Die Rettung des Marienkäfers!

Seit Tagen schon krabbelt hier manchmal ein Marienkäfer an der Fensterscheibe herum. Er scheint völlig gesund und fidel zu sein. Der Winter bietet jedoch nicht ausreichend Nahrung für ihn, so vermutete ich, und habe ihn dann heute eingefangen. Als ich ihn nach draußen auf die Balkonbrüstung setzte, fing er seltsamerweise sofort zu torkeln an, fiel ständig um und lag dann hilflos auf dem Rücken. Es schien, als würde ihn die Kälte verlangsamen, so wie es auch bei Fliegen der Fall sein kann oder bei vielen anderen Tieren. Ich besaß auch das Gefühl, dass ihm die Kälte einfach nicht gut tut. Wahrscheinlich wollte er mir genau das durch diese Handlungen, sich eben hilflos auf den Rücken zu legen, demonstrieren…

Sprechen kann er nun einmal nicht, also entschied er sich für diese Kommunikationsform. Also habe ich ihn wieder reingeholt. Sofort erholte er sich und lief wieder auf meiner Hand herum als sei nichts gewesen. Die nächste Lösung war es, ihn einfach auf die Riesen-Pflanze im Flur zu setzen. Dort könnte er es vielleicht schaffen, den Winter zu überleben.

Als ich ihn auf die Pflanze setzte, schien er sehr zufrieden zu sein. Er krabbelte gleich drauf und scheint auch jetzt noch dort zu sein. Mal sehen, ob ich ihn wiedersehe…

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5 Kommentare zu “Die Rettung des Marienkäfers!

  1. Warum Jonathan, finden wir Marienkäfer hübsch, oder das Gesicht eines Delphins? Ob wir einen Rüsselkäfer auch so zärtlich behandeln würden, oder einen Hecht? Du weißt sicher worum es mir geht, auch ich habe auch schon einen Marienkäfer auf einen Gummibaum gesetzt, weil er draußen erfroren wäre und bin auch sonst ziemlich lieb zu allen Tieren. Ich habe einen großen Garten und bin leidenschaftlicher Gärtner, aber zu (Nackt-) Schnecken bin ich nicht sehr lieb. Alles, was uns irgendwie nützt wie -frisst Läuse, singt schön, macht Honig, sieht hübsch aus (Schmetterling), etc. .. wird von mir, weil positiv besetzt, geduldet bis liebkost. Aber bei den Schädlingen verliere ich die Kontenance, sobald sie dem Salat zu nahe kommen.
    Liebe Grüße Peter

  2. Hallo Peter,
    danke für Deinen Beitrag. :-) Ich muss gerade lachen, denn ich habe den Marienkäfer schon vor Tagen mit dem Namen Peter getauft. ;-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Hallo Jonatan,
    die Götter müssen dich lieben, sonst hätten sie dir die Larve vom Käfer gesendet, da ist es etwas schwieriger mit dem Liebhaben :-) Dein Käfer wird schon durchkommen, Peter heißt Fels!
    Liebe Grüße Peter

  4. Hallo Jonathan, das finde ich schön Deine Beschreibung wie der Marienkäfer kommuniziert. Ich habe vor kurzem ein Film gesehen, “Zwischen Himmel und Erde”, der sich mit der Anthroposofie in der heutigen Zeit beschäftigt. Es ist für mich bemerkenswert das dieses Thema die Leute interessiert, es ist auf jedenfall ein Versuch – also die Anthroposofie – ist ein Versuch eine ganze Bewusstseins-Kultur zu gründen. Aber zurück zum Marienkäfer: in diesem Film beschreibt ein Bauer, wie er beobachtet, das die Pflanzen durch Gerüche kommunizieren und die Tiere durch Körperbewegungen. Das passt ja auch zu Deinem Erlebniss :-)
    Ich habe allerdings – es ist auch nicht so lange her – einen Traum gehabt, wo eine Katze, die immer wieder zu mir nach Hause kommt – in dem Traum dann auch mit mir kommuniziren wollte. Es war unglaublich rührend, da diese Katze in dem Traum erst mit ihrem Miau angefangen hat, dann aber langsam und sehr fein versucht hatte, andere Laute zu bilden bis sie es dann tatsächlich geschafft hat, mir etwas auf deutsch zu erzählen, so süss wie es eben nur eine kleine Katze kann. Ich hatte etwas Ärger mit ihr am Tag vorher, und ich denke sie wollte mir erzählen wie sie es erlebt hat und das sie schon weiss was sie tut, und es aus Liebe zu mir macht :-) So ungefähr – sie hatte auf jedenfall eine ganz andere Logik in ihrem ganzen Sein als wir sie haben. Es war sehr besonders dieser Traum, und ich denke die Katze würde so gerne auch so sprechen wie wir aber sie kann es eben nur in einem Traum – und da ist es eben auch nicht sicher ob ihr jemand zuhört :-) Aber vielleicht wenn wir es wieder lernen, den Tieren etwas zu erzählen und auch auf sie hören, schaffen wir es dann auch ein Schritt weiter in dieser besonderen Kommunikation. LG Sarah

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