Suche nach Erleuchtung: Kurt Cobain im Jenseits (Teil 54)

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Heute fühlte ich eine besondere Energie in mir und beschloss, mal wieder zu versuchen, in die Wahrscheinlichkeitsfraktale zu reisen. In den letzten Monaten war es mir nur sehr schwer gelungen. Ich war dieses Mal jedoch innerhalb von 10 Minuten dort und war überrascht, dass es so schnell ging. Dort angekommen traf ich natürlich wieder auf den alten Mann, der an einem Feuer saß und wie gewohnt, auf mich zu warten schien.

“Setz dich”, forderte er mich auf.

Ich suchte mir einen auf die Seite gelegten Baumstamm aus und setzte mich. Es war bereits dunkel in seiner Welt und der Wald um uns her wirkte verzaubert.

“Was möchtest du?”, fragte er mich gerade heraus.

“Ich wollte sehen, ob es neues zu besprechen gibt oder andere Neuigkeiten gibt – und natürlich, wie es dir geht…”, entgegnete ich lächelnd.

“Hast du die Erkenntnis erreicht?”

“Ich habe in der letzten Zeit viele Dinge für mich erkannt und da ist sicherlich einiges dabei, was sehr interessant ist”, antwortete ich.

“Das ist nicht ausreichend. Es geht um die große Erkenntnis! Und wenn du sie nicht erlangst, dann kann ich nicht viel mit dir anfangen!”

“Was schlägst du mir dann vor?”

Ohne mich anzuschauen, griff er nach einem dünnen Ast und stocherte im Feuer herum und meinte:

“Geh und such wieder nach der Erkenntnis! Halte dich nicht mit einem alten Mann auf. Dafür haben wir beide nicht genügend Zeit… Konversation können wir betreiben, wenn es so weit ist.”

Nun gut, dachte ich mir, so erhob ich und verabschiedete mich, um in die Wahrscheinlichkeitsfraktale einzutauchen und mich in dem Labyrinth erneut  umzuschauen.

Es war unglaublich! Wieder reiste ich durch die vielen alternativen Realitäten und sah all die Menschen unseres schönen Planeten, wie sie versuchten, die große Erkenntnis zu erlangen, von der der alte Mann gesprochen hatte. Ich musste grinsen, denn irgendwie hatte sich seit meiner ersten Begegnung mit dem alten Mann nicht viel verändert. Ich war noch immer auf der Suche nach dieser Erleuchtung, von der er dauernd sprach, ich suchte verzweifelt nach ihr und er lachte mich aus und hinterfragte meine Aufrichtigkeit.

Einer meine beliebtesten Sprüche ist, dass Glaube eigentlich nicht der Wahrheitssuche dient, sondern dass er vielmehr Geschmackssache ist und jeder nur das glauben will, was ihm schmeckt und was dem Menschen nicht schmeckt, das glaubt er auch nicht, folglich dient der Glaube der Selbstwerterfüllung und eben nicht der Wahrheitssuche. Aus dem Grund musste ich trotz meiner Empfindungen davon ausgehen, dass der alte Mann Recht hatte und ich mir selbst nur etwas vormachte. Bei unserer ersten Begegnung hatte er gemeint, dass ich nur mit den Fingern schnippen müsste, um die notwendige Erkenntnis zu erhalten und in meiner Entwicklung eine Ebene höher zu steigen. Zwar erblickte ich jetzt in den unendlich vielen alternativen Realitäten nicht, wie einfach es war, diese Erkenntnis zu erlangen, aber ich sah abermals all die vielen Menschen, die auf unserem Planeten lebten, wie sie nach der Erkenntnis suchten und sich dessen nicht einmal bewusst zu sein schienen. Überall, gleich, wo ich hinblickte, ging es ihnen um das Gleiche und während ich umhersuchte, stand plötzlich ein Mann vor mir mit halblangen, blonden Haaren und in lockerer Jeanskleidung.

Im ersten Moment dachte ich, dass ich diesen Mann doch irgendwoher kannte… Dann fiel es mir ein: Es war Kurt Cobain! Er war der Leadsinger der berühmten Musikband Nirvana gewesen und hatte sich im April des Jahres 1994 mit einer Schrotflinte selbst das Leben genommen. Warum begegnete gerade er mir hier? Ich hätte wirklich mit jedem anderen gerechnet!

