Die Dissoziation: Der Phänomenologische Denkstil

Der phänomenologische Denkstil - Denkstil 1

Der Phänomenologische Denkstil

Durch die Dissoziation bzw. den Versuch, zu dissoziieren und somit den Gedankenfluss zu drosseln oder zeitweise zu stoppen, bewirkt nicht nur eine Regeneration der eigenen psychischen und physischen Energien, sondern schenkt dem Praktizierenden mehr Kreativität, Einsichten und Erkenntnisse aller Art. Natürlich bewirkt die Dissoziation noch viel mehr, wie beispielsweise eine bessere Intuition, die Reaktivierung der Zirbeldrüse, Kontaktaufbau zu geistigen Wesenheiten, luzide Träume, außerkörperliche Erfahrungen u.v.m., aber in diesem Artikel geht es um das Thema “Denkstile”…

Denkstile sind offiziell bereits seit dem 19. Jahrhundert in der Psychologie publik, mitunter durch Gerhard Benetka, doch auch in der Technik, Sozialwissenschaft oder Philosophie werden Denkstile praktiziert. So beispielsweise der Begriff “Digitaler Nomade“, aus der Sozialwissenschaft, auch dieser könnte als Denkstil bezeichnet werden, denn ein solcher Nomade reist ständig durch die Welt, ist nicht sesshaft und arbeitet ausschließlich über das Internet, um sein Geld zu verdienen. Auch ein Psychologe zu sein und an die Psychoanalytik zu glauben, könnte als ein Denkstil betrachtet werden. Man hat es also mit einer bestimmten Denk- und Lebensweise zu tun, kurz Denkstil.

Innerhalb dieses Artikels soll es aber nicht um die klassische Verwendung dieses Begriffs gehen, sondern um die Möglichkeit, bestimmte spirituelle Denkstile anzuwenden, die dabei Hilfe geben, das eigene Leben zu meistern und zu verstehen. Immerhin kommen sich viele Menschen, die nach dem Sinn des Lebens suchen oder ihre Existenz hinterfragen, oft zu der Erkenntnis, dass der Mensch in dieses Leben geworfen wurde, ohne, dass man ihm ein Handbuch dafür mitgab. Amüsante Sprüche in dieser Hinsicht, wie “Das Leben ist ein Spiel, in das man hineingeworfen wurde. Leider hat man zu Beginn des Spieles die Anleitung und die AGB übersprungen” oder “Als wir in dieses Leben eintraten, hat keiner ein Handbuch erhalten und nun rennen alle durch die Gegend und niemand weiß so recht, wie dieses Spiel funktioniert“.

Assoziationen zu dem Onlinespiel “Second Life” sind hierfür sicherlich ein gutes Beispiel, denn auch dort kann man das Spiel betreten und die Anleitung überspringen. Das haben die dortigen Spieler vermutlich allesamt so gehandhabt, denn dort laufen Tausende von Avataren herum, die nicht wissen, worum es überhaupt geht.

Im Folgenden möchte ich drei Denkstile erwähnen, die man durchaus als Kurzhandbuch bezeichnen könnte, um dieses irdische Leben optimaler und positiver zu gestalten. Hierbei handelt es sich um Stile, die eine ausschließliche Interpretation auf diese Art erforderlich machen, um sie zu pflegen und anzuwenden. Wichtig ist, zu erkennen und zu verstehen, dass diese Denkstile gewisse Vorteile für spirituell Suchende bewirken. Nicht zuletzt, dass man bei deren Anwendung weitaus mehr Erkenntnisse im Alltag erlangen kann, sondern auch, dass man auf diese Weise zu mehr Energie im Leben und einer viel positiveren Gesamtstimmung gelangen kann. Die drei Denkstile:

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1. Der Phänomenologische Denkstil
2. Der Täter-Denkstil
3. Der Affirmative Denkstil

Beginnen wir mit…

Der Phänomenologische Denkstil

Dabei handelt es sich um einen Denkstil, der sehr gegenwartsorientiert ist, d.h. dass sämtliche Informationen, die man durch eigene Gedanken, aber auch durch Worte und Gefühle anderer, erhält, miteinander in Bezug gesetzt werden.

In der Phänomenologie wird teilweise davon ausgegangen, dass unsere ganze Wahrnehmung nur im Kopf stattfindet und die Welt um uns her auch entsprechend interpretiert wird (s. bspw. Hegel oder Husserl). Mehr noch, dass die Welt sich eigentlich im Hinterkopf abspielt und mithilfe des Gehirns auf eine Art Leinwand projiziert wird, die Glauben macht, man befände sich in einer äußeren Welt bzw. in einer Realität, die ein Außen besitzt.

