Traumnacht: Die, die umfallen sind Hologramme

Traumnacht” ist eine Reihe, in der ich mich bewusst darauf konzentriere, einen luziden Traum oder eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben bzw. in der ich von einem interessanten oder außergewöhnlichen Traum berichte.

Es war noch nicht so spät als dass ich in einer so schönen Nacht wie dieser früh zu Bett gegangen wäre, doch manches Mal fragt der Körper höflich an und gähnt einem die Ohren voll… Also, gehe ich auch mal um 1 Uhr ins Bett, wieso nicht? Viele Menschen gehen auch schon um 22 Uhr ins Bett, weil sie glauben, sie müssten mindestens 8 Stunden Schlaf bekommen, um am anderen Tag fit zu sein. Glaube versetzt eben Berge.

Ich erinnere mich an die Tochter einer Freundin, die jeden Abend um 20 Uhr im Bett liegen sollte. Als sie es nicht schaffte, ihre Tochter erfolgreich zu überzeugen, bat sie mich darum, diesen Job für den heutigen Abend zu übernehmen. Nachdem ich sie irgendwo versteckt unter einem Tisch kauernd ausfindig machte, kauerte ich mich dazu und sagte, dass es doch nun wirklich Zeit wäre ins Bett zu hüpfen…

“Nein, nein…”, entgegnete das achtjährige Mädchen überzeugt. “Der Körper will gar nicht so viel Schlaf am Stück!”

Was will man dagegen machen, dachte ich mir. Das sind klare Argumente, gegen die ich nichts einwenden kann, da die Kleine genau wusste, wie es sich verhält… und wie man große Jungs telepathisch anzapft. Also gab ich auf. Die Kleine hatte gewonnen.

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Heute Nacht ging ich also früh zu Bett. Der Körper hat mich darum gebeten, also folge ich ihm doch einmal.

In der Meditation schlief ich dann auch gleich ein, aber nur, um in einem Traum zu erwachen. Ich war sofort luzid. Jedes Detail um mich herum war so deutlich als befände ich mich in einer beliebigen Stadt in der Alltagsrealität. Es handelte sich hierbei offensichtlich um ein Dorf. Viel Grün, wenig Häuser, schmale Straßen. Hie und da erkannte ich einen Menschen, der misstrauisch zu mir herüberblickte. Sind diese Menschen, denen ich in den luziden Träumen voller Klarheit und unbändigem Realismus gegenübertrete überhaupt echt? Oder handelt es sich hierbei nur um Projektionen, die direkt meinem Unterbewusstsein entsprungen sind und transpersonalisiert wurden? Oder ist gar beides der Fall und eine Frage dessen, wem man da überhaupt antrifft? Persönlich denke ich, dass letzteres zutrifft. Die meisten sind transpersonalisiert, Projektionen meines Unbewussten könnte man sagen, aber jene, die sich nicht beeinflussen lassen sind echt.

“Hey du”, rief ich einem Mann zu, der links von mir gerade an mir vorbeigehen wollte.

“Ich?”, entgegnete er.

“Ja, genau du.”

Für einen kurzen Moment kam ich mir vor wie Schlemil, der Ernie eine Flasche Luft verkaufen wollte… (s. Sesamstraße)

Er kam auf mich zu und ich erhob meine linke Hand, die Handfläche wies in seine Richtung, dann zog ich die Hand zurück und ließ sie kraftvoll wieder nach vorn schnellen. Um meine Hand herum sah ich nun deutlich kreisförmige Wellen, die bis zu einem halben Meter weit ausstrahlten und die Luft auf eigentümliche Art verzerrten, bis ein unsichtbarer, dicker Strahl meiner Hand entwich und den Mann erfasste, ihn daraufhin 20-30 Meter weit weg schleuderte und er in irgendeinem Vorgarten landete. Wenige Sekunden später sah ich einen weiteren Mann, der sich in meiner Nähe aufhielt. Ich winkte ihn heran und als er auf ca. 5 Meter Abstand war, setzte ich meine Psychokinese auch bei ihm ein. Er wurde von meiner Kraft erfasst und noch weiter als der Mann zuvor weggeschleudert. Ich sah noch, wie er hinter einem Hügel verschwand. Hologramme.

Es funktioniert! Psychokinese kann man in dieser Form sehr einfach anwenden. Nun gut, ganz so einfach ist es nicht. Wer das anders sieht, kann ja gern einmal versuchen, das heute Nacht in einem Traum hinzubekommen. Diese Entscheidung und diese Kraft setzt wohl in fast allen Fällen voraus, dass man in einem Traum luzid ist. Somit legt sich der Verdacht nahe, dass für den Einsatz parapsychologischer Fähigkeiten Luzidität sehr entscheidend ist.

Doch wie sieht es in unserem Alltag aus? Es gibt Untersuchungen, die deutlich zeigen, dass es Menschen gibt und gegeben hat, die Psychokinese anwenden. Sie manipulieren Würfel, sodass fast immer eine 6 gewürfelt wird. Sie manipulieren kleine Gegenstände, die auf dem Tisch liegen oder sie denken Kerzen aus. Es gibt sehr viele Anwendungsmöglichkeiten. Manche sollen sogar in der Lage sein, über eine weite Entfernung hinweg, Körper von anderen Personen zu beeinflussen. Die einen nutzen es, um zu heilen und andere nutzen es, um andere negativ zu beeinflussen.

