Traumnacht: Sonya und der Astral-Reiseservice

Traumnacht Nachtträume

In der heutigen Nacht war es mal wieder so weit. Eine Astralreise in die unendlichen Weiten der Astralebenen stand an und nebenher vielleicht den einen oder anderen aus dem Körper zu ziehen, um der Person die Möglichkeit zu geben, auch einmal in den wundervollen Genuss einer Astralreise zu gelangen… oder zumindest, einen Einblick in die Nutzung des Astralkörpers im Allgemeinen zu erhalten.

Nachdem die Vibrationen des Astralkörpers und die Phasenverschiebung aufgetaucht war, rollte ich mich zur Seite ab und stand auf. Jetzt stand ich in meinem Schlafzimmer, bereit für neue Taten. Sehr weit kam ich jedoch erst einmal nicht, denn plötzlich erkannte ich eine Frau, die keinen Meter von mir entfernt stand. Sie war schlank, zwischen 30 und 40 Jahre alt und hatte sehr kurzes, braunes Haar.

“Wer bist du?”, fragte ich sie. Doch ich erhielt keine Antwort.

Ich fragte sie noch einmal, aber es gab immer noch keine Reaktion. Dann rüttelte ich an ihrem Arm. Sie war jedenfalls definitiv ebenfalls außerkörperlich.

Sie schaute mich dann kurz an, aber sie schien völlig abwesend zu sein. Folglich musste sie sich ursprünglich vorgenommen haben, mich zu besuchen, aber ist dann ins Träumen verfallen und ließ ihren Astralkörper hier bei mir leer stehen. Vermutlich war ihr die Wartezeit, bis ich meinen Körper ebenfalls verließ, zu lang geworden. Kurz darauf löste sie sich auf. Sie muss dann wohl kurz erwacht sein in ihrem Bett und ihr Astralkörper glitt automatisch zurück. Wer immer das gewesen sein mag… Solche Besuche sind bei mir keine Seltenheit.

Nun ging ich durch meine Schlafzimmerwand hinüber in mein Arbeitszimmer. Dort angekommen schritt ich durch die Balkontür nach draußen ins Freie. Es regnete. Dann hob ich ab und flog los. Während ich flog, sprach Sonya plötzlich kichernd zu mir:

“Und, ziehen wir ein paar Leute aus ihren Körpern?”

Ihr macht das immer einen Heidenspaß. Allein die verdutzten und erschrockenen Gesichter zu sehen, wenn man bereits durch die Wand ihre Schlafzimmer betrat, schien ihr immer wieder ein kleiner Genuss zu sein.

“So darfst du das aber auch nicht ausschließlich sehen”, entgegnete sie schnippisch meinen Gedanken. “Immerhin ist es wichtig, dass immer mehr Menschen von der Existenz des Astralkörpers erfahren und lernen, ihn einzusetzen. Ich bin dabei sehr gern behilflich! Es dient der menschlichen Entwicklung.”

“Das finde ich eine ganz hervorragende Idee, auch wenn ich das zeitlich alles kaum eingeteilt bekomme, wenn ich daran denke, all diese Personen, die daran ein Interesse besitzen, aus ihren Körpern gezogen zu werden, ohne jemanden auszulassen, auch besuchen zu können. Ohne deine Hilfe wäre das erst recht nicht machbar.”

“Genau darüber dachte ich bereits nach und habe eine gute Idee, damit du deine eigenen Astralreisen nicht nur damit verbringst, anderen zu helfen!”, bemerkte sie.

“Oh, da bin ich aber gespannt…”, erwiderte ich neugierig.

“Pass auf! Du bist eh des Öfteren unterwegs und erscheinst anderen in ihren Träumen, weil du ja ein Traumwanderer bist. Ein Traumwanderer hat diese Fähigkeit. Denke dabei mal z.B. zurück an Ingrid…”

Ingrid war eine mir unbekannte Frau, die einmal sehr imposant in meinen Traum eingedrungen war (siehe Erfahrung vom 5.07.2008!). Sie schien auch eine Traumwanderin zu sein, die noch über einen physischen Körper verfügte und nachts gelegentlich in die Träume anderer eindrang bzw. auch in ihrem Astralkörper einmal ziemlich unangemeldet in meinem Schlafzimmer erschienen war.