In Unterhaltungen wird gelegentlich oder gar häufig das Thema gewechselt. Im einen Moment spricht man über Fußball und im nächsten vielleicht über eine partnerschaftliche Beziehung. Der Phänomenologische Denkstil erfordert, dass man sämtliche Informationen bzw. Gespräche oder Geschehen des Tages – trotz thematischer Unterschiedlichkeit – miteinander verknüpft. Somit kann das erwähnte Fußballspiel durchaus symbolische Elemente enthalten, die auch für die Beziehung gelten, über die gesprochen wurde, auch dann, wenn dies völlig verschiedene Themen darstellen. Dabei geht es vielleicht nicht um die allgemeinen und allseits bekannten Informationen über Fußball, sondern nur um die ausgesprochenen Sätze, die in der unmittelbaren Gegenwart zum Thema erwähnt wurden.

Im Weiteren wird das gegenwärtige Gesprächsthema aufmerksam verfolgt und sobald ein Themenwechsel stattfindet (z.B. Fußball => Beziehungsangelegenheiten), dann wird das vorherige Thema nicht einfach vergessen, sondern weiterhin im Kopf behalten. Vielleicht zu vergleichen mit einer Additionsaufgabe, bei der man die Zahlen untereinanderschreibt und manchmal eine Zahl “im Sinn” behalten muss, um letztlich das Ergebnis zu erhalten.

Dies betrifft natürlich auch die Aktionen, die man im Alltag selbst tätigt oder andere tätigen. Das Ausrutschen auf einer Bananenschale ebenso, wie der Beinaheunfall mit einem Fahrradfahrer. Symbole und Hinweise sind jedoch nicht der einzige Tipp, den man erhalten kann, um zu einer Erkenntnis zu kommen, sondern dieser Denkstil erfordert, dass man zudem eine bestimmte Haltung gegenüber der wahrgenommenen Alltagsrealität einnimmt, und zwar, indem man davon ausgeht, dass sämtliche wahrgenommenen Elemente ausschließlich von einer höheren Kraft gesandt werden, bspw. dem höheren Selbst, Gott, Allah, Unterbewusstsein oder von wem auch immer, und dass man eigentlich nur ein Zuschauer in diesem Leben darstellt. An diesem Punkt kann man diesen Denkstil auch mit dem affirmativen Denkstil verknüpfen, wenn man möchte.

Weiter betrachtet man jeden beginnenden Tag als eine neue Aneinanderreihung von Ereignissen, die, allesamt und unabhängig ihrer thematischen Zuordnung, miteinander zusammenhängen. Auch dann, wenn man keinen Zusammenhang bewusst entdecken kann, existiert dieser trotz alledem. Dieser Zusammenhang von unterschiedlichen Themen setzt also ein Meta-Thema voraus, das einem zwar nicht immer unbedingt bewusst ist, aber dennoch existiert. Hierbei wird das Unterbewusstsein als eine höhere Intelligenz gesehen, die diese verborgenen Hinweise in den eigenen und den Worten anderer bzw. auch in dessen Handlungen einbaut, um eine Botschaft zu senden oder Hinweise zu liefern, die der Bewusstseinserweiterung dienen.

Was hat nun der Phänomenologische Denkstil mit der konstruktiven Dissoziation zu tun? Dieser Denkstil ist eine Vorstufe zum Erlernen der Dissoziation, da er darauf schult, möglichst nur die Ereignisse der Gegenwart bzw. des jeweils heutigen Tages zu betrachten. Somit lernt man, sich von seiner Vergangenheit zu distanzieren und zu verstehen, dass die Vergangenheit vielleicht mit einer Tageszeitung zu vergleichen ist, welche in der Regel nur für einen Tag interessant ist.

Zudem bewirkt der Phänomenologische Denkstil, dass man zunehmend in die Gegenwart eintritt und sich mehr auf sie einlassen kann. Dies spart psychische Energien und schult die Wahrnehmung, klarer und konzentrierter zu werden. Der Fokus, d.h. der unmittelbare Brennpunkt der Aufmerksamkeit, wird weiter und unterstützt die Bewusstseinserweiterung per se.

Siehe auch hier:

Dissoziation – Die Superheldenkraft, die in uns allen schlummert
Technik: Die Dissoziation

~.~

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