Memoiren jonathan dilas

Traumarchiv: Mein physischer Wechsel in eine alternative Realität

“Traumarchiv” ist immer ein Traum oder ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis, das ich vor vielen Jahren erlebt und einen bleibenden Eindruck in mir hinterlassen hatte. Aus dem Grund gedenke ich ihnen hiermit noch einmal, so geraten diese interessanten Träume und Erlebnisse nicht in Vergessenheit und die Leser können auch an meinen Erfolgen zu jener Zeit nachträglich teilhaben.

Ich wurde von einigen Lesern aufgefordert, doch einmal genau zu beschreiben, was sich vor Jahren bei mir ereignet hat, als ich von meinem gewohnten Alltag in eine alternative Realität wechselte und nicht mehr zurückkehren konnte. Noch heute befinde ich mich in dieser alternativen Realität, die jeder meiner Leser als seinen normalen Alltag betitelt. Doch für mich ist das hier eine andere Realität. Natürlich habe ich mich in all den Jahren darin zurechtgefunden und mich integriert. Ich hoffe, dass ich einigermaßen deutlich machen kann, was sich damals ereignet hat…

Normalerweise wechseln wir mit unserem Geist des Öfteren in eine alternative Realität. Wir nehmen nur dazu den Körper nicht mit oder besser formuliert, wir kehren immer wieder zu unserem gewohnten Alltag zurück. Es fällt uns überhaupt gar nicht auf, dass wir wechseln, weil die Realitätswechsel dermaßen minutiös sind, dass es niemandem auffällt. Ein Beispiel:

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Wenn man seine Wohnung betrachtet, der Schreibtisch, an dem man gerade sitzt, so ist dies eine gewohnte und völlig alltägliche Realität, die man kennt. Von dort aus kann man seine Gedanken und seine Imagination durch seine Realität wandern lassen und weiß, wer die Freunde, Familie und der Partner sind. Man weiß, woher man seinen monatlichen Verdienst bezieht, welche Filme man gesehen hat, wie gesund man ist und wer die Nachbarn sind. Steht man nun auf und geht zum Nachbarn, betritt man bereits eine alternative Realität, die aber sehr nah an der gewohnten Alltagswelt gelagert ist. Auch der Besuch eines Freundes aktiviert eine neue Realität, besser gesagt, eine neue Unter-Realität, die Teil der Haupt- bzw. Grundrealität, sprich der Alltag, ist.

Diese Unterrealitäten sind also stets wahrnehmbar und vor allem nutzbar, man muss nur aufstehen und sich in diese hineinbewegen. Die Grundrealität und seine Unterrealitäten sind relativ konstant und wenn man sich von seinem Nachbarn oder Freund verabschiedet, hat man nicht plötzlich eine andere Kleidung an, trägt eine andere Frisur oder besitzt einen anderen Job oder ist 10 Jahre jünger oder älter etc.

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Aufgrund der Tatsache, dass sämtliche Realitäten gleichzeitig existieren, sind all die alternativen Realitäten ebenso aktiv wie die gegenwärtige Alltagswelt. Somit kann man alternative Realitäten in Grund- und Unterrealitäten aufteilen. Das bedeutet, wenn ich eine andere Unterrealität betrete, verändert diese nicht die persönliche Grundrealität. In diesem Fall kann man von einer Unterrealität sprechen – der Besuch beim Nachbarn oder der Besuch des Freundes würden folglich dazugehören.

Man könnte sinnbildlich die Grundrealität sogar mit einem Atom vergleichen. Sie ist der Kern und um ihn herum bewegen sich die Neutronen, die den Unterrealitäten entsprächen.

Würde man sich nun von seinem Nachbarn verabschieden und wieder nach Hause kommen, aber die Inneneinrichtung wäre verändert, man wäre 10 Jahre jünger oder trüge andere Kleidung, so hätte man die Grundrealität verändert und befände sich von nun an in einer alternativen Grundrealität.Vielleicht wohnt man sogar plötzlich in einer anderen Stadt oder die Familie hat nun ein Kind mehr oder sie ist überhaupt nicht mehr vorhanden. All diese Möglichkeiten sind gegeben, denn die Anzahl der existierenden alternativen Unterrealitäten und Grundrealitäten sind immens, ebenso immens wie die Anzahl der Möglichkeiten, die einem im Alltag zur Verfügung stehen – und noch viel mehr.

Der Wechsel von einer Grundrealität in die nächste ist höchst ungewöhnlich und kann in einem unterschiedlichen Grad erfolgen. Ursache für einen solchen Wechsel können eigentlich nur eine sehr starke und ausgiebige Dissoziation oder sehr hohe Dosen an bewusstseinserweiternden Substanzen oder der Tod bzw. der so genannte Scheintod (Nahtoderfahrung) sein. Andere Ursachen kämen hierbei nicht in Frage.

