Traumnacht: Ein spooky Besucher

Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Ich spiele seit einiger Zeit mit Umzugsgedanken und schaue mir ab und zu mal eine Wohnung oder ein Haus an. Heute Nacht träumte ich sehr viel und mitunter war auch ein Traum dabei, wo ich in meiner neuen Wohnung saß. Esther war anwesend und wir unterhielten uns gerade, als wir einen sehr lauten Ton hörten. Es war wie ein durchgängiges Piepen, das sich über eine Minute laut und konstant hielt. Wir suchten in der ganzen Wohnung herum und konnten die Quelle nicht finden. Danach setzten wir uns wieder ins Wohnzimmer und überlegten, was das für ein Ton gewesen sein könnte. Kaum einige Minuten später ging ganz unvermittelt das Licht im Wohnzimmer und in der Diele von alleine an. Ich stand auf und schaute nach. Dabei entdeckte ich, dass nicht nur das Licht in diesen beiden Räumen eingeschaltet worden war, sondern ebenso in allen anderen Räumen! Hinzu kam, dass sämtliche Türen offenstanden, sogar die Wohnungstür.

“Hier stehen alle Türen sperrweit offen und in jedem Raum wurde das Licht eingeschaltet”, rief ich zu Esther hinüber.

Sie ging in die Diele und schaute sich um: “Das ist ja wirklich unglaublich. So schnell kann doch niemand alle Lichter einschalten und die Türen öffnen. Das wirkt wie ein Hausspuk und richtig gruselig.”

Im ersten Moment hatte ich an einen Einbrecher gedacht, aber verwarf diesen Gedanken sofort wieder, denn welcher Einbrecher macht schon überall Licht. Dann dachte ich über diese Empfindung nach, zuerst an einen Einbrecher gedacht zu haben. Dabei erinnerte ich mich, dass man sehr schnell dazu neigt, an einen solchen zu denken, wenn man Besuch auf der astralen Ebene hat. Die Assoziation “Einbrecher” ist darum schon ganz richtig, weil jemand unaufgefordert ins Haus eingedrungen ist. Man kann ihn halt nur nicht auf der physischen Ebene sehen.

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Langsam erlangte ich mehr Bewusstheit in diesem Traum und erreichte somit eine gewisse Luzidität. Sie reichte zwar nicht aus, um völlig klar zu werden, aber ich wusste, dass ich hier auf einer Traumebene war.

“Ich glaube, wir haben Besuch bekommen auf der astralen Ebene”, kommentierte ich.

Esther schaute mich an und schien meinem Gefühl zuzustimmen: “Und nun?”

“Ich denke, ich werde jetzt auf die Astralebene wechseln und nachschauen.”

Dann ging ich ins Schlafzimmer und legte mich ins Bett. Ich konzentrierte mich darauf, meinen Körper zu entspannen, bis ich nach einigen Minuten so weit war. Im Anschluss löste ich meine rechte Hand vom Körper und rollte mich dann nach rechts aus dem Bett. Dort kam ich zum Stehen, aber ich konnte nichts wahrnehmen. Wieder einmal akute Sichtprobleme. Also musste ich wieder meine Augen öffnen, als seien es meine physischen. Das Problem hierbei ist, dass es vorkommen kann, dass sich der physische Körper angesprochen fühlt und mich plötzlich wieder in demselben wiederfinde und die Erfahrung vorbei ist. Kurz darauf öffnete ich also die Augen und erkannte mein Schlafzimmer. Dann ging ich aus dem Schlafzimmer heraus ins Wohnzimmer. Dort entdeckte ich Esther auf dem Sofa sitzend. Daneben stand ein Sessel und dieser wurde von zwei schwarzen Schatten flankiert. Ich besaß den Eindruck, dass es Männer waren. Dass ich nur zwei Schatten wahrnehmen konnte, ließ mich vermuten, dass ich ein Problem mit der Wahrnehmung besaß und meine Augen noch nicht richtig geöffnet waren. Auch sah ich die beiden Schatten sehr verschwommen als beobachtete ich sie durch ein Aquarium. Im nächsten Augenblick öffneten sich meine physischen Augen und ich lag in meinem Bett.

Zwar habe ich jetzt keine Ahnung, wer diese beiden Personen waren, aber ich bin gespannt, ob sie sich wiedermelden werden.

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