die hohlwelt

Die Hohlwelt: Der Gravitationsring (Teil 2)

Die Hohlwelt. Ist sie nun ein Mythos oder Tatsache? Um keine Legende gibt es so viele Hintergrundinformationen aus verschiedensten Bereichen. Ganze wissenschaftliche Theorien wurden auf dieses Konzept aufgebaut, Laborexperimente mit rotierenden Körpern durchgeführt, die sich tatsächlich höhlten sowie konkrete Erklärungen für die Existenz und den Ursprung der Gravitation lieferten. Bisher hat die uns bekannte Wissenschaft keine klare Erklärung für die Existenz der Gravitation liefern können. Für manche Wissenschaftler ist darum die Hohlwelttheorie eine amüsante Unterhaltung, aber für andere theoretisch durchaus schlüssig, dass ein jeder Planet im kompletten Universum hohl sein dürfte.

Anhand der Grafik erkennt man, dass es viele Tunnel gibt, die ins Erdinnere führen. Leider sind diese Tunnel oftmals 800 bis 1200 km lang und es ist ziemlich aufwändig, sie zu durchqueren. Die erste Hälfte des Weges ging es natürlich durchweg bergab, aber nachdem man den Gravitationsring durchquert hat, muss man logischerweise wieder bergauf gehen. Dieser Weg ist mit Sicherheit einer der anstrengendsten. Allein die Wasservorräte für diese lange Strecke mit sich zu schleppen dürfte eine Qual werden. Hinzu kommt, dass die CIA viele Tunnelzugänge verschlossen hat – frei nach dem Motto: ‚Wenn wir nicht rein dürfen, dann auch niemand anderes‘.

Der Zugang am Südpol ist wesentlich kleiner und mittlerweile völlig vom Eis bedeckt. Somit verbleiben als Zugänge nur der Nordpol oder bisher untentdeckte Tunnel. Unentdeckte Tunnel jedoch sind halt nun mal untentdeckt und aus dem Grund ad hoc nicht zugänglich. Folglich verbleibt als angenehmste Lösung nur der Weg über den Nordpol.

Die meisten Satelliten in unserer Zeit, es sind vermutlich ca. 3500 Stück mittlerweile, bewegen sich entlang des Äquators, entweder von West nach Ost oder Ost nach West. Nur sehr wenige Satelliten, die so genannten Polar-Satelliten, bewegen sich von Süd nach Nord. Leider sind die Fotos, die diese Satelliten erstellen, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die durchaus bekannten Satellitenfotos von Google Earth sind leider gefälscht, so versichern zumindest die Insider, und liefern einfach nur langweilige, endlose Bilder von Eisschichten und Wasser.

Im Inneren der Erde erwarten den Besucher kaum Temperaturunterschiede, keine Jahreszeiten und Stürme. Geworfene Schatten wirken viel sanfter und der Ausblick ist an Weite einfach nicht zu überbieten. Man kann unendlich weit schauen, da die Hohlwelt, aus deren Perspektive betrachtet, leicht nach innen und die Erdoberfläche hingegen bekanntlich nach außen gekrümmt ist. Dieser Umstand sorgt für den weiten Ausblick. Außerdem ist die innere Welt sicher gegen Sonnenbestrahlung, Meteore und Weltraumstrahlung. Diese angenehmen Umstände bewirken gleichzeitig eine viel höhere Lebensdauer als auf der Oberfläche, oftmals bis zu 300 Jahren. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Erdinneren zum Teil höher entwickeltere Zivilisationen befinden als auf der Oberfläche. Wenn man nun den Hohlwelt-Theoretikern Glauben schenken darf, so ist nicht nur jeder existente Planet hohl, sondern besitzt entsprechende Eingänge an den Polen. Somit ist es durchaus möglich, dass Planeten, die von unseren Weltraumsonden als lebensfeindlich eingestuft wurden, dennoch Bewohner im Inneren beherbergen könnten. Die Venus oder der Mars könnten somit dennoch Leben tragen, selbst wenn deren Oberflächen recht lebensfeindlich sind.

Das Meerwasser, das vom Nordpol aus ins Innere strömt und vice versa, ist direkt miteinander verbunden. Beim Eintritt ins Innere der Erde wird folglich die Wasseroberfläche gebogen, eine Weile an der Biegung entlang geschifft und betritt dann das Meer im Erdinneren. Da sich der Gravitationsring zwischen der Erdoberfläche und dem Erdinneren befindet, bewegt sich das Schiff nun – von außen betrachtet – auf dem Kopf. Bildlich gesehen laufen die Oberflächenbewohner den inneren Bewohnern nicht auf dem Kopf herum, sondern vielmehr auf deren Fußsohlen. Es wird davon ausgegangen, dass die Gravitation im Erdinneren etwas geringer als auf der Oberfläche ist.

