Traumnacht: Die Leinelfen

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Seit einigen Tagen konzentriere ich mich mal wieder sehr intensiv auf die Aktivierung der Zirbeldrüse, weil dies Thema meines kommenden Workshops ist. Dazu gehören Meditation, Dissoziation und einige kleine Hilfsmittel, die sehr unterstützend wirken. Bereits nach drei Tagen hatte ich einige Ergebnisse, d.h. plötzliche Flashs, in denen meine Zirbeldrüse spontan reagierte. Mitunter erinnerte ich mich an ein Gespräch mit Vanessa, meinem Padawan, das ich kürzlich hatte und in dem es um die verschiedenen Arten von Suchenden ging, die es in der Welt gab und die nach Selbsterkenntnis oder PSI-Fähigkeiten suchten. Es war ein sehr amüsantes Gespräch gewesen und Vanessa hatte mit wachsender Begeisterung humorvoll von den “Suchenden” erzählt. Ich werde in Kürze sicherlich Näheres berichten. Jedenfalls in einem dieser Flashs, dieser kam urplötzlich in mein Bewusstsein, als ich gerade auf der Facebook-Seite war, durch die Profile der ‘Freunde’ klickte und mir das Ergebnis der Umstellung anschaute, in der die einzelnen Profile auf eine chronische Gliederung umgestellt wurden, d.h. von der Geburt an bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt, erlebte ich plötzlich und ohne jede Vorwarnung mal wieder einen Sprung in die Zukunft und eine Stimme flüsterte zart in mein Hirn:

“Weißt Du, warum diese Community auf die Chronik umstellte? SIE wollten die Lebensgeschichte möglichst vieler Menschen für die große Datenbank sammeln, damit SIE nach dem großen … (Wort unverständlich) eine Erinnerung an sie besitzen werden… und es gab eben keinen einfacheren Weg als diesen…”

“Warum sprichst du von dem Ganzen in der Vergangenheit und bist du dir sicher?”, fragte ich die Stimme.

“Sicher ist nichts, aber wozu sonst braucht man die Lebensläufe so vieler Unbekannter…?”

Kurz darauf war die Stimme wieder verschwunden. Für diese Momente kam es mir tatsächlich so vor, als hätte ich mich gerade in einer Zeit befunden, in denen kaum noch Menschen gelebt hatten und eine solche Chronik tatsächlich existierte, die in ihrer Gliederung allzu ähnlich war. Leider waren diese Eindrücke zu kurz gewesen, als dass ich nun versichern könnte, dass ich dies unverzerrt wahrgenommen habe. Jedenfalls eine interessante, wenn auch leicht beängstigende Erfahrung.

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Solche Flashs können natürlich spontan auftreten. Auch ist dabei überhaupt nicht sicher, ob diese Information dann unbedingt der Wahrheit entspricht. Es ist ein mögliches, zukünftiges Ereignis, das als ein wahrscheinlich auftretendes bemerkt wird. Es muss also nicht eintreten. Viele Hellseher fallen gern darauf hinein, da ihnen nicht klar ist, dass sie nur in eine mögliche Zukunft blicken. Sobald sie als etwas sehen, das vielleicht unangenehm ist, dann glauben sie, die Menschheit warnen zu müssen oder prophezeien die schlimmsten Dinge. Nicht viel anders geht es im Leben eines jeden Menschen zu, in dem er immer wieder an einer möglichen Zukunft vorbeirast, in der er vielleicht sogar gestorben wäre bzw. auch gestorben ist. Doch er entschloss sich auf unterbewusster Ebene, diesen Tod nicht anzuerkennen und führte sein Leben normal weiter. Ich bin gespannt, ob von dem Facebook-Flash noch etwas kommen wird oder was sich tatsächlich dahinter verbirgt.

