Free Gary McKinnon!

Wer sich nicht mehr an meinen Beitrag über Gary McKinnon erinnert…:

Gary ist dieser Hacker aus England, dem es gelungen ist, sich in 97 Computer der NASA zu hacken. Er hat in den 90er Jahren dort wochenlang auf deren Festplatten herumgesurft und laut seinen Beschreibungen gab es dort massig Dateien über Ufos sowie einige Exceldateien, in denen Namen und Ränge diverser Raumschiff-Kommandanten aufgeführt waren, von denen manche ganz klar als außerirdisch hervorgehoben waren, aber amerikanische Dienstgrade trugen!

Er erklärte vor der Presse und bei einigen Interviews, dass seine Freundin ihn stets gewarnt hatte, damit weiterzumachen, aber er war fasziniert von den Informationen, die er auf den PCs der NASA vorfand. Satellitenbilder von der Erde, auf denen Ufos zu sehen waren und sowie retuschierte Bilder, die dann herausgegeben wurden (vermutlich für Luftaufnahmen, so wie es sie gegenwärtig auch für Google Earth usw. gibt und heute verwendet werden). Laut Gary sind all diese Aufnahmen vorher durch die NASA durchgesehen und retuschiert worden.

Er hat darüber hinaus sogar einen Bericht einer Sekretärin lesen können, die versehentlich in das Fotolabor der NASA gelangt war und dort massig Fotos von Ufos entdeckte, die zum Trocknen aufgehängt worden waren (derzeit steckte die digitale Fotografie noch in den Kinderschuhen vor allem auf den von vor Jahren hochgeschossenen Satelliten). Als sie dann fragte, was dies für Fotos seien, wurde ihr mitgeteilt, dass diese noch nachbearbeitet werden müssten, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen dürften, dass dies Top Secret sei und sie keinesfalls darüber reden dürfte.

Die NASA gilt ja als Privatunternehmen und ist auch entsprechend auf ganz offizielle Weise eingetragen, doch laut McKinnon entspricht dies nicht den Tatsachen, denn die NASA ist definitiv in den Händen des amerikanischen Militärs. In den 90ern wurde diese Aussage angezweifelt, denn diese Behauptung entspräche – im Vergleich zu Deutschland – ungefähr der Anschuldigung, dass unsere ESA (Europäisches Raumfahrtprogramm) trotz ihrer europäischen Gründungsmitglieder in der Hand des Militärs einer bestimmten Regierung wäre oder der Behauptung, dass eine Firma wie Daimler Benz oder Nestle in militärischer Hand sei. Doch ein paar Jahre später, siehe da, ist der neue Präsident  der NASA, Michael Griffin, ganz zufällig auch ein ehemaliger Mitarbeiter der CIA.

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Leider gab es zu dieser Zeit nur diese preiswerten Analog-Modems, d.h. das Internet war noch sehr langsam und zu jener Zeit dauerte es locker Stunden, um ein Bild oder andere Dateien herunterzuladen. Aus dem Grund kann McKinnon – zumindest behauptet er dies – keinerlei Beweise für seine Behauptungen vorlegen.

Ausgedacht hat sich das McKinnon sicherlich nicht, denn nachdem er von der NASA entdeckt wurde, stand kurz darauf nicht die Polizei vor der Tür, wie es bei einem Zivilverbrechen sicherlich der Fall gewesen wäre (weil NASA ja ein Privatunternehmen sein soll), sondern das amerikanische Militär. Der Computer wurde beschlagnahmt, Freunde und Familie verhört und McKinnon in Haft genommen.  Da er jedoch britischer Staatsbürger ist, weigerte sich die Regierung, ihn an die USA auszuliefern, denn die US-Beamten wollten unbedingt, dass er seine Strafe in Amerika absitzt. Es wurde viel verhandelt und debattiert, Gary erhielt sogar das Angebot, wenn er freiwillig nach Amerika gehen würde, um seine Strafe dort abzusitzen, würden sie ihn nach ein paar Jahren wieder freilassen. Doch McKinnon ließ sich nicht darauf ein, weil das amerikanische Militär sich weigerte, ihm dieses Versprechen schriftlich zu geben. Nachdem McKinnon abgelehnt hatte, wirft ihm das amerikanische Militär nun vor, dass er im Auftrag von Terroristen gehandelt habe und von daher auf jeden Fall ausgeliefert werden müsste. Es wurden plötzlich Indizien vorgelegt, woher sie auch immer gekommen sein mögen, er würde mit dem Terrorist Babar Ahmed zusammenarbeiten. Wer sich den sympathischen Gary McKinnon jedoch in einem der Interviews anschaut, würde sofort erkennen, dass dies nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein kann.

Nun ist es so weit, dass die britische Regierung sich bereiterklärt hat, McKinnon doch auszuliefern. Mittlerweile hat sich auch schon eine Gruppe von Menschen gebildet, Sympathisanten von Gary McKinnon, die unter dem Banner “Free Gary McKinnon” seine Freilassung fordern, da er seine Tätigkeit als Hacker nur deshalb ausgeführt hatte, um die Informationen, die vor den Völkern der Erde bewusst verborgen werden, aufzudecken und der Welt zugänglich zu machen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte spricht hierbei jedoch das letzte Wort und der Termin steht in Kürze an.

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Quelle:
http://www.exopolitik.org/index.php?option=com_content&task=view&id=219&Itemid=54
http://freegary.org.uk

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