Traumnacht: Treffen mit Jane Roberts

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“Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum oder von Erinnerungen aus meinem Unterbewusstsein berichte sowie von telepathischen Ankopplungen an andere Menschen (Traumspionage).

Als ich in diesem Traum zu mir kam und ich luzide wurde, verwandelte sich der trübe Traum direkt in Full HD 4k, sprich, mit einer hervorragenden Klarheit und spürbaren Intensität. Sofort entschloss ich mich dazu, die passive Luzidität zu praktizieren, um den Traum kräftig zu verlängern. Bei der passiven Luzidität weiß man, dass man träumt, aber mischt sich nicht in das Geschehen ein oder beeinflusst es…

Ich befand mich sitzend auf einem Holzboden. Breite Planken und in der Ecke standen ein Fass, ein Seil lag auf dem Boden, mehrere Gegenstände, die man normalerweise auf einem Schiff vorfinden würde. Doch ich spürte keinen Wellengang und das passte einfach nicht zusammen.

Also stand ich auf und lief in dem Raum umher. Dann entdeckte ich eine Holzklappe. Als ich sie öffnete, kam die Erklärung direkt in mein Bewusstsein geschossen! Ich befand mich tatsächlich auf einem Schiff, aber es war ein Luftschiff!

Mein Blick zeigte mir eine traumhafte Aussicht über Berg und Tal. Es war wunderschön und ich stand dort einige Minuten, um diesen Ausblick ausreichend zu genießen. Langsam trottete das Luftschiff weiter und ich fragte mich, ob es ein Zeppelin war, weil dies eigentlich am naheliegendsten war. Doch konnte ich nur aus diesem kleinen Fenster blicken und nicht nach oben schauen. Natürlich hätte ich mich einfach nach außen projizieren und das Aussehe des Schiffes von einer äußeren Position aus bestimmen können, aber hierfür müsste ich mich wieder so weit in den Traum einmischen, dass er sich verändert und an meiner Traumenergie gezerrt hätte. Daher entschloss ich mich dazu, mir einfach zu denken, dass es ein Zeppelin sei – auch wenn er sonstwie aussehen konnte.

Am anderen Ende des Raumes entdeckte ich eine Holztür. Ich öffnete sie und gelangte daraufhin in einen großen Raum. Dort standen mehrere Tische und an die zwanzig Personen waren zu sehen. Vor ihnen standen Getränke und Kerzen. Es war eine schöne Atmosphäre und eine Frau fiel mir besonders auf, die ganz in Schwarz gekleidet war, einen schwarzen Pagenschnitt trug und eine gleichfarbige Brille. Sie sah irgendwie seltsam aus und ihr Kleid erinnerte mich an die Uniform eines Waisenhauses für Mädchen, mit weißem Kragen und Knöpfen.

Die Frau schien sich für mich interessieren, denn ich spürte, wie ihr Fokus auf mir lag. Ich schaute mich weiter um, bis sie sich plötzlich von ihrem Stuhl erhob und sich neben mich stellte.

“Es freut mich, dass du einmal vorbeigekommen bist”, sagte sie.

Ich fragte mich, wie sie darauf kam, dass ich sie hätte besuchen wollen. Immerhin wurde ich von meinem höheren Selbst hergeführt und da ich mich in diesen Prozess nicht eingemischt hatte, bleibt natürlich alles offen für Überraschungen. Doch wer war diese seltsame Frau?

“Du bist schon erwacht. Und ich begrüße es sehr, dass du so vielen Menschen dabei hilfst, dass sie das ebenfalls tun…”

In diesem Moment kam die Information in mein Bewusstsein geschossen! Es war Jane Roberts! Das amerikanische Medium (1929-1984), das gemeinsam mit ihrem Mann Robert Butts die Botschaften eines multidimensionalen Energiepersönlichkeitskernes namens Seth in die Alltagswelt übertrug, sprich, eine Persönlichkeit aus den fernen Welten des Jenseits, die keinen Zugriff mehr auf einen physischen Körper besitzt. Ich habe viele Bücher von diesem Medium gelesen und war Jane und auch Seth gelegentlich einmal astral und in meinen Träumen begegnet.

Ich freute mich über diese Begegnung, war aber ziemlich überrascht, dass ich sie nicht gleich erkannt hatte. Zumal sie ähnlich gekleidet war wie in einer anderen Begegnung zwischen uns.

“Was machst du an diesem Ort, also auf einem Luftschiff hoch über den Wolken?”

Sie lächelte: “Kein Ort ist immer so, wie du es erwartest oder kurzfristig eingeschätzt hast…”

Dem musste ich dann auch gleich zustimmen, denn als ich mich erneut umschaute, befand ich mich mit dem ganzen Raum plötzlich in einer Holzhütte an einem Waldrand. Mir wäre dies überhaupt nicht aufgefallen, wenn ich nicht noch einmal genauer nachgeschaut hätte und wäre weiterhin davon ausgegangen, dass ich mich auf dem Luftschiff befinde.

Mir war klar, dass dieser Umstand durchaus auch im Alltagsleben passieren könnte. Woher will man wissen, dass an einem Tag wie der 5. November den ganzen Tag lang auch wirklich dieser Tag ist? Oder wie kann man wissen, dass der ganze November auch einen ganzen Monat lang November ist? Woher will man wissen, dass zwischenzeitlich nicht für Sekunden, Minuten oder gar Stunden plötzlich ein anderer Monat ist? Niemand könnte dies mit Sicherheit sagen.

“Es fehlt jedoch noch ein letzter Schliff, was dein Erwachen betrifft”, fügte Jane hinzu. “Doch, ich denke, das wirst du bald noch verstehen. Danach wirst du ganz klar erkennen, wohin dich dein Weg führt.”

Was wollte sie mir damit sagen? Immerhin war mir deutlich genug, wohin mich mein Weg führte. Doch allem Anschein nach hatte ich eine ‘Kleinigkeit’ übersehen.

“Nun mache dir keine unnötigen Gedanken. Es kommt, wie es kommen soll. Nichts, was du erlebst, erlebst du, weil du es nicht wollen würdest. Das weißt du doch…”

Das war mir durchaus deutlich, denn all das, was geschieht, geschieht, weil man es so wollte. Wäre es anders, dann würde man es gar nicht erst erleben. Dieses kleine Verstandesparadoxon ist stets ein hübscher Auftakt zur Selbsterkenntnis.

Jane und ich unterhielten uns noch eine Weile über das Erwachen der Menschen, das sich langsam entwickelnde Interesse für den spirituellen Weg der Menschheit sowie die unentwegte Auseinandersetzung zwischen Vitalität und Harmonie.

Ich musste während unserer Unterhaltung an Star Wars denken, vor allem, an den Konflikt zwischen Rebellen und dem Imperium. Eine schöne Analogie zu dem, was die Menschheit im Gefüge des Kosmos betrifft. Sehr schön bringt dies die Anime-Serie “Star Wars Rebels” zutage. Wie amüsant und humorvoll das Universum bzw. der Schöpfer der Welten doch sein kann, wenn Comics und so genannte Fantasiegeschichten mehr Wahrheitsgehalt aufweisen als jede Dokumentation oder Nachrichtensendung im Fernsehen.

Ach, heute ist der 5. November… wie amüsant, dachte ich…

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Bekannte Bücher von Jane Roberts sind:

Gespräche mit Seth

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Siehe auch:

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