Traumnacht: Reise zum Mond

In der heutigen Nacht hatte ich wieder unwahrscheinlich viele Erfahrungen. Eine Menge luzider Träume und außerkörperliche Erfahrungen. Ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, was ich alles erlebt hatte, damit ich so viel wie möglich behalten konnte. Mein Gehirn war wieder einmal randvoll gefüllt und trotzdem habe ich das Gefühl, ich hätte nur ein Drittel von dem behalten, was ich erlebt habe. Die Zeitspanne, in denen ich all diese Erfahrungen machte, war vermutlich durchgehend von 2.30 Uhr bis um 6.30 Uhr. Mit enthalten waren sicherlich mehrere unterschiedliche Realitäten und sogar diverse Body-Shiftings. Aufgrund der Menge der Erfahrungen werde ich im Weiteren nur von den  spannendsten berichten:

Da ich fast drei Stunden am Abend geschlafen hatte, stieg in mir das sichere Gefühl auf, es in dieser Nacht mit einer Traumnacht zu versuchen. So nahm ich mir vor, spätestens um 1 Uhr ins Bett zu gehen und mich zu konzentrieren. Wie das manchmal so ist, wurde daraus 2 Uhr in der Nacht, weil ich mir noch eine Weile mit meinem Restlichtvertärker den auffällig klaren Sternenhimmel und somit einige Sternschnuppen angeschaut hatte.

Im Bett angekommen konzentrierte ich mich darauf, mich von meinem physischen Körper zu lösen. Nach ungefähr einer knappen halben Stunde spürte ich, wie die Schwingungen auftraten. Pünktlich und brav, mit einer Schwingung pro 2 Sekunden, traten sie wellenförmig auf, bis ich in meinen zweiten Körper wechselte, der vielen auch als Astralkörper bekannt ist.

Ich hatte anfangs starke Probleme, mich von meinem Körper abzulösen und auf Distanz zu kommen. Immer wieder blieb ich hängen, doch nach einigen Minuten konnte ich meinen Arm ablösen und dieser landete prompt auf dem Fußboden. Vermutlich hatte er sich etwas gedehnt, denn ohne Weiteres konnte mein Arm den Fußboden gewiss nicht berühren. Für einen Moment kam ich mir vor wie Mr. Fantastic von den Fantastic Four aus dem Kino, der seinen Körper beliebig dehnen kann. Während ich damit herumspielte und mit meinem gedehnten Arm den Boden abtastete, dachte ich darüber nach. Überhaupt sind diese vier Comic-Helden die symbolische Verkörperung von vier Fähigkeiten des Astralkörpers. Die Fantastic Four mit den Namen, Reed, Susan, Ben und Johnny besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, die sie aufgrund kosmischer Strahlung erhielten. Reed, wie erwähnt, kann seinen Körper beliebig dehnen, während Susan sich unsichtbar machen und einen Schutzfeld um sich generieren kann. Ben kann sich zu Stein verwandeln und ist unverletzlich, während Johnny fliegen und sich in eine menschliche Fackel transformieren kann. Hier erkennt man schon Fähigkeiten, die dem Astralkörper sehr nahe kommen: Unsichtbarkeit, Fliegen, Unverletzbarkeit, Dehnbarkeit, Schutzschirm. Auch sind Susan und Johnny Geschwister, während Reed mit Susan verheiratet ist und Ben der beste Freund von Johnny ist. Sie sind also eng miteinander verwandt, könnte man sagen, um somit auf eine gemeinsame Quelle zwischen diesen Fähigkeiten zu deuten.

Als mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, fühlte ich mit meinen Händen einen leicht körnigen Pepper-and-Salt-Teppich. Zuerst hielt ich es für völlig normal, aber dann fiel mir ein, dass ich in meinem Schlafzimmer nur einen sehr glatten und ebenen japanischen Teppich liegen habe und dieser lag mitten im Raum. Das Bett selbst steht auf Parkettboden. Das konnte somit sicherlich nicht mein Teppich sein, schlussfolgerte ich. Dann löste ich mich endlich von meinem Körper ab und stand im Zimmer. Wie schon oft zuvor, konnte ich nichts sehen. Die ganzen bisherigen Aktionen fanden in völliger Blindheit statt. Dann rief ich kurzerhand aus: “Ich will sehen!”und ich sah!

