Reinkarnationserinnerung: Mönch Johannes

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Ich befinde mich draußen auf einem Waldweg auf dem Weg zu einem Haus. Das Haus ist vielmehr eine große Holzhütte. Sie wird selten bewohnt und ist ein bekannter Treffpunkt für Gruppen oder Menschen, die wandern oder gemeinsam feiern möchten. Auf dem Weg dorthin begegnen mir zwei junge Männer. Einer saß auf einem Motorrad, der andere stand neben ihm und sie unterhielten sich. Letzterer machte irgendwelche Karatetritte und wollte seine Kunst vorführen. Als er mich erblickte, rief er laut:

“Diesen Mönch da, den schnapp ich mir!”

Ich dachte, wieso sprach er von einem Mönch und schaute an mir herunter. Es stimmte. Ich trug eine braune Mönchskutte! Die Kapuze war weit ins Gesicht gezogen und man konnte mein Gesicht nicht sehen. Die Hände hielt ich gefaltet vor meinem Bauch.

Dann kam der Mann auf mich zugesprungen. Ich wich ihm aus. Dann vollführte er ständig irgendwelche Karatetricks, aber ich war mittlerweile ziemlich klar in dem Traum und wusste, dass er jetzt gewiss keine Chance mehr gegen mich besitzen würde. Also ging ich selbstbewusst auf ihn zu, ohne meine gefalteten Hände auseinanderzunehmen. Er machte noch einige seiner Karatebewegungen, aber griff mich nicht mehr an, sondern wich wild hantierend zurück. Irgendwann rannte er dann an mir vorbei und lief weg. Kurz darauf hörte ich, wie das Motorrad ansprang und sie fuhren weg. Ich drehte mich um und ging wieder in Richtung Hütte.

Dort angekommen hörte ich zufällig, wie auf der anderen Seite zwei Männer miteinander sprachen. Sie schienen etwas Geheimes vorzuhaben und wie das nun mal in einem Traum ist, war das bestimmt etwas Interessantes und ich lauschte heimlich. Ich konnte mitbekommen, dass es um ein Projekt ging, das mit einem seltsamen Gerät zu tun hatte. Das war alles. Als die beiden Männer verschwunden waren, wurde ich von zwei anderen angesprochen. Sie erklärten mir, dass sie diese beiden Männer auch belauschen würden. Ich schloss mich ihnen an und wir folgten den beiden Männern. Sie führten uns zu einem großen Haus, das an einem Hang stand.

Wir warteten, bis sie in dem Haus verschwunden waren. Danach lief ich hoch und wollte mich unauffällig hineinschleichen. Es klappte ganz gut und kurz darauf gelang ich in einen recht großen Raum, vielleicht 40 m² groß. Es standen überhaupt keine Möbel darin, aber in der Mitte des Raumes befand sich ein seltsames, längliches Gerät, das ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen hatte. Es war ungefähr einen Meter lang, 50 cm tief und vielleicht 60 cm hoch. Es schien überwiegend aus Metall zu bestehen und wirkte auf den ersten Blick wie ein vergessenes Abflussrohr. Oben befand sich eine  große Öffnung mit einer Art silbernem Deckel. Links war ebenfalls eine Öffnung, die eine glänzende Oberfläche besaß. Ich wurde aus diesem Gerät nicht schlau und da mir der Aufsatz oben als Deckel erschien, drehte ich neugierig daran herum. Tatsächlich ließ sich der Deckel abnehmen und ich konnte ins Innere blicken. Darin war einfach nur ein hohler Raum, in dem sich eine schlichte, handgroße Kugel befand. Die Kugel wirkte wie aus Plastik oder Plexiglas, das man zu einer Kugel geformt hatte. Ich nahm die Kugel heraus. Sie wirkte federleicht, aber im gleichen Augenblick kam ein weißer Strahl aus der Öffnung an der Seite und erschuf eine Art Tor in ungefähr drei Metern Entfernung.

Ich war überrascht. Das Gerät schien eine Art transportables Dimensionstor zu sein. Es öffnete ein Tor in eine andere Welt oder in einen weiter entfernten Raum. Jedenfalls wollte ich nicht durch das Tor gehen, da ich nicht wusste, was mich am anderen Ende erwarten würde. Also legte ich die Kugel wieder zurück in den Hohlraum. Im gleichen Moment schaltete sich das Dimensionstor wieder aus. Dann nahm ich sie wieder heraus. Das Spiel war lustig.

