Traumnacht: Die Kunst ein Gott zu sein

“Herzlich Willkommen zum Kurs für Schöpfer! Sie haben sich angemeldet, um zu lernen, wie man Welten erschafft oder auch die Kunst, Gott zu sein.”

Ich befand mich offensichtlich in einer Art Fortbildung für Schöpfer. Während ich mich umsah und mir die anderen Personen anschaute, sprach die Lehrerin weiter.

“Zuerst einmal müssen Sie bedenken, dass dieser Kurs sehr lange dauert und ziemlich umfassend ist! Sie müssen hierfür mehrere Male auf einem Planeten inkarnieren und vorübergehend den Körper der dortigen Bewohner annehmen.”

In diesem Kurs saßen ungefähr 20 Personen. Die Tische waren in U-Form angeordnet und links und rechts von mir saßen zwei Frauen, die ich zu kennen schien. Im Moment konnte ich mich nicht an ihre Gesicher oder an an eine Begegnung oder gemeinsame Erlebnisse erinnern.

“Sie sollten sich vergegenwärtigen, dass dies kein einfacher Kurs sein wird. Gewiss werden Sie an Ihre Grenzen gelangen und es ist wirklich eine harte Schule. Nur die Besten sind bereit, diesen Kurs aufzunehmen. Doch wenn Sie einmal dabei sind, gibt es erst wieder einen Ausgang, sobald Sie den Zyklus komplett abgeschlossen haben. Sie können, und ich wiederhole das eindringlich, nicht vorher aufhören! Der Zyklus ist geschlossen und es wird kein Mitleid und keine Rücksicht geben, wenn Sie vor Abschluss beschließen sollten, aufhören zu wollen. Das Programm ist definitiv abzuschließen, unabhängig davon, wie Sie zwischenzeitlich eingestellt sein mögen. Erst wenn der Zyklus abgeschlossen ist, können Sie wieder zurückkehren, woher Sie auch immer gekommen sind.”

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Die Stimmung war exakt wie in einem Schulraum. Die Lehrerin, die Tische, Bilder und Texte auf den Tischen. Rechts von mir befand sich eine große Fensterfront. Mir kam der Raum bekannt vor, es war, als wäre er aus einem anderen Traum. Ich erinnerte mich an einen Traum (s. “Der Kurs), in dem ein fast identischer Raum aufgetaucht war, nur dass die Tische völlig anders angeordnet waren.

“Nach Abschluss dieses ersten Teils, Reinkarnationszyklus genannt, werden Sie in der Lage sein, Ihre bisherigen Schöpfungsfertigkeiten absolut perfektioniert zu haben. Sie sind dann nicht mehr auf Hilfe fortgeschrittener Schöpfer angewiesen und können erschaffen, was immer Sie wollen…”

Ich erinnerte mich daran, dass Tanis Helliwell in einem ihrer Bücher des Öfteren mit einem Leprechaun sprach, der ihr erklärte, dass die Naturwesen den Menschen als Schöpfer betrachten, weil dies seine Wahl gewesen sei, zu einem solchen zu werden. Die Naturwesen hingegen belegten einen ganz anderen Kurs, könnte man sagen, da sie nicht in der Lage sind, irgendetwas tatsächlich zu erschaffen. Ihre Schöpfungskraft beschränkt sich nur auf sich selbst und ihr Erscheinungsbild. Sie sind jedoch nicht mal in der Lage, beispielsweise eigene Häuser zu erschaffen, in denen sie leben könnten. Auch hierbei sind sie auf einen Schöpfer angewiesen, der ihnen hilft. Ebenso leben sie von der Schöpferenergie der Menschen, d.h. je weniger an sie glauben, desto weniger Lebensenergie besitzen sie.

Dann riss mich die Lehrerin aus meinen Gedanken heraus: “Und wenn Sie es so weit geschafft haben sollten, dann können Sie Pflanzen und Bäume erschaffen. Später können Sie immer komplexer vorgehen und die unglaublichsten Schöpfungen kreieren…”

“Hey”, meinte die Frau links von mir, “dann kannst du bald wie ein Gott ganze Universen erschaffen!”

“Wo du schon in deinen Gedanken bist”, entgegnete ich lachend. “Lass uns erst einmal mit den Blumen und Bäumen beginnen, dann sehen wir weiter. Außerdem muss man auch erst mal so weit kommen. Weißt du, wie lange das dauern wird? Das ist eine endlose Unterrichtszeit. Mir schüttelt es jetzt schon, wenn ich daran denke, wie lange das ganze Programm gehen wird!”