Sofort erkannte ich, dass ich mich in meiner alten Wohnung in Münster befand. Darüber war ich ziemlich erstaunt, denn ich hatte den Wechsel überhaupt nicht mitbekommen! Ich war anfangs völlig überzeugt gewesen, mich in meinem Schlafzimmer in meiner gegenwärtigen Wohnung zu befinden. Dies erklärte auch den körnigen Teppich, denn genau diesen besaß ich in meiner alten Wohnung.

Doch schien sich einiges in meiner alten Wohnung verändert zu haben. Ich sah dort viele Pflanzen und andere Möbel stehen… Es schien mir so zu sein, als dass dies dem gegenwärtigen Aussehen meiner alten Wohnung entsprach, vermutlich mit dem neuen Mieter… obwohl mir das vielmehr nach einer neuen MieterIN aussah. Dann ging ich durch die Balkontür auf den Balkon und schaute zum Himmel auf. Dort sah ich den Mond am Himmel und streckte mich nach ihm aus und befahl mir selbst: “Flieg zum Mond!” und ich raste auch schon los!

Ich hatte einiges über eine geheime Mondbasis gelesen und Videos gesehen, die noch sehr umstritten sind. Sie berichten von einer Mondbasis, die sich auf der Rückseite des Mondes befinden und schon seit Jahrtausenden existieren soll. Hierbei wird gemutmaßt, dass diese Basis einst von außerirdischen Besuchern unserer Erde in tiefster Vergangenheit erbaut worden war. Ebenso hörte ich davon, dass so manch Astralreisender es schon versucht haben soll, sich diese Basis einmal anzuschauen… Nun, das wollte ich mir nicht entgehen lassen und aus diesem Grunde hatte ich mich dann auch gleich in Richtung Mond aufgemacht, um mir das einmal selbst anzusehen…

Der Mond wurde immer größer und größer… Ich kam ihm definitiv näher! Es war ein lautloser Flug in mäßiger Geschwindigkeit – wie mir schien. Ich flog sicherlich nahezu ein paar Minuten lang, bis ich endlich dort ankam. Der Mond schien hell und ich erblickte all die Krater und das Gestein – so, wie wir ihn auch von vielen Fotos her kennen. Ich schaute mir die Oberfläche genau an, während ich um den Mond herumzufliegen versuchte. Aufgrund dessen, dass er die gleiche Rotationsgeschwindigkeit wie unser Planet Erde besitzt, ist stets die gleiche Seite des Mondes der Erde zugewandt. Kein Teleskop der Welt kann also die Rückseite des Mondes sehen und wer sich dafür interessiert, dem bleibt nichts anderes übrig, als persönlich vorbeizuschauen. Sehr fein ausgetüftelt von diesen ominösen Außerirdischen, falls es sie wirklich gegeben haben sollte, denn sollte der Mensch, aus der Perspektive der Vergangenheit, irgendwann einmal Teleskope entwickelt haben, würde dieser spezielle technische Fortschritt nicht ausreichen, um die Hinterlassenschaft der Außerirdischen zu entdecken. Somit konnten diese Außerirdischen genau bestimmen, wann ihre Basis in ferner Zukunft entdeckt werden würde, nämlich dann, wenn der Mensch dazu in der Lage sein würde, sich in einem Raumschiff außerhalb der Erde zu bewegen. Hierzu soll es ja bereits einige geheime Mondlandungen gegeben haben, um diese Basis näher zu untersuchen. Wenn dem so sein sollte, wie ich in meinem außerkörperlichen Zustand annahm, würde ich gleich mit eigenen Augen diese Basis erblicken können…

So flog ich gemächlich um den Mond herum und glaubte auf der Oberfläche einige seltsame Türme zu erkennen. Ebenso nahm ich einige wabenförmige Strukturen wahr, die teilweise auf der Oberfläche installiert schienen. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann hätte ich glauben können, ich befand mich nicht oberhalb der Rückseite des Mondes fliegend, sondern über den eines ganz anderen Mondes oder gar Planeten. Er sah völlig anders aus als ich es von den Fotos vom Mond gewohnt war! Falls der Mond tatsächlich auf der Rückseite dementsprechend aussah, dann hatte uns die NASA ganz gehörig einen Bären aufgebunden!