Er begrüßte mich mit einem Hi und lächelte mich an. Blitzschnell versuchte ich zu erinnern, was ich über ihn wusste, aber viel war es nicht, muss ich gestehen. Doch hatte ich mich gelegentlich mal gefragt, warum er sich wohl das Leben genommen hatte. Die Frage war jedoch nie so stark in mir gewesen, als dass ich nach einer Antwort gesucht hätte. Es ist auch immer so eine Frage, wie die Hinterbliebenen einen Selbstmord interpretieren und welche Rechtfertigungen dazu herangezogen werden. Kurzum: Was die Hinterbliebenen behaupten, muss noch lange nicht mit den Gedanken des Verstorbenen übereinstimmen.

Wir kamen ins Gespräch und ich fragte ihn, warum er sich das Leben genommen hatte. Darauf antwortete er:

“Ich kam mir damals so mechanisch vor! Ich hatte keinen Spaß mehr an der Musik. Doch mir gefiel es, die Menschen glücklich zu machen und das hat mich gleichzeitig unter Druck gesetzt, weiterzumachen. Ich wollte niemanden enttäuschen. Durch diesen  Konflikt wurde mein Körper krank, weil ich ihn nicht lösen wollte…”

“Und darum hattest du dann beschlossen, dein Leben zu beenden?”, fragte ich.

“Nein, deswegen nicht. Ich hätte ja eigentlich aufhören können, aber darum ging es eigentlich gar nicht.”

In dem Augenblick wunderte ich mich. Was war dann sein Grund gewesen, sein Leben zu beenden? Er fing meine Frage gleich telepathisch auf und antwortete: “Ich habe viele Drogen genommen und ich habe dabei etwas für mich erkannt, also ich meine, ich hatte eine Erkenntnis…”

Nun ahnte ich bereits, warum wir uns begegnet waren. Er hatte eine Erkenntnis und das war es, wonach ich ja auch suchte.

“…Es ist aber nicht die Erkenntnis, nach der du suchst, aber sie hat damit zu tun. Man kann es nicht mit Worten beschreiben, das geht einfach nicht. Schau in mich hinein und du wirst sehen, wovon ich spreche”, forderte er mich auf.

Dann konzentrierte ich mich und tauchte in seinen Geist ein oder er schickte mir eine Art Informationsblase, in der alles enthalten war, was er mir mitteilen wollte. Wie auch immer, ich erblickte wie auch er, in Übereinstimmung mit all den Menschen, die ich zuvor gesehen hatte und nach der Erkenntnis suchten, ebenfalls danach suchte. Er hatte völlig Recht! Es war wirklich kaum mit Worten zu beschreiben. Als ich in ihn hineinschaute, konnte ich mir alles erklären. Ebenso war es unmöglich, jemand Unbeteiligtes davon zu berichten oder ihn darüber aufzuklären, aber jedenfalls war für mich nun völlig deutlich, warum er sich getötet hatte! Ich hatte vollstes Verständnis und es war ganz einfach logisch, was er da gemacht hatte. Er war weder verrückt noch unfähig oder aufgrund von Drogenkonsum verwirrt gewesen. Ich würde sogar behaupten, er war klarer als jemals zuvor, als er sich für den Freitod entschieden hatte.

Natürlich weiß ich, dass nun ein jeder meiner Leser unbedingt gern wissen möchte, was ich in ihm “gesehen” hatte und ich werde versuchen, es mit Worten zu beschreiben, aber ich gehe nicht davon aus, dass es jemand mithilfe des geschriebenen Wortes verstehen wird:

Es entsprach wirklich einer Art erkenntnisorientierten Gegenwartssituation, wenn man so möchte, vielleicht mit der Pointe eines Witzes zu vergleichen, die man plötzlich begreift, nur, dass man nicht unbedingt darüber lachen muss, sondern ganz klare Optionen aufgezeigt werden, die bestehen.

