Traumnacht: Tersus’ Theater

Ich habe mich irgendwann nach 2 Uhr ins Bett gelegt. Eigentlich hatte ich geplant, bereits um 0 Uhr zu Bett zu gehen, doch wie es manchmal so ist, ziehen sich solche frommen Entschlüsse manchmal etwas hin. Auf die WBTB-Technik habe ich dieses Mal eigentlich nur halbwegs verzichtet, denn am Nachmittag hatte ich überraschenderweise glatt von 16.30 bis nahezu 20 Uhr geschlafen! Somit hatte ich eigentlich fast drei Schlafphasen hinter mich gebracht und von daher auch mein Gedanke, einfach zu versuchen, eine Traumnacht zu beginnen.

Doch die heutige Traumnacht betreffend weiß ich überhaupt nicht, wo anfangen und wo aufhören. Dies war die gefühlt längste Traumnacht, die ich je erlebt habe. Nahezu fünf Stunden ununterbrochen luzide gewesen und eine gewaltige Menge an alternativen Realitäten aufgesucht, dass mir vor lauter Erinnerungssequenzen das Gehirn nur so rotiert. Vom Gefühl her jedoch kam es mir vor, als hätte ich 10 Stunden lang luzide geträumt.

Wenn man die wichtigsten Informationen niedergeschrieben hat, bemerkt man bereits, wie begrenzt das menschliche Gehirn ist. Im Alltag mag dies nicht unbedingt auffallen, aber wenn man sich viel merken muss, dann kann man sich in etwa vorstellen, wovon ich schreibe. In meinem Fall kann ich sagen, dass es mir schwer fällt, mir Namen und Eckdaten in einem Traum zu merken sowie Botschaften, die direkt an mich gehen. Das durfte ich in dieser luziden Traumserie wieder einmal registrieren, trotzdem habe ich mir einiges behalten können. Es verhält sich ja nicht so, trotz aller spontaner Widerstände, dass ich nicht an diesem Manko arbeiten würde. Nun genug der Schwafelei, versuche ich nun einmal das Unmögliche, nämlich so vieles aus dieser Traumnacht wiederzugeben, wie ich behalten konnte – und ich darf sagen, es ist leider nicht allzu viel…

Nach einer viertel Stunde der Konzentration, kam die erste Welle. Mein Körper wurde schlagartig taub und mein zweiter Körper schwingte. Augenblicklich befand ich mich plötzlich auf einer alten Couch in einem mir fremden Wohnzimmer. Neben mir eine alte Freundin, die mich lächelnd anschaute. Doch lang blieb ich dort nicht und ich switchte wieder zurück in mein Bett. Ganz überrascht von diesem so rasanten Realitätswechsel, war ich wieder in meinem physischen Körper erwacht. Ich fragte mich, ob das nun alles war und ich mich gleich auf die Seite zum Schlafen legen sollte oder ob ich es noch einmal versuchen sollte. Doch ich erinnerte mich, dass, wenn ich dies dachte, noch ein gehöriger Schwung an Erfahrungen nachkommen würde.

Kurze Zeit später schlief mein Körper wieder ein und ich wechselte in meinen zweiten Körper – von dem ich in den nächsten Stunden überhaupt nicht mehr wegkommen sollte… Alles um mich her war in völlige Dunkelheit getaucht. Es fiel mir schwer, überhaupt irgendwas wahrzunehmen. Ich spürte völlig deutlich, dass ich mich in meinem zweiten Körper befand, doch konnte ich nichts in meinem Schlafzimmer erkennen. Folglich musste ich blind versuchen, mich von meinem Körper zu trennen und dann den Raum zu verlassen. Gesagt getan, denn ich konnte mich aus dem Bett rollen und mich dann aufrichten. Nun stand ich aufrecht in meinem Schlafzimmer und ging einfach durch die Tür… Doch im nächsten Augenblick wechselte ich schon in eine andere Realität.