Manche behaupten, dass sich im Inneren der Erde nur heiße Flüssigkeit befände, was Vulkane auch manchmal allzu gern demonstrieren. Doch davon auszugehen, dass die Existenz von Vulkanen die Hohlwelttheorie widerlegen, ist genauso sinnig, als würde man behaupten, dass der Körper nur aus Pickeln bestünde und unter ihnen nichts Besonderes existiere.

Vulkane befinden sich jeweils weit oberhalb des Gravitationsringes, innen wie außen. Außerdem kann sicherlich davon ausgegangen werden, dass Vulkane nicht überall existieren, ebenso wenig wie rund um den ganzen Erdball keine Magmaflüssigkeit unter den Erdschichten zu erwarten sein darf. Tatsache ist jedenfalls, dass niemand mit absoluter Sicherheit sagen kann, ob sich nur dichte Gesteinsschichten und Magma im Inneren der Erde befindet – wie es in den Schulen und Universitäten gelehrt wird. Keine Sonde kann dermaßen tief in die Erde eindringen und dies feststellen – somit basiert das den Menschen bisher vermittelte Lehrmaterial ebenso auf Legenden wie die Theorie über die Hohlwelt. Es gibt jedoch einen sehr wichtigen Anhaltspunkt: Sollte es eine dermaßen riesige Öffnung am Nordpol geben, dann dürfte sie aufzufinden sein! Eine Expedition wäre demnach das beste Mittel, um mit der Legende aufzuräumen und herauszufinden, ob diese Hohlwelt existiert oder nicht.

Nun kann aufgeatmet werden, nachdem der Leiter, Steve Currey, der letzten geplanten Expedition seltsamerweise kurz vor Beginn plötzlich an einem Gehirntumor verstarb, folgt nun im Sommer 2012 eine Expedition des Expeditionsleiters Brooks A. Agnew mit einem der letzten zwei existenten zivilen Eisbrecher-Schiffe. Die Expedition muss noch in diesem Jahre stattfinden, da die beiden letzten Schiffe dieser Art Ende 2012 endgültig stillgelegt werden sollen. Diese Chance wird nun mit dem Zivilschiff „Captain Kalibnikov“ ergriffen. Es ist ca. 150 Meter lang und wiegt an die 23.000 Tonnen, fasst bis zu 100 Passagiere, besitzt einen Helikopter und ein kleines Boot für Kurz-Expeditionen.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde dauert insgesamt 15 Tage und startet in Murmansk, Russland. Es dauert sicherlich drei Tage, bis man sich dann durch das dicke Packeis zum arktischen Meer gekämpft hat. Am 86. Breitengrad angekommen ist die Hoffnung groß, dass sich dort tatsächlich irgendwo die Öffnung entdecken lässt. Erst dann werden sich sämtliche Legenden und Fragen zur Hohlwelt mit einem Mal beantworten.

Was wird sich am Nordpol finden? Gibt es dort wirklich eine Öffnung, welche in die legendäre Hohlwelt führt? Gibt es dort Zivilisationen, die schon seit Anbeginn der Zeiten im Inneren der Erde leben? Dies wird eine der spektakulärsten Expeditionen der Geschichte werden.

Das NPIEE-Team (North Pole Inner Earth Expedition) wird so viele wissenschaftliche Daten, studieren und Proben wie möglich sammeln, natürlich auch, um die Dynamik unseres Planeten zu prüfen und herauszufinden, ob sich am Nordpol tatsächlich eine Öffnung befindet. Vor der Abreise gibt es auch viel Pressearbeit zu erledigen. Immerhin wird es eine der größten Expeditionen sein, die es in der Geschichte gegeben hat. Hierzu gehören folglich Interviews mit Zeitschriften, Radio, Fernsehen, sogar mit der MUFON und einigen anderen Verbänden und Vereinen, die sich mit UFOs, Außerirdischen und der Hohlwelttheorie befassen.

Während der Reise, die natürlich eine naturwissenschaftliche ist, werden organische und biologische Proben gesammelt, die man unter dem Eis vorfindet. Meeresboden- und Wasseranalysen, Eisanalysen, Delfine, Fische, Wale, Eisbären und Unterwasser- sowie Untereisfotografie werden zum Alltag gehören. Mithilfe von Infrarotgeräten können Wärmequellen unter dem Wasser ausfindig gemacht werden, eventuell stößt man auch auf USOs (Unknow Sea Objects), was eigentlich das gleiche wie UFOs sind, nur eben unter Wasser, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Ständige Meditation wird ebenso zum Alltag gehören, für den Fall, dass man tatsächlich auf fortschrittlichere Zivilisationen getroffen wird. Neben dem überaus sternenklaren Himmel wird sicherlich auch das berühmte Nordlicht verzaubern.

Der Ablauf der Reise wird also wie folgt sein:

Tag 1:
Transport der Mitreisenden und der Ausrüstung von New York und London nach Russland.

Tag 2:
Danach wird nach Moskau, von dort nach Murmansk geflogen und an Bord angekommen werden die Kojen zugeteilt.

