Retrieving: Alente das Albtraumwesen

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Retrieving bedeutet so viel wie “Rettungsaktion”. Dabei kann man in seinem Astralkörper in die Zwischenzone oder untere Astralebene gehen und verlorengegangene Menschen retten, die sich dort aufhalten und sich ihres Zustandes nicht bewusst sind. Solche Reisen werden in der Regel nur mit einem Mentor unternommen; also mit jemanden, der sich damit auskennt.

Ich befand mich mit einigen Leuten draußen in den Wäldern in einer Art Zeltlager. Wir hatten ein großes Lagerfeuer entfacht und viele saßen nun dort im Kreis um das Feuer herum und unterhielten sich. Unter den Teilnehmern erkannte ich Esther, Vivian, Akiria und noch einige andere bekannte Gesichter. Die Nacht war eingebrochen und es war wirklich schön, dort zu sitzen. Die Zelte standen vielleicht 20 Meter vom Feuer entfernt. Die Lichtung war ziemlich groß und der Himmel sternenklar.

“Das erinnert mich alles sehr an mein letztes Camp”, bemerkte Esther.

“In deinem letzten Camp? Wo warst du denn da?”, fragte ich.

“Das lief über ‘Earth Astralreisen‘. Kennst du die?”

“Ja, allerdings. Ziemlich unseriös! Die verlangen doch so seltsame Dinge von ihren Teilnehmern”, erinnerte ich mich.

“Stimmt. Am allerersten Tag sollte man seine Verbundenheit zur Natur beweisen und deswegen verlangte man von mir, ein Kaninchen töten.”

“Und? Hast du es gemacht?”

“Nein, ich hab das nicht fertig gebracht…”, antwortete sie.

“Klingt eher nach einem Survival-Workshop!”, bemerkte jemand und wir lachten.

Einige Zeit später beschloss ich, mich hinzulegen. Ich hatte es mir gerade auf meinem Lager gemütlich gemacht und die Beine ausgestreckt, als ich plötzlich jemanden vor meinem Zelt hörte. Ich richtete mich auf und ging hinaus. Dort saß dann ein Mann.

“Entschuldigung, wenn ich störe, aber ich habe ein dringendes Anliegen.”

“Worum geht es?”

“Ein Freund von mir hat unentwegt Albträume, jede Nacht und aufs Schlimmste. Er traut sich kaum noch zu schlafen und hat furchtbare Ängste. Kannst du helfen?”

“Dann wollen wir ihn mal keine weitere Nacht warten lassen…”, entgegnete ich und wir machten uns sofort auf den Weg.

Kurze Zeit später befanden wir uns in der Wohnung seines Freundes. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, er hieß Peter. Jedenfalls hatte er im Gegensatz zu mir bereits Platz in seinem Bett gefunden und schlief. Er wusste nicht, dass wir anwesend waren.

“Er ist noch inkarniert, oder?”, fragte ich den Freund.

Damit meinte ich, dass er noch auf Erden über einen physischen Körper verfügte. Aus dem Grund hatte er von unserer Anwesenheit auch keinen blassen Schimmer.

“Ja richtig. Was sollen wir jetzt tun?”, fragte mich der Freund.

“Nichts. Wir warten. Ich habe so das Gefühl, dass hier etwas ganz anderes läuft, als man vielleicht vermuten könnte.”

Mich beschlich eine dunkle Ahnung, denn jede Nacht unentwegt Albträume zu haben, fand ich äußerst auffällig. Das konnte nicht mehr an einem Trauma oder einer anderen schlechten Erfahrung liegen, die sich in der Vergangenheit verbuddelt hatte. Somit beschloss ich, einfach zu warten und ihn vom Nebenzimmer aus auf telepathischer Ebene zu beobachten.

“Warum denn nicht in seinem Schlafzimmer, warum hier im Wohnzimmer?”, fragte mich sein Freund.

“Ich weiß es nicht, ich gehe im Moment nur rein intuitiv vor. Darum besitze ich gerade nicht wirklich einen Plan.”

So warteten wir in der Dunkelheit auf den Moment, bis sich Peter wieder vor Albträumen winden würde… Es dauerte vielleicht eine Stunde, bis es so weit war. Wir hörten einige Geräusche aus dem Schlafzimmer, als würde sich jemand bedroht fühlen.

Augenblicklich sprang ich auf und raste ins Schlafzimmer. In Sekunden war ich dort und erkannte die Situation. An Peters Bett stand ein schwarzer Schatten.Bedrohlich stand er neben dem Träumer und schien ihn energetisch zu bedrängen! Ich glaubte, eine Energiespur zu erkennen, die sich zwischen dem Träumer und diesem Wesen gebildet hatte. Das Wesen drehte sich ruckartig um und erblickte mich. Schneller als ich irgendwie handeln konnte, war es schon verschwunden. Während seiner Flucht konnte ich ihn jedoch telepathisch scannen.

