Tod und Leben – Teil 1 – Rückstand

Hiermit beginne ich eine neue Reihe mit der Bezeichnung “Tod und Leben”. Sie soll alles rund um den Tod und das Leben beinhalten, deren Querverbindungen und Wechselwirkungen. Ebenso deren ganzheitliche Betrachtung und wie die Schöpfung des Universums, der Erde und des Menschen damit zusammenhängen. Es dient dazu, damit man eine höhere Perspektive und Erkenntnisse darüber erhält, dass wir uns in einem pluralistischen Universum befinden. Das pluralistische Universum entstand aus der Originalrealität bzw. der Ursprungsrealität. Durch bisher unbekannte Umstände hat sich das Originalselbst in unbegrenzt viele Selbste aufgeteilt und eine Unmenge an alternativen Realitäten geschaffen. Eine dieser alternativen Realitäten erlebt jeder Mensch als seinen gewohnten Alltag. Allem Anschein nach ist es das Ziel des Original-Selbstes, in diesen alternativen Realitäten etwas zusammenszustellen und damit wieder zu seinem Ursprung zurückkehren.

In meinen Erfahrungen “Suche nach Erleuchtung” schrieb ich immer wieder über das Klonselbst. Ein Selbst, das speziell für die physische Realität erschaffen wurde, um sich darin zurechtzufinden, zu organisieren und sich die Regeln und Gebote anzueignen, die für das Überleben wichtig sind. Im Weiteren habe ich aus der Perspektive zweier Selbste geschrieben, das Klonselbst und das multiple Selbst. Das multiple Selbst ist mit der physischen Realität ebenso vertraut, besitzt aber dazu ganz andere Einstellungen und geht sehr viel mit alternativen Realitäten um. Es kann in eine alternative Realität hineinspringen und wieder heraus. In der Zwischenzeit sammelt es dort Erfahrungen oder beschafft sich Informationen. Die Auswahl der Realitäten formt das multiple Selbst, damit es irgendwann so viel Potential und Energie gesammelt hat, damit es bereit ist, die Ganzheit des Selbst zu erreichen und das physische Raum-Zeit-Illusion für immer zu verlassen. Der Aufenthalt im Jenseits auf den Zwischenebenen gehört dabei noch hierzu. Somit wird deutlich, dass das physische Bezugssystem auf einer gewissen mentalen Ebene noch weit darüber hinausreicht und nicht notwendigerweise mit dem Tod überwunden wird. Das Klonselbst hingegen ist eine Kopie, ein Klon, dass das multiple Selbst erschaffen hat, um es im physischen Bezugssystem zurückzulassen. Dieses Selbst wird sterben. Ich schreibe in diesem Moment als das Klonselbst diesen Tagebucheintrag und ich weiß, irgendwann werde ich sterben und als Abbild in dieser Realität zurückzubleiben. Doch gleichzeitig werde ich für immer ins multiple Selbst wechseln, in der Hoffnung, die Ganzheit meines Selbst zu erreichen bzw. die uneingeschränkte und bedingungslose Freiheit meiner selbst.

Kürzlich las ich das folgende Zitat aus einem Buch von Jane Roberts mit dem Titel “Seth und die Wirklichkeit der Psyche” in Sitzung 709:

“Beim Tod einer Zelle tritt der umgekehrte Prozeß ein – der Tod ist das Entkommen der Energie aus der Zellform, ihre Freisetzung, und diese Freisetzung löst bestimmte Stadien der Beschleunigung aus. Es gibt etwas, das man einen Rückstand nennen könnte, oder Energie-Abfall, der die Zelle ummantelt, und im System verbleibt. Nichts davon kann innerhalb des Systems verifiziert werden – das heißt, weder die anfängliche, die Lichtgeschwindigkeit übersteigende Aktivität, noch die Verlangsamung danach. Dieser, die Lichtgeschwindigkeit übersteigende Vorgang ist also an der Grundlagenbildung eures physischen Universums beteiligt. Ein Merkmal, das zu den Eigenschaften der BEs (Bewusstseinseinheiten) gehört, welche sich schon bis zu einem gewissen Grad verlangsamt haben, wenn sie die EEs (Energieeinheiten) bilden.”