Jeder Mensch befindet sich im Alltag in einem Zustand, der völlig verklärt und verdunkelt ist. Man sucht nicht nach Erkenntnis oder Erleuchtung, sondern man regelt den Alltag – und ab und zu sieht man zu, dass man sich dabei auch ausreichend amüsiert. Darüber hinaus glaubt man auch der zu sein, der man in diesem Moment ist. Man vertraut den Angaben in seinem Personalausweis, den Erzählungen der Eltern über die Kindheit und last but not least seinen eigenen Erinnerungen an dieselbe. Kurt erlebte verschiedene Rauschzustände und erkannte in ihnen, dass die Menschen nicht viel anders als er und dass sie alle auf der Suche nach einer Möglichkeit waren, einen Level aufzusteigen. Doch dafür benötigten sie ein bestimmtes Verständnis. Dieses besaßen sie jedoch nicht im Alltag und somit konnten sie die Erkenntnis nicht erlangen, da der Alltagsverstand nicht dafür gedacht ist, nach Erkenntnissen zu suchen. Jeder Mensch kann handeln, wie immer er möchte, er kann sich sein Leben so gestalten, wie er es gerne haben will. Dies gelingt zwar nicht immer oder es tauchen Probleme und Widerstände auf, aber trotzdem mag man oft sein Leben oder strebt diesen Zustand zumindest an. Davon unabhängig erkannte er/ich, dass, was immer ein Mensch in seinem Leben auch unternimmt, es letzten Endes gleichgültig ist, was man tut. Es ist darum einerlei, ob man lebt, stirbt, erfolgreich, ein Landstreicher oder ein Industrieller ist. Letzten Endes ist jeder Mensch gleich und jeden ereilt immer wieder das selbe Schicksal: Er wird sterben und wiedergeboren werden.

Und die ganze Geschichte über die Reinkarnation beinhaltet genau diesen Prozess, dass man in einer Art Gefängnis sitzt, das einen den Freiraum lässt, unsterblich, aber auch in diesem Kreislauf gefangen zu sein. Darum ist es völlig egal, was man tut und genau dies hatte Kurt für sich erkannt. Aus dem Grund war es völlig unerheblich, ob er ein fleißiger und leidenschaftlicher Sänger, ein guter Ehemann, krank oder gesund, lebendig oder tot war. Für ihn war der Tod sogar die einzig wirklich freie Wahl, die er für sich begriff. Zwar bewirkte sie nicht viel, denn nun lief er im Jenseits herum und wartete auf seine nächste Reinkarnation, aber er hatte einen Entschluss fällen können, der nur von ihm und für ihn kam. Ich verstand ihn darum nur zu gut, auch wenn ich sicherlich nicht der Typ bin, der in seine Fußstapfen treten würde. Es erinnerte mich auch an eine Szene aus dem Film “Inception”, in der der Hauptdarsteller Cobb und seine Ehefrau ihre Köpfe in der vierten Unterebene ihres gemeinsamen Traumes auf Eisenbahnschienen legten, um sich zu töten, um so zu anderen Traumebenen zu gelangen und letzten Endes wieder im Alltag aufzuwachen. Natürlich wachten sie nicht wirklich auf. Jedoch um diesen Umstand mit diesem Beispiel besser zu erklären, war es für Kurt alles einerlei, in welcher Ebene er sich befand. Es war ein gigantisches Hamsterrad und es war gleichgültig, was man in ihm machte, es drehte sich stets von allein weiter.

Als ich das alles gesehen hatte, musste ich ihm zustimmen. Genau so verhielt es sich und ich dankte ihm für diese Begegnung und für das interessante Gespräch. Wir verabschiedeten uns. Dann flog ich los und begab mich wieder in die anderen Realitäten, in der Hoffnung weitere Spuren zu entdecken, die mich zu der großen Erkenntnis führen würden.

Plötzlich spürte ich eine Frau hinter mir. Sie sprach mich an, aber ich konnte mich umdrehen, wie ich wollte, sie war nicht zu sehen. Sie verblieb zwar unsichtbar, aber ich spürte ihre Anwesenheit definitiv. Es schien, als hätte sie meine Unterhaltung mit Kurt Cobain mitverfolgt und erklärte mir im Folgenden genau, was ich zu tun hatte, um erfolgreich zu sein. Sie folgte mir, während ich durch die Realitäten sauste… Dabei erkannte ich auf meiner Suche ein übergeordnetes Prinzip, das in allem Sein enthalten war! Es war ein ergreifender Moment. Zwar war es nicht die Erkenntnis, die ich gesucht hatte, aber es war ein hervorragender Anfang.