Plötzlich spürte ich wieder die Schwingungen und war im nächsten Augenblick zurück in meinem physischen Körper. Verflixt! Jetzt, wo es gerade so spannend wurde, landete ich nicht auf der Mondoberfläche, sondern vielmehr wieder in meinem Bett. Die Rückreise ist eben stets wesentlich schneller, musste ich abermals feststellen! Innerhalb von Sekunden war ich von der langen Reise zurückgeschnellt. Mein linker Arm war eingeschlafen und ich drehte mich nun auf die rechte Seite. Ich hoffte, dass ich noch einmal losfliegen könne…

Nach ungefähr zehn Minuten gelang es mir erneut, mich von meinem physischen Körper zu trennen. Dieses Mal stand ich in völliger Dunkelheit in meinem Schlafzimmer.

“Ich sehe jetzt sofort!” rief ich aus und ich konnte wieder sehen. Ich stand gerade vor meiner Schlafzimmerwand. Dort fiel mir dann eine seltsame Klappe auf, die in der Wand eingelassen schien. Sie war pechschwarz. Ich drückte mit der Hand gegen diese Klappe und sie öffnete sich. Ich steckte meinen Kopf durch diese Klappe und erblickte dahinter eine undurchdringliche Schwärze! Nun griff ich mit meinem Arm hinein, dann mit dem nächsten… und ehe ich mich versah, war ich durch diese Klappe geschlüpft!  Als ich zurückblickte, war die Klappe verschwunden! Ich hoffte inständig, dass ich später den Rückweg finden würde. Doch war ich zugegebenermaßen guter Dinge und vertraute darauf, dass mich die Schwingungen später schnell wieder zurückholten.

Nun flog ich durch diese Schwärze und erkannte in der Ferne plötzlich einige Bewegungen und Schemen. Je näher ich kam, desto deutlicher wurden diese Schemen. Es waren einige Wesen, die mich ein wenig an kleine Teufelchen erinnerten. Sie waren nichtmenschlich und besaßen einen langen Schwanz. Während ich sie aus sicherer Entfernung beobachtete, spürte ich mit einem Mal, wie sich etwas auf meinen Rücken warf. Es hielt sich ganz sanft an meinen Schultern fest und ich spürte Hände, die vier lange Finger und keinen Daumen besaßen! Jede Berührung dieser Hände kitzelten mich und ich musste lachen.

War ich hier etwa in der Unterwelt, die von vielen Autoren aus der Vergangenheit so oft beschrieben wurde? Wenn sich dem so verhielt, dann sahen sie zwar so aus wie kleine Dämonen, aber waren sehr sanft. Trotzdem war es mir lästig, die ganze Zeit Huckepack mit einem mir unbekannten Wesen durch die Gegend zu fliegen. Folglich befahl ich ihm, sich von mir zu entfernen – was er kurz darauf sofort tat.

Als ich näher an diese Wesen herankam, landete ich in einer Art dunklen Korridor. Ich war auf der niederen Astralebene gelandet, musste ich unwillkürlich feststellen, und meine Ankunft wurde bemerkt! Der Korridor führte auf einen großen Platz, auf dem bestimmt zwanzig oder mehr außergewöhnlicher Lebewesen herumliefen. Ein Wesen, das wenige Meter von mir entfernt stand, besaß eine schuppige, fast goldfarbene Echsenhaut, ein katzenhaftes Gesicht mit langen Ohren und einen langen, dünnen Schwanz mit einer dreieckigen Flosse am Ende. Es wirkte sehr weiblich auf mich und musterte mich streng. Langsam kam es auf mich zu und eine schlangenartige Zunge wurde sichtbar. Das Wesen zischte etwas, aber ich konnte es nicht verstehen. Dann fühlte ich plötzlich, dass das Wesen mir irgendwie feindlich gesinnt war. Ich war in ihr Territorium eingedrungen und das war mittlerweile nicht nur diesem einen Wesen aufgefallen. Nun kamen mehrere dieser Wesen mit drohender Körperhaltung auf mich zu.

