Traumnacht: Spürsinn entwickeln

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Ich hatte mich ungefähr um 3 Uhr morgens ins Bett gelegt. Es war ein wenig später geworden als beabsichtigt. Kaum hatte ich ein paar Minuten die Augen geschlossen, gelangte ich ohne große Konzentration direkt in meinem zweiten Körper und Momente danach in eine andere Realität. Der Vorgang lief ziemlich schnell ab, während ich mich darüber wunderte, warum es dieses Mal so schnell ging. Vor allem war ich deswegen überrrascht, weil mein Körper in der vorigen Nacht nur wenige Stunden und am Nachmittag eine halbe Stunden geschlafen hatte.Eigentlich hätte ich noch mehr Schlaf benötigt, um so fix in einen solchen Zustand zu gelangen. Dieser Umstand kam eher seltener vor.

Jedenfalls befand ich mich auf einer anderen Realitätsebene, vermutlich auf der mittleren Astralebene. Ich verlor dort für eine kurze Zeit den Faden, fand mich aber einige Minuten später mit zwei Männern an meiner Seite wieder.

Die beiden waren sehr schlank und sahen sich ziemlich ähnlich. Es könnten Brüder gewesen sein, so zumindest mein Eindruck. In meinem Geist besaß ich noch die frische Instruktion, ihnen beizubringen, wie man Spürsinn entwickelt. Wahrscheinlich hatte ich die Instruktion in meinem Wahrnehmungsbruch erhalten. Dabei ging es um ihre zukünftige Inkarnation auf der Erde, in der sie sich als Arbeitskollegen bei der Polizei treffen und sehr häufig zusammenarbeiten würden. Sie waren sehr motiviert und ich bat sie, mir zu folgen. Wir reisten immer wieder zur Erde und betrachteten und dort kriminelle Fälle, zu denen sie später ihre Vermutungen und Ansichten äußern sollten. Wichtig war hierbei, dass sie ihren Spürsinn einsetzten und aufgrund eines Bauchgefühls und nicht unbedingt ausschließlich mit dem Verstand und den gesammelten Fakten den Fall analysieren sollten. Besonders schwer taten sie sich mit dem letzten Fall, den ich mir bewusst für sie aufbewahrt hatte, um ihren Spürsinn zu prüfen. Dabei ging es um zwei Morde, d.h. an einem Kind und einer Frau, die einfach nicht so leicht miteinander in Zusammenhang gebracht werden konnten.

Ich reiste mit ihnen an all die Orte, die sie aufsuchen und analysieren wollten. Persönlich wusste ich die Lösung bereits, aber es ging darum, dass sie es selbständig herausfanden. Immer wieder waren wir in dem einen oder anderen Wohnzimmer, in Küchen, in Gärten, im Wald oder auf Straßen, um genau zu recherchieren, wie der Täter exakt vorgegangen war. Weder lag das Motiv vor noch irgendein anderer Hinweis auf den Mörder. Erst später konnten sie eine Verdächtigtenliste zusammenstellen, aber dese Liste war mit ca. 20 Personen bestükt und machte erfolgreiche Ermittlungen nahezu hoffnungslos. Mithilfe des Verstandes konnten sie zwar die Handlungen und Aussagen der Personen in der physischen Realität mitverfolgen, aber es war schwer, aufgrund dieser Aussagen, direkte Verdachtsmomente zu erfassen.

Es dauerte ziemlich lange, aber die beiden “Brüder” gaben am Ende auf. Sie konnten nicht genügend Spürsinn aufbringen, um den Fall zu lösen, auch wenn sie schon recht weit gekommen waren. Ihr Fehler lag u.a. in Vorurteilen, die sie über die Verdächtigen besaßen. Zum Einen konnten sie nicht glauben, dass eine brave Hausfrau mit Kind zu so etwas fähig wäre, ebenso wenig eine wunderhübsche Blondine mit Highheels oder ein Polizist, der teilweise selbst bei dem Fall mitgeholfen hatte, um ihn aufzuklären. Letztlich erklärte ich ihnen, dass es der Polizist gewesen war. Sie konnten es kaum glauben und sie lachten laut, aber als ich ihnen die Zusammenhänge mit der ermordeten Frau und dem Kind erläuterte, fingen sie zu verstehen an. Sie waren nicht genügend weit in die Zeit zurückgereist, was den Polizisten betraf, um herauszufinden, dass er den beiden Opfern bereits einmal begegnet war.

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Während wir noch über ihre Aussagen und falschen Vermutungen lachten, wachte ich in meinem physischen Körper kurze Zeit später wieder auf.

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