Wer also in einer Realität erwacht, der ist luzid.  Und wer in seiner Alltagsrealität erwacht, ist ebenfalls luzid, ein Erwachter. Welche Möglichkeiten ergeben sich nun für ihn? Das ist eine Frage, die nicht so schwer zu beantworten ist.

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5 Kommentare zu “Traumnacht: Die, die umfallen sind Hologramme

  1. Hi Jonathan. Mit dem Schlafen – wann und wieviel –das finde ich eine interessante Frage, die mich schon lange beschäftigt. Gestern habe ich gerade dein Essay gelesen, wo Du über die Möglichkeit schreibst, 5 bis 6 Stunden in der Nacht schlafen, und 1 bis 2 Stunden am Tag. Wahrscheinlich ist es auch sehr individuell. Mir gefällt am besten die „Theorie“, das das gesundeste ist – mit der Sonne schlafen zu gehen und mit der Sonne wieder aufstehen. Es gefällt mir, da ich das Gefühl habe, ich bin dann ein Teil des Ganzen, und lebe und atme in einem „Natur“ – Rhythmus. Im praktischen – ganz ehrlich, schaffe ich es aber nicht. Ich kann mir vorstellen, das dieser Rhythmus für (Ehe)Paare geeignet ist oder gut strukturierte Familien. Dagegen wenn man alleine lebt, lebt man oft eher etwas mehr auch in der Nacht, als wenn man einen Partner hat, mit dem man dann gerne um 22 Uhr schlafen geht…:-)
    Als kleines Kind war ich am besten gelaunt, wenn die Zeit zum Schlafen gekommen war. Nicht selten gab es dann auch Probleme damit: da ich mich von Natur aus gar nicht an den Wunsch von den Eltern anpassen konnte – eben dann einschlafen, wenn ich gerade eine grosse Lebenslust erlebt habe. Vielleicht war ich einfach ein Abendmensch, was ich aber heute nicht mehr so eindeutig sagen kann.
    Und – leider erlebe ich gerade an diesem Thema, das die Gewohnheit eine grosse Rolle spielt. Mit der Sonne schlafen gehen und aufstehen ist etwas besonderes und sehr wohltuendes. Abgesehen davon, das es vom praktischen her oft gar nicht geht, ist es aber so, wenn es möglich IST, ist dann die Gewohnheit es anders tun doch meistens stärker. Es wäre dann die Frage, welche „Waffe“ die Gewohnheit überwinden kann? Oder ist die Gewohnheit etwas natürliches? Ist die Gewohnheit im Einklang mit dem, was der Körper wirklich braucht? Lustigerweise spricht meine Gewohnheit derzeit eher dafür, den Rhythmus 5 bis 6 Stunden in der Nacht und 1 bis 2 Stunden am Tag auszuprobieren. Wenn man dann ein neues „Programm“ einführen will – wahrscheinlich braucht man dann vor allem Geduld. Oder? LG Sarah

  2. Man braucht viel Geduld, um sich einen anderen Rhythmus anzugewöhnen. Dein Rhythmus von 5-6 Stunden in der Nacht und 1-2 am Tag ist schon eine ganz gute Wahl. Die meisten Erfahrungen macht man automatisch, wenn man nachts 3 Stunden schläft und tagsüber auch. Man ist zwar dann immer ein wenig benommen, aber das Bewusstsein schwingt dann dermaßen hoch, dass sich automatisch einige Erfahrungen aufbauen. Das ist schon sehr erstaunlich. Laut Schlafforschung hat man alle wichtigen Schlafphasen nach ca. 3 Stunden durch. Der Rest ist “eigentlich” Luxus.
    Die Gewohnheit ist dabei sicherlich das schwerste, was überwunden werden muss. Ich schlafe ja auch nicht im 3/3-Rhythmus, weil ich dann immer ein wenig “daneben” bin. Als arbeitender Mensch kann man sich das nur selten erlauben. Wer aber die Möglichkeit dazu hat, der sollte es unbedingt so machen. Lg, Jonathan
    (Deine Fotos sind in Kürze fertig :-)).

  3. Ja, danke! Und ist es wichtig einen Rhythmus dann auch möglichst immer einzuhalten, oder geht es auch, wenn die Arbeit es anders nicht erlaubt – z.B. 3 Tage 7 Stunden schlafen ohne Mittagsschlaf und dann 4 Tage 5 bis 6 Stunden in der Nacht und 1 bis 2 Stunden am Tag? Also 2 Rhythmen unregelmässig kombinieren? Oder ist es besser sich für ein Rhythmus zu entscheiden und an den sich dann gewöhnen? LG Sarah

  4. Man sollte versuchen, sich den neuen Rhythmus anzugewöhnen, das auf jeden Fall. Und wenn man das geschafft hat, kann man ab und zu auch ruhig mal einen Gang höher schalten und die 3/3-Kombination versuchen (im Urlaub oder am Wochenende). Jedenfalls ist 4-5 Stunden nachts und 1-2 am Tag schon ganz gut. Kombinationen, wie Du sie erwähnst, sind völlig okay. Es gibt auch jene, die aufgrund von Kindern (Eltern) nachmittags nicht schlafen können. Diese schlafen dann von 0 Uhr bis 2 Uhr und machen dann eine Pause von einer Stunde und schlafen dann weiter.
    Jonathan

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