“Die Realität, in die Sie eintreten werden”, fuhr die Lehrerin fort, “besitzt viele Tücken und Sie können nicht auf Ihre gewohnten Möglichkeiten zurückgreifen…”

Die Lehrerin erklärte noch einige andere Dinge, die das Programm “Schöpfer werden” betrafen. Langsam erwachte ich in meinem Bett und dachte über diesen interessanten Traum nach. Meiner spontanen Einschätzung nach, handelte es sich hierbei vermutlich um eine uralte Erinnerung meiner Seele, könnte man so sagen, in der ich mich irgendwann einmal dazu entschlossen hatte, das ganze Spiel der endlosen Reinkarnationen mitzumachen. Für die Seele ist selbst die älteste Erinnerung in seiner Empfindung und Erfahrungsdichte Gegenwart.

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19 Kommentare zu “Traumnacht: Die Kunst ein Gott zu sein

  1. Hallo Jona,
    gestern war ich etwas müde daher habe ich den Text nur mal kurz quer gelesen. Es ist nicht nur irgendein Traumunterricht den wir gemeinsam besucht haben sondern exakt den gleichen Traum hatte ich ca. vor 1 Jahr ;-)
    Die Frau links von Dir bin ich :) Habe grade Pause – mache eine Weiterbildung und muss früh raus daher bin ich etwas durch bis ich mich daran gewöhnt habe :)
    Liebe Grüße aus der Mittagspause

  2. hallo jonathan!

    nun bin ich auf noch mehr interessantes gestoßen. :-)
    hast du noch eine fortsetzung deines traumes erlebt? vielleicht befindest du dich ja auch gerade in der fortsetzung…?!

    ich habe mal von einem sehr alten, weisen mann geträumt, mit dem ich karten gelegt habe. zwei durfte ich schon umdrehen, darauf waren kosmische zeichen zu sehen. das eine stand für weiblichkeit, das andere habe ich leider nicht mehr bewußt.

    ob oder wann ich die anderen beiden karten (ich meine es wären vier gewesen) umgedreht habe oder umdrehen werde, weiß ich nicht. das wird sich zeigen.

    liebste grüße!
    daniela

  3. Hallo Jonathan mein Klassenkamerad ;)
    ist ja lustig, dass die Daniela Dich nach der Fortsetzung fragt, genau dazu wollt ich Dir auch schreiben. In der ersten Stunde (glaub ich zumindest)haben wir gelernt wie man Welten baut in dem man Bilder malt. In der Folgestunde (glaub ich zumindest :) haben wir dann die Welten ausgewertet, die wir erschaffen haben. Jeder Schüler durfte mit in die Welt der anderen um zu gucken was da so los ist. An Deine Welt erinnere ich mich leider nicht, aber meine Welt war aus Kanalisation und voller Tiere und Monster die sich von Gülle ernähren. Irgendwie schein ich manchmal nicht ganz richtig im Kopf zu sein ;)es haben sich auch alle über meine Welt lustig gemacht :( der Unterricht ist übrigens noch aktuell und keine uralte Erinnerung auch wenn wir an diesem schon eine Weile teilnehmen.
    Jetzt verstehe ich auch warum ich immer das Gefühl hatte Dich zu kennen. Auch wenn Du mir in der ersten Stunde irgendwie unsympathisch warst Du alter Streber ;)komisch jetzt habe ich ein ganz anderes Gefühl Dir gegenüber aber wir haben uns wohl schon in einigen Leben getroffen.
    Beste Grüße

  4. Hallo Daniela,
    nein, bisher habe ich keine Fortsetzung geträumt, aber ich denke, es wird irgendwann bestimmt noch eine geben. :-) Ich habe auch schon von einer Bekannten gehört, die ganz sicher ist, eine der Frauen an dem Tisch in diesem Traum gewesen zu sein.
    Dein Traum ist sehr interessant mit dem alten Mann. Wer weiß, vielleicht ist es ja auch derjenige aus meiner Reihe “Suche nach Erleuchtung”.
    Liebe Grüße, Jonathan

  5. hm, würde das gerne nachlesen, aber hab momentan nur internet auf dem handy… und finde “suche nach erleuchtung” nicht!
    :-(

    machst du diese homepage eigtl alleine oder hast du ein team im hintergrund?! das scheint mir eine menge arbeit zu sein!
    …die natürlich sicherlich spaß macht!