Ich lief zurück in den Korridor, weil ich mir ausgerechnet hatte, am besten den gleichen Weg wieder zurück zu gehen, um hier hinaus zu kommen. Doch ich hatte mich verrechnet! Als ich im Korridor stand, spürte ich, dass nun auch einige dieser Wesen von der anderen Seite her kamen und mich in dieser schmalen Passage in die Zange nahmen! Ich spürte, wie meine Bewusstheit langsam abnahm…

Es gab keine andere Möglichkeit, als durch einen offenen Kampf die Wesen zur Seite zu schleudern und dann durch den Korridor zurück in den offenen schwarzen Raum zu kommen, damit ich wieder nach Hause konnte. Also setzte ich wieder meine psychokinetischen Kräfte frei, um das erste Wesen wegzuschleudern. Ich hielt dem Wesen meine Handfläche entgegen, zog sie ein wenig zurück und ließ sie, wie bei einem Stoß mit der flachen Hand, nach vorn schnellen. Deutlich spürte ich, wie meine psychokinetische Energie auf das Wesen traf.

In anderen Situationen, in denen ich mit Menschen oder anderen Wesen gekämpft hatte, flogen diese bei einem psychokinetischen Angriff meinerseits oftmals zehn oder zwanzig Meter weit weg, aber diese Wesen hier taumelten nur einige Schritte zurück und konnten sich erstaunlich schnell wieder fangen! Anfangs glaubte ich, es lag vielleicht an meiner schwindenden Bewusstheit, dass meine Psychokraft nicht mehr so stark war, aber vielleicht lag es auch an diesen Wesen, die diese Energie besser absorbieren konnten.

Bevor dies alles in einem Fiasko endete, sendete ich einen Impuls an meinen physischen Körper, um auf die direkte Weise wieder zurückzukehren. Wenige Sekunden später war die schwarze Welt und die seltsamen Wesen verschwunden und ich lag wieder wohl behütet in meinem Bett.

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Matrixblogger

Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

4 Kommentare zu “Traumnacht: Reise zum Mond

  1. Hi Jonathan,

    superspannende Reise, die ich gerne auch mal unternehmen möchte. Ich hatte bei einer Reise mal die spontane Idee, den Sirius zu besuchen. Allerdings habe ich den Weg dorthin gar nicht mitbekommen, weil ich in dem Moment, in dem ich dort sein wollte, auch dort war. Ich flog über eine urtümliche anthrazitfarbene Lavalandschaft. Zwischen den Nebelschwaden und Dämpfen glühte es. Einzelne Gesteinsplatten waren wild übereinandergeschichtet, andere so gegeinandergefaltet, das ich im Nachhinein an einen glühenden Ozean denken mußte, auf dem schieferfarbene Bruchstücke wie vulkanisches Treibeis gegeneinanderdriften – ich flog mit einem irren Tempo und fühlte mich elend. Der Geruch war abartig… heiss….giftig….ich dachte, ich ersticke und bin kurz darauf in meinem Körper im Schlafzimmer ‘erwacht’ …

    Liebe Grüße,
    feuervogel (sethforum)

  2. Hallo Feuervogel, hallo Lisa,
    danke für Eure Kommentare. Ich wollte mich eigentlich auch dort hinbeamen, also zum Mond, aber ich habe dem etwas misstraut, da ich keine Kennung von dem Ort hatte und dachte, dass ich dann ganz woanders landen würde. Also bin ich hingeflogen. ;-) Deine Erfahrung ist sehr interessant. Es wäre bestimmt spannend zu erfahren, wie der Sirius auf seiner Oberfläche beschaffen ist. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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