Orbs-Jagd: Walpurgisnacht: Auf Elfenjagd

In der gestrigen Nacht, d.h. vom 30 April zum 1. Mai, war wieder einmal Walpurgisnacht. Es gilt für gewöhnlich als ein Gedenken an die Heiligsprechung der Walpurga, was sehr gern mit einem Tanz in den 1. Mai gefeiert wird. Doch besitzt diese Nacht eine weitere Bedeutung, denn im Mittelalter trafen sich die Hexen auf dem Berg Brocken und feierten dort ihren Hexensabbat. Eigentlich war und verblieb die Walpurgisnacht ziemlich unbekannt, bis Goethe sie in seinem Werk ‘Faust’ thematisierte. Später gab es immer wieder düstere wie heitere Schriften, die auf die Walpurgisnacht hindeuteten, so z.B. Horrorgeschichten von H.P. Lovecraft, Gedichte von Theodor Storm oder Lieder der bekannten Musikbands Subway to Sally, Schandmaul und EAV (die Erste Allgemeine Verunsicherung).

So spaltete sich die Walpurgisnacht mit der Zeit in zwei Pole. Während die einen in den 1. Mai zu tanzen pflegten, gingen andere in die Wälder oder zu Orten der Kraft, um diese Nacht zu nutzen, damit ein Kontakt zu den Geistern und Naturgeistern hergestellt werden konnte. Genau wie zu Halloween so ist es auch in der Walpurgisnacht der Schleier zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt sehr dünn und kann einem aufmerksamen Suchenden paranormale Erlebnisse bescheren.

Solche Nächte sind voller Energie und Kraft. So hat man früher zwei Feuerplätze aufgestellt und man lief zwischen diesen Feuern hindurch, um seine Seele zu reinigen und sich von Krankheiten zu befreien. Aus diesem Ritus haben sich viele andere Riten heraus gebildet und werden noch heute gefeiert.

Für mich ist eine solche Nacht eine mit Kraft und Energie, um sich aufzuladen und natürlich, damit man paranormale Erlebnisse erfährt. So ging ich auch in der heutigen Nacht um 23 Uhr aus dem Haus und fuhr in den Wald. Ausgerüstet war ich zum ersten Mal mit einer Kamera und einem Nachtsichtgerät. Als Ziel meiner kleinen Reise hatte ich zwei Orte gewählt, die ich nacheinander aufsuchen wollte und von denen ich mir versprach, dort ggf. auf Naturwesen zu treffen. Seien es nun Orbs, Kobolde oder Elfen… da bin ich doch nicht wählerisch.

Interessanterweise stürmte es draußen, als ich losging. Es hatte seit langer Zeit nicht mehr gestürmt, aber gerade jetzt, als es zu Mitternacht ging, kam ein kraftvoller Wind auf, der über die Landschaft blies. Der Wind war stellenweise sehr heftig und machte die Energie, die in der Luft vibrierte, deutlich fühlbar. In der Ferne sah ich über den Bergen ein weit entferntes Wetterleuchten. Es war eine schöne Fahrt in Richtung Südosten, auch wenn der Wind so stark blies. Mein erstes Ziel, wie ich am Himmel wahrnehmen konnte, war mit dichten, dunklen Wolken behangen. Von dort kam auch das Wetterleuchten und ich war mir nun unsicher, ob ich in ein drohendes Gewitter hineinfahren sollte. Die Wolken waren dunkel und bedrohlich. Wenn ich mich in den Wäldern aufhielt, während es stürmte, wäre es nicht mehr allzu unwahrscheinlich, den einen oder anderen dicken Ast auf den Kopf zu bekommen. Also musste ich mir ein ruhigeres Ziel suchen.

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Ich beschloss, zwischen die Berge zu fahren, damit mich der Wind nicht allzu stark an meinen Aufnahmen mit dem Nachtsichtgerät stören und meinen Kopf in Gefahr bringen würde. Nach weiteren 15 Minuten Fahrt war ich auch schon angekommen.