In meinem Fall dissoziierte ich über 15 Minuten am Stück. Dann nahm ich ein tiefes Rot wahr und daraufhin verlor ich das Bewusstsein. Ich konnte eine lautlose Explosion sehen und meine Persönlichkeit zersprang in unzählige Teile. Ich wusste, dass ich nun tot war! Als ich wieder zu mir kam, nahm ich mehrere Realitäten gleichzeitig war, in denen ich lebte. Kurz darauf verschob sich mein Bewusstsein in eine jede dieser Realitäten für jeweils mehrere Minuten. Sobald ein paar Minuten verstrichen waren, wechselte ich in die nächste Realität. Ich zählte 12 Realitäten. Ich erkannte, dass diese 12 Realitäten Unterrealitäten einer größeren Realität waren. Diese identifizierte ich als Elemente der neuen Grundrealität 2.

Doch wo war meine ursprüngliche Realität geblieben, also Grundrealität 1, in der ich mit der Dissoziation begonnen hatte? Ich konnte sie nicht mehr wahrnehmen, sie war verschwunden – zumindest aus meiner Perspektive. Also suchte ich innerhalb dieser Unterrealitäten einen Ausweg, um in meine gewohnte Grundrealität zurückzukommen, aber es war mir nicht möglich.

In der neuen Grundrealität war ich völlig verwirrt und erkannte einige Unterrealitäten wieder, aber nicht alle. Es dauerte mehrere Monate, bis ich diese neue Grundrealität einigermaßen im Griff und mir umfangreich bewusst gemacht hatte. Über diese Zeit könnte ich ein ganzes Buch schreiben, was ich erlebt habe. Jedenfalls war die neue Realität etwas anders als meine gewohnte. Meine jahrelange Partnerin war dort nicht mit mir zusammen. Wir waren Freunde, aber wir waren kein Paar. Auch hatte ich vorher ein volles Adressbuch mit vielen Freunden, doch dieses war verschwunden und die Freunde kannten mich nicht bzw. ich stand in einem ganz anderen Verhältnis zu ihnen. Die Wohnung war noch die gleiche geblieben, auch meine Einrichtung. Der Nachbar war nur jemand anderes und wir schienen uns ab und zu unterhalten zu haben. Im Weiteren sei noch zu erwähnen, dass ich ein großes Problem hatte, denn meine Erinnerungen, die ich besaß, gehörten noch zu meiner alten Grundrealität . Die neue jedoch war daraufhin nicht mehr zu berechnen. Wenn ich jemanden in der Stadt sah, den ich kannte, konnte dieser entweder gar kein Bekannter oder eventuell sogar ein guter Freund sein. Aus dem Grund musste ich erst immer auf die Aktion der anderen Person warten, um entsprechend zu reagieren. Mit der Zeit fand ich auf diese Weise heraus, was sich verändert hatte. Die meisten meiner ehemaligen Freunde waren fort. Meine Partnerin nur noch eine gute Freundin und meine eigene Persönlichkeit etwas labiler als zuvor.

Auf den ersten Blick klingt dies ein wenig danach, als hätte ich mir damit nur Nachteile eingehandelt, aber es gab auch einige Fähigkeiten, die ich aus der langen Dissoziation und ihre Folgen mitgebracht hatte. In der neuen Grundrealität war meine Intuition stärker, auch besaß ich die Fähigkeit, meinen Astralkörper anzusprechen und ihn eine Situation betrachten zu lassen, damit er mir mitteilen konnte, was er davon hielt. Er beurteilte jedoch eine Situation nicht, sondern meldete sich nur, sobald sie eine gute Spur war, die ich weiterverfolgen sollte. Ich nannte diese Fähigkeit das Direkte Verstehen. Außerdem konnte ich Anteile meines Selbst von mir abspalten und in andere Realitäten aussenden, damit diese Informationen sammelten. Es waren ganz hervorragende Fähigkeiten, die ich schnell nutzen lernte. Natürlich kam auch noch hinzu, dass ich Zugriff auf diese anderen 12 Realitäten besaß und somit den Erfahrungsschatz dieser in mir aufnehmen konnte.

Trotzdem waren noch ein paar Nachteile vorhanden. Ich war gerade 2o Jahre alt und sah nun irgendwie 10 Jahre älter aus. Außerdem konnte ich nicht mehr luzide träumen und astral reisen. Diese beiden Fähigkeiten musste ich mir ein zweites Mal aneignen. Dafür brauchte ich eine recht lange Zeit. Auch fehlte es mir anfangs sehr an Motivation und Zeit, da meine neuen Realitäten, auf die ich nun Zugriff besaß, mich derart mit Informationen und Erfahrungen vollpumpten, dass ich damit ziemlich intensiv beschäftigt war. Sobald ich z.B. mit einer Person sprach, was dann wiederum eine meiner zusätzlich neuen Fähigkeiten war, konnte ich sie in mehreren Realitäten wahrnehmen und somit Rückschlüsse auf ihre Grundrealität ziehen. Auch nahm ich manchmal Elemente aus den  Unterrealitäten anderer wahr, die sie nicht wahrnahmen. Dies führte manchmal zu diversen Missverständnissen. Doch gelang es mir immer, sie auszugleichen.