  6. Hallo Daniela,
    einfach in der Suche eingeben. Dann werden die alle aufgelistet. Es sind so 50 Einträge. Ist mittlerweile schon ein ganzes Buch. :-)
    Meine Webseite verwalte ich ganz allein. Das meiste habe ich ja schon geschafft, ich muss ja jetzt nur noch hinzufügen. ;-)
    Liebe grüße, Jonathan

  7. Hallo Mila,
    danke für Deinen spannenden Kommentar. Ich habe mich sehr gefreut, dass Du Dich mal wieder meldest. Wie es aussieht, sind wir dann wohl Klassenkameraden. :-) Als ich in dem Traum war, hatte ich auch das Gefühl, dass es ein Kurs ist, der gegenwärtig noch läuft, aber als ich aufwachte, da kam es mir wie eine alte Erinnerung vor, die ich nun nacherlebt hatte. Schade, dass Du Dich nicht an meine Welt erinnerst, aber sicherlich war sie eher so im Dark Romance Style. ;-) Ein Streber war ich eigentlich nie so. Entweder mir lag das Fach oder nicht. Wissen, das ich nicht wissen wollte, habe ich nicht unbedingt in mich hineingeprügelt. ;-)
    Meld Dich mal per Mail, ich weiß grad Deine nicht mehr, an die ich ausführlicher schreiben könnte.
    Liebe Grüße, Jonathan

  8. hey ihr beiden!
    WIR stecken da doch mittendrin!
    das ist nichts altes, was ihr geträumt habt, das ist allgegenwärtig…!
    liebste grüße
    daniela

  9. Hallo Daniela,
    nein, auf meiner Seite gibt es kein Foto, aber vielleicht im Netz irgendwo. ;-)
    Sag mal, wohnst Du zufällig mitten im Wald? *g*
    Liebe Grüße, Jonathan

  10. Hallo Jonathan,

    hatte Dir ne Mail geschickt bevor ich auf Deiner Site war.
    Vielleicht bist Du in diesem Fach einfach besonders motiviert und kamst mir deswegen wie ein Streber vor ;)
    Ich freue mich auf Deine Mail.

    Liebe Grüße auch @Daniela ;)

  11. hi ihr beiden!

    nein, ich wohne nicht mitten im wald!!!
    aber ich komm vom land….grins.

    nun wohne ich aber mitten in oldenburg,. nur unweit von berlin entfernt, lach!

    mila, wohnst du in berlin? ich habe einen bekannten, der ursprünglich aus berlin kommt und plane grad eine tour durch deutschland mit ihm. irgendwann in diesem jahr, irgendwann in den ferien. :-)

    mein internet ist grad sehr begrenzt, kann es momentan nur vom handy nutzen.

    liebe grüße an euch beide (und an jonathan:. nicht so frech sein! lach!)
    daniela

  12. fiel mir grad so ein:
    wenn ihr klassenkameraden euch hier getroffen habt, habt ihr die lehrerin aus dem “traum” auch schon kennengelernt?!

  13. Hallo Daniela,
    gute Frage! In dem Fall habe ich die Lehrerin noch nicht gesehen, auch wenn ich sie mir meistens anschaue.
    Vorgestern träumte ich wieder von diesem Unterricht. Dort war die Lehrerin so Mitte 40 und hatte m.E. kurzes Haar.
    Liebe Grüße, Jonathan

  14. hi jonathan!
    total lieb? du? das glaub ich dir nicht einmal, würdest du es mir im schlaf erzählen! lach!

    scherz beiseite… ;-)
    ich hab kurzes haar, grins, aber ich bin noch nicht mitte vierzig…! *g*
    wie alt nimmst du dich denn in dem traum wahr?
    träumst du so oft davon/bzw von anderen erlebnissen?!
    ich habe die letzten nächte auch viel geträumt…wirre sachen, aber auch nachvollziehbar.
    gehst du bewusst in das unterbewusstsein anderer menschen, bzw ist dir bewusst, dass du das kannst?
    **************

    hey mila! wo bist du?! ;-)
    **************

    ich finde den beitrag begegnung der dritten oder vierten art nicht wieder. :-( und mein handy-inet zeigt kein suchen-kästchen an. schade :-(
    blöder pc, der zu blöd für blödes modem ist… das einzige was hier nicht blöd ist, bin ICH!!! *g*
    **************

    liebe grüße
    daniela

  15. Hi Daniela,
    na ja, ein Versuch war es wert. ;-)
    Sich selbst in einem Traum zu sehen oder überhaupt altersmäßig einzuschätzen ist immer so die Sache. ;-) Also ich fühle mich dort etwas jünger, glaube ich, aber sicher ist es nicht.
    Ich bin ein Dreamwalker, d.h. ich kann in die Träume anderer Menschen eindringen. In dieser Erfahrung bin ich auch in den Traum einer Freundin eingedrungen, als plötzlich wer anders mit in den Traum eindrang. Sehr imposant. Kannst Du hier nachlesen: LINK
    Das ist ganz unterschiedlich, manchmal gehe ich bewusst in die Träume anderer, häufiger aber unbewusst.
    Du siehst kein Suchkästchen? Mit diesem LINK kannst Du beim ersten Teil anfangen und dann in die anderen Teile rein. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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