“Glücklicherweise”, fuhr Sonya fort, “kann dein Traumselbst auch ohne dein unmittelbares Bewusstsein interessierte Astralreisende aufsuchen und ihnen dabei helfen, ihre Körper zu verlassen.”

Sie hatte völlig Recht! Allein in dieser Woche hatten mir vier Personen gemailt und mir berichtet, ich sei in ihren Träumen bzw. in ihrem Schlafzimmer erschienen, ohne, dass ich eine Erinnerung daran besaß.

“Hmm… und was ist nun deine Idee?”, fragte ich neugierig.

“Ganz einfach! Weil ich einen weitaus besseren Überblick über deine Aktionen und die verschiedenen Ebenen habe, auf denen du tätig bist – und nicht zu vergessen, dass ich auch oft mit dir unterwegs bin, ohne dass dein Alltagsselbst etwas davon mitbekommt – wäre es doch total spannend, wenn wir einen Astral-Reiseservice aufmachen würden!”

Ich musste lachen: “Einen Astral-Reiseservice? Wie soll das deiner Ansicht nach genau aussehen?”

“Ich würde mit dir in der Nacht losfliegen und die Interessierten besuchen und sie aus ihrem Körper ziehen – unabhängig davon, ob du dir dies nun bewusst vornimmst oder nicht. So kann dein Alltagsselbst weiterhin seine eigenen Abenteuer verfolgen und ich fliege mit deinem Traumselbst los und besuche die Leute. Du kannst ja diesen Service öffentlich anbieten und auch eine Kleinigkeit dafür nehmen.”

“Ich weiß nicht so recht… Lenkt mich das nicht von  meinen eigenen Reisen ab? Man muss ja bedenken, dass sich in dem Fall schnell mal 50 Leute gemeldet haben, um diesen Astral-Service zu nutzen”, bemerkte ich.

“So viele werden es sicherlich nicht, aber nimm einfach etwas dafür, dann werden sich sicherlich nicht so viele melden. Das ist doch taktisch ganz gut.”

“Warst du in deinem irdischen Leben zufälligerweise mal eine Unternehmerin?”, fragte ich grinsend.

“Nein, ich habe zwar schon auf Erden gelebt, aber meine physischen Inkarnationen sind beendet. Jetzt bin ich Mentorin und Helferin auf den astralen Ebenen und in den Träumen meiner mir anvertrauten Schüler. Nur muss man ja bedenken, dass du in jedem Fall, ob es dein Alltagsselbst oder dein Traumselbst macht, du dafür immer einen Teil deiner psychischen Energie investieren wirst.”

Ich dachte über ihre Worte nach. Die Idee war nicht schlecht, so konnte ich anderen helfen, sich ihres astralen bzw. elektrischen Körpers bewusst zu werden und es gab eine effiziente Arbeitsteilung. Sonya würde mir stets helfen und es wäre nicht immer unbedingt erforderlich, dass ich bei den Rauszieh-Aktionen vollbewusst dabei bin.

“Gut, ich werde mir etwas einfallen lassen”, meinte ich zu Sonya und sie schaute mich glücklich an.

“So kenne ich dich!”, sagte sie hocherfreut. Es machte ihr wirklich große Freude, anderen zu helfen. Dies war eben ihr Job und ihre Leidenschaft.

“Aber ich kann auch mal vollbewusst mitkommen, um jemanden aus dem Körper zu ziehen?”, fragte ich noch mal nach.

“Natürlich! Wann immer du willst!”, antwortete sie.

“Gut, dann lass uns mal loslegen!”, forderte ich sie auf.

Dann zogen wir los, um einigen dabei zu helfen, sie aus ihren Körpern zu ziehen. Wir hatten dabei mal wieder einen Heidenspaß! Sonya kitzelte manchmal den angehenden Astralreisenden die Füße oder zog sanft an ihren Fingern, wenn sie Angst ausstrahlten oder sie rief den Namen desjenigen. Es war wirklich lustig. Wir mussten immer wieder lachen. Einige schafften es, ihren Körper zu verlassen. Nun lag es an ihnen, sich auch daran zu erinnern, dass sie uns begegnet waren.

Einige Zeit später erklärte ich, dass ich nun noch ein wenig durch die Gegend ziehen würde.

“Kein Problem. Ich übernehme die letzten beiden von den Interessierten, die angefragt hatten, um sie aus ihren Körpern zu ziehen.”