Kurz darauf kam Peters Freund herein: “Was ist passiert? Hast du etwas gesehen?”

“Ja, es war ein Albtraumwesen. Ich weiß nicht, was es zu bedeuten hat, aber es wird Alente genannt. Es löst augenblicklich Albträume aus, wenn es im Raum anwesend ist. Darüber hinaus kann es sogar in deinen Traum eindringen und diesen beeinflussen. Jedenfalls verwandelt sich jeder beliebige Traum sofort in einem unangenehmen Albtraum.”

Ich erinnerte mich dabei mal wieder an Baku, den Albtraumfresser. Er wird in Japan auf die Kopfkissen von Kindern gestickt, das dann verhindern soll, ähnlich einem indianischen Traumfänger, dass Albträume auftauchen. Alente war somit wie der Gegenspieler zu Baku. In der Regel bin ich ein Freund von Albträumen, weil es Träume sind, die von den Alben gesendet werden. Die Alben sind auch bekannt als Elben bzw. Elfen – wie man sich sicherlich zumindest aus Tolkiens Herr der Ringe erinnern kann. Warum sollten sie jemanden schicken, der jede Nacht Albträume beschert? Das ist doch zu viel des Guten.

“Hast du ihn denn erwischt?”, fragte mich der Freund.

“Leider nicht. Wir müssen morgen zurückkommen und nachprüfen, ob Alente noch einmal wiederkommt. Ich weiß nicht, ob es reicht, dass ich ihn jetzt einmal erwischt habe oder ob ein Kampf mit ihm nötig ist.”

“Können wir nicht was mit Liebe machen? Also, dem Wesen Liebe senden und hoffen, dass es sich dann auflöst oder nie wieder zurückkehrt?”, fragte mich Peters Freund.

“Nein, mit der Liebe können wir hier nichts bewirken. Das hält dieses Albtraumwesen sicherlich nicht auf!”

In der nächsten Nacht saßen wir erneut in Peters Wohnzimmer und warteten. Wieder einmal spürte ich irgendwann, dass Peter sich von etwas bedrängt fühlte und Laute von sich gab. Dieses Mal wartete ich noch eine Weile ab, um Alente in Sicherheit zu wiegen. Nach einer Minute sprang ich auf und schoss mit einer extremen Geschwindigkeit ins Schlafzimmer! Dort sah ich das Albtraumwesen wieder stehen! Es befand sich ziemlich nah bei dem Träumer und ich erkannte diesen Energiefaden erneut. Doch dieses Mal zögerte ich nicht und sprang das Wesen direkt an. Unsere Energiekörper knallten zusammen. Ich krallte mich an ihm fest und wir kämpften.

Der Kampf dauerte nicht lang und das Albtraumwesen löste sich auf. Nun wusste ich, dass es nie wieder zu ihm zurückkommen würde!

Jetzt betrat Peters Freund das Schlafzimmer: “Hey, hast du es erwischt?”

“Ja, ich habe es erwischt und mit ihm gekämpft. Es wird nie wieder zurückkehren…”

“Weißt du”, sagte er zu mir, “er ist mein freund und seitdem ich tot bin, gebe ich immer wieder auf ihn acht und besuche ihn hin und wieder. Jedenfalls vielen Dank für deine Hilfe.”

“Keine Ursache. Hoffen wir mal, dass das Wesen nun aufgelöst oder verschwunden ist.”

Danach verabschiedeten wir uns.

Plötzlich spürte ich, dass sich mein physischer Körper meldete, der seelenruhig in meinem eigenen Schlafzimmer lag und schlief. Ich konzentrierte mich auf ihn und kehrte zurück. Doch bei der Rückkehr gelangte ich nicht direkt in meinen physischen Körper, sondern in meinen Astralkörper.

In meinem Astralkörper angekommen, fühlte ich, dass jemand in meinem Zimmer war und die ganze Stimmung war ziemlich albtraumhaft! Verdammt, dachte ich, das Albtraumwesen ließ nun zwar Peter in Ruhe, aber es hatte sich jemand neues ausgesucht…

Doch als ich in meinem Astralkörper war, konnte ich Allente schnell vertreiben. Ich bin sehr gespannt, ob er morgen Nacht zurückkehrt.

Ich weiß im Nachhinein nicht, wie dieses Albtraumwesen exakt hieß. Es kann eben A’lente gewesen sein, aber ebenso Allente, Alente oder Alentis. Ich bin mir nicht mehr sicher. Namen und Bezeichnungen sind immer ein wenig schwierig, im genauen Wortlaut in den Alltag zu retten.