Gehirnkicker-frequenzen-meditation-binaurale-beats

Ich schaute gerade aus einem Fenster. Offensichtlich eines dieser alten, bunten Mosaikfenster, die man in den 70er Jahren vielleicht mal auf Fluren oder Toiletten vorfand.  Ich schaute hindurch und drang einfach mit meinem Kopf durch das Fensterglas. Zuerst klappte es nicht, daraufhin fiel mir ein, dass ich in einem solchen Fall meine Luzidität überprüfen sollte. Als ich das tat, stellte ich die Umgebung noch klarer ein und im Anschluss gelang es mir sehr leicht, durch das Fenster zu schweben. Doch kaum hatte ich das Fenster passiert, landete ich erneut in einer anderen Realität.

Hier war ich von mehreren Leuten in einer Art Keller umgeben. Sie unterhielten sich dort, saßen auf Matratzen und amüsierten sich. Mir kam es mittlerweile so vor, als würde sich mein Fokus einmal durch sämtliche Nebenrealitäten bewegen, um zu seinem Ziel zu gelangen – wie immer dieses aussehen sollte. Auf der Reise zum Zielpunkt durfte ich zumindest ein wenig in den Zwischenwelten herumschnuppern.

Ich möchte nicht sagen, dass es wenige waren, denn bestimmt erlebte ich diese Reise durch vielleicht zwanzig oder gar dreißig dieser Zwischenwelten – wobei ich noch davon ausgehe, dass viele Sprünge mich wieder in die eine oder andere Realität zurückwarf, dort einfach nahtlos anschloss und es danach weiter in eine andere ging. Die eine oder andere Realität besaß eine sehr anzügliche, sexuelle Atmosphäre, während andere wieder lustig, traurig oder metaphysisch zu sein schien. Es war wie eine Atmosphäre, was diese Attribute betrifft, und es schien mir so, als würde mich eine jede dieser Realitäten einladen, doch länger zu bleiben. In manchen Realitäten verblieb ich nur kurz, obwohl ich gern länger geblieben wäre und in anderen hielt ich mich länger auf, auch wenn ich gern weitergereist wäre.

Plötzlich befand ich mich unter freiem Himmel auf einer Terrasse im Erdgeschoss eines Restaurants. Von hier aus besaß ich einen Blick auf einen gegenüberliegenden Gehweg, der an der Seite einen Holzzaun besaß. Ich erinnerte mich plötzlich, dass ich mich dort schon einmal befunden hatte. Es hatte eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen gegeben und einer von ihnen war gegen diesen Holzzaun geprallt. Es war eine glasklare Erinnerung, klarer als die Erinnerung an meine Schulzeit oder an sonst etwas aus meinem Alltag! Während ich krampfhaft nach mehr Erinnerungen fischte, verließ ich diese Realität schon wieder und landete in der nächsten. War die nächste Realität vielleicht bereits das Ziel dieser ausgedehnten Reise?

“Kommen Sie, kommen Sie! Hier, testen Sie!”, forderte mich ein junger Mann auf, der rechts von mir stand und meine Schulter berührte.

Um mich herum standen vielleicht fünf oder sechs Studenten. Sie wirkten etwas nerdig, eher wie eine findige Forschergruppe als eine lockere Studentenansammlung aus dem gewohnten Alltag. Auf dem Boden entdeckte ich eine nahezu nackte Frau! Sie lag dort breitbeinig auf dem Rücken. Sie hatte eine schöne Figur, trug braunes, leicht lockiges Haar und war sehr attraktiv. Sie streichelte sich selbst und stöhnte, bewegte lockend ihr Becken. Ich war nicht wenig erstaunt über diese Situation, immerhin hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet. Ich empfand diese Situation ziemlich skurril und was meinte der nette Student überhaupt mit “Testen Sie”?

Sicherlich war ich jetzt nicht in Stimmung, diese Frau zu “testen” und erst recht nicht vor all den Studenten hier, aber mit einem Mal kam völlig unerwartet eine gewaltige Sexlust auf mich zu, dass ich sie kaum kontrollieren konnte. Lange Rede kurzer Sinn, lag ich kurze Zeit später auf der Frau. Es war eine sehr erregende Situation trotz der seltsamen Umstände. Sie bewegte sich sehr reizvoll und die anderen Studenten standen um mich herum und waren hellauf begeistert. Nicht unbedingt von der Situation an sich, denn das wurde mir ziemlich bald klar, als mein Blick nach oben in ihr Gesicht fuhr. Denn diese Frau war nicht echt! Sie war eine Puppe! Eine unglaublich gut entwickelte Love-Doll, täuschend echt und sie konnte ihren Kopf und die Arme bewegen. Sie wirbelte ihren Kopf in der Lust hin und her und stöhnte wild. Ich erhob mich wieder und sie klopften mir auf die Schulter: “Toll, oder? Das wird der Renner!”

