Luzides Träumen ist bewiesen – Wissenschaftler kommunizieren mit Träumern

luzides träumen bewiesen

Eine neue Studie wurde vor kurzen in Current Biology veröffentlicht und bestätigt nun eine direkte Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und Träumern, während sie luzide träumten…

Das internationale Wissenschaftler-Team hat 36 Versuchspersonen, darunter auch einige deutschsprachige, an einer neuen Studie namens “Echtzeit-Dialog zwischen Experimentatoren und Träumer während des REM-Schlafs” mitwirken lassen. Ihre Aufgabe war, sich in das luzide Träumen zu begeben und aus diesem heraus mit dem Team zu kommunizieren.

Kommunikation zwischen luziden Träumern und Wissenschaftler

Hierzu wurde eine Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und Träumern mit Hilfe elektrophysiologischer Sigane aufgebaut, bei der der Träumer auf Fragen antworten konnte. Dabei wurden u.a. leichte mathematische Fragen gestellt, die der Träumer daraufhin korrekt beantwortete.

In der Studie heißt es:

“Wir haben unsere Verfahren zur 2-Wege-Kommunikation während eines polysomnographisch verifizierten REM-Schlafs bei 36 Personen durchgeführt. Einige besaßen minimale Erfahrung mit luziden Träumen, andere waren recht gute luzide Träumer. Während des REM-Schlafs zeigten die Träumer unterschiedliche Fähigkeiten, inklusive der Durchführung einer wahrheitsgetreuen Wahrnehmungsanalyse neuer Informationen wie: Beibehaltung von Informationen im Arbeitsgedächtnis, Erstellung simpler Antworten und dem Aussprechen willentlicher Reaktionen. Bei 29 Tests haben sechs der getesteten Individuen korrekte Antworten wiedergegeben. Diese wiederholten Beobachtungen während der Tests bestätigen, dass phänomenologische und bewusste Merkmale des Träumens in Echtzeit abgefragt werden können. Die luziden Träumer waren also in der Lage, mathematischer Berechnungen durchzuführen und wiederzugeben, Ja-oder-Nein-Fragen zu beantworten oder Stimuli in den visuellen, taktilen und auditiven Modalitäten zu differenzieren. Sie waren zudem fähig, durch willentliche Kontrolle der Blickrichtung oder verschiedener Gesichtsmuskeln zu reagieren.”

Luzides Träumen Studie

Das Wissenschaftlerteam wendeten hier Lichter, Worte, Töne und Berührungen an, um mit dem Träumer zu kommunizieren. Diese antworteten darauf über verschiedene Wege, wie beispielsweise mit den Augen. Auch konnten einige Träumer direkt nach Erreichen des luziden Traumzustandes signalisieren, dass sie sich nun in einem Klartraum befinden. In der Kommunikation wurde zuvor festgelegt, welcher Gesichtsmuskel welche Antwort darstellt. Dies hat sehr gut funktioniert.

Die erste Studie dieser Art wurde von Stephen LaBerge im Jahre 1985 durchgeführt, ein renommierter Psychologe, der daraufhin das bekannte Lucidity Institute gründete, um weitere Forschungen zu tätigen.

Weitere Studie mit luziden Träumern

Eine weitere Studie aus dem Jahre 2009 von Ursula VossRomain HolzmannInka Tuin und Allan Hobson kamen zu sehr ähnlichen Ergebnissen:

“Hierbei war es das Ziel, physiologische Korrelate des luziden Träumens zu suchen. Luzides Träumen ist ein dissoziierter Zustand, in dem Aspekte des Wachens und des Träumens in einer Weise kombiniert werden, die eine spezifische Veränderung der Gehirnphysiologie nahelegt. Wir zeigen, dass die ungewöhnliche Kombination von halluzinatorischer Traumaktivität und wachähnlichem, reflektierendem Bewusstsein und agierender Kontrolle, die in luziden Träumen erlebt wird, mit signifikanten Veränderungen in der Elektrophysiologie einhergeht.”

Dazu wurde ein 19-Kanal-EEG eingesetzt und jeder der sechs Teilnehmer fünf Nächte lang im Schlaflabor der Neurologischen Klinik in der Universität Frankfurt getestet. Der luzide Traum wurde via Autosuggestionen initiiert. Danach kommunizierten sie mit Hilfe von Augenbewegungen erfolgreich mit dem Wissenschaftsteam.

Der Dalai Lama und seine Schüler

Ebenso interessant ist, dass der berühmte Dalai Lama acht seiner fähigsten Träumer in ein Schlaflabor des Neurowissenschaftlers Richard Davidson geschickt. Seine Studie fand im W.M. Keck Laboratory for Functional Brain Imaging and Behavior statt. Sie wurden vielen Gehirnscans ausgesetzt und waren aufgrund ihrer tausenden Stunden an Meditation sehr gut trainiert für diese Studie.

Ganze 256 elektronischer Sensoren wurden eingesetzt, um Messwerte zu erhalten. In dieser Zeit sollten sie zeigen, was sie können. Aufgrund ihrer jahrelangen Meditationserfahrung stellte sich dann heraus, dass sie eine viel stärkere Gehirnaktivität besaßen und sich häufig in höheren Gammabereich aufhielten.

Stephen LaBerge und seine Studien

Diese Studien zeigten den Wissenschaftlern, dass das luzide Träumen keineswegs ein Hirngespinst ist, wie anfangs viele klassische Psychologen vermuteten. Diese hatten ursprünglich nämlich behauptet, dass das luzide Träumen nicht möglich sei, da man während des Schlafes einfach nicht wach sein kann. Aus diesem Grund wurde Stephen LaBerge mit seinen Versuchsreihen zu Beginn für unseriös eingeschätzt. Mittlerweile jedoch gilt das luzide Träumen als völlig legitim und bewiesen.

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Quellen:
Cell.com
Vice.com
Stanley Krippner
Collective Evolution
Dale E. Graff
Washington Post
Pubmed NCBI Studie 2009
Transformations Blog
Stephen LaBerge Studie

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Author: Matrixblogger

Der Matrixblogger ist Autor, Bewusstseinsforscher, Berater und Blogger, hat bislang 12 Bücher veröffentlicht und ist bekannt aus Fernsehen, Radio, Interviews, Vorträge, Literaturwettbewerben, Seminare und vielen anderen Aktivitäten. Seine Interessen gelten der Bewusstseinserweiterung, außerkörperliche Erfahrungen, luzides Träumen, die Dissoziation, die Matrix und die Aktivierung der Zirbeldrüse.

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