Ich erhielt noch einige andere Fähigkeiten, die mich sehr erstaunten. Ich erkannte durch die vielen gesammelten Erfahrungen aus den anderen Realitäten, wie das mit der Erschaffung der eigenen Realität funktioniert. Auch konnte ich die dunkle und die helle Seite in mir miteinander versöhnen und vereinen. Dies gab mir eine zusätzliche große Menge an persönlicher Kraft, die ich lernte, an diverse Stellen erfolgreich einzusetzen.

In den ersten Monaten dissoziierte ich auch immer wieder ganz automatisch, ohne, dass ich dafür etwas tun musste. Dies war zuerst sehr befremdlich, denn wenn man mitten im Gespräch mit einer Person war und im nächsten war die Situation völlig anders gelagert, so irritierte dies schon immens. So lernte ich die Zeit als eine Illusion zu erkennen und erlebte gleichzeitig, wie mein höheres Selbst überhaupt “Zeit” wahrnimmt. Für das höhere Selbst war Zeit simultan existent und thematisch geordnet. Aus dem Grund konnte ich Unterhaltungen nicht mehr so führen, wie dies andere Menschen normalerweise tun. Darum musste ich mir die normale Zeitwahrnehmung wieder antrainieren, damit mir normale Smalltalks und Diskussionen wieder möglich waren. Ich lernte auf diese Weise, beide Wahrnehmungsweisen bzw. Denkstile anzuwenden.

Bisher habe ich noch nie öffentlich über diese Ereignisse gesprochen und dies hier stellt auch nur eine Inhaltsangabe dar. Ich erwähnte höchstens Auszüge oder machte Andeutungen. Der ganze Übergang hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert und ich war in dieser zeit sehr viel allein. Heutzutage komme ich mit meiner Realität sehr gut zurecht, denn ich habe sie in den Jahren derart arrangiert, dass sie nun sogar besser als meine alte Grundrealität ist. Außerdem waren mir mit meinen neuen Fähigkeiten Mittel in die Hand gegeben worden, mit denen ich Weiteres erreichen und gestalten konnte.

In dieser Umgewöhnungs- und Anpassungszeit habe ich viele viele hunderte an Erfahrungen gemacht, welche mir vieles gezeigt und gelehrt haben. Ich wurde einmal gefragt, wenn ich die Zeit zurückdrehen würde, ob ich mich dann nicht mehr dazu hinreißen lassen würde, so lange am Stück zu dissoziieren. Ich habe darauf geantwortet, dass ich mich wieder so entscheiden würde. Doch sollte man dies auf keinen Fall nachmachen, wenn man nicht ungebunden und im Besitze einer Familie oder eines langjährigen Partners ist, den man nicht verlieren möchte. Aus der Perspektive des Partners wird sich zwar nichts ändern, wenn man die Grundrealität wechselt, aber eben für einen selbst. Aus dem Grund habe ich meine Freunde niemals im Stich gelassen, ich habe nur keinen bewussten Zugriff mehr auf sie. Aus deren Perspektive werde ich in Grundrealität 1 noch immer dort sein.

Wer also die Dissoziation anwendet, niemals länger als 10 Minuten. Wenn man bedenkt, dass 3 Minuten schon ausreichen, um seinen physischen Körper zu verlassen und in den Astralkörper zu wechseln, erkennt man sicherlich die Kraft dieser Fähigkeit. (Auf meinen Workshops erkläre ich sehr detailliert, was mit der Dissoziation noch zu erreichen ist.) Sollte jemand so verrückt sein und seine gegenwärtige Realität mithilfe einer 15-minütigen Dissoziation wechseln wollen, sollte diese Person in der Lage sein, alles in seinem Leben loslassen zu können. Partner, Familie, Beruf, Karriere, Reichtum, Ruhm usw. Nur, wer in der Lage ist, sich von all dem jederzeit lossprechen zu können, kann dieses große Abenteuer wagen.

Für mich ist auch nun völlig offensichtlich, warum buddhistische Mönche oder andere so streng meditierende Menschen in der Welt darüber sprechen, dass man bereit sein muss, alles hinter sich lassen zu können. Sie wissen, dass es passieren kann, dass man eventuell irgendwann einmal die Realität wechselt.