Dann sprach mich die Frau an: “Du erkennst nun dieses Prinzip. Das ist sehr gut, aber es geht auch für dich darum, endlich aufzusteigen. Es ist an der Zeit… Aber solange du den nächsten Level nicht erreicht hast, kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich kann dir nur das Prinzip zeigen und dann kommt es ganz allein auf dich an…”

Während ich das Prinzip erkannte und ihre Worte verstanden hatte, war alles klar und deutlich für mich und ich entgegnete: “Ja, das habe ich auf jeden Fall verstanden!”

“Das ist gut”, meinte sie. “Dann hast du den ersten Schritt getan, um es zu schaffen…”

Kurz darauf kam ich ganz unvermittelt und abrupt wieder in meinem Schlafzimmer zu mir…

Ich kämpfte wie ein Löwe, um all diese Erinnerungen zurückzuholen. Das meiste hatte ich bereits schon vergessen, denn ich hatte wesentlich mehr erlebt, als ich hier niederschreibe. Es ist wirklich nur ein kleiner Teil. Doch das Prinzip des Seins, das ich verstanden hatte, entglitt mir wie Sand zwischen den Fingern und ich vergaß es in Windeseile. Dem Verstand fehlt es einfach an dem notwendigen Freiraum oder meta-geordneten Überblick.

Während ich versuchte, möglichst viel zu erinnern, fiel mir plötzlich etwas sehr Seltsames auf! Ich war zwar in meinen Alltag zurückgekehrt, aber nicht in der korrekten Zeit! Ich war einige Jahre zurückgeworfen worden und lag nun im Bett in meiner vorherigen Wohnung! Ich erkannte es daran, dass der Nachttisch dort auf der linken Seite stand und in meiner neuen Wohnung auf der rechten.

Also schloss ich sofort wieder meine Augen, damit ich schnell wieder zurück in meine eigene Zeit zurückkehren konnte. Dann konzentrierte ich mich noch einmal und schoss darauf wieder zurück in die Fraktale. Die unsichtbare Frau war noch immer dort und ich sprach sie noch einmal an:

“Ich vergesse das Prinzip, sobald ich wieder zurück in meiner Alltagswelt bin”, erklärte ich. “Was soll ich tun?”

Sie nickte und dann half sie mir, mich erneut daran zu erinnern, was ich gerade schon mal erkannt hatte…

“Ach ja, das war das Prinzip des Seins und richtig, ich erinnere mich: Die große Erkenntnis beinhaltet alles, z.B. das mit den Sternen, die man immer bekommen muss und vor den Augen auch sehen kann, mein Umzug nach Freiburg, die Menschen, die ich traf, sämtliche Dinge, die ich gemacht und unternommen habe. Alles hängt miteinander zusammen!”, erklärte ich.

“Gut, dass du dich wieder erinnerst. Denk daran, ich kann mich erst wieder um dich kümmern, wenn du das nächste Level erreicht hast. Vorher können wir uns nicht wiedertreffen oder besser gesagt, kann ich nicht viel mit dir anfangen. Wir können erst weitermachen, wenn du die nächste Stufe erreichst.”

Nichts anderes hatte auch der alte Mann zu mir gesagt, wie mir wieder einfiel. Gleichzeitig verstand ich nun auch, warum mein höheres Selbst mich zuvor weggeschickt hatte (s. “Anfrage an höheres Selbst abgelehnt”).

“Ich danke dir für deine Hilfe”, sagte ich zu ihr und verabschiedete mich abermals von ihr.

Danach kehrte ich gleich zurück in meine Alltagswelt, um mir schnell einige Notizen zu machen, aber ich vergaß das Prinzip des Seins schon wieder und ohne dieses war es mir nicht möglich, weiter zu kommen. Mehr noch, es war deprimierend zu erkennen, dass der Alltagszustand einfach nicht dafür geschaffen ist, eine Erleuchtung aufzuspüren. Er hat andere Aufgaben und es fehlte ihm die Motivation, der nötige Biss und das glasklare Denken! In dem Moment fühlte ich mich, als hätte man mich in einem UFO zum Mars mitgenommen, mir dort alles gezeigt und daraufhin gesagt, dass wir morgen um dieselbe Zeit verabredet sind und ich unbedingt kommen solle. Danach brachte man mich zurück zur Erde und nun musste ich zusehen, wie ich ohne UFO zum Mars zurückgelange. Das Gefühl ist nicht einfach zu beschreiben, aber wenn man das fehlende UFO mit dem Alltagszustand gleichsetzt, versteht man es vielleicht.

