Suche nach Erleuchtung: Die Systemlords (Teil 50)

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Es war mal wieder so weit! Nachdem ich meinen Fokus nach innen richtete und dissoziierte, gelangte ich in die Wahrscheinlichkeitsfraktale, bewegte mich in die Realität, in der ich so oft den alten Mann getroffen hatte und befand mich kurz darauf schon wieder neben ihm.

Außer uns beiden war niemand anwesend und er begrüßte mich kurzerhand mit einem trockenen Grinsen. Heute trug er einen grauen Hut und ein dazu farblich passendes Hemd. Ein wenig erinnerte er mich sogar an Indiana Jones, auch wenn sein Gesicht viel runzliger und älter war. Trotzdem schien er mir stets sehr agil und jugendlich zu sein. Seine Bewegungen waren flüssig und schneller als man es von einem alten Mann gewohnt ist. Ich überlegte, ob seine vielen Aufenthalte in den Wäldern dazu beigetragen haben könnten – nach dem Motto: die Natur lädt den Menschen energetisch auf. Als Stadtmensch ist man nicht unbedingt viel in der Natur, auch wenn man jederzeit losfahren könnte.

Als ich weiter darüber nachdachte, tanzte nun vor meinen Augen das Bild von Yoda aus Star Wars herum. Man sah diesen berühmten Filmzwerg für gewöhnlich, wie er sich mit einem Stock Meter für Meter in Zeitlupe vorwärtsbewegte, aber in den Kampfszenen bewies er sich stets als ein äußerst flinker Wiesel.

Wir waren allein. Die Sonne schien durch die Baumspitzen und stand sehr weit oben am Himmel. Befand ich mich hier eigentlich auf der Erde? – fragte ich mich. Wie immer bei solchen Reisen ins Unbekannte, fand ich auch hier leider kein Schild vor, auf dem stand, wo ich gerade gelandet war. Zwar hatte ich die Realität des alten Mannes schon sehr oft aufgesucht und darüber hinaus häufiger als ich mich überhaupt erinnern kann, aber die Lokalisation schien unmöglich.

“Mach dir keine Mühe, herauszufinden, wo wir hier sind”, meinte er, ohne mich anzusehen. “Dies ist ein Ort, der nur in der eigenen Psyche existiert und nicht auf deiner Erde. Du weißt aus deinen Erfahrungen sicher schon, wie viele unterschiedliche Welten, Dimensionen und Ebenen es gibt.”

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Ich nickte. Zwar schaute er mich nicht an, um mein Nicken wahrnehmen zu können, aber ich wusste, dass er es dennoch registriert hatte.

“Ist diese Welt hier deine ursprüngliche oder bist du hier nur gelandet?”, fragte ich neugierig.

Er nahm seinen Hut ab und spielte ein wenig damit in seinen Händen herum. Wenn ein Spaziergänger vorbeigekommen wäre, dann hätte es vielleicht so ausgesehen, alswenn der Vater mit seinem Sohn eine Unterhaltung führte.

“Diese Welt hier ist mein Treffpunkt mit all den Padawanen (Schülern), die hierher kommen. Ich denke, das sollte reichen an Worten.”

“Gibt es denn ein System, das du dabei verfolgst?”

“Ich glaube, du denkst dabei an ein übergeordnetes System. Das gibt es in der Tat! Es gibt die hohen Lords, die in den höchsten Astralebenen leben und teilweise sogar jenseits der Ebenen, dort, wo sich die Ganzheit des Selbst befindet. Sie verwalten das jeweilige System. Eins dieser Systeme beinhaltet nicht nur die Erde, von der du kommst, sondern auch das ganze Universum inklusive all der Parallelwelten, die es noch zusätzlich gibt sowie die komplette Spannbreite eurer kompletten Zeitspur von der Urgeschichte bis weit in die Zukunft hinein. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie umfangreich diese vielen Undendlichkeiten sind.”

“Das mit den Systemlords finde ich sehr interessant!”, entgegnete ich. “Wie ist das genau aufgebaut?”

“Das ist schwer zu erklären, aber diese Lords sind unfassbar angefüllt mit Milliarden Persönlichkeiten, die sie im Laufe ihrer Entwicklung integriert haben. Sie sind fast wie komplette Planeten, wenn man so möchte. Sie sind bereits große Schöpfer und in der Lage, unglaubliche Welten zu erschaffen. Darüber hinaus bilden sie die Meister aus, die wiederum die unteren Meister ausbilden und so fort. Irgendwann in dieser Hierarchie kommen dann du und ich.”

Ich dachte darüber nach, wie diese Hierarchie aussehen könnte. Dabei erinnerte ich mich an die gigantischen Selbste, welche ich in einer Erfahrung riesigen Städten gleich am Horizont ferner Welten wahrgenommen hatte.

“Wie sieht es denn mit dunklen Lords aus? Existieren diese auch?, fragte ich.

“Es existieren auch dunkle Lords, die jene Persönlichkeiten abfangen, die von ihrer persönlichen Frequenz her unter den Mindestwert gerutscht sind. Sobald ein Mensch unter den Sollwert gerät, bekommt er Träume von diabolischen Wesen, dunklen Persönlichkeiten mit Hang zum Morbiden. Ein solch diabolisches Wesen, Dämon der Satan und welche Namen ihr ihnen noch gegeben habt, tauchen dann auf. Die dunklen Lords haben auf den unteren Ebenen viel Einfluss. Entweder werden sie gefürchtet, gemieden oder es wird ihnen gedient.”

Die Bezeichnung Lord im Allgemeinen vermittelte mir eine gewisse loyale Betrachtung der ganzen Erleuchtungssache. Viele stören sich auch schon allein an dem Begriff Erleuchtung, der für mich eigentlich synonym für Selbsterkenntnis steht. Ein Lord besitzt auch etwas Adliges oder Erhebenes im Gegensatz zum gewöhnlichen Fußvolk.

Vor meinen Augen tanzten nun Bilder von lichtvollen und dunklen Lords, die sich in den Äonen der Zeit polarisiert hatten und doch sind sie allesamt aus dem Ganzen entstanden. Wenige Augenblicke später löste ich mich auf und fand mich in meinem Bett wieder.

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