Ich frage mich nun, wie es sich mit diesem Wesen verhält. Wenn Albträume stets von den Elben kommen, wie es dann dazu kommen konnte, dass jemand jede Nacht von solch einem Wesen bedrängt werden konnte. Somit stellte sich für mich also die Frage, ob es ein Dämon oder ein getarnter Elb war. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Wesenheiten von höheren Ebenen dem Träumer auch als schwarzer, bedrohlicher Schatten erscheinen können. War dies immer der Fall oder nur in einigen Ausnahmen? Darauf hatte ich bisher noch keine Antwort. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Zusatz: Ich habe ein wenig recherchiert. Der einzige Begriff, der Sinn machen würde, ist Alente. Diesen gibt es im Lateinischen und Französischen in verschiedenen Formen und bedeutet übersetzt so viel wie: Ernähren, füttern, unterstützen. Dies würde zu der Energiespur passen, die ich wahrgenommen hatte als das Albtraumwesen neben dem Träumer stand.

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4 Kommentare zu “Retrieving: Alente das Albtraumwesen

  1. Hallo Jonathan,

    wollt Dir auf diesem Wege mal ein paar liebe Grüße dalassen. Mein Kaninchen hat mein Netzwerk- und mein Modemkabel gefressen, hab erst Ende der Woche Zeit zu Mediamarkt zu gehn und Dir zu schreiben.

    Das mit dem Schatten hört sich ja gruselig an, schick den blos nicht bei mir vorbei ;-)

    Also bis dahin
    Liebe Grüße und positive Träume
    Mila

  2. Hallo Mila,
    Du hast aber ein unartiges Kaninchen. ;-) Am besten gleich Metallkabel besorgen.
    Dieses Wesen war wirklich gruselig, aber es war auch ein spannender Traum und hoffe, der kommt mich mal wieder besuchen. :-) Ich bin ja immer offen für solch mir völlig unbekannte Wesen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Ich lese immer viel zum Thema Träume, Traumdeutung etc. und möchte nur kurz erwähnen, dass solche Albträume einen völlig anderen, banaleren Gruznd haben können.’

    Es gab eine Phase vor etwa 3,4 Jahren, da habe ich 2 Wochen lang die realistischsten und widerwertigsten Albträume meines Lebens gehabt. Ich konnte es mir nicht erklären, mal einen Albtraum vll. auch 2, 3 in einer Woche aber jeden Tag und in der Intensität.

    Ich habe mir gedacht, was ich seit 2 Wochen denn anders mache als vorher, welche Situationen mich stressen würden neurdings und kam auf nichts. Dann fiel mir ein, doch, es gab etwas. Seit 2 Wochen nahm ich Multivitamin-Präparate (Brausetabletten). Und statt 1 am Tag gerne mal 4,5 oder 6 weil sie schmeckten.

    Ich setzte sie ab und konnte sofort wieder normal schlafen nach 24 Stunden – das alles hatte ich vergessen als mir vor gut einem Jahr wieder das gleiche passierte. Wahnsinnig reale Albträume, die ich mir nicht erklären konnte. Dieses mal dauerte es aber nur 3 Tage bis ich mich erinnerte, dass ich soetwas schonmal hatte und damals auch die Brausetabletten nahm.

    Fasziniert von der “echtheit” der Träume, googlete ich nach “Vitamin C und Albträume” und fand diverse Einträge von Personen, die diesen Zusammenhang auch bereits bemerkt hatten und nun andere im Netz fragten ob dies wissenschaftlich belegt sei. Ich persönlich musste nicht auf ein Bericht aus einem Labor warten, ich war ja nur auf der Suche im Netz um das zu bestätigen und fands auch prompt.

    Der aller größte Clou dahinter war aber, dass nun vor etwa einem 3/4 Jahr durch die Presse ging, dass diese Präparate nciht nur unwirksam seien, sondern giftig / krebserregend!

    Mein Körper versuchte mir über diese intensiven Alpträume zu zeigen, dass ich ihn vergiftete!

    Keine Zauberwesen, kein Fluch, kein Zufall – Vitamin C in hoher Dosierung.

    Ich erwähne dass nur, weil man sich viel zu schnell auf ne Esoschiene begibt und immer dort die Lösung sucht obwohl alles wechselwirkt!

    Danke.

  4. Hallo Epospio,
    danke für Deinen Kommentar.
    Vitamin C ist nicht giftig und auch nicht krebserregend. Es kann aber durchaus das Träumen anregen. Vermutlich war etwas in den Brausetabletten, Aspartam vielleicht, wogegen sich der Körper gewehrt hat.
    Ich kenne viele Menschen, die Präparate mit hohen Vitamin-C-Dosen zu sich nehmen und diese berichten nicht von Albträumen. Von daher würde ich es an Deiner Stelle noch einmal mit reinem Vitamin-C probieren. Aber bloß nicht in der Apotheke kaufen, die jubeln einem unerwünschte Zusatzstoffe unter.
    Liebe Grüße, Jonathan

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