Vor mir lag ein sehr dunkler Waldweg. Die dunklen und dichten Wolken hatten mittlerweile den ganzen Himmel verhangen, nur links von mir war noch eine Stelle frei, aus welcher der Halbmond sein silbrig-weißes Licht sandte. Manchmal blitze er durch die Baumspitzen hindurch, aber er lieferte mir bei weitem nicht genügend Licht, sodass ich irgendetwas hätte erkennen können, also kramte ich mein Nachtsichtgerät hervor und schaltete es ein. Es macht die Nacht zum Tage, könnte man fast sagen, auch wenn der ‘Tag’ dann eher winterlich wirkt. Ein Effekt, der durch die Restlichtverstärkung auftritt.

Ich lief immer tiefer in den Wald hinein und versuchte, mit dem Nachtsichtgerät  irgendetwas Sonderbares im Gehölz einzufangen, aber ich konnte nichts entdecken. Plötzlich knackte es neben mir. Sofort schaute ich durch das Nachtsichtgerät in diese Richtung, aber ich fand die Ursache nicht. Einige Zeit später war ich richtig tief in den Wald hineingegangen und hatte bereits drei oder vier Abzweigungen genommen. Ein Gefühl machte sich immer stärker in mir breit, nämlich, dass ich intensiv beobachtet wurde! Anfangs fühlte es sich so an, als wäre es jemand, der weit entfernt war, aber nun war es so intensiv geworden, als stünde jemand keine fünf Meter entfernt hinter einem Baum und fixierte mich. Es war ein gruseliges Gefühl. Ich hatte mir erhofft, mit dem Nachtsichtgerät mehr zu sehen, aber ich war mir in diesem Augenblick gar nicht mehr so sicher. Sobald ich das Gerät von den Augen nahm, konnte ich erst einmal überhaupt nichts mehr sehen, weil das grüne intensive Licht die Augen blendete. Ein violetter Fleck tanzte nun vor meinen Augen und ich war dann praktisch erst einmal blind. Sobald ich jedoch durch das Gerät schaute, konnte ich alles sehr gut erkennen, aber irgendwie begrenzte es mein Sichtfeld und zeigte mir eine fremde, grüne Welt, die mir ganz anders zu sein schien. Schraubte ich hingegen das Nachtsichtgerät auf die Kamera, um das zu filmen, was ich wahrnahm, konnte ich die Umgebung nur auf einen kleinen Bildschirm reduziert sehen. Details entgingen mir dabei völlig und das Licht des Displays blendete mich, sodass ich nichts mehr sah, sobald ich wieder aufblickte. All das ist also noch verbesserungswürdig, würde ich mal sagen…

Das Gefühl, beobachtet zu werden, hielt an. Ich lief noch ein Stück in den Wald hinein, aber es geschah nichts weiter. Einmal nahm ich kurz ein Licht zwischen den Bäumen wahr, aber es verschwand wieder. Ich richtete die Kamera immer wieder in die Richtung, aus der ich Geräusche hörte oder davon ausging, dass sich dort ein Beobachter aufhalten konnte, aber wie erwähnt, auf dem kleinen Display sah ich nicht viel. Jedenfalls werde ich später noch die Filmaufnahmen analysieren und nachsehen, ob ich etwas eingefangen habe. Abschließend fotografierte ich noch die Umgebung mit einer älteren Digicam, um vielleicht ein paar Orbs einzufangen.

Dann machte ich mich auf den Weg zu Zielpunkt 2. Eine Anhöhe mit Blick auf ein Feld und freie Sicht auf den Himmel, ganz in der Nähe eines Waldrandes. Ein Weg führte in den Wald hinein. Der Sturm war hier auf der Anhöhe wesentlich stärker als vorhin zwischen den Bergen. Die vielen Äste wiegten im Wind und ab und an hörte ich, wie Äste zu Boden fielen. Doch unter all dem Wind und den Geräuschen, die ich vernahm, so vernahm ich ebenso ein Flüstern! Es war, als würden mehrere Frauen mir etwas zuflüstern wollen. Dies war dermaßen deutlich zu hören, dass ich schwören könnte, die Kamera hat es aufgenommen. So laut das Flüstern jedoch war, ich konnte leider kein einziges Wort verstehen. Ein sehr sonderbarer Effekt, wie ich fand, denn das Flüstern war wirklich recht laut! Wenn man dann nicht ein Wort hören kann, ist das schon höchst sonderbar.