Plötzlich schoss ich aus meinem Körper heraus und befand mich unter der Decke und konnte mir selbst zusehen. Als ich die Kugel wieder mal in das Gerät zurücklegte, trennte sich – nur für mich in diesem außerkörperlichen Zustand sichtbar – das Zimmer in zwei Hälften. Auf der einen Seite sah ich mich stehen und auf der anderen befanden sich mehrere Leute vor dem Gerät. Sie schienen aufgeregt zu sein, weil auf der anderen Seite offensichtlich ein Unbefugter an dem Gerät herumspielte. Dann ging ich wieder zurück in meinen Körper.

Kaum lag die Kugel wieder in dem Gerät, öffnete sich innerhalb des Hohlraumes ein weißleuchtendes Loch und eine Hand griff nach der Kugel! Das Gerät war also von beiden Seiten einsetzbar. Das erstaunte mich umso mehr. Intuitiv griff ich wieder nach der Kugel, weil ich verhindern wollte, dass die anderen das Tor öffnen. Ich befürchtete, dass sie dann die Kontrolle über das Gerät hätten und mir vielleicht jemanden herüberschicken würden. Innerhalb des Hohlraumes stritten wir um die Kugel im fummeligen Handgemenge. Dann öffnete sich in dem Raum, in dem ich mich befand, ein Tor und erschrocken ließ ich die Kugel fallen. Vor mir stand ein Außerirdischer! Er war sicherlich 2 Meter groß und hatte diese großen, schwarzen Augen, wie man es aus vielen Filmen und Videos kennt. Nur war er wesentlich größer. Seine Haut wirkte sehr metallisch, aber die schwarzen Augen ebenso. Irgendwas stimmte mit diesem Außerirdischen jedoch nicht, so fiel es mir gleich auf. Er war ein Roboter! Vermutlich ein Helfer. Ein Helfer, der ausgesandt wurde, um die Störung am anderem Ende des Dimensionstores zu beseitigen! Das würde bedeuten, dass er mich beseitigen sollte.

Mit einem Mal stürzten meine beiden Helfer herein und attackierten ohne zu zögern den Roboter mit ihren Waffen und Fäusten. Doch ihr Angriff war schnell zerschlagen. Sie lagen innerhalb von Sekunden blutend am Boden. Das zeigte mir, dass ein offener Kampf gegen ihn ziemlich aussichtslos sein würde. Dann rannte ich ständig um ihn herum. Da er sich nur recht langsam bewegte, konnte er mich nicht greifen. Auf seiner Brust entdeckte ich eine runde Platte mit einem achteckigen Emblem (Oktagon). Es wirkte nicht metallisch, sondern aus dem gleichen Material wie die Kugel. Ich schlug einmal mit voller Kraft auf dieses Emblem. Der Roboter blieb zwar kurz stehen, aber dann bewegte er sich wieder und schlug wieder nach mir. Ich lief erneut um ihn herum und dann nach draußen. Auf dem Flur entdeckte ich einen Tisch, auf dem eine Schere lag. Mit dieser bewaffnet rannte ich wieder zu ihm, lief um ihn herum und im geeigneten Augenblick rammte ich die Schere in das Emblem. Doch wieder geschah nichts. Es war nicht ein Kratzer auf dem Emblem zu sehen. Bei meinem nächsten Versuch griff ich einfach nach dem Emblem und konnte es dann zufällig öffnen. Es klappte auf und der Roboter hielt sofort inne. Er bewegte sich nicht mehr. Ich vermutete, dass das Öffnen dieser Klappe ihn auf Empfang stellte. Hinter diesem Emblem entdeckte ich einen Schaltkreis und einen silbernen Knopf. Diesen drückte ich dann mal, in der großen Hoffnung, es würde dieses gefährlich Ding deaktivieren. Es funktioniert. Der Roboter ließ seinen Kopf hängen. Nun drehte ich mich um und wandte mich wieder diesem Gerät zu…