Ich habe dann ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass Cobain 1991 sein Album “Nevermind” herausbrachte. Bereits dort musste er erkannt haben, dass es völlig gleichgültig ist, was man macht und er gleichzeitig mitzuteilen versuchte, dass man sich daraus nicht viel machen sollte bzw. nichts wirklich ernst zu nehmen habe. Auch sein Song “Jesus doesn’t want me for a sunbeam” erinnert mich ein wenig an meine Situation, in der ich vom alten Mann, der unsichtbaren Frau und von meinem höheren Selbst sozusagen “zurückgeschickt” bzw. nicht eingelassen wurde.

Eine interessante und sehr spannende Erfahrung, die ich erlebt habe, aber ich muss sagen, eine bittere Seite hatte das ganze trotz allem.

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(Lies alles von Anfang an: Beginn und dann  Teil 1 bis…)

 

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20 Antworten für “Suche nach Erleuchtung: Kurt Cobain im Jenseits (Teil 54)”

  1. Tamara sagt:

    ich kann wieder nur staunen! da kommt man sich vor wie ein zaungast und muss zukucken was du so tolles erlebst. danke jona!!

  2. Ashua sagt:

    Hallo Jonathan ,…ja eine eindrucksvolle Begegnung…
    Da gibt es etwas , dass ich dir gern mitteilen möchte,..eine intuitive Vermutung ..da wir uns schon persönlich kennengelernt haben.
    ich gehe davon aus ,das du ein Erkenntniss-geleitetes Wertesystem benutzt.
    Erkenntnissfähigkeit ist dann ein Schlüssel um Entwicklung voran zu bringen.
    Das ist bei mir zB ganz anders, ich habe eine
    Handlungs-Erfahrungs geleitetes Wertesystem ….
    Mein Schlüssel für Entwicklung liegt im Handeln und erfahren.
    Eine Erkenntniss ist ,, wertlos ,, für mich ohne Erfahrung .
    Eine Erfahrung ohne passente Erkenntniss kann ebenso wertlos wirken…
    Deshalb Wertesystem…
    Das Verbinden von Erkenntniss – Handlung(Erfahrung) und Beziehung( zum Selbst) führt zu Entwicklung …spiralförmig ins nächste Level
    glaube ich…
    LG

  3. jörn sagt:

    Hallo Jonathan,

    sehr interessant, was Du da schreibst. Ich forsche auch seit vielen Jahren in der Richtung. (Ich hatte in diesem Leben gar nicht die “Wahl”. Du kennst ja z.B. meine Träume vom Inneren der Erde. Dazu kommen nächtliche Besuche von Wesen, und noch einiges komische mehr)

    Ich würde gern ein paar Gedanken äußern, nur ist das Thema “Tod” so vorbelastet, dass ich das nicht tun möchte. Kobain äußerst da ein paar Gedanken, die ich auch schon seit einiger Zeit habe. Aber ich halte mich bedeckt, die Menschen sind so “furchtsam”.

    Aber es wird wirklich Zeit, dass die, die schon seit Jahren wachträumen, außerkörperlich reisen, und auch sonst relativ furchtlos mit der Realität umgehen können, sich trauen, die althergebrachten Denkmuster der Menschheit zu verlassen.

    Wenn die Erkenntnis, die uns einen Level weiterbringt, mit einem Fingerschnippen zu erreichen ist, muss sie so offensichtlich sein, dass wir sie nicht sehen, obwohl sie auf unserer Nase sitzt.

    Schön, dass jemand wie Du den Mut hat, dass was er erlebt hat, ungefiltert (nehme ich man an) öffentlich zu äußern. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das noch ein glattes Wagnis gewesen..

    Danke für Deine inspirierende Arbeit!

  4. Indigo sagt:

    Hallo Jonathan!

    Wie kann eine Seele gleichzeitig in vielen verschiedenen Realitäten existieren?

