der Zukunft wieder. Vermutlich war es an die 50-100 Jahre weiter in der Zukunft. Dort besaß ich die Fähigkeit, die Zeit für kurze Momente zu beschleunigen oder zu verlangsamen. So konnte ich die Zeit beschleunigen und innerhalb einer Sekunde eine sehr große Strecke zurücklegen oder eben die Zeit verlangsamen und meine Umgebung nahezu einfrieren, während ich mich normal bewegen konnte.

Es war ein sehr langer Traum, der eine richtige Geschichte ergeben könnte. Mit dieser Fähigkeit ging ich halt durch die Welt und erlebte damit erstaunliche Dinge. Irgendwann lernte ich eine Frau kenne, die die gleiche Fähigkeit besaß. Wir freundeten uns sehr schnell an und verliebten uns. Sie erzählte mir dann die schreckliche Geschichte, dass sie mit ihrem Freund auf einem Rummelplatz gewesen wäre. Während sie mir die Geschichte erzählte, schien ich plötzlich ein unerkannter Beobachter ihrer Erinnerung zu sein. Ich sah sie, wie sie auf dem Rummelplatz neben einem Karussel stand. Sie war mit ihrem Freund verabredet. Kurz wurde sie aufgeschreckt von einem unangenehmen Geräusch, das wie eine Motorsäge klang. Später sollte sich herausstellen, dass es wohl die Tatwaffe des Mörders ihres Freundes gewesen ist. Seit diesem Tag nun sucht sie diesen Mörder und möchte ihn zur Strecke bringen.

Ich versprach, ihr dabei zu helfen. Es war eine lange Suche und wir hatten auch viel Spaß, trotz ihres traumatischen Erlebnisses. Wir erkannten bei der Anwendung unserer Fähigkeit, dass wir nicht beliebig oft die Zeit manipulieren konnten, sondern dass sich die Fähigkeit irgendwie immer wieder neu regenerieren musste, bevor sie wieder aktiviert werden konnte. Ich glaube, ich verbrachte Wochen mit ihr, bevor wir dann dem Bösewicht begegneten. Ich befand mich gerade an einer Art Flugsimulator, das man betreten und damit spielen konnte. Er stand auf der Straße, so wie vielleicht Rennwagensimulatoren in Spielhallen zu finden sind. Da dies alles in der Zukunft spielte, war dieser Flugsimulator natürlich eine erstaunliche Attraktion. Als ich gerade den Simulator verließ, spürte, ich, dass sich jemand von hinten näherte. Ich drehte mich um und sah einen maskierten Mann auf mich zulaufen und in seinen Händen hielt er einen größeren Gegenstand. Ich wusste, dass er es war. Für mich gab es in diesem Augenblick keinen Zweifel.

Ich wollte dann meine Fähigkeit aktivieren, um erst einmal auf Distanz zu ihm zu kommen, aber ich hatte meine Fähigkeit gerade noch am Flugsimulator eingesetzt und war noch nicht wieder regeneriert. Ich lief erst einmal fort, aber er war sehr schnell und holte auf. Ich versuchte meine Fähigkeit zu aktivieren, aber es gelang mir nur für ein oder zwei Sekunden die Zeit zu verlangsamen, damit er langsamer wird und ich ihn in einem günstigen Moment vielleicht überrumpeln konnte. Doch es klappte nicht. Plötzlich kam die Freundin angerannt. Sie hatte uns gesehen. In ihrer Begleitung war noch ein stämmiger Afro-Amerikaner mit Glatze. Vermutlich hatte sie ihn darum gebeten, zu helfen. Sie stürmten von hinten auf ihn zu. Als der Bösewicht das erkannte, versuchte er noch zu fliehen, aber nun konnten wir ihn zu Dritt angreifen.

Es gab ein gehöriges Gerangel auf dem Boden und plötzlich verwandelte sich der Mörder in den Afro-Amerikaner! Für einen Augenblick konnte ich die beiden noch auseinanderhalten, aber dann verdoppelte er sich auch noch und sein Klon nahm die Gestalt der Freundin an.

Nun konnten wir uns untereinander nicht mehr voneinander unterscheiden und standen uns für einige Zeit im Halbkreis gegenüber. Jeder musterte jeden und niemand konnte mit Sicherheit sagen, wer nun ein Klon war und wer nicht.

An dieser Stelle erwachte ich wieder in meinem Bett. Es war eine richtig spannende Geschichte. Meine Fähigkeit, die Zeit dermaßen zu manipulieren, hat mir ein Gefühl von Unabhängigkeit und Abenteuer vermittelt.

Dieser klasse Film ist HIER erhältlich!

3 Kommentare zu “Filmkritik: Jumper

  1. Aaaargh!!!! Das ist ja wie der Cliffhanger der letzten Folge einer Staffel von einer Tv-Serie! Gerade im spannensden Moment!

    Mir ist aufgefallen, dass wir, wenn wir träumen oft dann aufwachen, BEVOR eine geträumte Situation zu ihrer Auflösung findet. Wieso ist das so?? WAS soll das bringen? Was kann man schon lernen oder erkennen, wenn man im ungünstigsten Moment aufwacht?

    Auf jeden Fall hattest Du ja ein richtig tolles Abenteuertraum!!! Toll!!

    Herzlichst

    Louis

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