Jeder Mensch besteht also aus zwei Selbsten. Eins davon ist das Ego, das ein fester Bestandteil des Alltags ist. Dieses kann die Realität nicht wechseln, weil es seine Heimat ist. Das zweite Selbst ist an das Ego angeschlossen und nimmt seine Welt durch seine Augen wahr. Nur das zweite Selbst kann die Realitäten wechseln. Genau dies ist mit mir geschehen. Ich koppelte mich von dem Ego aus Grundrealität 1 ab und wechselte in eine andere.

Ich habe lange in der Literatur gesucht, ob vielleicht schon jemand anderem das gleiche passiert ist. Leider konnte ich nichts finden. Erst Jahre später fand ich ein Buch von Carlos Castaneda, der seinen Realitätswechsel beschrieb. Das Buch trägt den Titel “Wirken der Unendlichkeit”. Er lernte von seinem Lehrer, die Welt anzuhalten. Das war ein Begriff, der mit der Dissoziation sehr verwandt ist. Ich möchte im Folgenden einen Auszug aus dem Buch anbringen, in dem er darüber schrieb:

Auszug aus “Wirken der Unendlichkeit”, S. 335 ff, Zitatanfang:

[…] Mir war heiß. Ich war verschmitzt und müde. Ich setzte mich auf den Bettrand und hatte sehr schmerzhafte Krämpfe in den Waden. Ich rieb die Muskeln einen Augenblick lang. Sie waren so verspannt, daß ich befürchtete, schreckliche Prellungen zu haben. Ohne weiter darüber nachzudenken, wollte ich ins Bad, um ein Einreibemittel zu holen. Doch ich konnte nicht gehen. Mir wurde schwindlig, und ich stürzte zu Boden.  Das hatte ich noch nie erlebt. Als ich wieder ein Mindestmaß an Kontrolle gewonnen hatte, fiel mir auf, daß ich mir wegen der Wadenkrämpfe nicht die geringsten Sorgen machte. Ich war schon immer beinahe ein Hypochonder gewesen. Ungewöhnliche Schmerzen in meinen Waden, wie ich sie jetzt hatte, hätten bei mir normalerweise größte Ängste und Verwirrung ausgelöst.
[…] Ich stellte fest daß das Fenster geschlossen und es draußen dunkel war. Es war Nacht!  Die Luft im Zimmer war verbraucht, und ich öffnete das Fenster. Ich konnte nicht begreifen, warum ich das Fenster geschlossen hatte. Die Nachtluft war kühl und frisch. […] Ich machte mir darüber weiter keine Gedanken, ging zum Bett zurück und wollte wieder schlafen. Ich legte mich quer und ließ die Füße auf dem Boden. Ich wollte in dieser Lage schlafen, um die Zirkulation in den schmerzenden Waden anzuregen.  Aber ich wußte nicht genau, ob es besser war, sie tief oder mit einem Kissen hoch zu legen.
Als ich eine angenehme Lage gefunden hatte und wieder am Einschlafen war, meldete sich ein Gedanke mit einer so unbeschreiblichen Wucht, daß ich mit einem Satz aufstand. Ich war in Mexiko in einen Abgrund gesprungen! Als nächstes zog ich eine quasi logische Schlußfolgerung. Da ich vorsätzlich in den Abgrund gesprungen war, um zu sterben, mußte ich jetzt ein Geist sein. Wie seltsam, daß ich als Geist in mein Büroapartment an der Ecke Westwood und Wilshire in Los Angeles zurückgekehrt sein sollte, nachdem ich tot war. Kein Wunder, daß ich mich anders als sonst verhielt. Aber wenn ich ein Geist war, sagte ich mir, wie hatte ich dann die frische Nachtluft im Gesicht spüren können oder die Schmerzen in den Waden?
Ich betastete die Bettücher. Sie fühlten sich sehr real an, auch der eiserne Bettrahmen. Ich ging ins Bad. Ich betrachtete mich im Spiegel. Meinem Aussehen nach hätte ich ein Gespenst sein können. Ich sah erschreckend aus. Die Augen waren eingefallen und hatten große schwarze Ringe. Ich war völlig ausgetrocknet oder tot. Unwillkürlich trank ich Wasser direkt vom Wasserhahn. Ich konnte das Wasser schlucken. Ich trank Schluck um Schluck, als hätte ich seit Tagen nichts getrunken. Ich spürte meine tiefen Atemzüge. Ich war lebendig!  Bei Gott, ich war am Leben! Ich wußte es ohne jeden Zweifel, aber das löste in mir keine Freude aus, wie es der Fall hätte sein sollen. Mir kam ein sehr ungewöhnlicher Gedanke. Ich war schon einmal gestorben und wieder ins Leben zurückgekehrt. […] Es war mehr ein unbestimmtes Wissen über etwas, das sich nie mehr ereignet hatte und für das es keinen Grund gab, sich in meine Gedanken zu drängen.
Ich zweifelte nicht daran, daß ich in Mexiko in einen Abgrund gesprungen war. Ich befand mich jetzt in meinem Apartment in Los Angeles, also beinahe fünftausend Kilometer von der Stelle entfernt, an der ich gesprungen war, und ich hatte absolut keine Erinnerung an die Rückreise.  […] Ich wollte ruhig und vernünftig über alles nachdenken, was mir widerfahren war, aber es gelang mir nicht.  Die Gedanken schienen aus meinem Bewußtsein gelöscht zu sein. Ich hatte keine Gedanken mehr, aber mich erfüllten bis zum Bersten Empfindungen, die meinen ganzen Körper wie ein Sperrfeuer attackierten, so daß es mir nicht gelang, sie zu untersuchen. Ich konnte nur den Ansturm spüren und alles durch mich hindurch gehen lassen. Ich faßte jedoch einen bewußten Entschluß. Ich zog mich an und verließ die Wohnung. Ich wollte etwas essen. Das tat ich aus alter Gewohnheit zu jeder Tages- und Nachtzeit im Ship’s Restaurant am Wilshire Boulevard an der nächsten Straßenecke.