Ich erwachte kurz darauf in meinem Bett. Der Traum war sehr spannend gewesen. Zwar wundern mich noch einige Elemente hier, aber es war schon recht aufregend. Das achteckige Emblem war irgendwie wesentlich verschnörkelter und dicker als auf dem obigen Bild. Es sah sogar so aus, als wäre es geflochten oder in sich gedreht und es gab halt acht Ausbuchtungen. Kurz darauf erinnerte ich mich auch noch daran, dass eine Freundin vor ein oder zwei Wochen von mir geträumt hatte, sie hätte mich in ihrem Traum als Mönch Johannes kennengelernt. In der Traumrealität hätte ich nach wie vor wie Jonathan ausgesehen, aber zwischenzeitlich allem Weltlichen entsagt und hätte dies ganz allein für meine geheimen Forschungen getan, über die ich nicht mit ihr reden dürfte. Die Kirche wäre hierbei ein guter Schild, um mein Vorhaben und meine Gesinnung ungestört praktizieren zu können.  Es ist amüsant zu sehen, dass viele meiner anderen Selbste in anderen Realitäten oft mit dem Namen Jo… beginnen. Einmal träumte ich ja, dass Joachim Bublath, der Wissenschaftssendungen macht, eine Bruderseele von mir ist. Er erforscht jedoch viel mehr den skeptischen Bereich und ist streng wissenschaftsgläubig, also anders als ich es bin. Für mich ist die Naturwissenschaft nur eine sekundäre Hilfe, aber keine Religion.

Wenn ich diesen Traum mit Bruder Johannes mit meinem Traum von heute in Beziehung setze, dann könnte hier durchaus eine Verbindung bestehen.

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

6 Kommentare zu “Reinkarnationserinnerung: Mönch Johannes

  1. Hallo Johannes :-)
    Das finde ich interessant was du schreibst. Vor etwa vier Tagen habe ich auch kurz von Dir geträumt. In diesem Traum warst Du verheiratet mit einer zierlichen Frau mit dunkelbraunen glatten Haaren, die etwas dünn und nicht besonders hübsch war, aber sicher interessant. Wir haben uns dann umarmt wie zwei gute Freunde. Ich denke diese Umarmung war ein physisches Bild, hat den physischen Körper dargestellt. Aber vielleicht auch einfach das irdische freundschaftliche Verhältniss. Die Frau mit der Du verheiratet warst, über die dachte ich, ich weiss nicht warum, es könnte z.B. die Jane Roberts sein. Aber es war vielleicht auch einfach ein „weibliches“ Selbst – entweder von Dir, oder es war ein Selbst von einer anderen Frau. Aber es ging da mehr um eine geistige Ebene, also nicht physische, so erlebte ich es. Es würde ja auch gut passen zu dem Mönch Johannes, auf geistige Ebene darf er ja heiraten, oder? Und wenn die Frau nicht gerade eine atraktive Blondine war, so war es für diesen Umstand gerade das Richtige :-)…:-).
    Dein Traum hat mich auch sonst sehr berührt, da mir das Bild des Bruders Johannes auf eine andere ebene sehr nah ist. Mein eigener Bruder Jan, auf deutsch Johannes, starb etwa vor zehn Jahren nach einem Autounfall. Er war damals 25 Jahre alt. Ich liebte ihm sehr, und weine bis heute für ihm. Aber es gibt auch eine andere Seite. Im Grunde genommen ist er mir durch dieses Erreigniss viel näher gekommen, als er es sonst wäre, wenn er weiter leben würde. Das kann man sich vielleicht heutzutage gar nicht vorstellen, aber es ist so. Er hat mir so viel Liebe geschenkt – vor allem auch nach dem Tod, wie kaum ein anderer Mann es mir schenken konnte. Ich hatte nie eine Sehnsucht nach seinem Körper gehabt – als Frau, und trotzdem, durch diese Liebe ist es für mich jetzt schwer, einen Mann zu finden, den ich ähnlich lieben konnte, und der so bedingungslos auch mich lieben würde. Er spricht zu mir durch die Bilder des Lebens um mich herum, durch Musik und Lieder und durch Träume. Sein Selbst ist es, was ich liebe – wenn ich es so nennen darf. Dieses Selbst suche ich dann immer wieder, wenn ich mich hier auf der Erde verliebe, aber ich werde dann immer wieder enttäuscht, da ich nicht mit einem Selbst von einem anderem Mann mich so intensiv verbinden kann, wie ich mir es wünsche, wie ich es von meinem Bruder kenne. Das irdische Leben wird dann immer stärker als eine geistige Vebindung, die von Dauer wäre. Ich meine damit nicht das eine körperliche Verbindung dann ausgeschlossen wäre, gar nicht. Ich denke die Verbindung durch das Selbst macht auch die körperliche Ebene in der Beziehung erst gesund und „unerschöpflich“. :-) Mein Bruder will es, das ich mir einen Mann suche, hier auf der Erde. Vielleicht beschützt er mich, damit ich nicht einen falschen Mann wähle. Den „Richtigen“ müsste ich ja wahrscheinlich mehr lieben, als meinen Bruder.
    Vielleicht kennst du meinen Bruder – er lebt auf eine Art und Weise vielleicht ähnlich wie Du, er hat nur keinen menschlichen Körper. Und ich habe ihn auch schon erlebt im Zusammenhang mit einem Ausserirdischen. Es mag ja alles klingen wie eine wilde Fantasie. Aber es gibt einfach eine reale positive Wirkung und auch Inspiration, Gedanken, ich lerne viel, und bekomme auch viel Glauben, und Hoffnung, und Kraft, was ich alles selber einfach nicht schaffen würde. Er hat mir den Weg gezeigt zum Selbst, seinem, meinem, dem von anderen Menschen.
    Ich denke wenn sich die Menschen in eine Beziehung oder Freundschaft oder in eine Gemeinschaft wieder durch das eigene bewusste Selbst verbinden können und wollen, werden sie unglaubliche Kräfte und Möglichkeiten entdecken und entwickeln. LG von Sarah

