Traumnacht: Hulk kommt zurück! (Teil 1)

Portal Uhr Zimmer StargateTraumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einen interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Ich hatte am Tage zuvor mal wieder über meine Kindheit nachgedacht, über die vielen Albträume und die ständigen Kämpfe gegen seltsame Wesen, die in meinem Zimmer herumgehangen hatten. Es war für einen fünfjährigen Jungen nicht gerade ein Zuckerschlecken und mehr als Flucht fiel einem zu dieser Zeit nicht ein. Mit den Jahren verflogen diese Ängste und ich erlernte das Astralreisen eben ganz gechillt auf meine Weise. Doch immer wenn ich an diese Zeit zurückdenke, bleibt unklar, welche seltsamen Wesen dies doch damals gewesen sind.

In der heutigen Nacht wollte ich mir also vornehmen, mich mit meinem Bewusstsein an mein Selbst anzudocken, das ich eben mit fünf Jahren gewesen war und nachschauen, ob ich nähere Informationen darüber erhalten konnte, was dies für Wesen und wie die damaligen Zusammenhänge überhaupt zu deuten waren. Meine Hoffnung hierbei war mitunter, dass ich vielleicht einen Bereich in meiner Psyche aufdecken könnte, der zu Kindeszeiten wesentlich geöffneter war als im Erwachsenenalter.

Also legte ich mich ins Bett und konzentrierte mich auf mein fünfjähriges Selbst, wandte meine Technik zur Dissoziation an und wartete ab, bis sich die aufgewirbelte Energie sammelte und auf meine Absicht konzentriert wurde…

Nach einigen Minuten konnte ich den Kontakt herstellen und wurde zu dem fünfjährigen Jonathan. Sofort fühlte ich eine Präsenz im Raum. Angst stieg in mir hoch, da ich nun wieder das Kind war. Gleichzeitig versuchte ich, Fassung zu bewahren und eine Doppelperspektive einzunehmen, in der ich das Selbst aus damaliger Zeit und das mir vertraute aus der Gegenwart zu sein. Auf diese Weise erhoffte ich, ausreichend Informationen zu sammeln, die ich damals in der Panik nicht registrieren konnte.

So unterdrückte ich den automatischen Fluchtimpuls und konnte mich zwingen, weiterhin den Kontakt aufrechtzuerhalten und mich auf die Anwesenheit eines Unbekannten in meinem Raum zu konzentrieren. Dieses Wesen kam auf mich zu und seine bloße Anwesenheit drückte mich richtig tief in die Matratze hinein, gleichzeitig fühlte ich einen starken Druck auf mir und eine Art Tuch,. das sich über mich legte. Ich konnte kaum atmen und sofort setzte die Schlafparalyse ein. Dieses Wesen wollte mich auf die Astralebene befördern. Das Kind, das ich nun war, besaß daran sehr wenig Interesse und es war nicht einfach, es motiviert zu halten.

Jetzt konnte ich mich nicht mehr bewegen und das Wesen kam immer näher ans Bett. Es war jetzt noch so ca. drei Meter entfernt. Sobald ich auf der Astralebene sein würde, müsste ich es eigentlich hören können, dachte ich. Ich versuchte es telepathisch zu scannen bzw. anzuzapfen, um mehr herauszufinden. Es war jedenfalls kein Außerirdischer… Dann fühlte ich nach, ob es sich vielleicht um einen Verstorbenen handeln könnte, aber dies traf ebenfalls nicht zu. Ein anderer Astralreisender war es auch nicht. Fakt war, dass es eine unglaubliche Bedrohung ausstrahlte und auf mich sehr massiv und dunkel schien, mit riesig dicken Armen und Beinen, muskulös oder einfach nur enorm fett. Es erinnerte mich sehr an die Comicfigur Hulk, nur dass dieser nicht grün, sondern schwarz zu sein schien.