Ich war so oft von meinem Büro zu dem Restaurant gegangen, daß ich jeden Schritt kannte. Diesmal war mir der Weg jedoch neu. Ich spürte meine Schritte nicht. Ich schien Kissen unter den Füßen zu haben, oder der Gehweg schien mit einem Teppich ausgelegt zu sein. Ich glitt praktisch dahin und stand plötzlich vor dem Restaurant, als hätte ich nur zwei, drei Schritte gemacht. Ich wußte, ich würde das Essen schlucken können, denn ich hatte im Apartment Wasser getrunken. Ich wußte auch, daß ich sprechen konnte, denn ich hatte mich unter der Dusche geräuspert und laut geflucht. Ich betrat das Restaurant wie immer. Ich setzte mich an die Theke, und eine Kellnerin, die mich kannte, kam zu mir. »Sie sehen nicht gut aus«, sagte sie. »Haben Sie die Grippe?«
»Nein«, erwiderte ich so munter wie möglich. »Ich habe schwer gearbeitet. Ich habe vierundzwanzig Stunden nicht geschlafen, um eine Studienarbeit zu schreiben. Übrigens, was für einen Tag haben wir heute?« Sie blickte auf ihre Uhr und nannte mir das Datum.  Sie erklärte, es sei eine besondere Uhr mit einem Kalender. Die Uhr sei ein Geschenk ihrer Tochter. Sie sagte mir auch die Uhrzeit: 3:15 morgens.
Ich bestellte ein Steak und Eier, Kartoffelpüree und gebutterten Toast. Als sie mich verließ, um die Bestellung der Küche zu geben, erfaßte mich eine neue Welle des Entsetzens. War es vielleicht nur eine Einbildung gewesen, daß ich am Vortag in der Abenddämmerung in jenen Abgrund in Mexiko gesprungen war? Aber selbst wenn der Sprung nur eine Illusion gewesen sein sollte, wie hätte ich innerhalb von nur zehn Stunden von einem so abgelegenen Ort nach L. A. zurückkehren können?
Hatte ich zehn Stunden lang geschlafen? Oder war ich zehn Stunden lang nach Los Angeles geflogen, geglitten oder auf welche Weise auch immer zurückgekommen? Es stand außer Zweifel, daß ich nicht auf normale Weise von der Stelle, an der ich in den Abgrund gesprungen war, nach Los Angeles hätte gelangen können. Ich hätte allein zwei Tage gebraucht, um von dem Berg mit dem Abgrund nach Mexiko City zurückzukehren.
Ein anderer seltsamer Gedanke drängte sich mir auf. […] Die Kontinuität meines Daseins war unwiderbringlich zerstört. Auf die eine oder andere Weise war ich wirklich am Grund der Schlucht gestorben. Es war unmöglich zu begreifen, daß ich am Leben war und bei Ship’s frühstücken wollte.  Ich konnte nicht in meine Vergangenheit blicken und die ununterbrochene Folge von Ereignissen sehen, die wir alle sehen, wenn wir in die Vergangenheit blicken. […]
Das, was ich an jenem Morgen bei Ship’s erlebte, hätte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht vorstellen können. […] Bei Ship’s integrierte ich alle Fragmente meines Wesens. In einem Teil meines Spektrums hatte ich mit vollkommener Sicherheit und Konsequenz gehandelt, und trotzdem wußte ich nicht, wie ich das gemacht hatte. In Wahrheit war ich ein gigantisches Puzzle, und jedes Teil dieses Puzzles an die richtige Stelle zu bringen bewirkte etwas, für das ich keinen Namen hatte.
Ich saß an der Theke von Ship’s und schwitzte heftig. Ich machte mir nutzlose Gedanken und stellte zwanghaft Fragen, auf die es keine Antworten gab. Wie konnte all das möglich sein? Wie konnte ich auf solche Weise fragmentiert gewesen sein? Wer sind wir eigentlich? Ganz bestimmt sind wir nicht die Menschen, die man uns einredet zu sein. Ich hatte Erinnerungen an Ereignisse, die sich nie ereignet hatten, soweit es einen Kern meiner selbst betraf. Ich konnte nicht einmal weinen. »Ein Zauberer weint, wenn er fragmentiert ist«, hatte (mein Lehrer) Don Juan einmal zu mir gesagt. »Wenn er integriert ist, dann überkommt ihn ein Schauer, der infolge seiner Intensität die Macht hat, sein Leben zu beenden.« Diesen Schauer erlebte ich!  […] Ich war allein. Ich wollte darüber nachdenken, meinen Verlust betrauern. Ich wollte mich der befriedigenden Melancholie überlassen, so wie ich das immer getan hatte. Ich konnte es nicht. Es gab nichts zu betrauern. Es gab nichts, um melancholisch zu sein. Nichts zählte.
[…] Ich war in einen Abgrund gesprungen, und ich war nicht gestorben, weil ich zugelassen hatte, daß mich das dunkle Meer des Bewußtseins verschlang, bevor ich den Grund der Schlucht erreicht hatte. Ich hatte mich ihm ohne Angst oder Bedauern überlassen. Jenes dunkle Meer hatte mir all das gegeben, was ich brauchte, um nicht zu sterben und um in meinem Bett in Los Angeles zu landen.  Noch vor zwei Tagen hätte mir diese Erklärung nichts erklärt.  Doch um drei Uhr morgens bei Ship’s verstand ich alles.