  5. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Jörn,
    danke für Deinen Kommentar.
    Das ist doch schön, wenn Du nächtliche Besuche von Deinen Freunden bekommst. Ich bekomme höchstens mal Besuch von Workshopteilnehmern oder vorbeistreunenden Reisenden, aber Freunde aus anderen Realitäten waren kaum da.
    Das ist natürlich richtig, dass alt eingesessene Denkmuster aufgelöst und ganz neue eingefasst werden. Trotzdem muss man schon aufpassen, dass es nicht destruktiv wird.
    Ungefiltert ist es meistens, aber auch nicht immer. Manche Dinge, die ich “gesehen” habe, kann man niemanden erzählen. Es ist so komplex und alles hängt miteinander zusammen, dass man es schon im Vorfeld gar nicht glauben will. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Ashua,
    danke für Deinen Kommentar.
    Natürlich verhält es sich für eigentlich alle Menschen so, dass sie ihre Erfahrungen mit dem Körper machen und im Laufe ihres Lebens. Das ist auch der gängige Weg. Doch man kann auch Erkenntnisse ohne den Körper bzw. nur im Geiste gewinnen, ohne dass der Körper unmittelbar beteiligt ist. Sich durch ein gigantisches Netz aus alternativen Realitäten zu bewegen und dort Dinge zu erleben ist auch eine Erfahrung oder gilt dies nicht als Handeln? ;-) Ich habe in diesen Fraktalen viele Erfahrungen gemacht, aber eben weitgehend vergessen, darum konnte ich sie nicht alle hier niederschreiben.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. jörn sagt:

    Hallo Jonathan,

    meine nächtlichen Besucher sind NICHT meine Freunde. Ich bin erst vor gar nicht langer Zeit dahinter gekommen, wer das tatsächlich sein könnte. Meine ganzen komischen Episoden haben mich mein Leben lang völlig überfordert, und es ist eigentlich erst jetzt, dass ich mich im Alltag halbwegs entspannen kann. Ich habe auch erst vor kurzem festgestellt, dass Traumata so was wie ein Trigger für Hellsichtigkeit sind. Ebenso Mißbrauchsthemen usw. Nur während man da drin steckt, kann man das unmöglich sehen.

    Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie Du die Realität erforscht, und dabei überhaupt nicht esoterisch bist. Über Gott liest man bei Dir z.B. gar nichts, und es gibt keinerlei religiöse Anklänge. Das mag ich persönlich sehr. Hab viel zu lange in esoterischen Theorien gesucht, statt selbst zu forschen. War doch beeindruckend, wie viele Leute durch den 2012 Hype an Energie verloren haben.

    Und das nur, weil man auf etwas hofft. Veränderung findet immer statt. Man muss sie initieren. Es ist allerdings auch nicht leicht, gewissen Kräften in dieser Welt nicht auf den Leim zu gehen, einfach weil alle infiziert sind, und man keine Alternativen kennt.

  8. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Jörn,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wenn Deine nächtlichen Besucher nicht Deine Freunde sind, muss natürlich herausgefunden werden, um wen es sich handelt und was sie von Dir möchten. Wenn jemand zu jemanden kommt, dann doch nur, weil man irgendetwas möchte. Die Grundbedürfnisse, wenn auf solchen Ebenen nicht physisch, sind ansonsten doch stets die gleichen geblieben. ;-)
    Es freut mich sehr zu lesen, was Dir an meinem Blog aufgefallen ist. Es ist korrekt, dass ich mich weitgehend aus Religion und New Age heraushalte, da ich doch eine nüchterne Vorgehensweise bevorzuge. Ich bin offen für viele Ansichten und habe schon viele verrückte Geschichten gehört (und auch selbst erlebt), aber ich versuche dennoch alles ganzheitlich zu betrachten und mich nicht auf eine religiöse Schiene zu beschränken. Mit mir kann man natürlich auch über Gott reden, aber was immer wir von Gott wollen, die Adresse ist stets die Ganzheit des Selbst, das für uns Egos auf der Erde zuständig ist. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  9. Ashua sagt:

    Hi Jonathan …ich will dies nicht unnötig verkomplizieren ,..natürlich sind geistige Erfahrungen auch Handlungen ,….
    Ich sehe ein Muster dem die Wahrnehmug folgt. Und das ist verschieden , auch wenn wir Alle nach Erfahrung und Erkenntniss und Beziehung streben…
    so haben wir gewisse Favoritten beim Wahrnehemen in der Physischen Realität…in Bezug auf Denken-Handeln-Fühlen
    Und deine Wahrnehmung in Nichtphysischen Realitäten scheint noch immer mit der gleichen Struktur zu funktionieren.
    Da du nach Erkenntniss strebst ,….und das kannst du auch weil es dir leicht fällt Erfahrungen zu machen.
    Das ist bei mir umgekehrt ….

