Traumnacht: Realitätensprünge

Traumnacht Nachtträume

“Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum oder von Erinnerungen aus meinem Unterbewusstsein berichte sowie von telepathischen Ankopplungen an andere Menschen in ihrem sozialen Umfeld (Traumspionage).

Wenn man im Traum seinen Fokus verliert, d.h. den Brennpunkt seines Bewusstseins, kann er über mehrere Realitäten hinwegtreiben. Solche Träume haben den Vorteil, dass man mehrere Realitäten hintereinander wahrnimmt, aber leider wird jede Erfahrung rigoros unterbrochen, wie spannend sie auch sein mag. So landete ich zuerst bei einem Wolfwesen, einer Art Mischung aus Wolf und Mensch…

Es war eine andere Welt, in der ich mich befand. Das Umfeld bestand aus allen möglichen Tieren, teilweise unbekannt, die über eine besondere Intelligenz verfügten. Vor mir, in ungefähr 10 m Entfernung, sah ich einen Baum und auf einem seiner Äste saß ein hübscher Vogel. Er besaß blauschwarz schimmernde Flügel, die mir als erstes auffielen sowie einen hellbraunen Bauch und einen braunen Schnabel. Von der Größe her entsprach er einer Amsel, auch sein Schnabel war ähnlich geformt, aber was mich am meisten überraschte, war, dass er sprechen konnte. Er hörte dem Gespräch zu, das ich gerade mit dem Wolfjungen hatte – ich nannte ihn so, weil er war von seinem Gesicht her nicht älter als 15 Jahre. Der Vogel meinte, dass auch kleinere Tiere sprechen könnten – nachdem ich meinte, wer denn hier noch alles sprechen könne.

Der Vogel gab einige Laute von sich, die sich fast wie ein Ruf anhörten. Tatsächlich lag ich mit meiner Einschätzung gar nicht schlecht, denn plötzlich kam ein Insekt herbeigeflogen, das ein tiefes Brummen von sich gab. Es war ganz offensichtlich ein Käfer, der maximal so groß wie ein halber Daumen war. Dann landete dieser vor mir auf dem Boden und klappte seine Flügel ein. Sein winziger Kopf war in meine Richtung gedreht und nun schaute er zu mir herauf. Es war eine völlig witzige Situation, denn mich schaute gerade ein Käfer mit einem bezaubernden metallisch-grünem Panzer an und begrüßte mich mit einer dünnen, recht hellen Stimme, fast wie in einem modernen Animationsfilm, die ich so eben vernehmen konnte. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, wäre ich davon ausgegangen, ich würde mich auf einem Trip befinden, aber aufgrund meiner Klarheit innerhalb dieses Traumes wusste ich, dass ich völlig nüchtern und klar ins Bett gegangen war.

Der Wolfsjunge lachte hinter mir. Ich hatte mich von ihm weggedreht, um den Käfer und den Vogel begrüßen zu können. Ich fragte mich in diesem Moment, ob der Wolfsjunge deshalb lachte, weil er wusste, dass in meiner Welt, aus der ich kam, Tiere für gewöhnlich nicht sprechen konnten. Immer mehr Tiere kamen herbei und schienen einen unendlichen Spaß daran zu haben, mir zu demonstrieren, dass sie sprechen konnten. Es war völlig faszinierend, und dass ich aus einer Welt kam, in der die Tiere nicht sprachen, schien sich rasend schnell und wortwörtlich herumzusprechen… Klick.

Ich befand mich in meiner neuen Wohnung. Für den Augenblick hatte ich den Jonathan dort einfach übernommen, aber der Nachteil war, ich konnte auf seine Erinnerungen nicht zugreifen. Ich wusste nur, dass er seit kurzen in eine neue Wohnung gezogen war. Verdammt, in einer solchen Situation habe ich zwar uneingeschränkte Wirkungs- und Einflusskraft, aber hatte überhaupt keinen Plan, was in dieser Realität lief.