Ich schlug mit der Hand auf die Theke, als sei ich allein im Restaurant. Die Leute sahen zu mir herüber und lächelten wissend. Mir war es gleichgültig. Meine Gedanken kreisten um ein unlösbares Problem. Ich war am Leben, obwohl ich vor zehn Stunden in einen Abgrund gesprungen war, um zu sterben. Ich wußte, ein solches Problem konnte nie gelöst werden. Mein normales Bewußtsein verlangte eine lineare Erklärung, um zufrieden zu sein. Aber lineare Erklärungen waren nicht möglich. Das war der springende Punkt bei der Unterbrechung der Kontinuität. Don Juan hatte gesagt, diese Unterbrechung sei Zauberei. Das wußte ich jetzt so klar und deutlich, wie mir das möglich war. […]
Ich glaubte in diesem Augenblick wirklich, daß der seltsame Gedanke, der sich mir aufdrängte, seit ich in meinem Bett aufgewacht war, der Wahrheit entsprach. Ich war ein anderer. Im Augenblick des Sprungs hatte ein Wechsel der Person stattgefunden. […] Ich war wirklich nicht mehr derselbe.  Dieser Gedanke gewann an Kraft, bis er mein ganzes Wesen erfüllte. Jeder Rest meines alten Ichs, der noch vorhanden sein mochte, verschwand.
Mich überkam eine andere Stimmung. Ich war allein! […] Ich spürte, wie sich mein Körper entspannte. Er wurde nach und nach wieder beweglich, bis ich tief und ungehindert atmen konnte. Ich lachte laut. Es machte mir nichts aus, daß mich die Leute anstarrten und diesmal nicht lächelten. Ich war allein, und es gab nichts, was ich dagegen hätte tun können. ich hatte das körperliche Gefühl, einen Weg zu betreten. Der Weg besaß seine eigene Kraft. Er zog mich an. Der Weg war stumm. […]
Der Weg war eine Herausforderung für mich. Ich hatte das Gefühl von Euphorie und Leichtigkeit. Ja, ich konnte allein oder mit anderen vielleicht für immer auf diesem Weg gehen. Das war für mich weder eine Pflicht noch ein Vergnügen. Es war mehr als der Anfang der letzten Wanderung. […] Es war der Anfang einer neuen Zeit. Ich hätte bei der Erkenntnis, daß ich den Weg gefunden hatte, weinen sollen. Aber das tat ich nicht. Ich stellte mich bei Ship’s der Unendlichkeit! Wie außergewöhnlich! Ein Schauer lief mir über den Rücken. […]
In diesem Augenblick öffnete sich die rückwärtige Tür des Restaurants, die zum Parkplatz führte. Ein seltsamer Typ kam herein. Der Mann war vielleicht Anfang Vierzig. Er war ungepflegt und ausgezehrt, aber er sah gut aus. Er war mir schon seit Jahren aufgefallen. Er lief auf dem Gelände der UCLA unter den Studenten herum. Jemand hatte mir gesagt, er sei ein ambulanter Patient des nahe gelegenen Veteran’s Hospital. Der Mann schien geistig labil zu sein. Ich sah ihn oft bei Ship’s bei einer Tasse Kaffee.  Er saß stets am selben Ende der Theke. Es war mir auch aufgefallen, wie er draußen vor dem Fenster darauf wartete, daß sein Lieblingsplatz frei wurde, wenn ein anderer Gast dort saß.
Als der Mann das Restaurant betrat, setzte er sich auf seinen üblichen Platz. Unsere Blicke begegneten sich. Dann hörte ich, wie er einen lauten Schrei ausstieß, der mir und den Gästen durch Mark und Bein ging. Alle starrten mich mit großen Augen an. Ein paar Leuten blieb der Mund beim Kauen offenstehen. Offensichtlich glaubten sie, ich hätte geschrien. Als ich mit der Hand auf die Theke schlug und dann laut lachte, hatte ich die Voraussetzungen für eine solche Vermutung geliefert. Der Mann sprang von seinem Barhocker und rannte aus dem Restaurant. Dabei drehte er sich um und starrte mich an, wobei er heftig mit den Händen über dem Kopf fuchtelte.
Ich gab dem impulsiven Drang nach und folgte ihm. Ich wollte von dem Mann wissen, was er an mir gesehen hatte, um laut zu schreien. Ich holte ihn auf dem Parkplatz ein und fragte ihn, warum er so geschrien habe. Er schlug die Hände vor das Gesicht und schrie noch lauter.
Er war wie ein Kind, das einen Alptraum hat. Er schrie aus Leibeskräften.  Ich ließ ihn stehen und ging in das Restaurant zurück.
»Was war denn mit Ihnen los?« fragte die Kellnerin und sah mich besorgt an. »Ich dachte schon, Sie wären davongelaufen, ohne zu bezahlen.«
»Ich wollte nur einen Freund sprechen«, erwiderte ich. Die Kellnerin sah mich mit gespielter Überraschung und Mißbilligung an.
»Ist das Ihr Freund?« fragte sie.
»Er ist der einzige Freund, den ich auf der Welt habe«, antwortete ich.  Und das war die Wahrheit, wenn ich unter >Freund< jemanden verstehe, der durch die Maske hindurchsieht, die man trägt, und der weiß, woher man wirklich kommt.