Der starke Wind schüttelte nun die Bäume ziemlich gut durch und ich beschloss, nicht allzu tief in den Wald hineinzugehen. So verbleib ich noch zehn Minuten, genoss die Energie, die meine Akkus auffüllte und lauschte dem unheimlichen Flüstern…

Orbs Elfen Feen Energie Walpurgisnacht Naturwesen Jonathan Dilas ElementarwesenIch lief den Weg nun langsam zurück und fotografierte unterwegs wieder viel in der Gegend herum, in der Hoffnung, ein paar Orbs einzufangen. Zwischendurch habe ich sie immer wieder gebeten, zu mir zu kommen und sich zu zeigen und wenn möglich, auch bitte eine Elfe oder Fee dazu. Zwar habe ich optisch nicht viel wahrnehmen können, als ich einige Fotos machte, vielleicht an die 30 Stück insgesamt, aber die Fotos sind erstaunlich geworden! Unter den vielen Orbs, die ich fotografieren konnte, war sogar eine Fee dabei! Sie ist erstaunlich gut getroffen, wie man auf dem Foto sehen kann!

Man kann nun auf dieses Bild links klicken und eine Großaufnahme der eingefangenen Orbs sehen. Dieses Bild ist eine Zusammenstellung von den besten Orbs, die ich auf ca. 10 Fotos entdecken konnte. Ich habe die Fee unten am Rand des Fotos noch einige Male vergrößert, damit man sie besser erkennen kann. Und links unten erkennt man einen Speedy-Orb, der mich scheinbar umschwirrt hat. Ich muss sagen, es waren sehr viele Orbs unterwegs und ganz besonders erstaunlich finde ich natürlich die Fee, die ich ablichten  konnte. Sehr schöne Farben und besonders fällt mir auf, dass sie in etwa so aussehen, wie sie auf manchen Bildern tatsächlich abgebildet wurden. Die Farben Silber und Blau sind sehr typisch und erinnern an meine Wahrnehmungen von der Astralebene.

Jedenfalls bin ich froh, nicht in eine zauberlose Disco gegangen zu sein. Ich hoffe jedenfalls, dass ich für meine treuen Leser ein paar gute Schnappschüsse einfangen konnte.

6 Kommentare zu “Orbs-Jagd: Walpurgisnacht: Auf Elfenjagd

  1. das muss wirklich wunderschön gewesen sein. bin momentan ganz selten im netz, aber wenn ich dann mal wieder hier bin, ist es immer sehr interessant. danke.

  2. Hallo Jörn,
    danke für Deinen Kommentar.
    Oh ja, war schon abenteuerlich. :-) Der Höhepunkt war auf jeden Fall das Foto von dieser kleinen Elfe/Fee. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Grüezi Ich finde das total spannend ,was man so einfangen kann,auf der nächtlichen Orbsjagt!Wenn ich mit meinem Hund durch Feld und Wald streife ,hab ich immer die Kamera bei mir und Fotographiere um mich! Ich habe ausser vielen Orbs, kürzlich ähnliche Elfenaufnahmen gemacht,die mein Herz höher schlagen lassen! Sie bereichern mein Leben und lassen mich erkennen das Geheimnisvolle Wesen um uns pulsiert, in den verschiedensten Formen und Farben !!! Ich kann nur sagen ups ä Orbs Grüessli

  4. Hallo Esther,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das ist eine gute Gelegenheit, auf solchen Spaziergängen solche Fotos zu machen. :-) Vielleicht möchtest Du ja mal ein paar davon zeigen? :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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