Projekt Skynet – Gesichtserkennung in China und Deutschland

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Wer sich vielleicht noch an den bekannten Kinofilm „Terminator – Die Abrechnung“ von 1991 erinnert, wird vielleicht noch wissen, dass die Gründung der Firma „Skynet“ die Menschheit in die Versklavung trieb, da sie den Grundbaustein für intelligente Roboter und Androiden legte, die letztendlich die Weltherrschaft an sich rissen. Ob sich das jemals in unserem Alltag manifestieren wird, ist eine andere Frage und sicherlich nicht in der Absicht, doch Skynet gibt es nun tatsächlich und konzentriert sich auf die Gesichtserkennung. Skynet wurde bereits mehrfach in China getestet und ist in der Lage, beispielsweise die Identität einer jeden Person auf einem mit Menschen gefüllten Marktplatz sekundenschnell festzustellen. Die jeweilige Person taucht im Umkreis der Kamera auf und augenblicklich erscheinen Name, Geschlecht, Ausweisnummer und einige andere Kennungen auf dem Bildschirm, gleich rechts neben der abgebildeten Person…

Das gleiche gilt für jedes Fahrzeug auf Autobahnen und Stadtverkehr, ebenso für Roller- und Radfahrer. In wenigen Sekunden taucht der Name des Fahrzeughalters und dessen Personenidentität auf.

Grundlage dieser Erfindung soll die Gewährleistung sein, dass jeder Terrorist oder Krimineller innerhalb von Sekunden mit Skynet aufgespürt werden kann. Natürlich muss sich dieser erst einmal in die Nähe einer entsprechend ausgerüsteten Kamera bewegen, aber die Überwachung solcher Art nimmt ständig zu. Man könnte annehmen, dass Privatsphäre und der legale Wunsch nach Anonymität oder Pseudonymität rapide abnehmen könnte, wie es den Anschien besitzt oder bleibt dies letztendlich nur noch Milliardären mit großem politischen und finanziellen Einfluss vorbehalten? Jedenfalls fragen sich dies einige Kritiker zum Thema Skynet und dessen mögliche Zukunft.

China Skynet Terminator Gesichtserkennung

(Ausschnitt aus Chinas Skynet-System)

Natürlich wird dies niemals in Europa geschehen, denn nur Länder mit resoluten Regierungen würden sich auf eine solche Personenerfassung einlassen, um höchstmögliche Kontrolle zu erreichen. Immerhin gibt es „rechtsstaatliche Bedingungen“ und „Datenschutz“, der zwischen der Gesichtserkennung und den damit erfassten Menschen steht.

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Weit gefehlt, denn am Berliner Südkreuz existiert bereits ein Skynet-Pilotprojekt, bei dem ein blaumarkierter Bereich anzeigt, in welchem Umgebungsfeld  Gesichtserkennung getestet wird. Dreihundert Personen haben sich bereiterklärt, mit einem RFID-Chip am Bahnhof herumzurennen und gelegentlich den markierten Observationsbereich zu betreten. Die Ergebnisse waren sehr gut und bereits in diesem Test wurden mehr Daten gesammelt als den Testpersonen zuvor mitgeteilt worden war. Selbst hier konnten sich die Tester nicht zurückhalten und schlugen direkt über die Stränge. Eine der Testpersonen war pfiffig genug und konnte mit einer App die gesammelten Daten teilweise abgreifen. Vor Missbrauch ist dieses Gesichtserkennungssystem ebenfalls nicht sicher. Aus diesem Grund fordern Datenschützer die sofortige Beendigung des Projekts.

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hingegen erklärte, dass er das Projekt mit aller Kraft weiter unterstützen wolle, denn wirkliche Freiheit erreiche man nur, wenn alle vor der Bedrohung des Terrorismus geschützt seien. Somit stellt er Sicherheit vor Datenschutz und Menschenrechte, sagen seine Kritiker. Dem gegenüber ist die Bundespolizei schier begeistert von dieser Technologie und erklärt, dass man mit der Gesichtserkennungstechnik Verbrechen verhindern könne, die noch nicht stattgefunden haben. Somit ist jede Person im Vorfeld erst einmal verdächtig, auch wenn sie sich einer weißen Weste erfreut und sein Leben lang rechtschaffend war. Der Film „Minority Report“ ist hierzu eine symbolische und hervorragende Analogie.

Im Mai dieses Jahrs wurde vom Bundestag beschlossen, dass Geheimdienste, Steuer- und Zollfahnder sowie einige andere Sicherheitsstellen Zugriff auf die für die Personalausweise und Reisepässe abgegebenen Passfotos nehmen und für ihre Zwecke verwenden dürfen. Es wurde ganz einfach das Gesetz zum Datenschutz abgeändert. Gefragt wurde hierzu niemand. Der einzige Schritt, der das Projekt zur Gesichtserkennung grandios unterstützen würde, wäre die Freigabe, jedwedes Gesicht einscannen zu dürfen. Daraufhin erfolgt ein Abgleich mit den Passfotos und Skynet kann anlaufen.

Ob dies nun Ausmaße wie in China annimmt, ist noch ungewiss, aber es läge im Bereich des Möglichen.

Auch wird von einigen Stellen vermutet, dass Google mit Skynet zusammenarbeitet bzw. sogar der Urheber dieser Technologie sei. Den Interessen von Google zufolge läge dies durchaus im Bereich des Möglichen, doch scheint es hierbei Missverständnisse zu geben, denn Google arbeitet vorwiegend an der Erschaffung einer künstlichen Intelligenz, einer Art Computergehirn, das selbständig denken und handeln kann und hierbei nur von Kritikern Vergleiche mit dem Film „Terminator“ und Skynet herangezogen worden sind, aber hat mit Chinas Personen- und Fahrzeugüberwachung nichts gemeinsam. Außerdem arbeitet Google an einem eigenen Projekt namens Skynet, das die Menschheit vom Himmel aus weltweit vernetzen und somit viel höhere Internetgeschwindigkeiten ermöglichen soll. Chinas Überwachungssystem heißt ebenfalls Skynet und gezogene Parallelen sind vermutlich nur ein Zufall. Ebenso ein Zufall ist es, dass die bekannten Terminator-Filme nicht nur die damals erfundene Firma Skynet als Wegbereiter zur Vernichtung der Menschheit darstellte, sondern ebenfalls ein großes Interesse an der Erschaffung künstlicher Intelligenz besaß.

Oder handelt es sich doch nicht um Zufälle? Existieren hier tatsächlich Verbindungen zwischen Google, Skynet, Überwachungssysteme und dem Film „Terminator“ und „Minority Report? Niemand kann dies genau sagen und es gilt, abzuwarten. Jedenfalls existiert bereits das Gerücht, dass sich Google ganz gern zu Skynet umbenennen würde.

Der bekannte Milliardär Elon Musk, der sich ebenfalls für solche Projekte interessiert, diesen aber mit einer gesunden Kritik gegenübersteht, erklärte: “Wir bauen Skynet… es ist die Heraufbeschwörung eines Dämons!”

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Tipps:

Der Film “Terminator – Die Abrechnung” ist kürzlich neu überarbeitet und daraufhin im Kino ausgestrahlt worden. Auch zu empfehlen ist “Minority Report” mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Mittlerweile existiert hierzu auch eine Serie.

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Quellen:
Chinas Skynet Überwachungssystem
Zeit Online
Der Spiegel
GIGA – Ist Google Skynet?
Terminator 2 Skynet
Terminator 3 Skynet
Elon Musk sagt: Wir bauen Skynet, es ist die Beschwörung eines Dämons

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