  2. Jane Roberts habe ich schon einige Male in den Träumen getroffen. Sie begrüßt den einen oder anderen sehr gern, der sie in den Träumen besucht. Sie wartete noch auf ihren Mann Robert, der ja kürzlich auch verstorben ist, um ihn abzuholen.
    Wenn Dein Bruder so früh gestorben ist, dann hatte er einen wichtigen Grund, die physische Ebene zu verlassen. Ich bin sicher, den wird er Dir irgendwann erklären. :-) Liebe Grüße, Jonathan

  3. Hallo Jonathan!
    Da haben wir doch glatt eine Gemeinsamkeit: auch ich bin in einem anderen ein Mönch … wenn auch kein besonders liebenswerter. Er stellt wohl eine meiner “dunkleren” Seiten dar. Allerdings konnte ich bereits immense Lernerfahrung aus meinem “unschönen” Mönchdasein gewinnen und einige meiner Verhaltensweisen als Nicole wurden mir deutlich bewusst. Übrigens … ich heiße als Mönch Nimrod ;-)

    LG
    Nicole

  4. Hallo Nicole,
    Nimrod war ja der Name des Anführers, der den Turmbau zu Babel befehligte – so weit ich mich zu erinnere. Der warst Du aber nicht zufällig? ;-) Für mich war es jedenfalls immer ein sympathischer Name, denn er versuchte, den Eingang zum Mutterschiff zu erreichen und baute wie ein Wilder an diesem Turm. Ich habe dahingehend mal mit einer Geschichte angefangen, aber bisher nicht vollendet. Babylon bedeutet ja in seiner Sprache so viel wie “Tor der Götter”. An der Stelle winkt der Zaunpfahl. ;-) Und wenn man ein wenig weiterliest, dann erhalten auch die Namen der damaligen “Städte” ganz neue Bedeutungen und es könnte einem der Verdacht kommen, dass die eine oder andere Stadt gar keine war. Liebe Grüße, Jonathan

  5. *lach* Nein, der Nimrod vom Turm zu Babel bin ich nicht. Mein Nimrod lebt zur Zeit der großen Hexenverfolgung und mischt selbst fleißig daran mit, dass so viele Frauen auf dem Scheiterhaufen landen :-( . Ja und als Nicole bin ich nun selbst eine Hexe ;-) . Zudem war es für mich immer ein halber Weltuntergang, wenn irgendjemanden irgendetwas zustößt. Dank Jane Roberts und Seth kann ich inzwischen mit “Unglück” umgehen und kann mich mit meiner karmischen Verbindung zu Nimrod aussöhnen.

    LG
    Nicole

  6. Hallo Nicole!
    Ja, so lernt man beide Seiten einmal ausgiebig kennen. ;-) Zum Glück wird Dich niemand so schnell verbrennen in der heutigen Zeit. Da können die neuen Hexen aufatmen.
    Liebe Grüße, Jonathan

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