Es sind noch einige andere Flashs aufgetaucht. Gestern hatte ich beispielsweise ein Kundengespräch in einer Kneipe hier in Freiburg. Mein Kunde war männlich und eher der einfache Mann, der den ganzen Tag arbeitete und zumeist abends müde ins Bett fiel. Vielleicht noch einmal eine DVD schauen oder ein Computerspiel, ansonsten kämpfte er sich so durch das Leben. Gleich bei der ersten Begegnung fiel mir auf, dass er mir irgendwie bekannt vorkam. Ich dachte während unseres Gespräches des Öfteren darüber nach, aber mir kam keine Idee. Die Routinen des Alltags und sein Beruf hatten seine Erinnerungen überschattet und nicht eine seiner Bemerkungen oder Handlungen ließen mich aufhorchen, damit ich die Gewissheit hatte, dass wir uns schon einmal begegnet waren. Im Laufe des Gesprächs erzählte er mir von seiner Arbeit und auch wenn er immer etwas daran auszusetzen hatte und nicht glücklich über seine Wahl war, so war es dennoch sein gegenwärtiger Lebensinhalt – und wenn ich es recht bedenke, dann sprach er sogar recht gerne davon. Als er mit dem Thema Arbeit durch war, erzählte er mir plötzlich davon, dass er kein Mensch sei, der gerne Spiele möge, beispielsweise für den Computer oder Gesellschaftsspiele, aber womit man ihn immer wieder reizen könne und er sich auch gelegentlich dazu hinreißen ließe, seien jene, in denen Piraten vorkämen. Dabei erwähnte er einige Computerspiele, in denen man mit einem kleinen Schiff über die hohe See fuhr, Schätze ausgrub, sich Schlachten mit anderen Schiffen lieferte oder Handelsschiffe kaperte und ausraubte. In dem Augenblick begannen auch gleich einmal seine Augen zu leuchten und ich wusste im selben Moment, woher ich ihn kannte. In einigen Träumen oder Visionen konnte ich sehen, dass ich bereits einmal zu dieser Zeit gelebt hatte. Vorwiegend war ich ein Händler gewesen, aber es blieb nicht aus, stets auf Piraten oder andere zwielichtige Gestalten zu treffen, mit denen man Verhandlungen betrieb oder sich denen auch mal zu entziehen versuchte. Er schien mir auch nur jemand zu sein, dem ich vielleicht ein paar Mal in diesem anderen Leben begegnete, weil man gemeinsame Begierden besessen hatte, ansonsten verband uns nichts. Trotzdem war es interessant, mal wieder zu sehen, wie man Persönlichkeiten aus anderen Leben begegnete, sich die Wege kurz kreuzten, und man daraufhin weiterzog und getrennter Wege ging.

In der Nacht legte ich mich ins Bett und meditierte weiter. Dabei konzentrierte ich mich auf meine Zirbeldrüse und fiel daraufhin in einen tiefen Schlaf. Irgendwann in der Nacht kam ich in einem Traum zu mir und wurde luzide. Ich saß an einem großen Tisch und mir gegenüber saß Sonya, meine Traumlehrerin (s. Traumpersonen). Sie grinste mal wieder von Ohr zu Ohr und wies mit einem Kopfnicken auf zwei Frauen, die ebenfalls mit uns an diesem Tisch saßen.

“Ich weiß nicht, was ich da erlebt habe!”, sagte eine dieser Frauen recht aufgebracht.”Ich bin durch den Wald gegangen und dann hatte ich eine seltsame Erinnerung. Woher soll ich wissen, was das war? So was habe ich doch noch nie erlebt!”

“Kannst du noch mehr erinnern?”, fragte die andere Frau.

“Nein, das ist alles”, sagte sie und schaute dann nachdenklich aus dem Fenster.

“Und wie sieht es mit dir aus?”, fragte mich Sonya unvermittelt.

Eine unglaubliche Welle der Traurigkeit überkam mich. Dies war mir völlig unerklärlich! Die ganze Welt erschien mir plötzlich sinnlos und ich hätte jetzt und hier direkt sterben können, es wäre mir völlig gleichgültig gewesen.

Sonya schaute mich weiterhin an und grinste weiter. Es schien sie überhaupt nicht zu interessieren, wie ich mich fühlte. Doch das stimmte nicht ganz, denn ich fühlte trotz der Traurigkeit noch intuitiv genug, um festzustellen, dass sich hinter diesem plötzlichen Gefühlsansturm etwas verbarg.