Trotz dieses lasziven Themas musste ich eingestehen, dass dies wirklich der “Renner” werden könnte, denn diese Liebespuppe war in diesem Zwielicht hier kaum von einem echten Menschen zu unterscheiden und somit der sichere Tipp für einen Verkaufsschlager. Nun gut, die Frau stöhnte weiter, obwohl ich bereits längst aufgestanden war, aber in der Aktion selbst im hübschen Kerzenlicht dürfte man keinen Unterschied bemerken.

Bevor ich meine Meinung zu dieser neuen Entwicklung abgeben konnte, vibrierte ich am ganzen Körper und ich landete in der nächsten Realität. Es war Nacht und ich stand auf der Straße. Der Schein der Laternen erhellte die Umgebung. Ich schaute in den Sternenhimmel und er war wunderschön anzusehen. Den Mond fand ich weiter rechts. Es war alles wie in dem Moment, als  ich vorhin im Wachzustand noch auf dem Balkon gestanden und zu den Sternen aufgeschaut hatte.  Während ich mich daran erinnerte, fühlte ich gleichzeitig meinen physischen Körper in meinem Bett. Mein Arm schien leicht eingeschlafen zu sein. Ich versuchte mich darauf zu konzentrieren, ihn vorsichtig zu bewegen, damit mein physischer Körper nicht erwachte und ich zurück musste, doch das Manöver gelang mir nicht. Weder bewegte sich mein Arm weiter nach unten noch drohte ich aufzuwachen, also schaute ich weiter in die Sterne. Doch nun trat eine seltsame Empfindung auf: Während ich dort auf der Straße stand und zu den Sternen schaute, erlebte ich mich gleichzeitig auf dem Balkon in meiner Alltagsrealität stehen! Nicht als ein Traum, sondern beide Szenen simultan als direkte emotionale Empfindung, dass es sich hier um den Alltag handelte. Das war für mich immer wieder ein spannendes Erlebnis und ich hatte es bisher noch nicht allzu häufig erfahren.

Doch lange hielt dieser Eindruck nicht an, denn während ich hoch zum Firmament blickte, wurde nun alles schwarz und ich konnte nichts mehr sehen… Vielleicht eine Minute später blitzte etwas in der Schwärze grün auf. Es war ein so satt-leuchtendes, tiefes und wunderschönes Jadegrün, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte! Ich konzentrierte mich immer mehr auf dieses Jadegrün und es nahm Formen an. Ich entdeckte mehrere schwarze Linien, die ein Muster ergaben und irgendwann erkannte ich eine Art Symbol in ovaler Form. Vielleicht war es ein Amulett, dachte ich kurz, und ich griff danach. Vielleicht würde es mir gelingen, es mit in den Alltag zu nehmen… Gegen das satte Leuchten erkannte ich schon meine Hand, wie sie danach griff, aber dann wechselte erneut sie Szenerie.

“Da bist du ja!”, rief eine Freundin von mir und augenblicklich fand ich mich zwischen mehreren Leuten wieder, die gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten schienen.

“Hallo Akiria”, begrüßte ich sie.

“Nein”, entgegnete sie, “ich bin Lea. Das ist mein wahrer Name.”

Dann lächelte sie und drehte sich um und verschwand mit den anderen.

Ich blickte mich um. Es sah hier aus wie in einer riesigen Künstlerhalle. Überall standen irgendwelche künstlerischen Projekte herum, teils unfertig, teils abgeschlossen. Links erkannte ich eine Treppe, die auf eine weitere Ebene führte. Dort ging gerade ein Mann nach oben. Es gab mehrere Flure, die in verschiedene Richtungen führten. Gezielt lief ich dem Mann nach, den ich gerade noch die Treppe hatte hinaufgehen sah. Oben auf den Stufen holte ich ihn ein. Nun wollte ich ihn zur Rede stellen und mal ein paar Eckdaten sammeln.

