Retrieving: Die Höhle

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Retrieving bedeutet so viel wie “Rettungsaktion”. Dabei kann man in seinem Astralkörper in die Zwischenzone oder untere Astralebene gehen und verlorengegangene Menschen retten, die sich dort aufhalten und sich ihres Zustandes nicht bewusst sind. Solche Reisen werden in der Regel nur mit einem Mentor unternommen; also mit jemanden, der sich damit auskennt.

Ich hatte letzte Woche mal wieder richtig Lust ein Computerspiel zu spielen. Eigentlich komme ich recht selten dazu, aber dieses Mal gönnte ich mir ein Spiel. In diesem Spiel blieb ich jedoch irgendwann an einer Stelle stecken, weil ich einfach nicht weiter wusste. Es war ein Rätsel vorgegeben, das ich zu lösen hatte, aber es funktionierte nicht und eine Lösung war nicht in Sichtweite. Irgendwann habe ich das Spiel dann beendet. Einige Tage später träumte ich den folgenden Traum…

“Sie müssen uns unbedingt zu Hilfe kommen! Wir haben Kinder dort und wir haben es mit einem Problem zu tun, das wir nicht einschätzen können!”, sagte die ältere Frau zu mir.

Ich stand gerade vor einem großen, gemeinnützigem Haus, das mich irgendwie an ein Kinderheim oder Waisenheim erinnerte. Die Frau trug graue Kleidung und einen strengen Dutt. Sie wirkte auf mich als hätte sie heute ausnahmsweise ihr Nonnenkostüm im Schrank gelassen.

“Wo liegt denn das Problem?”, hakte ich noch einmal nach.

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“Wenn wir das wüssten! Schauen Sie es sich doch einmal an und dann können wir weitersehen.”

Wir gingen über einen asphaltierten Platz und betraten ein mehrstöckiges Gebäude. Wir gingen einen langen Gang entlang und am Ende gelangten wir in eine sehr große Halle. Erstaunlicherweise war hier die Decke sicherlich an die 20 Meter oder mehr hoch. Und am Ende der Halle sah ich plötzlich naturechtes Höhlengestein. Tatsächlich führte von dort eine Höhle ins schwarze Nichts.

“Haben Sie hier in Ihrem Gebäude eine Höhle?”, fragte ich.

“Ja, das haben Sie richtig erkannt. Wir haben das Haus um die Höhle herum gebaut. Die Kinder, die hier leben, gehen sehr gern in dieser Höhle spielen. Sie hat auch ihre ureigene Kraft.”

Ich ging näher an den Eingang zur Höhle und war erstaunt, dass sie so perfekt in das Ambiente des Hauses integriert worden war. Dann ging ich einige Schritte in die Höhle hinein und es wurde sehr schnell dunkler.

Die Frau blieb zurück und erklärte mir, dass die Kinder hier immer wieder auf die Probleme gestoßen wären und dass niemand sich trauen würde, dort genauer nachzusehen bzw. nach einer Lösung zu suchen.

“Gut zu wissen”, rief ich zurück. “Ich werde dann mal weiter hineingehen und nachschauen.”

“Ja, machen Sie das. Ich warte hier.”

Nun sah ich noch, wie einige Kinder herbeigelaufen kamen, die vom Eingang der Höhle aus neugierig hinter mir herschauten. Ich runzelte die Stirn. Das war doch wohl kein präventiver Abschied… dachte ich mir so?!

Ich ging immer weiter in die Höhle hinein und konnte mittlerweile die Hand nicht mehr vor Augen sehen. Doch dann hörte ich plötzlich etwas… es war ein seltsames Summen!

“Ich kann ein Summen hören! Es klingt bedrohlich!”, rief ich aus der Höhle heraus.

“Ja, das haben unsere Kinder auch immer beschrieben und sind wegen der bedrohlichen Art weggelaufen. Können Sie sagen, um was es sich dabei handelt?”

Dann ging ich noch tiefer in die Höhle hinein. Das Summen jedoch entfernte sich wieder. In der Ferne hörte ich nun auch ein lautes Tropfen. Ich musste jedoch nicht lange warten und das Summen wurde wieder lauter. Immer lauter und lauter als käme es geradewegs auf mich zu. Intuitiv ging ich mehr nach rechts und lehnte mich an die Höhlenwand, um weniger Angriffsflächen zu bieten.