Auf den ersten Blick fragt man sich, welcher Bezug besteht hier zu meinen Erfahrungen in der Reihe “Suche nach Erleuchtung“. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass ich in meinen Erfahrungen von einer Art Beschleunigung gesprochen habe, d.h. sobald ich in meinem Geist einen bestimmten Mechanismus betätigte und daraufhin das Gefühl besaß, ich raste kurz ein Stück durch schwarzen Raum, um unmittelbar danach andere Bewusstseinszustände zu erfahren. Ebenso wird in dem Zitat ein “Rückstand” erwähnt, der nach der Beschleunigung zurückbleibt. Überträgt man diese Aussage über das Sterben der Zelle in diesem Zitat auf das von mir erwähnte Klonselbst, versteht man vielleicht den Zusammenhang, den ich hier aufzeigen möchte.

Alle Menschen dieses Planeten könnten theoretisch als Zellen des Planeten Erde betrachtet werden. Wenn eine Zelle stirbt, versucht sie damit, sich von der physischen Zellform zu befreien und eine neue Lebensform anzustreben bzw. zu erzeugen, die scheinbar in einer höher beschleunigten Umgebung zu existieren scheint, oder besser gesagt in einer phasenverschobenen, beschleunigten bzw. höherfrequentierten Realität.  Nehmen wir Töne als Beispiel: Sobald ein Ton eine bestimmte Höhe erreicht, so können wir diesen Ton nicht mehr wahrnehmen, z.B. Töne im Ultraschallbereich. Das Gleiche begegnet uns, wenn bestimmtes Licht so hoch frequentiert ist, dass es unser physisches Auge nicht mehr wahrnehmen kann. Hier besitzen wir also Anhaltspunkte, dass es Licht oder Töne gibt, die wir nicht wahrnehmen können, weil unser physischer Wahrnehmungsapparat nicht in der Lage ist, diese wahrzunehmen. Ist es denn in diesem Zusammenhang so abwegig zu verstehen, dass nicht auch eine ganze Realität so hoch frequentiert sein kann, dass sie autonom und außerhalb unserer Wahrnehmung existieren könnte?

Jede physische Körperzelle versucht sich letzten Endes aus der physischen Zellform zu befreien, doch was geschieht mit der befreiten Zelle? Ist sie etwa Teil eines weiteren, neuen und höher frequentierteren Körpers? Ein Körper, den wir als physischer Mensch mit physischen Sinnen nicht wahrnehmen können?

An diesem Punkt meiner Überlegungen möchte ich deutlich machen, dass sich jede einzelne Zelle nach ihrem Absterben aus ihrer physischen Zellform befreit und einen höher frequentierten, phasenverschobenen Körper bildet, der beispielsweise einem Verstorbenen dazu dienen kann, weiterhin auf Erden zu wandeln – nur mit dem Unterschied, dass niemand mehr diesen mit normalen, physischen Sinnen wahrnehmen kann.

Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, welche Zusammenhänge ich hier deutlich machen möchte. Der Tod ist ebenso Teil des Lebens bzw. ins Leben integriert als Prozess des Lebens.

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3 Kommentare zu “Tod und Leben – Teil 1 – Rückstand

  1. Hallo, Jonathan

    die Parallele zwischen Dir und Seth bezüglich der Beschleunigung ist wirklich sehr auffällig. Das wäre die physikalische und wie ich finde, sehr einleuchtende Erklärung, für die Verschiedenheit der Dimensionen, in denen wir leben.

    Für mich wird damit einmal mehr deutlich, dass der “Tod” des physikalischen Körpers nur ein Prozess im Gesamt unseres Lebens und Seins ist.
    Dafür musste ich Deinen Text aber auch mehrmals lesen, was wohl vor allem an den ungewohnten Begriffen liegt, die Du verwendest.
    Aber auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema und ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.

    Liebe Grüsse
    Uwe

  2. Hallo Uwe,
    für mich ist sehr deutlich geworden, dass sehr viele Realitäten parallel zu uns auf unterschiedlichen Frequenzbändern liegen müssen.
    Es stimmt, meine Begriffe sind gewöhnungsbedürftig, aber meiner Meinung nach sehr präzise und weniger verallgemeinert. Zur Hilfe kann man rechts hier in den Erklärbär schauen. Dort wird viel dazu erklärt.
    Liebe Grüße
    Jonathan

  3. Auch wenn mein Kommentar mit reichlich Verspätung hier eintrudelt, freue ich mich sehr auf die Fortsetzung deiner neuen Reihe “Tod und Leben”. Der Eingangsbericht klingt zumindest höchst inspirierend!
    LG
    Nicole

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