“Wo bin ich hier?”, fragte ich und war noch immer ein wenig überwältigt von der Größe dieser Halle und den vielen Ecken, Fluren und Räumen.

“Das ist Tersus’ Theater! Schau dich um! Hier kannst du alles tun, was dir gefällt und genieße den Aufenthalt”, meinte er, ohne mich groß anzusehen.

Für einen Moment war ich völlig irritiert, denn der Name Tersus kam mir sehr vertraut vor, doch ich konnte es mir nicht erklären.

“Wer ist Tersus?”, fragte ich neugierig.

“Ihm gehört hier alles. Er hat es erschaffen und wir dürfen hier sein…”

Er grinste mich breit an und sein Grinsen ließ mich noch mehr wundern, als ich es wegen der Bekanntheit des Namens schon tat. So suchte ich in mir nach der Bedeutung dieses Namens, bis sie mir mit einem Mal ins Bewusstsein schoss: Tersus war ich!

Mir schossen die Trännen in die Augen, ohne, dass ich es mir erklären konnte. Ich hatte für einen kurzen Moment das Gefühl, als wäre ich meinem wahren Zuhause erneut um ein kleines Stück näher gekommen. Es war einer meiner Traumnamen in einer bestimmten Realität und wie es schien, hatte ich dieses Theater einst erschaffen. Zwar konnte ich mich nicht an diese Schöpfung erinnern oder an irgendetwas anderes, aber ich wusste tief in mir, dass es mein Theater war.

“Wie ist dein Name?”, fragte ich den unbekannten Mann.

“Mein Name ist Tony Schemmer.”

Ich bin mir nicht sicher, aber mir kam dieser Name keineswegs bekannt vor. Kurz dachte ich darüber nach, ob er aus der Schweiz sein könnte, aber ich war eben nicht sicher.

“Dieses Theater wurde in Verbindung mit Kumunus erschaffen, einem Mann, der vom 8. bis 6. Jahrhundert vor Christi gelebt hat”, fügte er seinen Worten geheimnisvoll zu.

“Kumunus? Dieser Name sagt mir nichts…”, meinte ich.

Nun kam von rechts eine Frau auf mich zu. Doch ging sie nicht auf mich zu, sondern sie schwebte! Sie kam immer schneller auf mich zu und als sie direkt vor mir war, ergriff sie meine Schultern und riss mich vom Boden. Ihre Umrisse leuchteten und für einen Augenblick kam sie mir wie ein Engel vor… wunderschön strahlend und einer liebevollen und positiven Aura. Gemeinsam schwebten wir nun durch die große Halle und sanft legte sie ihre Lippen an mein Ohr und sprach:

“Du bist hier in einem deiner Reiche. Sei willkommen und erkunde es.”

Während wir weiter durch die Halle schwebten, mal nach oben, nach unten, nach hinten und nach vorn, flüsterte sie weiter alles Mögliche in mein Ohr, doch leider konnte ich sie kaum verstehen bzw. habe ich so gut wie nichts mehr davon behalten. Leider, muss ich sagen, denn die, die flüstern, so konnte ich es aus meiner Erfahrung sagen, haben oft die interessantesten Informationen. Doch dieses Schweben durch die Halle und ihre direkte Anwesenheit so nah bei mir öffnete mein Herz und ergriff mich zutiefst. Es war ein wunderschöner Augenblick.

Irgendwann löste sie sich in Nichts auf und ich stand wieder auf dem Boden. Um mich herum konnte ich niemanden sehen, also ging ich durch die vielen Räume, um mir dieses Theater weiter anzuschauen. Dann gelangte ich in einen Raum, in dem am Ende mehrere große kistenförmige Gegenstände standen. Sie sahen schon aus wie ein bis zwei Meter große Plastik- oder Holzblöcke in den unterschiedlichsten Formen. In einigen Metern Entfernung zu diesen Blöcken standen einige Leute, die mit ihrer Geisteskraft versuchten, diese Blöcke in Bewegung zu bringen.