Nun war das Summen ganz nah bei mir… ja, jetzt direkt über mir! Es summte überall! In meinen Ohren und die Höhlenwände reflektierten es immer stärker und stärker… Dann sah ich die Lösung! Es war ein Bienenstock! Hier unten lebten Bienen und hatten sich ein Nest gebaut. Sobald die Kinder zu nahe an den Stock herankamen, fühlten sich die Bienen bedroht und flogen auf die Kinder zu.

Langsam ging ich wieder zurück und erklärte dann der Frau das Problem.

“Oh, vielen Dank, dass Sie sich so weit hineingetraut haben! Wir hatten nicht den Mut dazu. Aber was machen wir denn nun? Wie können wir die Bienen dort loswerden?”, fragte die Frau nachdenklich.

“Am besten rufen Sie einen Imker an, der die Bienen dort herausholt. Er wird sich bestimmt freuen, so viel neuen Zuwachs zu bekommen.”

Das Gesicht der Frau hellte sich auf und wir verabschiedeten uns voneinander. Die Kinder umringten mich jetzt auch und jubelten und zerrten an mir herum. Dann verabschiedete ich mich auch von ihnen und ging.

Als ich erwachte dachte ich über den Traum nach. Die Höhle war auf jeden Fall sehr imposant gewesen. Ein ungewohnter, aber auch ein schöner und interessanter Anblick.

Gestern habe ich dann ein wenig an dem Spiel weitergespielt, an dem ich letzte Woche kläglich gescheitert war. Letzten Endes fand ich die Lösung! Ich musste in einen Raum, in dem sich Bienenstöcke befanden, die durchsucht werden mussten. Da musste man erst einmal drauf kommen…  So können sich Ideen, “Probleme” und kreative Fragen auch kreativ und schöpferisch lösen… Wenn man hierbei einmal bedenkt, dass z.B. die Erfindung der Glühbirne und auch die Entdeckung des Antibiotika ebenfalls aufgrund eines Traumes erst möglich waren, erkennt man doch schon die Kreativität der Träume…

~.~

Wer sich für solche Themen interessiert, kann gern einmal die Workshops des Matrixbloggers besuchen oder seinen Youtube-Kanal abonnieren:

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3 Kommentare zu “Retrieving: Die Höhle

  1. >>>Wenn man hierbei einmal bedenkt, dass z.B. die Erfindung der Glühbirne und auch die Entdeckung des Antibiotika ebenfalls aufgrund eines Traumes erst möglich waren, erkennt man doch schon die Kreativität der Träume…

    Ohja nicht nur die Kreativität, auch die Bewusstseinstiefen, in die uns die Träume führen

    Lieben Gruß
    Wakanda

  2. Ja, es ist wirklich interessant, was in den Träumen geschieht. Manchmal ist es wie ein Rätsel, der mich erstmal tief berühren kann und dann brauche ich aber etwas Zeit, bis ich die Bilder, die Symbolik, die Botschaften lösen und verstehen kann. Manchmal ist es wie ein Hinweis, wo der Weg weiter geht oder gehen kann. Die Geschichte über den Kinderheim fand ich erst lustig. Da ich teilweise auch mit Kindern arbeite, habe ich dann schnell gemerkt, das diese Bilder mir etwas sagen möchten. Und tatsächlich. Als ich sie gelassen habe, in mir weiter zu leben, konnte ich in diesem Prozess einige von meinen Schattenseiten befreien oder einfach gesagt einige Probleme(dieses Wort kommt vom Griechischen und bedeutet eigentlich Aufgabe) – entdecken und lösen. Eigentlich gibt es in der ganzen Geschichte viele schöne Bilder, z. B. die Weisenkinder. Das könnten wir ja alle sein, da wir entweder ganz oder zumindest zum Teil unseren Vater – Gott und die Gottes – Mutter verloren haben. Dabei bleibt noch die Frage, warum die himmlischen Eltern nicht mehr da sind und ob wir sie selbst nicht verlassen haben… Also vielen Dank für die wertvollen Anregungen! LG von Sarah

  3. Lieben Dank für Eure kreativen Beiträge. :-)
    Es stimmt, Probleme sind eigentlich in Wirklichkeit Herausforderungen oder Aufgaben, denen man im Leben begegnet und lösen kann. Und wer damit schon etwas Übung hat, der erkennt, dass man seine eigene Probleme zuerst lösen sollte, bevor man die anderer meint lösen zu müssen.
    Liebe Grüße an Euch, Jonathan

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