“Viel Spaß!”, rief ich noch und jagte los… Ich musste mich sputen, denn ich wusste nicht, wie lange ich noch genügend Energie hatte, um eigene Abenteuer zu erleben.

Wenige Augenblicke später erblickte ich unter mir ein riesiges Gelände, auf dem mehrere Häuser standen. Gleichzeitig schien dieses Gelände teilweise mit Welldach überdacht zu sein. Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas zog mich daran an. Es kam mir auch bekannt vor, als wäre ich bereits einmal hier gewesen, aber erinnern konnte ich mich daran nicht. Also beschloss ich, hier zu landen und mich näher umzusehen.

Nachdem ich gelandet war, lief ich einfach in eines der Gebäude. Dort war ein kleines Kino. Mehrere Leute saßen auf den Stühlen und schauten einen Film. Danach ging ich in das nächste Gebäude. Dort fand ich eine gemütliche Runde, fast wie in einem Café, in dem mehrere Personen auf Sofas, Sesseln und Matratzen Platz gefunden hatten.

Ich setzte mich auf eine der Matratzen und war gespannt, ob mich jemand wahrnehmen konnte. Es lief gerade ein Gespräch über den Besitzer dieses Geländes und somit auch Vermieter. Dies erinnerte mich ein wenig an das Hawerkamp in der Stadt Münster, ein Hafengelände mit Künstlern und mehreren Gebäuden, in denen man wohnen oder Ausstellungen bzw. Veranstaltungen machen konnte. Nur hier gab es auch Cafés und Kinos sowie einige andere Gebäude, die ich noch nicht aufgesucht hatte und bestimmt auch das eine oder andere anboten.

Irgendwie wurde ich einfach in das Gespräch miteinbezogen. Scheinbar konnten sie mich wahrnehmen. Ich hörte ihnen eine Weile zu und wollte dann einmal genauer nachfragen:

“Ihr könnt mich wahrnehmen, oder?”

“Natürlich”, antwortete ein Mann, der rechts von mir saß.

“In welchem Körper seid ihr denn dann jetzt?”

“Wie meinst du das?”

“Na ja, bist du jetzt in deinem physischen Körper oder in deinem Astralkörper?”, wollte ich nun genau wissen.

“In meinem physischen Körper natürlich!”, erwiderte er und kam dann direkt wieder zum vorherigen Thema zurück und sprach mit den anderen weiter.

Nun fragte ich jemand anderen, der mir gegenüber auf einem Sessel saß. Hier bekam ich die gleiche knappe Antwort.

Das wunderte mich, denn sie konnten mich ja wahrnehmen! Irgendwie passte es nicht wirklich für mich zusammen.

Plötzlich beugte sich eine Frau zu mir herunter, die links von mir in einem Sessel saß. Sie kam mit ihren Lippen ganz nah an mein Ohr und flüsterte:

“Wir sind hier alle in unseren Astralkörpern! Aber Psssst! Das darf niemand wissen!”

Ich grinste. Das löste das Rätsel natürlich auf. Nur fragte ich mich, gilt das nur für die Menschen auf diesem Gelände oder für alle Menschen in der Welt? Eine Antwort darauf fand ich nicht, weil ich kurz darauf in meinem Bett erwachte.

.

Zusatz: Trotz Sonyas interessanten Vorschlag, habe ich mich nach kurzer Zeit dann doch dagegen entschieden, diesen Reiseservice außerhalb der Workshops anzubieten.

 

 

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21 Kommentare zu “Traumnacht: Sonya und der Astral-Reiseservice

  1. Lieber Jonathan,

    ich wäre bereit für den Astral-reise-aus-dem-physischen-Körper-zieh-Service zu bezahlen.

    Liebe Grüße
    Basti

  2. Hallo Basti, hallo Christina,
    danke für eure Kommentare.
    Ich werde mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen und dies auf DIESER WEBSEITE veröffentlichen, damit jeder diesen Astral-Reiseservice buchen kann. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Hallo Jonathan,
    das wird sicherlich interessant werden und ich werde auf jeden Fall mal einen Termin bei Dir buchen, dennoch eine Frage:
    Wir verlassen doch jede Nacht für eine gewisse Zeit unseren physischen Körper, warum also das Herausziehen? Wie Du schreibst, erinnert man sich vielleicht nicht einmal daran, wenn man aufwacht.
    Liebe Grüße, Heidi

  4. Oh Mann… ich muss echt mal endlich etwas Kleingeld zusammenkratzen… Am liebsten würd ich die alle nehmen… und nein das ist keine Werbung, ich will schließlich endlich abheben!! ;-)

    Mit welcher CD könnte ich wohl anfangen…?