    LG

  10. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Ashua,
    danke für Deinen Kommentar.
    Es steht Dir natürlich völlig frei, nicht nach Erkenntnis zu streben und nur schwer Erfahrungen zu machen. *g*
    In diesen Realitäten nimmt man eben sein Selbst mit, so, wie man auch im Alltag ist. Auch nach dem Tod wird es so sein. Erkenntnis kommt nicht, nur, weil man stirbt. Es wird auch kein Engel kommen, der einem dann alles zeigt, alles für einen übernimmt und dann ist man erleuchtet.
    ABER es gibt z.B. einen Bewusstseinszustand, wenn man diesen betritt, hagelt es förmlich nur Erleuchtungen, ohne, dass man irgendwas dafür tun muss. Sämtliche Erleuchtungen, die man anstreben kann, hat unsere Ganzheit bzw. höheres Selbst bereits gemacht. Wir folgen ihm nur.
    Liebe Grüße, Jonathan

  11. Uwe sagt:

    Hallo, Jonathan

    ich glaube, ich weiss, was der alte Mann mit dem Finger-Schnippen meint. Sicherlich nicht eine ewig lange Rumsucherei. Wenn das zum Erfolg führen würde, wären die meisten Menschen bestimmt schon erleuchtet. Acuh Kurt Cobain sagte ja, es sei egal, was man macht.
    Eins ist jedenfalls sicher: Erleuchtung und Suche gleichzeitig schliessen sich aus. Wer sucht, muss scih zwangsläufig zum Nichterleuchteten erklären und ist genauso zwangsläufig zum Suchen verdammt.

    Es geht also darum, die Suche zu beenden. Man kann ja weiter machen, was man will, aber man muss einfach nur die Idee beenden, dass man noch nicht erleuchtet wäre.
    Wir sind alle schon das, was wir sind. Ganz.

    Auch Buddha fand in dem Moment die Erleuchtung, als er die Suche aufgegeben hatte. Und hatte er mit der Suche etwas erreicht? Nein.

    Auf jeden Fall: Durch den Glauben, nicht erleuchtet zu sein, machen wir uns erstmal zum Nichterleuchteten. Diesen Glauben aufgeben würde völlig reichen.
    Die Verwirklichung der Erleuchtung ist nochmal etwas anderes, weil die Muster etc. in uns weiter existieren. Aber erleuchteter können wir nicht werden als wir schon sind.

    LG, Uwe

  12. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Uwe,
    danke für Deinen Kommentar.
    Die Suche beendet sich ja jedes Mal ganz automatisch, wenn man wieder in seinem Alltagszustand ist. Somit wird sie jedes Mal abrupt beendet und die meiste Zeit ist man ganz automatisch auch nicht auf Suche.
    Wir können uns durchaus “erleuchten”, aber alles ist “nur” eine Bewusstwerdung inneren Wissens, das in uns allen bereits existiert.
    Liebe Grüße, Jonathan

  13. Indigo sagt:

    Hallo Jonathan, ich muss jetzt selbst über meine unbeantwortete Frage lachen :-) danke!

  14. Indigo sagt:

    Also genau das Gleiche ist mir auch vor kurzem klar geworden (da musste ich an diesen Artikel denken den ich damals nicht begriffen habe), es ist egal was man im Leben macht. Auch an Selbstmord habe gedacht (nicht an den eigenen, nur allgemein) und der kam mir ziemlich sinnlos vor. Mit dieser Erkenntnis lässt es sich doch viel angenehmer und vor aller ruhiger (böses Wort, Hamsterrad muss sich doch schneller drehen!) leben…

  15. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Indigo,
    :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  16. Henry sagt:

    Hi Jonathan, zum Thema Fingerschnippen/Erleutung

    Es ist schon erstaunlich und selten, daß jemand mit solch ausgeprägten Gaben, mit denen Du gesegnet bist, die Leistung *Erleuchtung* nicht erreicht.

    Tatsächlich bist Du immernoch befangen und trickst Dich selber aus. Z.B.”Hoffentlich muß ich meine spirituellen Kicks nicht aufgeben, wenn ich Erleuchtung erfahre.” Oder:”Hoffentlich sterbe ich nicht bevor ich erleuchtet bin.”