Also öffnete ich die Wohnungstür, um mal einen Blick vor die Tür zu werfen und war sehr überrascht. Er hatte eine Wohnung inmitten einer Mall! Zentraler ging es ja nicht mehr, dachte ich und musste lachen. Einen Stock tiefer erkannte ich sogar einen asiatischen Imbiss, den man über eine Treppe erreichen konnte. Das musste wirklich ein Jonathan sein, der charakterlich ganz anders war als ich, denn persönlich wäre ich nicht in eine solch belebte Umgebung gezogen.

Dann verließ ich das Gebäude und schaute mir die Gegend an. Ein großer Platz war in der Nähe mit einem Brunnen in der Mitte. Und als ich das Haus herumlief, entdeckte ich einen Parkplatz, der von einigen Büschen umrundet war. Dort sprach mich vermutlich ein Nachbar an, der mich erkannt hatte. Er begrüßte mich und meinte, dass ich ja ein neues Auto habe. Anhand seines Blickes konnte ich das Auto sogar ausmachen, das wohl “meines” zu sein schien. Es sah sehr englisch aus, muss ich sagen, und erinnerte mich witzigerweise an das Auto von Inspektor Columbo, silber und ein wenig älter. Da fragte ich mich schon, ob es gerade näher an einer Schrottmühle oder an einem Oldtimer war.

Ich überlegte, denn als Jugendlicher war ich von Inspektor Columbo immer sehr begeistert gewesen und so auch von seinem alten, silbernen Peugeot 403. Es gab daher durchaus eine gewisse Zeit, in der ich solche englisch aussehenden Autos sehr attraktiv fand, auch wenn ein Peugeot jetzt nicht  unbedingt ein englisches Fabrikat ist. Auch ein englisches Taxi empfand ich als ein Auto, das ich immer gern besessen hätte… Klick.

Den Bruchteil einer Sekunde später befand ich mich in einer Wohnung. Es war vermutlich meine Wohnung, wie mir schien, aber nicht die in der Mall. Bevor ich mich groß in der Wohnung umschauen konnte, hörte ich draußen auf dem Flur großes Gerede und Rufe. Ich öffnete die Wohnungstür und trat auf den Flur. Dort entdeckte ich ungefähr fünf oder sechs Leute, die um einen Mann herumstanden, der eine seltsame Apparatur auf dem Kopf trug. Als ich mich ein wenig vordrängeln konnte, erkannte ich, dass diese Apparatur das Aussehen einer Taucherbrille besaß. Das Glas vorn jedoch wirkte irritierend, denn durch dieses schaute mich ein Zyklop an! Ich war überrascht! Aber dann entdeckte ich, dass dieser Zyklopeneffekt nur an dem Glas dieser Brille lag. Es sorgte dafür, dass sich die Augen übereinanderlegten. Wenn er seinen Kopf leicht zur Seite drehte, verschwand der Effekt und ich erkannte, dass er ganz normal zwei Augen wie jeder Mensch besaß. Der Zyklopeneffekt trat nur ein, wenn er mich direkt anblickte.

Ein Mann neben mir erklärte, dass dies eine spezielle Brille sei, die die Zirbeldrüse so stark stimuliere, dass sie den Träger sehend mache. Man könnte damit die Aura eines Menschen ganz deutlich erkennen und auch in jeden tief hineinschauen und hellseherische Aussagen über ihn tätigen.

Das fand ich sehr spannend und überlegte, ob er auch mal in mich hineinschauen könne, damit ich die Fähigkeit dieser Brille testen konnte. Schon drehte er seinen  Kopf in meine Richtung, als hätte er meinen Gedanken frisch vernommen. Er schaute in mich hinein, aber bevor er mir etwas sagen konnte, rief ein anderer Mann dazwischen, dass er doch mal bei ihm hineinschauen solle. Der Mann mit der Zyklopenbrille war sehr beliebt und man war begeistert. Es war, als wäre ein Prophet unter ihnen hervorgetreten… Klick.

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang neun Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Workshops und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

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