Tag 3:
Nun wird abgelegt und nach Finnland aufgebrochen. Die Regeln und Ausrüstungsgegenstände werden erklärt, Kontakt mit Netzwerken und Satelliten hergestellt und ein Livestream wird aufgebaut.

Tag 4:
Ankunft in Finnland. Kleine Tour durch Finnland für Treffen und Konferenzen. Rückkehr nach Yamal.

Tag 5:
Weiter geht es nach der Insel Ellismere. Hier gibt es Unterricht in Meeresbiologie, Polarastronomie und Hohlwelt-Geschichte. Außerdem wird viel meditiert, um sich auf mögliche Begegnungen mit höheren Zivilisationen vorzubereiten. Stressgeplagte Reisende mit unkontrolierten Wutausbrüchen sind weniger günstig. Das Nordlicht wird beobachtet. Dann folgt Verteilung der Polarkleidung und Nahrungsmittel.

Tag 6:
Das Eis wird durchbrochen. Weiter Unterricht in Polar- und Meeresbiologie. Magnetische und andere Messungen werden durchgeführt, auch bezüglich des Polarlichts.

Tag 7:
Weiter Eis knacken. Der Helikopter wird ausgesandt, um den besten Weg für den Eisbrecher ausfindig zu machen. Es werden außerdem Proben von Eis und Wasser gesammelt. Außerdem wird erforscht, ob es Strömungen gibt, die auf die Koordinaten hinweisen, an denen sich die Öffnung befinden soll. Abschließend gibt es weiterhin Unterricht in Meditation und Bewusstseinstraining.

Tag 8:
Der Magnetische Pol wird erreicht. Es wird weiter nach Hinweisen für die Öffnung in die Hohlwelt gesucht. Weiter Eis knacken und Heli aussenden. Proben sammeln und Meditation.

Tag 9:
Der magnetische Pol wird analysiert, kartographiert und nach der Öffnung gesucht. Nordlicht analysieren, Heli aussenden, Eis knacken. Meditation.

Tag 10:
Nun wird es Zeit, die ständige Meditation anzuwenden. Gemeinsam wird versucht, die Aufmerksamkeit der Hohlwelter anzuziehen – für den Fall, dass die Öffnung in irgendeiner Form von ihnen getarnt werden kann.
24-stündige Beobachtung der dann hoffentlich auftauchenden Präsenz der inneren Erde. Proben einsammeln. Abschließende Kartographierung der Umgebung und der Meerwasserneigung zur Öffnung.
Rückkehr nach Murmansk.

Tag 11:
Weiter nach Murmansk. Weitere Untersuchungen der kreisrunden Öffnung. Austausch über die Erlebnisse und Studien.

Tag 12:
Verlassen des Eis und ins offene Meer. Fahrt nach Murmansk wird fortgeführt. Austausch über die Erlebnisse und Studien.

Tag 13:
Ankunft in Murmansk. Abschlussbesprechungen. Alles einpacken und bereitmachen zum Auschecken.

Tag 14:
Rückkehr nach Moskau. Abschließendes Essen mit der Crew.

Tag 15:
Heimreise.

Ich habe Kontakt zu der Crew aufgenommen und vielleicht benötigen sie noch einen Fotografen bzw. jemanden, der alles für ein spannendes Buch aufschreibt. Das größte Problem, das ich sehe, ist die enorme Kälte. Ich bin nicht sonderlich kälteempfindlich, aber ich weiß nicht, wie es sich bei zwei Wochen Aufenthalt in einer solchen Umgebung verhält. Doch vermute ich, dass die Crew bereits steht. Notfalls kann man ihre Expedition hoffentlich problemlos über einen Livestream verfolgen.

(Anmerkung in eigener Sache: Mir ist bewusst, dass faschistoide Gruppierungen gern über die Hohlwelt bzw. innere Erde als Zufluchtsort geflohener Nazis und Adolf Hitler persönlich spekulieren, wie auch die Theorie, dass es ein “Neuschwabenland” in der inneren Erde gäbe, auf denen die Nazis nun glücklich und zufrieden leben. Ich distanziere mich hiermit von dieser Ansicht und betrachte die Hohlwelttheorie als eine innere Welt, die der Mensch noch nicht erkundet hat. Die Nazis haben zu Kriegszeiten zwar von der inneren Welt gewusst, aber erhielten keinen Zugang. Die Theorie über eine Welt mit Kontinenten und Bewohnern im inneren der Erde gab es bereits weit vor der Existenz irgendwelcher Nazis oder politisch-radikaler Gesinnungen und darauf lege ich meine Nachforschungen. Somit bin ich nicht Teil irgendeiner politischen Gruppe oder links- oder rechtsradikaler Betrachtung, sondern nur ein unparteiischer und neugieriger Forscher bezüglich dieser spannenden Theorie.)

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Quellen:

http://www.phoenixsciencefoundation.org