    Der alte Mann bist Du, der Dich in schalkhafter Weise immer wieder zurückhypnotisiert.
    Die Frau, ist schon fieser. Sie gibt Dir die Lösung und läßt sie Dich nicht erfahren/vergessen. Dazu setzt sie Dich noch unter Druck (mach was, sonst erlebst Du nur die Hälfte)

    Ich hab auch nicht die Weißheit mit Löffeln gefressen und meine Inspiration kommt aus reinem Herzen.
    In dem kleinen Buch von :
    *Leo Hartong-Zum Traum erwachen*
    wirst Du finden, was Du nicht suchen konntest.

    Es ist auch eine Empfehlung an die ganze MB-Leserschaft

    In Liebe und voller Verantwortung
    Henry

    P.S. und lies bitte im Anschluß, oder parallel Deine himmlisch,gute Übersetzung von “Das Thomas Evangelium”. Du wirst Dich wundern.

  17. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Henry,
    am besten liest Du auch die anderen Teile, damit Du Dir ein vollständigeres Bild machen kannst. Wenn man nur einen Teil liest, kann man das nicht verstehen. Ich bekomme auch viele Emails mit solchen Tipps. Mich wundert dabei immer, dass es allein bei der Erleuchtungsreihe fast 60 Teile gibt und manche Leser sich ein zwei Sätze heraussuchen und diese dann benutzen, um sich selbst höher zu stellen. Menschen, die sich mit der Bewusstseinserweiterung auseinandersetzen sind keine Konkurrenten, sondern sie arbeiten zusammen. Das darf man nie vergessen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  18. Henry sagt:

    Hallo Jonathan,
    daß es hier ein vituelles Forum/Haus gibt, in dem sich Suchende,Traumreisende Menschen mit seltsamen spirituellen Talenten wohlfühlen und austauschen können,löst bei mir Freude aus, und Respekt vor der Treue, die Du in Deinem Gesamtprojekt seit Jahren zeigst.

    Ich stöbere gerne hier und genieße die unzähligen Anregungen und Zeitgeistinfos, die Du aufbereitest hast. In einer Sprache, die Sub-mäßig längst vorhanden ist bei Vielen, aber nur selten öffentlich zum Ausdruck kommt.

    Das von Dir angesprochene Aufspielen und Erhöhen kenne ich von mir; eher wegen meiner Anerkennungssucht. Natürlich habe ich nicht alles gelesen. Bin erst seit 4 Monaten dabei. Und schreibe dann sowas. So ist es

    Im obigen Text (viel zu straff geschrieben), wollte ich mit dem Wort “Leistung” im Zusannenhang mit Erleuchtung ironisch klarmachen, daß es menschliches Training nicht sein kann. Und dann nur noch der Respekt übrig bleibt.

    Danke für Deine Antwort, hättest ja auch nur den Saft rauszuziehen brauchen.

    Liebe Grüße Henry

  19. JonathanJonathan sagt:

    Hallo Henry,
    danke für Deine Antwort. :-)
    Wir sind ja stets dabei, Leistung zu beweisen und uns auch danach zu orientieren. Davon ist kein Mensch ausgenommen. Das wurde auch bereits in den anderen Teilen mal angesprochen und diskutiert. :-) Einige stoßen sich daran, irgendwas zu trainieren, weil sie einfach keine Lust dazu haben und es Disziplin erfordert. Ich kann das sehr gut verstehen, ich habe auch nicht immer Lust. :-) Darum suche ich ja stets Wege, die das ganze abkürzen bzw. für andere leichter erreichbar macht als für mich es der Fall war. Aber allein in den Supermarkt zu gehen, ist eine Leistungsfrage. Welche Schlange ist die kürzere? Bekomme ich noch ein Mittagessen ab? Werden noch Zwiebeln da sein? Habe ich genug Geld dabei? Wird die süße Kassiererin wieder an der Kasse sitzen? usw. Nichts ist für ein Wesen mit einem Ego außerhalb der Leistungsfrage. Training ist ebenso notwendig. Die Behauptung, Training sei unnötig erfordert ein Selbst, für das Training unnötig ist und es auch direkt so erfährt. Solche sind die Praktiker B innerhalb unserer Realität (s. LINK) mit einem stark geschwächten Ego. Nur solchen Praktikern kann ich getrost sagen, dass sie nicht trainieren müssen.
    Liebe Grüße, Jonathan

  20. uti 888 sagt:

    777, 888, alles 1

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