    Ich überlege zwischen Nr. 4 und eine der Pure Tones, auch wenn die ja nur für Fortgeschrittene ist…

    Mal sehen… ich will positiver werden, dauerhaft, mehr selbstdisziplin und dabei auch noch Spaß haben, Selbstheilung, schnelle Wunscherfüllung und bewusst manifestieren. Ach ja und alte lästige Themen endlich abschliessen und weniger Angst, also mehr Vertrauen bzw. Wissen. Dauerhafte Freude und Energie. :D

    Irgend ne Empfehlung für einen solchen Anfänger?

    Danke und liebe Grüße

    Louis

  5. Hallo Heidi,
    danke für Deinen Kommentar.
    Wie in einigen meiner Erfahrungen erwähnt, geht man bei einem Menschen immer mit zwei Persönlichkeiten um. Im Traum oder auf der Astralebene fällt einem das viel viel besser auf als im Alltagszustand. Das Herausziehen gilt also stets dem Selbst von uns, der sich auch vom Alltag her kennt (äußeres Ego). Das andere Selbst, das sich seiner immer und ununterbrochen bewusst ist (das innere Ich) muss natürlich nicht herausgezogen werden.
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Hallo Louis,
    danke für Deinen Kommentar.
    In der Liste der CDs steht ja, was für Anfänger am besten geeignet ist und welche nicht. Nimmt man eine für Fortgeschrittene, wachsen einem keine neuen Finger oder Schlappohren. Problem ist, dass das Gehirn noch nicht an die fortgeschrittenen Frequenzen gewöhnt ist und dann schläft man sehr schnell ein.
    Bei so vielen Wünschen, die Du hast, würde ich mal sagen, dass Silent Subliminals gut für Dich wären, man könnte alles in eine CD packen. Da empfehle ich also die “Personal Suggestion” für die charakterstärkenden Aspekte.
    Liebe Grüße, Jonathan

  7. Hallo Jonathan,
    danke für Deine Antwort.
    Mir ist nun auch wieder eingefallen, dass Du das Herausziehen aus dem Körper bereits schon im Juli auf Deiner Seite beantwortet hast.

    Liebe Grüße
    Heidi

  8. Hallo Jonathan,

    alles unheimlich interessant.
    Kann ich auch mit Kreditkarte bezahlen und Du schickst mir die MP3 mit Mail?

  9. hier ist angst vor scharlatanerie.
    und ich glaube dir jedes wort im übrigen.
    ich würde die leute bezahlen lassen, wenn es funktioniert hat.
    es liegt an jedem selbst, ob es geht.
    und du persönlich bist mit deiner aufmerksamkeit eh immer da, wo du im moment sein willst, also geht das gar nicht, das du etwas tust, was du nicht möchtest.
    deine fähigkeiten, deine persönlichkeit zu duplizieren und auszuschicken wird funktionieren, sogar unendlich denke ich, aber dann ist es ja auch kein energieverlust. stolpere hier nicht über deine eigenen beine.
    entschuldige mir bitte meine ehrlichkeit, aber ich mag, was du tust und wer du bist, darum sage ich, was ich denke.
    du musst das nicht freigeben, es ist eher für dich.

  10. Hey Jonathan,

    ich hatte meinen längsten Klartraum in voller Klarheit auch mit deiner Anwesenheit und der einer Frau (möglicherweise Sonja?) Für mich war auf jedenfall im traum klar das du nicht bloß eine Traumfigur bist.
    Generell bist du mir schon öfters in meinen Träumen erschienen und hast mir etwas erklärt oder gezeigt, nur leider ist die Erinnerung daran meistens sehr schlecht.
    Bei meinen Astralreißenerfolgen wurde ich zweimal aus meinem Körper geschlagen (so fühlte es sich zumindest an)
    Ob du das warst oder wer anders weiß ich natürlich nicht.

    Aufjedenfall ein dickes Dankeschön an dein Traumselbst (;

  11. Hallo Gino,
    danke für Deinen Kommentar.
    Es existiert tatsächlich ein Selbst von mir, das die Menschen in ihren Träumen besucht, die nach mir rufen. An diese Begegnungen erinnere ich mich nicht immer, aber gelegentlich schon. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

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