“Hervorragend”, dachte ich! “Es ist wieder Zeit für meine Psychokinese-Übungen…”

Ich konzentrierte mich auf meinen physischen Körper, versuchte eine Verbindung zu ihm aufzubauen, damit ich ihn direkt mit meinen folgenden Handlungen regelrecht programmieren konnte. Schon seit einiger Zeit versuche ich zu beweisen, dass man parapsychologische Erfahrungen in seinen Träumen üben und auf Dauer irgendwann mit in den Alltag transferieren kann. Als Testobjekt hatte ich mir einst dafür die Psychokinese ausgesucht. Würde es mir irgendwann gelingen, Gegenstände in meinem Alltag zu bewegen, so hätte ich das definitiv diesen Traumübungen zu verdanken. So konzentrierte ich mich auf den ersten Block, der ungefähr einen Meter hoch war und an einer Wand stand. Ich riss meinen Arm nach vorn und machte eine ziehende Bewegung. Beim zweiten Anlauf setzte sich der Block in meine Richtung in Bewegung. Er bewegte sich recht schwerfällig, aber es funktionierte. Kaum war er bis auf einen Meter zu mir gezogen worden, machte ich eine Stoßbewegung und der Block raste mit einer sehr hohen Geschwindigkeit gegen die Wand. Es knallte richtig laut! Das machte unglaublichen Spaß!

Die anderen waren überrascht, wie leicht ich diesen Block in Bewegung und dann von mir fortgeschleudert hatte, ohne ihn auch nur einmal zu berühren.

“Das war absolut genial!”, rief eine Frau neben mir und versuchte es dann auch. In ihrem Fall rüttelte sie das Objekt nur ein wenig durch, aber nichts weiter geschah. Ich zeigte ihnen dann auch an größeren Objekten, wie man diese Kraft einsetzte. Ich konzentrierte mich nun auf einen noch größeren Block. Ich zog ihn zu mir hin und schleuderte ihn dann von mir fort. Wieder knallte er gegen die Wand und es gab ein lautes Geräusch. Alle jubelten und wir beschäftigten uns damit in der nächsten halben Stunde in einem fort. Den größten Block, mit einer Höhe von vielleicht drei Metern, brachte jedoch niemand in Bewegung.

Ich habe auch noch all die anderen Räume erforscht und das eine oder andere Abenteuer erlebt, doch sind meine Erinnerungen daran nur noch fragmentarisch vorhanden. Wie eingangs erwähnt, war mein Gehirn leider nicht in der Lage, all diese Erlebnisse zu erinnern.

Zwischendurch bin ich auch mehrmals erwacht und wieder in dieses Theater zurückgekehrt. Warum ich dieses Theater erschaffen habe, weiß ich nicht, aber es machte ungeheuren Spaß, sich dort auszutoben. Irgendwie kam es mir schon wie ein großer Spielplatz vor…

Heute Morgen habe ich dann gleich diese nächtlichen Erlebnisse notiert und auch ein wenig recherchiert wegen der Namen. Kumunu ist beispielsweise tatsächlich existent, nicht als Mann aus dem vorchristlichen Zeitalter, sondern es scheint sich hier um ein Gebiet oder einen Berg in Nigerien zu handeln. Im Umkreis von 100 km³ leben dort auch Menschen und es gibt Hotels, es ist dennoch ein wenig besiedeltes Gebiet.

In der türkischen Sprache gibt es das Wort Kumunu auch und bedeutet Sand. Ebenso gibt es eine Universität mit diesen Namen für vorwiegend mathematische Künste, doch bisher istder Tipp mit Nigerien vielleicht am heißesten. Persönlich hörte ich das Wort Kumunu in diesem Traum definitiv zum allersten Mal. Bin ich etwa in einem anderen Leben einmal dort gewesen?

Doch um genau zu sein, war das Wort Kumunus und nicht Kumunu. Zu Kumunus konnte ich entdecken, dass es in Verbindung mit Romanus auftaucht, einem römischen Feldherren. Ich werde dahingehend noch etwas recherchieren. Außerdem gibt es kumunus als Wort in Kambodscha und bedeutet Rache.

Zu Tony Schemmer kann ich sagen, dass es ihn im Alltag auch gibt. Er ist zwar kein Schweizer, aber ein Musiker von Yale. Ob er nun der gleiche Tony wie in meinem Traum ist, kann ich im Zwielicht von Tersus’ Theater nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls hat er viel am Theater gearbeitet und eigene Stücke aufgeführt. Auch seinen Namen hörte ich in dem Traum zum ersten Mal.

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