Zitatende.

Für mich war dieser Auszug aus dem Buch am treffendsten, um zu beschreiben, was ich erlebt hatte.Natürlich war mein Wechsel in die andere Realität nicht so imposant gewesen wie bei Castaneda, aber für mich war es auf jeden Fall imposant gewesen. Dazu musste ich nicht in einen Abgrund springen. Die lange Dissoziation hatte mich in eine andere Realität geführt, die von dem Moment an meine neue Heimat war. Ich konnte nicht zurückkehren. Aus dem Grund gab es für mich nur noch die Möglichkeit, weiter zu reisen. Doch bisher habe ich es nicht mehr geschafft, solange zu dissoziieren. Eins ist mir jedoch deutlich geworden. Jeder Mensch ist einst eine komplette Persönlichkeit gewesen, wie ein wunderschön zusammengebautes Puzzle. Aus irgendeinem Grund wurde dieses Puzzle durcheinandergewirbelt und das Selbst teilte sich in unzählige Aspekte auf. Einer dieses Aspekte bin ich, der nun diese Worte schreibt.

Ich hoffe, dass ich einigermaßen erklären konnte, wie mein persönlicher Wechsel ausgesehen hat. Mit diesem Wissen möchte ich behaupten, dass jeder Mensch mit seinem Selbst an ein Ego angeschlossen ist, das hier in dieser Welt zu Hause ist, aber nicht zu seinem Selbst gehört. Wenn man es schafft, seine Zirbeldrüse wieder zu aktivieren, z.B. mithilfe der Dissoziation, kann man sich vorübergehend oder dauerhaft von diesem Ego trennen und sich an ein anderes Selbst anschließen.

Wenn man diesen Vorgang immer häufiger wiederholt, erkennt man die vielen anderen Selbste, aus denen man besteht und die Ganzheit des Selbst formen. Wer sich dieser anderen Selbste und ihrer Habitate bewusst wird, erreicht die Ganzheit zurück.

