Traumnacht: Der seltsame Planet

traumnachtIch war bei zwei Männern eingeladen. Es war ein älterer Mann und ein jüngerer. Sie wirkten aber nicht so, als wären sie miteinander verwandt. Ihr Haus lag auf dem Land mit einem großen Garten und einer schönen Terrasse mit viel Grundstück. Während die beiden beschäftigt wirkten, lief ich ein wenig durch das Haus. Ich erinnerte mich daran, dass der ältere Mann gesagt hatte, ich sollte mir unbedingt hinten den Garten anschauen und zum Himmel hinaufblicken.

Während ich mir also die Räume ansah, gelangte ich in ein sehr großes Zimmer. Darin befanden sich sehr viele Stühle und Tische und ähnelte einem unaufgeräumten Tagungszimmer. Am Ende des Raumes befand sich ein riesiger Fenster-Doppelflügel im nahezu viktorianischen Stil, der halb geöffnet war und in den Garten führte. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und kämpfte mich durch die Stühle und Tische hindurch. Endlich trete ich hinaus in den Garten und sehe eine bequeme Hängematte, die zwischen zwei Bäumen gespannt war. Das wirkte sehr gemütlich und ich legte mich gleich in sie hinein.

Während ich dort herumschaukelte, erinnerte ich mich an die Aussage des Mannes, dass ich unbedingt zum Himmel hinaufschauen sollte.Es dämmerte gerade und links von mir entdeckte ich einen Vollmond. Doch was war das? Über dem Vollmond befand sich ein Planet, der mindestens die halbe Größe des Mondes besaß! Ich wunderte mich und überlegte, um welchen Planeten es sich hierbei wohl handeln könnte. Er sah aus wie der Jupiter, doch in seiner Mitte besaß er einen fast schwarzen Fleck, als würde noch ein anderer Planet oder vielleicht sogar der Mond seinen Schatten auf dessen Oberfläche werfen. Kurz darauf fiel mir auch eine Veränderung in meinem Körper auf. Ich spürte ganz deutlich, wie der Planet plötzlich eine Strahlung aufwies. Sie durchströmte meinen ganzen Körper und es war sehr intensiv und teilweise auch unangenehm, weil es so überdeutlich spürbar war. Mein Körper zitterte leicht unter dieser Energiestrahlung und ich beschloss, schnell wieder ins Haus zu gehen, aber es gelang mir nicht mehr, mich aufzurichten und die Hängematte zu verlassen!

Dann erwachte ich in meinem Bett.

Es gibt ja die Legende des 10. Planeten mit dem Namen Nibiru. Laut alten kyrillischen Schriften befindet sich dieser Planet in einer sehr großen Umlaufbahn um unsere Sonne, sodass er nur alle 3200 Jahre hier in unser System eintritt. Zwischen den inneren und äußeren Planeten unseres Sonnensystems befindet sich ein gewaltiger Asteroidengürtel mit unzähligen Gesteinsbrocken in unterschiedlichen Größen. Weitere Legenden besagen, dass es dort einmal einen Planeten gegeben haben soll, der jedoch zerstört wurde. Nun besteht hierbei die Assoziation, dass Nibiru vielleicht für dieses Dilemma einst verantwortlich war. Und nicht nur das, sondern einige Verfechter dieser Theorie, dass Nibiru wirklich existieren soll, behaupten, dass er in Kürze wieder bei uns vorbeikommt und erneut für Unruhen sorgt. Laut Sternhimmelbeobachtungen wurde im Mai 2002 ein unbekanntes Objekt gesichtet, dass sich laut Rotverschiebung auf uns zubewegt. Die Beobachtung im September 2002 zeigt, dass das Objekt näher kommt.

Sollte es diesen Planeten Nibiru tatsächlich geben, dann habe ich ihn vielleicht in diesem Traum gesehen. Gemäß einigen Nibiru-Theoretikern soll es zu einer Begegnung zwischen der Erde und Nibiru kommen, sogar in der Form, dass dadurch eine Polarverschiebung von ganzen 90% zustande kommen soll. Hierbei berufen sich die Nibiru-Anhänger auf die Prophezeiungen alter Schriften und manch einer auch auf den alten Nostradamus.

Persönlich halte ich jedoch die Nibiru-Legende eher in der Kategorie Klimaschwindel einzuordnen, denn das Prinzip der Panikmache ist sehr ähnlich. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass es Ende der 90er sehr aktuell war zu glauben, es könnten Asteroiden auf die Erde herabfallen und unsere Großstädte in Schutt und Asche legen. Dies ist auch nicht eingetreten, wie so viele von der Vorhersagen der letzten 30 Jahre wie gewaltige Vogelgrippen-Pandemien und Massensterben durch das vergrößerte Ozonloch und dergleichen. Wie immer sollte man sich bei Prophezeiungen jeder Art, und seien sie wissenschaftlich noch so fundiert und bewiesen, an die Faustregel halten: Keine Panik, erst abwarten, ob es wirklich eintritt!

(Grafiken: Mit Dank an www.greatdreams.com)

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2 Antworten für “Traumnacht: Der seltsame Planet”

  1. Lutz Winterfeldt sagt:

    Ja, der Planet Nibiru existiert in unserem Sonnensystem. Nach sehr gründlichen Forschungen von Zecharias Sitchin (www.sitchin.com)von tausenden sumerischen Tontafeln kam Sitchin zu der Einsicht, dass es sich nicht um Mythen handelte, sondern um Geschichtsschreibung. Nibiru ist ungefähr dreimal so gross wie unsere Erde, und befindet sich in einer sehr exzentrischen Umlaufbahn von 3600 Erdjahren, war das letzte Mal vor ca. 2000 Jahren “nah”, und ist somit zur Zeit 1600 Jahre “weit”. Die Bewohner Nibiru´s (die Anunnaki) haben sehr bedeutende Einflüsse auf die Entwicklung intelligenten Lebens auf unserem Planeten ausgeübt (Adam und Eva), und werden in der Bibel erwähnt als die Nefelim (Jene die vom Himmel auf die Erde herabstiegen).

  2. Dini sagt:

    Die zwei Bilder, die angeblich ein unbekanntes Objekt zeigen sollen,dass näher kommt, sind definitiv nicht “Planet X”.
    Es dokumentiert vielmehr einen sterbenden Stern,der auf Bild zwei seine äußere Hülle abgestoßen hat und deutlich als roter Riese zu erkennen ist.

    Liebe Grüße,
    Dini

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