“Die meisten Menschen identifizieren sich sofort mit ihren Gefühlen und halten sie für die absolute Wahrheit. Sie weinen, kreischen, zürnen oder keifen…”, erklärte mir Sonya, “doch so gut wie niemand besitzt die Energie, genau in solchen Augenblicken hinter das Gefühl zu blicken. Wenn man sie darauf hinweist, keifen sie nur noch lauter und sie identifizieren sich so stark, dass sie bereit sind, alles zu zerstören, was zuvor mühevoll aufgebaut wurde, weil sie sich dermaßen im Recht fühlen! Leider sind Gefühle wie Blätter im Wind und alles, was sie damit erreichen, ist sich noch mehr mit ihrem Leben zu identifizieren. So entstehen Gefangene ihrer selbst.”

Sie lachte… irgendwie lachte sie mich sogar aus! Und dies war gut so, denn nur so konnte ich trotz der Gefühle nüchtern bleiben. Also riss ich mich zusammen und schaute hinter diese plötzliche Depression. Warum waren sie aufgetaucht? Was war geschehen? Wo saß hier der Auslöser? Ich rekapitulierte die letzten Minuten und dachte darüber nach, was Thema gewesen war und was Sonya zu mir gesagt hatte. Die Gefühle kamen erst dann direkt durch, als Sonya mich gefragt hatte, ob ich eine Erinnerung an irgendwas hätte. War ich etwa zuvor mit dieser anderen Frau im Wald gewesen? Was hatte ich dort erlebt? Ich dachte und suchte, suchte und dachte… Ich war bereit, mich darauf einzulassen und alles anzunehmen, was da kommen mochte…

In diesem Augenblick schoss die Erinnerung gnadenlos in mein Bewusstsein! Ich lief durch den Wald und war auf die Leinelfen getroffen! Ich wusste ganz einfach, dass sie so hießen. Sie waren so absolut wunderschön, dass ich wie gelähmt stehen geblieben war und mich kein Stück mehr bewegen konnte. Sie waren zu Dritt,  waren miteinander beschäftigt und schienen mich erst einmal nicht zu bemerken. Sie waren sehr groß, vielleicht 1,80 m, sehr dünn und besaßen eine leicht bläuliche Haut. Ein sehr zartes Licht umgab sie, als strahlte ihre Haut von innen. Ich wollte sie nur noch beobachten und wenn es das letzte war, was ich in meinem Leben tun wollte!

Ihre Bewegungen waren anmutig und sanft, es schien, als schwebten sie nahezu über den Boden. Nun kamen sie auf mich zu und je näher sie kamen, desto intensiver spürte ich ihr inneres Licht. Es war so stark, dass ich von einem immensen Glücksgefühl durchflutet wurde, das mir sofort die Tränen in die Augen trieb.

Hier brach meine Erinnerung ab. Meine Depression hatte sich augenblicklich in ein immenses Glücksgefühl verwandelt. Nun verstand ich, dass die Depression wie ein Schleier gewirkt und diese Erinnerung verdeckt hatte. Ich dachte, dass ich mich unterbewusst nach diesem Moment zurück gesehnt hatte und da ich ihn nicht erinnern konnte, entstand die Traurigkeit. Doch nun war es so weit gekommen, dass ich mich erinnert hatte und ich war sicher, diese Erinnerung auch mit in meinen Alltag befördern zu können.

Sonya lächelte mich an. Jetzt hatte ich überhaupt nicht mehr das Gefühl, dass sie mich auslachte oder sie geplant hatte, mich zu verletzen oder zu ärgern, sondern sie hatte die ganze Zeit von meiner Erinnerung gewusst und die ganze Zeit versucht, mir zu helfen, dass ich mich erinnerte. Leider tarnt das Ego allzu gern solche Absichten und gaukelt einem vor, der andere habe nur Böses im Sinn. Ein Selbstschutzmechanismus oder eben einfach nur Dummheit.

Mit Sonyas warmen Lächeln erwachte ich aus diesem schönen Traum. Es war mal wieder eine sehr angenehme Begegnung mit meiner Traumlehrerin gewesen. Ich bin gespannt, was noch alles in nächster Zeit geschehen wird.

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6 Kommentare zu “Traumnacht: Die Leinelfen

  1. Wooooooooow…………….

    Ich will auch solch schöne Erfahrungen!!!!