Jetzt hatte es durchsetzen können, mich auf die Astralebene zu befördern. Ich wechselte automatisch in meinen zweiten Körper und ich spürte einen unglaublich starken Sog, der mich in seine Richtung zog. Dies machte mir weniger Angst als das Geräusch, das ich plötzlich hörte! Es war dermaßen laut und aufdringlich, dass es mir durch Mark und Bein fuhr! Dies nachzumachen ist mir fast unmöglich, aber es klang wie “Hochhochhochhochhoch” und dicht gefolgt von einem “Dingdingdingding”. Es klang derartig irreal und abstrakt, so etwas hatte ich noch niemals zuvor gehört, sodass das Kind in mir immer panischer wurde und einfach nur noch zurück in den physischen Körper wollte. Ich versuchte es zu beruhigen und an der Stange zu halten, was mir wahrlich nur schwer gelang.

Die ganze Szenerie verwandelte sich daraufhin in einen puren Albtraum. Ich krabbelte auf dem Boden herum und das Wesen versuchte mich zu packen und einfach zu sich heranzuholen. Diese ganze Aktion spaltete mein Bewusstsein und ich war kurz darauf irgendwie an zwei Orten gleichzeitig. Zum Einen in der drohenden Auseinandersetzung mit dem Hulk und gleichzeitig war ich in einer mir fremden Wohnung, in der ich mehrere Paar Schuhe erkennen konnte. Eins dieser Paare war dunkelgrau mit einer Art Riemen, die an den Stil der 50er Jahre erinnerten und diese Schuhe waren derart riesig, dass ich sie glatt auf Größe 56 schätzte! Mir kamen diese Schuhe sehr bekannt vor und ich überlegte fieberhaft, woran sie mich erinnerten… Doch dann konnte ich wieder das laute ohrenbetäubende Geräusch des Wesens hören… “Hohochhohochhohoch… Dingdingdingding”.

(Teil 2 folgt morgen)

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4 Antworten für “Traumnacht: Hulk kommt zurück! (Teil 1)”

  1. apfelsine apfelsine sagt:

    Echos aus einer anderen Zeit…
    Meine ersten Besuche in der Astralebene in diesem Alter waren auch nicht besonders nett und scheinbar auch mit einem Besucher aus einer anderen Zeit/IK verknüpft. Ein Teil von mir sucht noch den Zusammenhang…
    Vielleicht kannst du ja da mit deinem Erlebnis etwas Licht hineinwerfen ;-)

  2. peet sagt:

    ding , ding ,ding , ding , extrem klare Töne . . das hatte ich auch mal . . einen Sog . . der nur eins sagen will . . . hier bin ICH . . . Dein Generator , deine Liebe , Dein innerer Kern . . werde wacher . . mit jedem Impuls . . . !

  3. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Peet,
    danke für Deinen Kommentar.
    Was Du meinst, das kenne ich natürlich auch. Das sind ganz andere Töne, die Du meinst. Die tauchen immer wieder mal auf. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. peet sagt:

    Ich machte damals eine Atemtherapie . Heftig in den Bauch atmen und durch den Mund wieder raus . Ich war so außer Puste , das ich nicht mehr konnte .
    Die Therapeutin damals spornte mich zwar an noch intensiver weiterzumachen , aber ich war definitiv ko !
    Nun gut .
    Sie packte mich in eine Wolldecke und verließ den Raum .
    Ich war etwas enttäuscht über den Ablauf und fing an wegzuschweifen .
    Dann , plötzlich hörte ich diese extrem hohen Töne .
    Ganz schnell , immer schneller . .
    Ich hätte mich einfach davon wegtragen lassen sollen ohne Angst !
    Stattdessen unterbrach ich die Prozedur aus purem Unvertrauen . . selber Schuld .
    Aber ein ungewöhnlicher Nebeneffekt blieb trotzdessen als Geschenk .
    Noch nie in meinem Leben war ich danach so angstfrei und entspannt , über 8 Stunden lang .
    Töne als Vermittler von Wissen , das einen Zustand erzeugt , der weit entfernt ist vom alltäglichen.

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