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Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang 12 Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Seminare und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

62 thoughts on “Traumarchiv: Mein physischer Wechsel in eine alternative Realität

  1. Hallo Jonathan, ich brauche deinen Rat, ich möchte unbedingt die Realität wechseln, ich weiß aber nicht wohin, ich wurde von meinen Eltern schlecht behandelt und spüre heute noch Nachwirkungen, mit ungefähr 14 oder 15 hat sich das beruhigt.
    Ich weiß nicht in welche Zeit ich wechseln soll weil so oder so etwas schlimmes passiert.

  2. Hallo Ralf,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wie in meinem Buch beschrieben “Dissoziation – Die Master-Technik für Astralreisen, Selbsterkenntnis und Erleuchtung” sind die ersten Realitätswechsel etwas unbestimmbar. Man kann jedoch vorher über seine Träume die jeweilige Realität, in die man wechseln möchte, prüfen, ob sie einem zusagt.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Hallo Jonathan, ich brauche deinen Rat, ich möchte unbedingt die Realität wechseln, ich weiß aber nicht wohin, ich wurde von meinen Eltern schlecht behandelt und spüre heute noch Nachwirkungen, mit ungefähr 14 oder 15 hat sich das beruhigt. Ich weiß nicht in welche Zeit ich wechseln soll weil so oder so etwas schlimmes passiert.
    Hast du eine Idee was ich machen könnte?

  4. Hallo Ralf,
    danke für Deinen Kommentar.
    Die Realitäten kann man über das Träumen abchecken. Wenn einem eine davon gefällt, kann man daraufhin arbeiten.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. Hallo Jonathan, wenn ich mein Bewusstsein in eine andere Realität verschiebe, übernehme ich eine Leere Hülle? Falls nein,
    übernimmt mein Bewusstsein komplett, oder vermischen sich beide miteinander?

  6. Hallo Ralf,
    danke für Deinen Kommentar.
    Ja richtig, Du übernimmst eine Art “Platzhalter”. Eine Vermischung ist eher selten. Wenn man z.B. den Körper eines Selbstes übernimmt, das in einer alternativen Realität lebt, aber die Informationen aus der vorherigen nicht mitnimmst, dann erscheint es Dir wie ein Traum. Schafft man es, in der neuen Realität all seine Erinnerungen aus der vorherigen mitzunehmen, dann kann man sich dort verankern. Besitzt aber ggf. keinen Zugriff auf die Erfahrungen des Selbstes, das vor Dir in der “neuen” Realität gelebt hat.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Kann es also passieren das ich die Realität Wechsel und überhaupt keine Erinnerung mitnehme?
    Wie schaffe ich es alle Erinnerungen mitzunehmen?

  8. Ich habe dir schon geschrieben das es in meinem Elternhaus Probleme gab, sagen wir einfach es hat bei mir einpaar macken hinterlassen, ich stelle mir gerade folgendes Szenario vor, ich Wechsel in eine ganz andere Realität, andere Familie, andere Freundschaften, andere Umgebung, trotzdem bin ich dort die gleiche Person, mit gleicher Denkweise und Verhaltensmuster wie hier.

    Kennst du eine Möglichkeit sein Gehirn umzuprogrammieren?

    Ich habe ehrlich gesagt mehr als nur einpaar macken, ich bin ständig nervös und angespannt, Ich mache mir viele Sorgen, leide unter einem Grübelzwang, ich kann nicht aufhören zu denken.
    Ich habe Soziale Ängste, ich fühle mich nervös unter Menschen, ich spreche nicht so gerne, ich fühle mich schnell angegriffen, ich möchte jetzt nicht alle meine Probleme mitteilen, kennst du eine Möglichkeit diese Probleme anzugehen?
    Ärzte konnten mir kaum weiterhelfen.

  9. Hallo Ralf,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das ist richtig. Um bewusst in eine andere Realität wechseln zu können, ist es erforderlich, die Erinnerung an Dein Ich aus der vorherigen Realität mitzubringen. Beispiel: Um in einem Traum luzide zu werden, ist es auch erforderlich, dass Du Dich an Deinen Alltag erinnerst und dass Du weißt, dass Du Dich dort ins Bett gelegt hast. Andernfalls wirst Du nicht luzid im Traum. Das Gleiche erwartet Dich, wenn Du von Alltagsrealität 1 zur Alltagsrealität 2 wechselst. Du nimmst Deine Erinnerungen mit, die Du in Alltagrealität 1 hattest. Somit nimmst Du auch Deine “Macken” mit. Daher ist es wichtig, zuerst seine Macken zu lösen. ;-) Lösen kann man sie ebenfalls durch die Dissoziation oder zumindest durch eine Umprogrammierung seiner Interpretationen bezüglich der äußeren Welt (Alltag) und seiner psychisch-persönlichen Realität (innen).
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Danke für deine Antwort, gibt es eine Möglichkeit Dinge mitzunehmen?
    Musik zum Beispiel, wenn ich dort angekomme gibt es diese Musiker vielleicht gar nicht.

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