Filmkritik: World Beyond

Filmkritik World Beyond George ClooneyFrank (George Clooney) berichtet darüber, wie er in seiner Jugendzeit an einem Erfinderwettbewerb mitmachen wollte. Dort lernte er einst seine große Liebe Athena (Britt Robertson) kennen, die ihm eine Anstecknadel überreichte. Mit der Nadel gelangte er in eine Parallelwelt namens Tomorrowland, das Land von Morgen, das einst von Plus Ultra gegründet wurde, einer Gemeinschaft aus brillanten Wissenschaftlern wie Jules Verne, Nikola Tesla und Thomas Edison. Jahre später entdeckt Casey plötzlich eine solche Anstecknadel und teleportiert sich direkt nach Tomorrowland und muss entdecken, dass das Land vernachlässigt wurde. Die brillanten Köpfe hatten eine Maschine gebaut, die in die Zukunft schauen kann und diese prophezeit zum Verdruss aller in zwei Monaten den Weltuntergang. Casey sucht Frank und Athena auf, um eine Lösung zu finden.

Die plötzlichen Teleportationen beim Berühren der Anstecknadel sind sehr gelungen dargestellt, bei der man zwar die andere Realität sehen kann, aber sich noch immer in seinem Alltag befindet. Sehr amüsant, wenn man über das dortige Feld läuft und gleichzeitig die Treppen herunterfällt, weil physische und geistige Anwesenheit in zwei verschiedenen Ebenen stattfinden. Trotz gelungener Ideen und interessantem Plot, wirkt die Umsetzung ein wenig infantil und ist somit eher für die Jugend konzipiert. Tomorrowland erscheint dem Zuschauer zuerst wie eine inszenierte Film-Werbung aus Starship Troopers, bevor erkannt wird, dass hier eine geheime Welt erschaffen worden war, um die Menschheit auf eine neue Zukunft vorzubereiten, fertig erstellt und zur Übernahme bereit. Doch die Maschine, die den Weltuntergang voraussieht, woran es vonseiten der klügsten Köpfe überhaupt keinen Zweifel gibt, wird von der Protagonistin als empathische Tachyonen-Maschine entlarvt, die die Ängste der Menschen aufsaugt und die entsprechende Realität darstellt, die die Menschen aufgrund ihrer Gedanken von da an auch selbst erschaffen. Ein wunderschönes Gleichnis zur aktuellen politischen Situation, in der der Regisseur Brad Bird versucht, dem Zuschauer deutlich zu machen, dass ein Krieg oder eine Apokalypse jedweden Ausmaßes nur mithilfe der eigenen Befürchtungen und Erwartungen in Gang gebracht werden kann. ‘Wer sich daran beteiligt, will die Katastrophe!’, so ist das knallharte Resümee und die Botschaft dieses unterhaltsamen Science-Fictions.

Fazit: 6 von 10 Sternen. Unterhaltsam.

Film ist HIER erhältlich!

Regie/Drehbuch: Brad Bird
Mit: George Clooney, Britt Robertson, Hugh Laurie
Genre: Sci-Fi, Mystery
Land: USA 2015, ca. 130 min.
FSK: ab 12 Jahre
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Trailer: Video

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2 Antworten für “Filmkritik: World Beyond”

  1. traveler sagt:

    Hi Jonathan

    Versuchs doch mal mit dem Film “Klick” mit Adam Sandler.
    Na gut, Adam Sandler tönt schonmal nicht so, als würde er hier reinpassen…aber er tuts. Sehr guter Film über die Auswirkungen von simplen Entscheidungen.
    Viel Spass

  2. Kevin sagt:

    Ich fand den Film nicht wirklich gut. Die Story irgendwie merkwürdig und nicht gut umgesetzt!

    Trotz Clooney und Sci-Fi Fan, hätte ich mir den Film sparen können…

    LG Kev

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