    Gratuliere zu solch erhabenen Fähigkeiten und Erfahrungen!! Da wird man glatt blaß vor Neid! ;-)

    Und wieder schaffe ich´s nicht zum Workshop… WAS zum Henker ist los mit meinem Unterbewusstsein?? Wieso entscheidet er sich immer wieder dafür?? Ich kann zumindest sagen, dass die Entscheidung nicht BEWUSST gefällt wird.

    So fällt es mir zunehmend schwerer, an mich zu glauben… Aber bevor ich jetzt ins Jammertal falle gehe ich raus, die Sonne scheint! Endlich wieder. ;-)

  2. Grüß dich Jonathan

    Ich habe deinen Beitrag im Kulturstudio gehört und bin so auf deine Seite gekommen. Das was Du so machst finde ich sehr interessant.
    Ich habe gesehen, das du dich für Fraktale interessierst.
    Mir ist es unter Anderem gelungen 3 Dimensionale Fraktale Mandalas anzufertigen. Seit Anfang 2006 produziere ich für Menschen die an Ihrer Gottwerdung bewußt arbeiten, “Mandala Musik Gemälde” die einen direkten Kontakt mit der Wirklichkeit ermöglichen.

    2010 Habe ich mit meiner Frau ENZA aus diesem Grunde einen speziellen Raum erschaffen, der sogar durch einen Kornkreis in England angekündigt wurde. Am 26.06.2010 gab es einen besonderen Planetenstand. Es war genau der Tag als unser Politron fertig gestellt wurde.

    Du findest 2 Filme dazu, wenn du auf unseren Blog gehst.
    http://blog.dankmark.de/?p=1107

    Dort findest du auch ein PDF von Werner Neuner der diesen Kornkreis entschlüsselt hatte.
    http://bdu.dankmark.de/home/pdf/KornkreisWiltonWindmill2.pdf

    Liebe Grüße
    Solaris RA

  3. Hallo Solaris,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das Video mit dem 3-dimensionalen Fraktal gefällt mir. :-) Benötigt man dafür eine 3D-Brille? *g* Du solltest das Video als Stereoanimation präsentieren, dann kann man es anschielen und plastischer in 3D sehen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Grüß dich Jonathan :-)

    Diese 3 Dimensionalen Mandalas sind eine neue Entwicklung von mir. Du brauchst dafür keine 3 D Brille. Du brauchst Nur immre in die Mitte zu schauen. Nach kurzer Zeit hast du das Gefgühl durch die Mandalas zu fliegen.

    Hier findest du ein paar Beispiele von mir.
    http://www.youtube.com/user/MrSolarisra?feature=mhee

    Zudem habe ich mir deine Film Empfehlungen angesehen. Was mir aufgefallen ist, dass dort ein wunderbarer Film fehlt. Es liegt vieleicht daran, das dieser Film schon über 30 Jahre alt ist.

    Jedenfalls hat der Film bei mir dazu geführt, dass ich mit meiner Kindheit Frieden schliessen konnte und ich meinen Hass, meinem Vater gegenüber in Verständnis transformieren konnte

    Du kannst ihn hier sehen. Du brauchst dafür jedoch das Passwort: srintern
    http://blog.dankmark.de/?p=962

    Der Hauptdarsteller trägt übrigenz den gleichen Namen wie du :-)

    Liebe Grüße
    Solaris RA

  5. Hallo,

    hochinteressant, der Zusammenhang zwischen Depression – Schleier – und der dahinterliegenden Erinnerung, mit Sehnsucht verbunden bzw. Glücksgefühl wenn man drangekommen ist!

    Diesen Verdacht hab ich schon lange…
    immerhin deutet die Depression selbst auf ein “Wissen um irgendetwas” hin und daß man es eben nicht erlangt oder im Zugriff hat- daher unglücklich ist.
    Ohne Anlass gäbe es keine Depression.
    Daß sich viele die Hintergründe nicht erklären können heisst nicht daß es sie nicht gibt…

    Somit müßte man eigentlich ein Depressionslöschprogramm entwickeln können…

    Liebe Grüße
    Claudia

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